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 Betreff des Beitrags: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 13:53 
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Hej allihopa!

Ich habe jetzt endlich wieder Zeit, ein bisschen Schwedisch zu pauken. Im Moment bin ich etwas konfus mit der Satzstellung, da gibt es zwar eine schöne Übersicht in meinem Büchlein, aber in der Praxis wirds dann doch wieder etwas unklarer, vor allem wenn mehrere Adverbien beteiligt sind.

Ein Beispiel: "(Ich bin) bald wieder zurück." Würde ich sagen: "(Jag är) tillbaka snart igen." Die analoge Wortstellung zum Deutschen - wie sie ja häufiger im Schwedischen auftaucht - wäre "(Jag är) snart igen tillbaka", das klingt in meinen Ohren total komisch.

Ein anderes Beispiel mit Nebensatz: "Das war eine lustige Sache/Geschichte und ich musste noch lange lachen." Mein Vorschlag wäre: "Det var en roligt affär och jag måste skratta ännu längt."

Bin ich damit aufm Holzweg?

LG Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 14:33 
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Jag är snart tillbaka igen.

Die liebe Wortstellung ....... ;-)

Det var en rolig grej, och jag var tvungen att skratta länge. (oder: skratta länge efteråt)

Sache ist in diesem Zusammenhang grej oder sak. Affär ist ein Geschäft. Längt gibt es nicht. Nur "lång" oder "länge". Oh, wie ich diese zwei Begriffe verwechselt habe ;-) lång = lang (also die Länge, und genau das ist der Stolperstrick!), länge = lange (also die Zeit).

mfg,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 15:01 
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Oje, oje :)

Gibts für die Wortstellung in "Jag är snart tillbaka igen." ne Begründung? Ist "igen" eine adverbiale Bestimmung und steht daher am Ende des Satzes, "snart" ist ein Adverb und steht daher direkt hinter dem Verb? Ich bin hoffnungslos verwirrt :D

Zum zweiten Beispeil: Hups, "rolig" schreibt man gar nicht mit "t", okay... Beschreibt das Hilfsverb "måste" eher ein "müssen" in Form eines (äusseren) Zwangs oder warum verwendest du hier die Umschreibung über var tvungen att...?

Im letzteren Falle ist die Satzstellung ja identisch mit dem Englischen: "That was a funny thing/story and i had to laugh for a long time." Kann ich mich da generell dran orientieren?

Ein ratloser Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 17:02 
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Hej,
Nein, grundsätzlihc ist die Satzstellung nicht wie im Englischen. Manchmal passt es, aber es ist kein Verlass drauf.
Bei allem ûben und Regeln pauken, ich glaube, dass man mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt.
Aber ich kann Deine Verwirrung gut verstehen.

rolig/roligt mit oder ohne t hängt vom Zusammenhang ab. Det var roligt. Det var en rolig grej.
Da liegt der Unterschied. Adjektive verändern sich entsprechend dem Artikel des dazugehörhigen Substantivs.
En grön bil.
Ett grönt hus.

Ich schau mal in meinen Unterlagen...
Also so eine Regel lautet: (komma zeigt neuen Satzbaustein, nicht, dass da im Satz ein Komma kommt...)

fundament (början), verb1, subjekt, satsadverb, verb2-4, objekt, plats, tid.
Das Fundament kann dabei fast jeder Satzteil sein, der dann natürlich an seiner Stelle fehlt.
Mit fällt grade kein guter Satz mit allen Teilen ein...
Aber:
Jag måste gå hem nu. Subjekt ist fundament, verb1 ist måste, gå ist verb 2, hem ist plats und nu ist tid.
Jag ska alltid gå hem när skolan är slut. alltid ist da dann das satsadverb

Das ist schon recht verwirrend... Aber mich hat es nur noch mehr durcheinander gebracht, wenn ich überlegt habe, wie die Teile heissen. Da ich nun umgekehrt öfter im Deutschkurs die Frage von den Schweden habe, mach ich mir da eher im Deutschen Gedanken. Vieles ist dabei gleich oder ähnlich.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 17:05 
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ist doch wie im englischen


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 17:28 
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Hej Wiebke,

dank dir für die ausführliche Antwort. Ich muss mich wohl nochmal dran gewöhnen, Sätze in ihre grammatikalischen Bestandteile zu zerlegen (im Deutschen denke ich ja nicht drüber nach und im Englischen mittlerweile auch nicht mehr; das ist das Gefühl, das ich im Schwedischen eben noch entwickeln muss).

Vielleicht ist es Zufall, aber deine Beispiele entsprechen tatsächlich der englischen Satzstellung, wie stavre auch schon angemerkt hat ;)

Nundenn, ich übe nochwas - und das erstmal mit einfachen Sätzen. Wenn die Verwirrung anhält, werde ich mich wohl nochmal melden...

:smt006

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 17:43 
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Hm, jetzt wo Du es sagst... hast Recht. Und Stavre auch. Komisch... Mein Lehrer hatte damals lauter Beispiele bei denen es genau anders war. Er sagte nämlich, dass es sogar sehr oft genau wie im Deutschen ist. Da er recht gut die deutsche Grammatik konnte, hatte er damals viele Beispiele für mich. Selbstverständlich fällt mir jetzt nichts mehr ein... typisch.

Grüsse
WIebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 19:19 
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nicht zuviel nachdenken,einfach aus m bauch raus reden

gruß elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 1. September 2010 23:09 
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Wie schaut das denn aus mit der zeitlichen Bestimmung eines Satzes. Die steht ja normalerweise am Ende des Satzes, wie im Deutschen und Englischen auch. Möchte ich etwas gezielt betonen, setzte ich es im Deutschen an den Satzanfang, im Englischen mit Komma.

Beispiel: Den Kuchen aß ich am Nachmittag. (I ate the cake in the afternoon)
bzw. Betonung auf dem Nachmittag: Am Nachmittag aß ich den Kuchen. (In the afternoon, i ate the cake)

Die richtige Satzstellung wäre dann doch (?):

Jag åt kakan på eftermiddagen.
bzw. På eftermiddagen, jag åt kakan. (Gibt es diese Komma-Konstruktion im Schwedischen?)

(mein Wörterbuch sagt "på eftermiddagen", geht nicht auch "i eftermiddagen"? Präpositionen sind ja auch so ne Sache im Schwedischen^^)

Beispiel-Variante: Am Nachmittag aß ich den Kuchen, den meine Mutter für mich gebacken hatte.

Meine Übersetzung:

På eftermiddagen, jag åt kakan som min mamma har bakat för mig.

(weitere Frage am Rande: muss es dann auch die bestimmte Form, min mammaN, sein, weil es ja eben MEINE (bestimmte) Mutter ist?)

Ich bin für Manöverkritik dankbar :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 00:47 
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Tubert hat geschrieben:
Beispiel: Den Kuchen aß ich am Nachmittag. (I ate the cake in the afternoon)
bzw. Betonung auf dem Nachmittag: Am Nachmittag aß ich den Kuchen. (In the afternoon, i ate the cake)

Die richtige Satzstellung wäre dann doch (?):

Jag åt kakan på eftermiddagen.
bzw. På eftermiddagen, jag åt kakan. (Gibt es diese Komma-Konstruktion im Schwedischen?)

Hier hätten wir ein Beispiel das dem deutschen ähnelt, richtig wäre nämlich:
På eftermiddagen åt jag kaka(n).

Tubert hat geschrieben:
(mein Wörterbuch sagt "på eftermiddagen", geht nicht auch "i eftermiddagen"? Präpositionen sind ja auch so ne Sache im Schwedischen^^)

Nein, es wäre stattdessen: I eftermiddags åt jag kaka(n).

Eigentlich ist das sogar die korrektere Variante da du dich auf die Vergangenheit beziehst. "På eftermiddagen" wird eher für Zukunft und Präsens verwendet.

Die Frage: När åt du kakan? könntest du aber m.M. mit sowohl: "pa eftermiddagen" als auch "i eftermiddags" beantworten.

Tubert hat geschrieben:
Beispiel-Variante: Am Nachmittag aß ich den Kuchen, den meine Mutter für mich gebacken hatte.

Meine Übersetzung:

På eftermiddagen, jag åt kakan som min mamma har bakat för mig.

(weitere Frage am Rande: muss es dann auch die bestimmte Form, min mammaN, sein, weil es ja eben MEINE (bestimmte) Mutter ist?)

Richtige Übersetzung:
På eftermiddagen åt jag kakan som min mamma hade bakat åt mig.
Alt: I eftermiddags åt jag kakan mamman hade bakat åt mig.

Es heisst also: min mamma, ohne 'n', mit "min" hast du sie jag schon bestimmt.
In der Alternative wird die bestimmte form verwendet. Der Schwede versteht in dem Fall dass es sich um Deine Mama handelt.

Ein ähnliches Beispiel:
Jag ska träffa tjejen = jag ska träffa min tjej. (= Freundin)
Aber: Jag ska träffa tjejen som bakar. (das Mädchen, aber nicht die Freundin).

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Gnäll suger, handling duger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 08:02 
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Helt rätt!

Kommas werden im Schwedischen weitaus seltener benutzt. Nicht mal bei Nebensätzen oder Relativsätzen. Das verwirrt mich immer wieder und ich mache umgekehrt den "Fehler", dass ich es doch tue... Das finden die Schweden komisch :)

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 14:35 
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:danke:

Jetzt wo ich's lese, eigentlich total logisch. Vielleicht sollte ich aufhören, abends Schwedisch zu lernen :)

Ich hoffe, bald man wen kennenzulernen, der schon Schwedisch spricht, dann lernt sich die Sprache ja viel leichter als so vom "theoretischen" Standpunkt aus.

Ha det bra!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 14:54 
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Stavre hat schon recht. Weniger nachdenken. Klar ist es schön und auch wichtig, wenn man die Grundlagen mal versteht und im Kurs lernt wie es richtig ist. Damals, im SFI und SAS konnte ich das sogar mal. Aber ich habs dann wieder vergessen. Dem ist das Bauchgefühl gefolgt und das hilft im Alltag eh viel besser. Gut ne solide Grundlage zu haben aber wenn Du mit den Menschen reden willst, kannst Du nicht nachdenken ob das nun ein satsadverbial oder doch ein adjektiv ist oder vielleicht doch ein objekt, aber welches nur?
Das sage ich auch meinen Schülern im Deutschkurs. Die fragen immer nach Regeln und bekommen sie auch. Letztlich sage ich aber immer, dass das nicht so wichtig ist, wenn man sich unterhalten will. Lebt man 20 Jahre im Land, sollte man es vielleicht langsam können, dafür muss man aber immer noch nicht unbedingt wissen wie das heisst. Wer von den Deutschen kann das? Oder von den Schweden? Aber wenn man erst frisch da ist, oder wenn man nur Urlaub macht, ist es wichtiger, dass man sich überhaupt verständigen kann. Da kommt es auf kleinere Fehler nicht an. Wenn man bereit ist, sich zu verbessern allemal nicht.

Grüße
WIebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 15:09 
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Klar, da hast du/habt ihr natürlich vollkommen recht! Ich habe mir gar nicht vorgenommen, irgendwann mal perfekt Schwedisch sprechen zu können (bei meinem Sprachentalent ein eher unwahrscheinliches Szenario). Aber gewisse Grundzüge und eine einigermaßen richtige Grammatik möchte ich schön können; ich finde die Satzstellung ist da schon eins der wichtigsten Elemente. (Klingt ja im Deutschen auch doof, wenn man in ne Bäckerei geht und sagt "Ich kaufen möchte Brot"; die Verkäuferin weis dann trotzdem was ich will.) Verglichen damit ist es eher zweitrangig ob du jetzt immer im richtigen Falle das Adverb oder das Adjektiv oder die exakt richtige Präposition erwischst.

Würde ich jetzt nach Schweden gehen, bekäme ich wohl auch mit Händen und Füßen und vllt ein paar Vokabeln ohne Grammatikkenntnisse mein Brot :lol: - mal abgesehn davon, dass sehr viele Schweden gut Englisch sprechen? (habe ich gehört)

Soviel zu meiner Ideologie dahinter :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 2. September 2010 17:51 
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Die ist auch lobenswert, die Ideologie :)
So lange Du Dir nicht mehr Stress machst als unbedingt nötig, ist das völlig ok. Die Schweden freuen sich natürlich wenn Du gut schwedisch kannst. Aber, gerade als Tourist oder am Anfang des Auswanderns, sie sind schon auch geduldig und lassen einiges durchgehen. Erst nach ein paar Monaten oder noch länger, werden sie ungeduldig und finden, dass man es besser können sollte. In den ersten Wochen/Monaten sind sie auch dankbar wenn Du es wenigstens versuchst und finden sowieso alle, dass Du suuuuper gut schwedisch kannst, egal wie schlecht es ist :)

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 14:50 
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Heute mal ein lustigeres Beispiel... (Ich nehme zum Üben meist (nicht zu komplizierte) Sätze, die mir einfach grade einfallen und versuche sie ins Schwedische zu übersetzen):

"Varför är bananen svängd? - Eftersom ingen går på skogen för att den böjer rak!"

Versteht man, was ich sagen will? Ich denke schon ;) Hätte ein paar Fragen dazu...

1) svängd als Adjektiv bezieht sich auf die Eigenschaft der Banane - sie ist krumm. Adverb svängt müsste hier aber auch gehen, dann bezöge es sich auf "krumm sein". Eigentlich egal, Feinheit... ;)

2) Eftersom als "weil" am Anfang eines Satzes? Oder besser "darför att"?

3) Als Konjunktion "för att" oder einfach nur "att"?

:smt006

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 17:30 
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Hej,
ganz sicher bin ich da jetzt auch nicht, frag mich vor allem nicht wieso...
ABer:
Ich würde sagen eftersom kommt am Anfang. Andersrum wäre es eher därför att.

"Varför är bananen svängd? - Eftersom ingen går på skogen för att den böjer rak!"
Da würde ihc auch sagen, dass es so heissen müsste:
därför att ingen går till skogen för att böja den rak.
Wobei, ich glaube, so würde das eh kein Schwede ausdrücken. Aber ich versteh den Sinn des Beispiels :)
för att böja und nicht böjer. Es ist in dem Fall die Grundform des Verbes, die Du anwendest, nicht die gebeugte Form.
Und ich würde eher till skogen als på skogen sagen. Frag mich nicht wieso, die Präpositionen kann ich ganz schlecht erklären, ich versuch da nach dem Gefühl zu gehen und frag oft was richtiger ist.

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 18:40 
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Richtig erkannt, Wiebke, mir geht es mehr um die Grammatik als um den Sinn ;)

Aber immerhin, da war ja schon mehr richtig als in meinen Anfangspostings. Das mit der Stammform ist mir durchgegangen, jupp, und die Präpositionen... nunja, die lerne ich mit der Zeit und Erfahrung, da steig ich echt nicht durch, wie die Schweden die einsetzen :-?

Ich melde mich bestimmt bald mit einem weiteren Sätzchen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 19:02 
Ich glaube, das mit dem Adverb stimmt hier nicht. Bei vara wird immer der Zustand des Subjektes beschrieben und da entscheidet auch das Subjekt ob das Adjektiv auf t endet oder nicht.
/Tilmann


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 19:29 
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Tubert hat geschrieben:
Heute mal ein lustigeres Beispiel... (Ich nehme zum Üben meist (nicht zu komplizierte) Sätze, die mir einfach grade einfallen und versuche sie ins Schwedische zu übersetzen):

"Varför är bananen svängd? - Eftersom ingen går på skogen för att den böjer rak!"

Versteht man, was ich sagen will? Ich denke schon ;) Hätte ein paar Fragen dazu...

1) svängd als Adjektiv bezieht sich auf die Eigenschaft der Banane - sie ist krumm. Adverb svängt müsste hier aber auch gehen, dann bezöge es sich auf "krumm sein". Eigentlich egal, Feinheit... ;)

2) Eftersom als "weil" am Anfang eines Satzes? Oder besser "darför att"?

3) Als Konjunktion "för att" oder einfach nur "att"?

:smt006


Ich kann nicht viel von Schwedisches Grammatik aber ich habe Swedisch als Muttersprache. (Das ist warum mein Deutsch nicht gut ist.) :)

Als Schwede verstehe ich was du sagst will aber ich solle sagen:
"Varför är bananen böjd?" "Ingen går i skogen för att räta ut den."

/Bacchus


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 Betreff des Beitrags: Re: Wortstellung
BeitragVerfasst: 5. September 2010 19:36 
Hej,

Eftersom ingen går på skogen för att den böjer rak!"

Das ist leider nicht ganz richtig. "böjer" muss Infinitiv sein - böja. Das "den" ist Objekt und sollte hinter dem Verb stehen.

Eftersom ingen går i skogen för att böja den rak.

Auch richtig mit zwei Halbsätzen: Eftersom ingen går i skogen och böjer den rak.


oder besser so wie bacchus geschrieben hat.


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