Lagom: Ein Stückchen Schweden für's Zuhause

Schweden zuhause

So richtet man seine Wohnung im skandinavischen Stil ein

Der letzte Urlaub in Schweden hat ein tiefes Loch hinterlassen. Die Sehnsucht, direkt wieder die Koffer zu packen und direkt wieder gen Norden zu reisen, ist viel zu groß. Wenn das Auswandern allerdings nicht in Frage kommt, dann muss man dieses Loch allerdings irgendwie anders stopfen. Am besten ist es da wohl, wenn man sich ein Stückchen Schweden nach Hause holt, indem man seine Wohnung im skandinavischen Stil einrichtet. Denn eine Einrichtung im schwedischen Stil hat viel mehr zu bieten, als nur Ikea. Lagom lautet hier das Stichwort. Mit diesen Tipps verleiht man seiner Wohnung einen ganz eigenen skandinavischen Touch.

Was ist Lagom?

Bei lagom handelt es sich nicht direkt um einen Einrichtungsstil, sondern vielmehr um eine Art Lebensgefühl. Wirklich übersetzen kann man es nicht, aber man kann sich ungefähr annähern. Am besten trifft es wohl „die goldene Mitte“ oder „genau richtig“ oder „nicht zu viel und nicht zu wenig“. Man merkt, dass es sich stark um die Balance der Dinge handelt und das kann man auch in den heimischen vier Wänden umsetzen. Es geht um eine bewusste und nachhaltige Einrichtung sowie das zugehörige Leben. Die Umsetzung von "lagom" belohnt einen dann mit Zufriedenheit. Umgekehrt soll man sich abwenden von dem Streben nach mehr Besitz und sich mit dem zufriedengeben, was man hat. Überträgt man das auf das eigene Einrichtungskonzept, heißt das, dass die Räume nicht überfüllt werden sollen, weder mit Möbeln, noch mit Deko-Elementen oder zu knalligen Farben. Gemütlich, aber eben doch nicht überladen, soll es sein.

Materialien, die aus der Natur stammen

Naturverbundenheit ist hier das große Stichwort. Vor allem Materialien, wie beispielsweise Holz, Leder, Baumwolle und Leinen sind genauso vertreten, wie beispielsweise Glas, Metall oder Fell, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Richtig gemütlich wird ein Wohnzimmer beispielsweise mit einem Sofa richtig gemütlich wird, mit einem Bezug aus Baumwolle. Für kältere Tage liegt davor ein Teppich aus Fell. Vor der Couch findet man einen Kaffeetisch aus Holz, wie man ihn beispielsweise bei www.wohnen.de findet.

Es müssen jedoch nicht unbedingt immer neue Möbel sein. Es können wieder verwertete Gegenstände sein. Denn das schwedische lagom besagt ja immerhin auch, dass man sich mit zufriedengeben soll, was man hat. Das schließt ein, dass man durch das Wiederverwenden alter Möbel einen nachhaltigen Wohnstil lebt.

Formen, die Klarheit ausdrücken

Auf zu verschnörkelte und zu aufwendige Verzierungen sollte man eher verzichten, wenn man seine Wohnung im schwedischen Stil einrichten will. Die Formen sollten in erster Linie schlicht oder geradlinig sein, denn, wenn man Lagom folgt, sind die Möbel vor allem praktisch und gemütlich.Die Funktion steht im Vordergrund. Die Form ist eher Nebensache. Die Hauptsache ist, dass sie gradlinig ist. Die wenigen organischen Formen, sollten an die Natur angelehnt sein und diese wiederspiegeln.

Möbel, die qualitativ hochwertig sind und somit langlebig sind, sollten bevorzugt werden, sodass man sich auch möglichst nachhaltig einrichtet. Zeitlose Formen kommen nie aus der Mode und entsprechen auch, was die Aktualität des Designs angeht Lagom.

Farben, die wenig aufgeregt sind

Klare Strukturen, natürliche Materialien und dazu gedeckte Farben. Dabei trifft Holzoptik auf Weiß und Pastelltöne. Ton in Ton ist hier an der Tagesordnung, vor allem, wenn es um die Pastellfarben geht. Kräftige Farben werden lediglich eingesetzt, um Akzente in der Wohnung zu schaffen. Das gilt sowohl für die Farbe auf den Wänden, als auch die Farbe der Accessoires.

Die Muster und Motive sollten eher unaufgeregt sein und ebenfalls die Natur wiederspiegeln. Denn wenn man nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt, will man entspannen und nicht von zu knalligen Farben aufgeregt werden.

Beim Thema Farben spielt auch das Licht eine ganz große Rolle. Vor allem in Wohn- und Schlafzimmer macht eine indirekte Beleuchtung eine besonders gemütliche und heimelige Atmosphäre.

Umsetzung in den verschiedenen Räumen

Das Prinzip "lagom" kann man in den einzelnen Zimmern einer Wohnung auf verschiedene Weisen umsetzen.

  • Küche: Das gesamte Mobiliar wirkt am besten in einer weiß gestrichenen Holzoptik. Das gilt für Schränke, Regale oder die Arbeitsfläche. Besonders wichtig sind hier die Küchengeräte. Sie sollten vor allem energiesparend sein. Kräuter und andere Pflanzen machen die Küche ein wenig lebendiger.
  • Esszimmer: Ein großer Holztisch ist hier vor allem wichtig, damit die ganze Familie und alle Freunde daran Platz haben. Gerne kann man hier auch etwas Metall und Glas in die Materialien hineinmischen. Die Stühle am Esstisch können mit Stoff überzogen sein oder einfach nur naturbelassen.
  • Wohnzimmer: Es sollte einer der gemütlichsten Räume der Wohnung sein, denn hier hält man sich, neben dem Schlafzimmer, am meisten auf. Neben viel Stoff und Holz kann man hier ebenfalls mit hellen freundlichen Farben Gemütlichkeit erzeugen. Auf Elektrogeräte sollte man möglichst verzichten, da sie ohnehin nur vom wesentlichen ablenken.
  • Schlafzimmer: Hier findet man ebenfalls viel Holz sowie Baumwolle und Leinen. Als Farben dominieren Weiß und Creme und gewährleisten so eine gewisse ruhevolle Atmosphäre, sodass ein erholsamer Schlaf garantiert ist.

Bildquellennachweis:
unsplash.com, © Patrick Perkins

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