"Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsystem

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Aurora

Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon Aurora » 6. Februar 2008 22:52

Hey S - nina, skogstroll und Aleve,
kann eure threads total nachvollziehen. Stimme euren Meinungen ganz zu. Lache nur, wenn deutsche Pädagogen nach Schweden reisen müssen, um deren Bildungsform zu studieren, haben sie diese doch von uns übernommen.
Zu "janaquinn`s" Meinung möchte ich mich doch eher der Stimme enthalten.

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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon janaquinn » 7. Februar 2008 07:46

Hej Aurora,
man kann ja nicht immer gleicher Meinung sein, oder? Bei welchen meiner Postings hast du denn ein Problem? Vielleicht kann man ja drüber sprechen. zumal die 3 genannten User komplett unterschiedliche Meinungen haben.

LG JANA
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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon Nyckelpiga » 7. Februar 2008 21:24

Hallo ihr Lieben,
meine Tochter ist jetzt gerade aufs Gymnasium gekommen. Sie ist 10 und wir haben das erste halbe Jahr mit viel Tränen am Anfang und viel Lernen zu gebracht. :twisted:
Dazu kam das unser Klassenlehrer ( ich sag schon unser tse,tse,tse... der von meiner Tochter) wohl noch keine 10 Jährigen hatte. Also der Anspruch an die Kinder war imens Hoch, kaum zu bewältigen. Ich bin da auch an meine Grenzen gekommen, konnte schon in der fünften Klasse nicht mehr helfen - aber wir Eltern haben uns zusammen getan, und da ich Elternsprecher bin, habe ich ein sehr Intensives anstrengendes Gespräch mit dem Klassenlehrer geführt. Jetzt läuft es viel besser,und es wird auch mehr Rücksicht genommen.
Die Kids lernen jetzt das Lernen und die Umstellung von heimeliger Grundschule auf´s grooooße Schulzentrum ! Klar weiß ich das Kinder auf dem Gym. ordentlich lernen müssen, aber man kann den Übergang auch viel viel besser Gestalten und den Kinder ein tolles Gefühl und Spaß am Lernen dabei geben.

Ich denke aber ,das man vom schwedischen Schulsystem viel Lernen kann und das die Kinder mehr nach ihren Möglichkeiten gefördert und gefordert werden. Hier ist alles mit Kampf verbunden und immer wenn man etwas durchsetzten muß oder möchte, muß man aufpassen das die Kids nicht hinterher ungerecht behandelt werden...
Ist das bei euch auch so?
Wie ist die Zusammenarbeit mit den Lehrern?
Es gefällt mir auch bei euch das die Kids so lange in ihren Klassenverbänden bleiben.
Knuddelige Grüße Nyckelpiga

nysn

Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon nysn » 8. Februar 2008 08:39

"Ich denke aber ,das man vom schwedischen Schulsystem viel Lernen kann und das die Kinder mehr nach ihren Möglichkeiten gefördert und gefordert werden."

Auch Schweden ist eine Leistungsgesellschaft - die meisten "Schweden" wohnen in und um die "großen" Städte wie Malmö, Göteborg und Stockholm.
Damit du dort die "ideale" Schule findest, musst du am richtigen Ort wohnen, d. h. in den Stadt-/Kommunteilen, wo es größtenteils gut verdienenenden Menschen gibt. Das "Einkommen" spiegelt oft die Qualität der Schule wieder.
So ist das jedenfalls hier, wo wir wohnen - laut Wikipedia im "Speckgürtel" von Göteborg. Meine Nachbarn sind hier bereit 3 x so viel für ein kleines, hellhöriges Reihenhäuschen auszugeben als für ein schönes großes Haus mit Garten etwas außerhalb auf dem "Land" und nur, weil sie möchten, dass die Kinder hier in die Schule mit dem "guten Ruf" gehen können, d. h. mit einem großen Anteil an schwedischen Kindern, möglichst aus "Akademikerfamilien".

Die Möglichkeiten der Eltern sind also auch hier weitgehend ausschlaggeben für die Möglichkeiten der Förderung der Kinder.

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Aelve
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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon Aelve » 8. Februar 2008 09:03

Hej Anja,

Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich bin der Meinung, dass der Unterschied von der Grundschule zum Gymnasium zu krass gehandhabt wird. Gerade so, als ob die Lehrkräfte es drauf anlegen, jedes 2. Kind vom Gymnasium auf eine niedrigere Schulform zu bugsieren. Laut Schulgesetzt soll der Übergang so nicht gestaltet sein, denn die Kinder müssen sich erst an das intensivere Lernen, an die Menge der Hausaufgaben und selbständiges Arbeiten gewöhnen. Vielen Dank auch noch Dir für die Mitteilung, dass Prinzessin Viktoria ebenfalls legasthen ist und die Schule trotz dieser Schwäche gut gemeistert hat. Du siehst, es ist eine Vererbungssache, an der niemand eine Schuld trägt und die man bei verständnisvollen Lehrkräften auch gut kompensieren kann. Wir mußten dafür 7 Jahre lang ein Privatgymnasium bezahlen, was mir zwar wegen des dafür von uns aufgewendeten Geldes nicht leid tut, aber die Tatsache, dass Legasthenikern in Deutschland eine begabungsgerechte Schulbildung nicht ermöglicht wird, ist für mich ein sehr großes Manko an der deutschen Bildung. Auch mir würde es besser gefallen, wenn die Lehrkräfte versuchen würden, die Kinder nicht zu früh zu sortieren, es gibt nun einmal Spätzünder, warum sollen die nicht die Möglichkeit einer gymnasialen Bildung erhalten? Ich kenne ebenfalls eine Arzthelferin, die jetzt mit ihrem Sohn große Probleme hat, sie ist sehr engagiert aber kommt auch mit der Schule unseres Wohnortes nicht zurecht, da dort bei Legasthenie und ADS von seiten der Lehrkräfte keinerlei Hilfe zu erwarten ist. Soweit ich vom schwedischen Schulwesen gehört habe, sind die Lehrkräfte dort sehr viel bessere Ansprechpartner. Die Kinder unserer Bekannten bekamen am Beginn der Einschulung in Schweden nach der Übersiedelung sogar Einzelunterricht in Schwedisch, hierfür wurde extra eine Lehrkraft abgestellt. Diese Rücksichtnahme, Hilfe und Verständnis seitens Schule habe ich hier in Deutschland in sehr hohem Masse vermisst, nein sogar schlimmer, es wurden uns nur Steine in den Weg gelegt.

Für unseren Sohn, für den ich damals in der 5. Klasse des öffentlichen Gymnasiums außerschulischen Förderunterricht beantragte, nachdem die Legasthenie von den Lehrkräften viel zu spät entdeckt wurde, mußten wir dieses beim Gesundheitsamt prüfen lassen. Die Mitarbeiterin dieses Amtes rief mich dann an, um mir im Vertrauen mitzuteilen, dass der Rektor des Gymnasiums dort angerufen habe, um zu sagen, dass uns dieser Förderunterricht versagt werden sollte. Er war der Meinung, dass wir unseren Sohn nur überfordern wollten, was er nicht gut hieß. Unser Sohn war aber nur deshalb überfordert, weil in der Schule seiner Schwäche in keiner Weise Rechnung getragen wurde. So sollte versucht werden, sich einer unliebsamen Mehrarbeit zu entledigen.
Dieses ist nur ein kleiner Teil aller unserer negativen Erfahrungen, deshalb kann ich nachvollziehen, wie schwer man kämpfen muß für eine Sache, die man selbst als selbstverständlich ansieht - gute Bildung.
Grüße Dich herzlich Aelve
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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon nysn » 8. Februar 2008 09:30

"... sie ist sehr engagiert aber kommt auch mit der Schule unseres Wohnortes nicht zurecht, da dort bei Legasthenie und ADS von seiten der Lehrkräfte keinerlei Hilfe zu erwarten ist. Soweit ich vom schwedischen Schulwesen gehört habe, sind die Lehrkräfte dort sehr viel bessere Ansprechpartner."

Hallo Aelve,
genau das kann dir in Schweden auch passieren - man sollte nicht immer pauschalieren und generalisieren - Schweden ist nicht überall gleich - es gibt immense Unterschiede, besonders in den Grossstäden - fahr mal hin und schau dir doch eine Schule in den Stockholmer Vororten Rinkeby/Vällingby usw. an - oder komm zu uns nach Göteborg, ins schöne Bergsjön, Hjällbo oder Biskopsgården. Und frag mal nach, welche besondere Förderung du für dein Kind bekommen kannst ....

Glaub nicht alles, was du "hörst" - fahr hin und mach dir ein eigenes Bild davon und entscheide dann individuell für dich.

In Schweden gibt es zwar nicht so ein ausgeprägtes Privatschulensystem wie in Deutschland - hier kommt es vielmehr auf den Wohort/die Kommune an und auch da gibt es Unterschiede. Frag mal die Schweden, die dort wohnen und wo sie am liebsten ihre Kinder hinschicken.

Ich kann dir auch versichern, dass viele gerne ihre Kinder in die gleiche Schule schicken würden, in die auch die Kronprinzessin gegangen ist - doch leider werden dort auch nicht alle Kinder gleichberechtigt angenommen. Voraussetzung ist, dass du es dir leisten können musst, in diesem Staddteil zu wohnen oder dein Vater ist von Beruf König oder du hast anderweitig Kontakte.

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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon Aelve » 8. Februar 2008 10:02

Hallo Nina-S,

ich glaube Dir gerne, dass es auch in Schweden teilweise snobistisch zugeht. Die Menschen wollen sich unterscheiden, es geht ja auch gar nicht, dass jeder das gleiche Einkommen hat, denn Anstrengung muß sich ja auch lohnen. Insofern unterscheide ich auch danach, dass es bessergestellte Personen gibt und Personen, die sich mehr einschränken müssen (niedrigere Ausbildung), sonst hätte Schweden ja den Kommunismus und da haben wir ja gerade erst gesehen, dass das System auch nicht klappen kann. Nicht gut finde ich aber, wenn es trotz größter Anstrengungsbereitschaft, trotz höchster Intelligenz es einigen Personen nicht vergönnt sein soll, sich hochzuarbeiten und später auch mehr zu verdienen. Hundertprozentige Gleichberechtigung (auch zwischen Frauen und Männnern) gibt es bestimmt auch in Schweden nicht, davon bin ich überzeugt. Aber wenn es wenigstens so ist, dass es einigermaßen gerecht zugeht, dann finde ich das schon sehr gut. Mein persönliches Wissen über schwedische Schulen habe ich überwiegend von Leuten aus Deutschland, die in kleinern Orten in Schweden leben, daher nur meine Kenntnis von kleineren Gemeinden und deren Schulen. Unsere Bekannten sind mit den dörflichen Schulen sehr zufrieden, sie erzählen auch, dass es in den Großstädten wie Göteborg nicht immer so gut mit Schule dort bestellt ist. Wir haben unsere Häuser unweit von Göteborg (ca. 70-80 km), dort ist noch Friede, Freude, Eierkuchen und die Schule in Älvsered soll sogar prämiert worden sein wegen hervorragender Ausstattung.
Trotzdem kann ich Dir sagen, dass wenn ich nur die Probleme gehabt hätte zu wählen zwischen einer dörflichen Schule oder Großstadtschule, dann wäre das für mich wie im Paradies gewesen. Wir hatten die Probleme in unserem kleinen Wohnort genauso wie in Lübeck, das zieht sich durch alle Bundesländer Deutschlands. Wobei ich natürlich auch weiß, dass man Glück haben kann und an eine kompetente Lehrkraft geraten kann, leider hatten wir dieses Glück dann erst auf dem Privatgymnasium.
Viele Grüße nach Göteborg, wenn ich bald wieder in Schweden in Torestorp in unserem Haus bin, dann winke ich zu Dir rüber.
Grüße Aelve :flagge:
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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon vinbär » 8. Februar 2008 10:23

Hallo,
stimme den in Schweden lebenden Vorschreibern zu. Der Wohnort spielt bei der Qualität der Schule zumindestens in unserer Stadt eine grosse Rolle. Da fährt man die Kinder gerne in einen anderen Stadtteil,sofern man nicht das Glueck hat dort wohnen zu duerfen, oder stellt sich in die jahrelange Warteliste einer Friskola mit vermeintlich besserem Ruf/qualifizierteren Lehrern/höherem Niveau.... Heute ist wieder ein riesen Artikel ueber Mobbing in der Schule in der Zeitung. Die Anzahl an Jugendlichen, die in Schweden in der Kinder -und Jugend Psychiatrie vorstellig werden hat sich uebrigens in den letzten Jahren vielerorts verdoppelt. Gestern wurde ueber die geplante Einfuehrung des neuen Notensystems berichtet, mit geteilten Ansichten. Geschlossene Klassensysteme haben wir nur in einer Grundschule gehabt. Sonst waren es offene Gruppen mit Vikarien, die sich im wochentakt die Klinke in die Hand gaben. Die fehlende Kontinuität ist auch im Schulwesen oft bemängelt. Was ADS angeht, so wird sich hier ja meist an dem schwächsten Glied der Kette orientiert. Weniger speziell gefördert. Wird spannend wie weit es hier bergab gehen muss ehe sich was verbessert.Ich bin nicht wegen meines Kindes nach Schweden gezogen, aber es wäre aus schulischem Aspekt ein Grund wieder wegzuziehen, was wiederum auf Grund des niedrigen Niveaus fast aussichtslos erscheint, aber das Leben besteht auch hier aus mehreren Facetten...
Ein schönes Wochenende wuenscht
vinbär

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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon nysn » 8. Februar 2008 10:33

Hallo Aelve,

Ja, du vergleichst "Äpfel mit Birnen" würde ich mal sagen, genauso wie Älvsered nicht repräsetativ für Schweden ist, ist Bayern nicht repräsentativ für Deutschland!

Älvsered ist eine winzige Gemeinde (Dorf) in the "middle of ... ". Dass die Schule dort gut ist, bezweifle ich keine Sekunde - kann sein, der Ort ist ja auch nicht besonders groß und der Zuzug aus Göteborg, das ca. 100 km entfernt ist, ist meines Wissens nach nicht besonders hoch. Es soll allerdings sehr beliebt sein, dort hinzufahren um billig einzukaufen, nach Ullared ...

Wenn du, wie in deinem Fall beschrieben, eine besondere Art von Betreuung für dein Kind wünscht, dann kann dir die Schule in Älvsered sicherlich auch keine individuell, für dich passende Lösung anbieten. Aller Wahrscheinlichkeit nach würdest du letztendlich auch nach dem Motto " wenn dir unser Unterricht hier nicht passt, dann geht doch woanders hin" - behandelt werden. Du wirst keinen Spezialisten für ADHD oder ähnliches bekommen. Das halte ich für ein Gerücht.

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Re: "Wir sind dann mal fort" +Unterschiede Schulsy

Beitragvon Skogstroll » 8. Februar 2008 10:34

Aelve hat geschrieben:Mein persönliches Wissen über schwedische Schulen habe ich überwiegend von Leuten aus Deutschland, die in kleinern Orten in Schweden leben, daher nur meine Kenntnis von kleineren Gemeinden und deren Schulen. Unsere Bekannten sind mit den dörflichen Schulen sehr zufrieden, sie erzählen auch, dass es in den Großstädten wie Göteborg nicht immer so gut mit Schule dort bestellt ist.


Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Klar, in den kleinen Dorfschulen geht es meist geradezu familiär zu. Aber erstens gibt es selbst dort Disziplinprobleme, selbst in der zweiten Klasse und obwohl gerade mal 12 Schüler in der Klasse sind. Und zweitens gibt es wohl nur noch wenige Dorfschulen, die nicht von der Schliessung bedroht sind. In Norrbotten praktisch keine. Lieber karrt man die Kinder zwei Stunden täglich übers Land. Für viele Dörfer ist das der endgültige Todesstoss, weil sie für junge Familien immer unattraktiver werden.
Auch unsere Tochter ist in so einer Dorfschule. Es gibt dort nur låg- und mellanstadiet, ab der 7. Klasse muss sie sowieso 30km fahren. Wir zittern und hoffen, dass die Schule wenigstens bis dahin bestehen bleibt.

Skogstroll


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