Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

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svenska-nyheter
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Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

Beitrag von svenska-nyheter »

Die Innenstadt ein „Reservat” finanzkräftiger einheimischer Schweden, die Auβenbezirke Einwandererghettos mit sozialen Problemen im Übermaβ: Stockholm, Malmö und Göteborg gelten seit langem als bedrückende Beispiele für die Trennung zwischen Einheimischen und Einwanderern, Reich und Arm. Eine Entwicklung, die längst noch nicht abgeschlossen ist: Ebenso wie in anderen westlichen Groβstädten ist die ständige Jagd nach neuen attraktiven Wohngebieten angesagt. Gebiete, die noch vor nicht allzu langer Zeit als unattraktiv galten, sind heute begehrt - und teuer.
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(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)

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spanni
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Re: Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

Beitrag von spanni »

Es wiederholt sich alles in Europa. Der direkte Vergleich zeigt das. Wie arm waren früher unsere europäischen Nachbarn, und heute, kann man überall wunderbar sehen, wie das gleiche passiert wie in D mit ca. 10-15 Jahren zeitversatz.
Fette Grüße von Sascha

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janaquinn
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Re: Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

Beitrag von janaquinn »

Der Artikel ist sehr gut, aber auch sehr einseitig geschrieben. Denn meist sind es Singles oder Paare ohne Kinder, die in diesen Vierteln leben. Familien mit Kindern nehmen meist einen langen Weg zum Pendeln auf sich, nur um eben NICHT in Stockholm zu leben, weil so schön diese Stadt ist, aber für Kinder ist sie nicht soo toll.
Zumal man für die Mietpreise einer Wohnung auf Södermalm locker ein 2x so grosses Haus auf dem Land bekommt. Viele unserer Nachbarn könnten es sich leisten, eben so eine Wohnung zu mieten oder auch zu kaufen, aber würden es nicht tun..weil es hier einfach schöner ist.
Nach 5 Monaten Landleben würden wir für kein Geld der Welt direkt nach Stockholm-City ziehen, zumal wir dann Maut zahlen müssten, nur weil wir in unsere Wohnung wollen.

Aber ehrlich: WIE kann man Stockholm mit Berlin vergleichen?? Ich finde Berlin total hässlich, auch wenn es dort sicherlich schöne Gegenden gibt. London und Stockholm...das kommt schon eher hin...von der Schönheit und den Preisen her.... :lol:

LG JANA
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Steppenwolf
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Re: Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

Beitrag von Steppenwolf »

Ich fänds total zum :vom: wenn Stockholm wie Berlin wäre. Finds grade gut, dass man hier durch die Stadt gehen kann ohne paranoid zu werden. Das macht doch gerade auch den Reiz von Stockholm aus! In Berlin fühl ich mich immer irgendwie unwohl, gerade nachts. Hab da auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt.

Je weiter draussen die sozialen Problemfälle leben umso besser imo. Södermalm find ich wunderbar so wie es gerade ist. Wenn da irgendwelche Jugendbanden an allen Ecken abhängen würden das wäre mir eine grauenhafte vorstellung. Ausserdem ist Södermalm garkein Reichenviertel. Das sind ja wohl immer noch Östermalm und Vasastan.

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spanni
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Re: Stadtgrenzen zwischen Arm und Reich verschieben sich

Beitrag von spanni »

Wenn man sich in einer Großstadt dementsprechend verhält kann auch nichts großartig passieren.
Man kann S und Stockholm weder mit D noch Berlin vergleichen. In Berlin haben mehr Einwohner mit Migrationshintergrund als Malmö Einwohner hat.
Also, wo bleibt der faire Vergleich.
Ich wohne gern in Berlin. Mir wäre das Pendeln zu kostenintensiv. Die Häuser in S sind auch wesentlich günstiger als hier. In D lohnt sich ein Haus auf dem Lande oder im Speckgürtel einfach nicht.
Fette Grüße von Sascha

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