Grundschule in Schweden

Alle Kinder und Jugendlichen in Schweden sollen unabhängig von ihrem Wohnort sowie ihren sozialen und finanziellen Verhältnissen gleichen Zugang zur Ausbildung im Rahmen des öffentlichen Schulwesens haben. Die Ausbildung in jeder Schulform soll überall im Land gleichwertig sein. Alle Schulen sind Koedukationsschulen.

Die obligatorische Volksschule wurde 1842 in Schweden eingeführt. Die heutige neunjährige Grundschule gibt es seit 1962. Zum gleichen Zeitpunkt erhielt die Schule ihren ersten modernen Lehrplan. Die Bildungspolitik der letzten Jahre ist von aktiver Reformpolitik geprägt worden. Das Zuständigkeits- und Lenkungssystem der Schule ist geändert worden. Die Schule hat neue Lehrpläne, Kurspläne und Zensurensysteme bekommen. Eltern und Schülern sind mehr Rechte bei der Wahl der Grundschule eingeräumt worden.

Gymnasialschule und Erwachsenenbildung

Einer der Grundzüge des schwedischen Bildungswesens ist, dass alle Kinder und Jugendlichen gleichen Zugang zu Ausbildung haben müssen – ungeachtet ihres ethnischen und sozialen Hintergrunds oder ihres Wohnorts. Die Ausbildung, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, soll innerhalb jeder Schulform gleichwertig sein, in welchem Teil des Landes sie auch veranstaltet wird. Die obligatorische neunjährige Grundschule und die Gymnasialschule sind beide integrierte Einheitsschulen, die alle Mitglieder der heranwachsenden Generation aufnehmen sollen. Alle Schulen sind Koedukationsschulen. Die Lehrplanwerke für die Pflichtschule und die Gymnasialstufe gelten für das ganze Land.

Höhere Ausbildung in Schweden

Das schwedische Bildungswesen ist seit den 50er Jahren laufend umgestaltet worden. 1991 wurde eine größere Reform eingeleitet, die auf eine Deregulierung des Systems der höheren Ausbildung, auf mehr Autonomie für die einzelnen Ausbildungsinstitutionen und einen weiteren Rahmen für die individuellen Wahlmöglichkeiten der Studenten abzielt. In dem neuen System werden der Umfang der verschiedenen Studiengänge und die Verteilung der Mittel unter den Ausbildungsinstitutionen von den Anforderungen der einzelnen Studenten und den Leistungen der verschiedenen Ausbildungsinstitutionen in Form von sowohl Qualität wie Quantität bestimmt. Die Organisation des Studiums und das Angebot an Studiengängen werden örtlich bestimmt. Die Studenten haben im Rahmen einer neuen, international gültigen Prüfungsordnung größere Wahlfreiheit hinsichtlich der Wahl von Studiengängen erhalten.

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