Geschlossene Grenzen wirken sich auf Drogenhandel in Schweden aus

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Geschlossene Grenzen wirken sich auf Drogenhandel in Schweden aus

Beitrag von svenska-nyheter »

Das schwedische Einreiseverbot hat sich auch auf den schwedischen Drogenhandel spürbar ausgewirkt, berichtet Radio Ekot. Durch das Einreiseverbot ist der Drogenverkehr auf der Öresundbrücke zurückgegangen.

Mit etwa dreiwöchigen Verzögerung sind klare Auswirkungen auf dem schwedischen Markt zu sehen, sagt Linda H. Staaf, Leiterin der Geheimdienstabteilung der Polizeiabteilung für nationale Operationen, NOA (Nationella operativa avdelning).

- Wir sehen jetzt, dass die Preise für Betäubungsmittel gestiegen sind, fährt sie fort.

Das Einreiseverbot wurde Mitte März nach einer Entscheidung auf EU-Ebene eingeführt. Das verminderte Angebot an Drogen, das daraus resultiert, dürfte zu einer Zunahme von Straftaten wie Erpressung führen.

- Das liegt auf der Hand. Dies ist eine kriminelle Aktivität, die häufig mit dem Markt für illegalen Betäubungsmittel verbunden ist. Wenn nicht genug Geld über Drogenhandel herein kommt, sehen wir große Risiken darin, dass mehr ausstehende Forderungen eingetrieben und mehr Menschen erpresst werden, sagt Linda H. Staaf gegenüber Ekot.