Zwei ehemalige Manager des Baumaschinenherstellers Volvo müssen sich seit Montag vor dem Amtsgericht Eskilstuna wegen Umgehung des UN-Embargos gegen den Irak verantworten. Den beiden Männern wird laut Angaben der Nachrichtenagentur TT zur Last gelegt, in den Jahren 2000 bis 2002 Aufträge des damaligen Saddam-Regimes erkauft zu haben. Es handelt sich jedoch nicht um Korruption sondern um so genannte „Kickbacks". Zu dieser Zeit herrschte ein Embargo der Vereinten Nationen. Das Regime verschaffte sich auf diese Weise Bargeld in Form von Dollar oder Euro. Den beiden Angeklagten droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren. Die Staatsanwaltschaft bereitet ein ähnliches Verfahren auch gegen den Konkurrenten Scania vor.
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Irak-Embargo umgangen?
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Irak-Embargo umgangen?
(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)