Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

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snickare
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Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon snickare » 22. März 2007 20:23

Um die Sprachmelodie der Schweden besser ins Ohr zu kriegen habe ich mir gerade 1 Stunde lang "Mama Muh fiskar" angehört. Anfangs war's ja echt lustig, ich kann sogar schon ein paar Lieder mitsingen :lol: aber nun dröhnt mir der Schädel von Mama Muh und ihrem Freund dem Raben.

Leider kann ich kein schwedisches Fernsehen empfangen und auch kein schwedisches Radio, also müssen eben leicht verständliche CD's herhalten.
Für die nächsten Wochen habe ich noch "Mama Muh bygger" und "Pippi börjar skolan"! Juhuuuu!

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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Misu
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Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon Misu » 23. März 2007 01:53

Eine ganze Stunde?

Wow, fleißig!

das ist echt ne schöne Idee - beim Schwedisch brauch ich das nicht, aber ich arbeite ähnlich mit der polnischen Sprachmelodie.
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Ole Svensom

Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon Ole Svensom » 23. März 2007 08:39

Hej...

Wenn Du einen internetanschluss hast kannst du sehr gut das schwedische radio hören.

http://www.sr.se

hier empfehle ich fuer neulinge der sprache erstmal den sender P1
geh auf lyssna direkt und wähle P1.

Der Sender hat seinen sitz in Stockholm und die Moderatoren sprechen nahezu alle riksvenska (hochschwedisch) und sehr angenehm langsam.

Netter Nebeneffekt. Du bekommst eine Ahnung der hiesigen Musik die nicht immer mit der in Deutschland uebereinstimmt.

nobse

Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon nobse » 23. März 2007 08:40

Ist ne gute Idee mit Musik Texte auswenig zu lernen, aber könnte doch in die Hose gehen. Ein Tipp .Das richtige für mich ist und war aber englisch ,denn damit kann man sich hier vorzüglich verständigen und parallel dazu auf schwedisch zu bauen. Denn die regionalen Dialekte sind nicht zu unterschätzen.
Und vor Ort lernt es sich am leichtesten. Beim lesen verstehe ich ja schon viel ,aber dann mit der Aussprache ,geschweige denn Unterhaltung....
Und in meinem Alter Vokabeln pauken wäre vergeudetet Zeit.

bjoerkebo

Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon bjoerkebo » 23. März 2007 08:51

Wenn du Urlaub in Schweden machst ist englisch ok.Auch wenn du mit schwedisch gar nicht weiter kommst,aber wenn du dort wohnen willst empfehle ich wirklich schwedisch zu sprechen.
die Leute sind offener und es imponiert ihnen sehr,wenn du ihre Sprach von Beginn an sprechen kannst. auch die Integration ist einfacher.
Unser wichtigster Satz am anfang war:
" kan du prata sakta,tack" (bitt spreche langsam) und das hat geholfen.

Also,egal in welcher Form,Üben.........

Volker
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Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon Volker » 23. März 2007 10:52

Es hilft wie Wunder zu erklären, dass man einen Gehörschaden hat oder die Telefonverbindung Störungen hat. Zu behaupten, dass man einen Gehörschaden hat, entspricht der Wahrheit, sie ist eben nur "softwaremäßig" bedingt und man arbeitet ja hart an der Neuprogrammierung.

Mit der Zeit kommt das Hörverständnis durch beharrliches Training. Es gibt Phasen, in denen man meint, man wird schlechter. Aber das ist normal und ein gutes Zeichen.

Die Sprache sehe ich als größten Stressfaktor an. Im Gegensatz zu einer normalen Fremdsprache benötigt man sie für alle Lebenssituationen. Man muss also ein sehr große Bandbreite abdecken. Zwar kann ich mich fließend unterhalten, aber das Sprachgefühl in meiner Muttersprache vermisse ich sehr.

Was Aussprache- und Grammatikfehler angeht, sind die Schweden tolerant. Sie sind ja von Drottningen Silvia einiges gewöhnt.

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Misu
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Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon Misu » 23. März 2007 12:18

Volker hat geschrieben:Zwar kann ich mich fließend unterhalten, aber das Sprachgefühl in meiner Muttersprache vermisse ich sehr.


Wie lange bist du denn schon da?

Aus eigener Erfahrung kann ich nicht sprechen, da schwedisch meine Zweitsprache ist und ich es von klein auf an gelernt hab, aber Freunde von mir meinten, dass sie das Muttersprachgefühl mittlerweile haben
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Peter i Klackbua

Re: Was man nicht alles macht um schwedisch zu lernen...

Beitragvon Peter i Klackbua » 26. März 2007 11:17

Meine Frau hat auch so Schwedisch gelernt - und das sogar erstaunlich schnell und weitgehendst ohne den typisch deutschen Akzent und die typisch deutschen Fehler.
Im Land hält man meine Frau "schlimmstenfalls" für eine Norwegerin oder eine Finnin - wobei sie schöner spricht als Stina Rautelin :D

Ich habe für sie vor allem Astrid Lindgren-CDs (Astrid läser själv!) besorgt und dazu die entsprechenden Bücher.
Später ist sie dann zu Filmen übergegangen - DVDs sind ja heutzutage genial weil man notfalls auch Untertitel anzeigen lassen kann.

Ich hab´unseren DVD-Fundus inzwischen weitgehend ins Netz gestellt - mit Angaben zu den sprachlichen Anforderungen und wie der Film bei uns hier ankam bzw. immer wieder mal gerne angeguckt wird. http://www.finnmark.se

Musik ist auch nicht verkehrt - wir hören viel Lundell und Svenne Rubins. Der Lerneffekt ist da aber etwas geringer - da man ja meist beim zweiten Mal das Textbuch dazunimmt - und dann ist das Verstehen ja keine Kunst mehr.


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