Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich noch?

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Hanse

Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Hanse » 5. Dezember 2006 08:12

Hej

:?: :?: :?:

Auswanderer hat geschrieben: Ein Anruf bei der Polizei und
ich erfuhr, dass er abgeschleppt werden war, angeblich weil ich
(halb auf dem Gehweg geparkt, wo dies erlaubt ist) zu wenig Abstand
zum nächsten Grundstück bzw. Platz auf dem Gehweg gelassen habe.

In Deutschland leben (wie in Schweden übrigens auch) Menschen, welche zwangsweise mit Rollstühlen (=Menschen mit Handicap), Kinderwägen (=Mütter mit Kindern) Fahrrädern (=Kinder bis 8 Jahre) oder Schulranzen (=Schulkinder) auf Gehwegen unterwegs sind. Und wenn diese auch nur im Geringsten beeinflusst werden, z.B. auf die Strasse wechseln müssen (wenn´s überhaupt möglich ist) , unterstütze ich jegliche derartige Abschleppaktion!!!
Auswanderer hat geschrieben:Dies ist die 14. solche Geschichte, die mir in den letzten Jahren passiert
ist, ...

Dann hast Du 14x etwas falsch gemacht und nichts dazugelernt!
Und ich glaube, das könntest Du dir in Stockholm, Göteborg oder Malmö auch nicht erlauben!
Ausserdem hast Du scheinbar noch keine Erfahrungen mit schwedischen Bussgeldern gemacht! Und Du wirst sehr erstaunt sein, was Dein schwedisches Kfz-Kennzeichen in Verbindung mit Deiner Personennummer so alles über Dich aussagt!
Auswanderer hat geschrieben: Auf dem Weg dorthin bin ich auch angepöbelt worden, mitten
in der Nacht, von mehreren besoffenen Jugendlichen. Wo bleibt die
Verhältnismäßigkeit?

1. Auf meiner Fahrt zum Besichtigungstermin vorletzte Woche kam ich in der Nähe von Filipstad an einem sehr schönen Anwesen vorbei. Im Gespräch mit einem Schweden kam heraus, dass es einer privaten Initiative gehört, welche auf dem Hof "Problemjugendliche" (Alkohol- und Drogenabhängige Kinder zwischen 12!!! und 16 Jahren) betreut und therapiert.
Jawohl, in Schweden!!!
2. Warst Du schon mal in Schweden und bist in ein Fest oder in die Nähe eines solchen geraten? Hier waren bestimmt alle total nüchtern.
Hast Du schon einmal gesehen, wie Schweden ein "Grillmedium" (Spiritus o.ä.) durch altes Weissbrot filtern um anschliessend den so "gereinigten" Alkohol zu trinken, nur weil´s etwas billiger ist?
Und die Jugendlichen. Waren das "nur" Deutsche? Oder Türken, Rumänen, Russen ...? Oder Schweden?

Auswanderer hat geschrieben:Ich vermute, jemand beim Ordnungsamt schafft
seinem Kumpel beim Abschleppdienst die Aufträge und sie teilen sich
das Geld.

Und hier solltest Du jetzt ganz vorsichtig sein, sonst hast Du gleich das nächste Problem an der Backe!
Solltest Du aber tatsächlich 14x ungerechtfertigt abgeschleppt worden sein, bist Du sicherlich so gut auf dem Laufenden um zu wissen, dass Du ganz einfach ein Ermittlungsverfahren bzw. ein Dienstaufsichtsbeschwerde einleiten/einreichen kannst.

Ich schicke diese Antwort jetzt ausnahmnsweise wieder mal weg, ohne sie vorher auf die Seite gelegt zu haben um sie nochmal zu überdenken.
Aber in einem Deiner früheren Beiträge hast Du u.a. mal gefragt, ob die "SJ" besser sei als die "DB". Darauf habe ich Dich nach Deinen tatsächlichen Gründen für Deine Auswanderungsgedanken gefragt und mich dann aus diesem Thema zurückgezogen.

Normalerweise schliesse ich mich nicht so einfach an eine andere Meinung an aber ...
glada hat geschrieben:Hab ich das jetzt richtig verstanden: Daß du nach Schweden auswandern wirst liegt daran, daß dein Auto abgeschleppt wurde? Ob das die richtige Entscheidungsgrundlage ist?

... und der Frage schliesse ich mich jetzt ohne weiteren Kommentar an!

Hanse

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janaquinn
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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon janaquinn » 5. Dezember 2006 08:25

Guten Morgen, ich schliesse mich sowohl Hanse als auch Juni-Olli an, gerade was das Falschparken betrifft. Gerade da ich doppelt "betroffen" bin, Kinderwagen und Rollikind, und immer wieder damit konvrontiert werde, daß abgesenkte Bürgersteige als Parkfläche genutzt werden, oder die Bürgersteige so zu geparkt sind, daß ich unweigerlich auf die Strasse ausweichen muss und dabei teilweise beinahe von dahinrasenden Autofahrern gestreift werde. Ohne Grund wird sicherlich kaum jemand abgeschleppt. Könnte es vielleicht auch sein, ohne dir etwas zu unterstellen, daß du auf den allseits beliebten Behindertenparkplätzen geparkt hast?
Und, wie von Oliver schon gesagt bzw. gefragt, aufgrund der Abschleppung deines Auto´s hast du beschlossen nach Schweden auszuwandern? Was ist, wenn dir in Schweden dasselbe passiert, ziehst du dann nach Norwegen oder Finnland? Also, ich weiß nicht, ob das der richtige und ausschlaggebende Grund ist, das Land zu verlassen.
Vielleicht solltest du nach weiteren Gründen suchen, denn so was kann dir auf der ganzen Welt geschehen und gerade die Skandinavier sind was solche Dinge betrifft nicht gerade simperlich, und es kann ein sehr teurer Spass werden.
LG JANA
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Skogstroll
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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Skogstroll » 5. Dezember 2006 09:20

@Auswanderer:
Ein Bekannter von mit hat hoch und heilig geschworen, dass er nieeee wieder nach Schweden fährt. Er hat in Stockholm eine Kralle ans Auto bekommen, weil er (angeblich?) zu nah am Fussgängerübergang geparkt hat. Und hast Du mal den schwedischen Bussgeldkatalog gesehen? Ich kann Dir nur wärmstens ein gutes Einkommen empfehlen!
Sei mir bitte nicht böse, aber dass Du wegen eines Falschparkerbussgelds - gerecht oder nicht - auswandern willst, dass erscheint mir - ganz vorsichtig ausgedrückt - etwas unverhältnismässig.

@Fischkopf:
Zu den Prüfungen in der 3. Klasse. Bisher gibt es in den ersten Schuljahren (bis fast zum Gymnasium!) praktisch keinerlei richtige Rückkopplung für die Schüler was ihre Leistungen betrifft. Es gilt als pädagogische Todsünde, einem Schüler auch nur schonend beizubringen, dass er etwas nicht kann, das könnte das Kind ja demotivieren. Meine Frau ist da prompt angeeckt, obwohl sie wirklich eine liebe nette Lehrerin ist, obercoole Jungs fangen dann auch prompt an zu heulen.
Das böse Erwachen kommt dann im Gymnasium, wenn die Kids merken, dass es allein mit Selbstvertrauen nicht geht.
Nichts gegen den pädagogischen Ansatz, Wissen ohne Druck und mit viel Motivation zu vermitteln. Aber erstens funktioniert er nicht immer und zweitens ist man in Schweden hier sehr weit übers Ziel hinausgeschossen.

Skogstroll

Fischkopf

Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Fischkopf » 5. Dezember 2006 10:04

Hej Skogstroll!

Habe einen Sohn der ist 13 Jahre und hat eine Lese-und Rechtschreibschwäche. Er hat im deutschen Schulsystem große Schwierigkeiten, da er ständig unter Druck steht und immer wieder an seine Leistungen kommt. Für ihn würde ich mir gern ein Lernsystem wünschen wo er auch berücksichtigt wird. Eigentlich sollten diese Kinder auch an deutschen Schulen anders behandelt werden, leider gibt es hier für nicht genügend Lehrpersonal da diese ja immer eingespart werden.

Bei meinem 10.jährigen Sohn läuft es in der Schule etwas anders er hat auch etwas Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Zum Glück hat er eine Lehrerin bekommen die sehr behutsam mit solchen Kindern umgeht.
Er steht nicht unter Leistungsdruck und hat somit gelernt das lernen auch Spaß machen kann.

Ich selber halte nicht viel von Prüfungen, habe immer angst das die Kinder von Doktor Meier/Müller/ Schulze bevorzugt werden. Nur weil es den Eltern besser geht wie manch anderen. Ich finde immer das bei solchen Prüfungen, die Menschheit in verschiedenen Klassen gestuft werden.

Trotzdem finde ich es gut Deine Meinung zu hören und danke für die Antwort.

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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Gottfried » 5. Dezember 2006 10:20

Hej Fischkopf!

Ich weiß, Dietmar sieht das anders, aber ich möchte dich trotzdem bitten dem Forum ”ordentlich” beizutreten.
Ich habe schon anderen „profillosen“ Gästen mitgeteilt, und Du bist schon ein wirklich alter „profilloser“ Gast“ dass ich auf Beiträge nicht richtig antworte, weil ich gerne wissen möchte auf was ich mich einlasse. Ich möchte z.b. auch leichter nachvollziehen können was schon gepostet wurde. Das kann ich bei einem Gast nicht.
Das brauchst Du nicht persönlich nehmen, ist auch so nicht gewollt. Allen anderen Gästen, die hier mehrfach aufschlagen, teile ich dass genau so auch mit.
In diesem Sinne


gottfried
Viele Grüsse

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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Fischkopf » 5. Dezember 2006 10:46

Hej Gottfried!

Ich dachte immer das Registrieren ist freiwillig?
Du kannst mir auch so deine Meinung mitteilen, machen die anderen auch.

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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Gottfried » 5. Dezember 2006 10:50

Hej!
Du scheinst mein Anliegen nicht verstanden zu haben.
Mein, zugegeben, eckiger Charme verbietet mit weitere Kommentare.

Hejdå

Gottfried
Viele Grüsse

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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Dietmar » 5. Dezember 2006 10:57

Fischkopf hat geschrieben:Ich dachte immer das Registrieren ist freiwillig?
Du kannst mir auch so deine Meinung mitteilen, machen die anderen auch.

Hej zusammen,

richtig, das Registrieren ist und war schon immer freiwillig!
Das ist ganz klar in den Forenrichtlinien festgelegt (die zugegebenermaßen ich aufgestellt habe).

Es steht jedem frei auf welche Beiträge er antworten möchte, und bei welchen er lieber still ist und statt dessen woanders weiterliest ;-)
Ich möchte aber anregen, dass wir unregistrierte Gäste genauso in die Diskussionen einbeziehen wie registrierte.

So, und jetzt zurück zum Thema.

Liebe Grüße,
Dietmar

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Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Auswanderer » 5. Dezember 2006 11:25

glada hat geschrieben:Hab ich das jetzt richtig verstanden: Daß du nach Schweden auswandern wirst liegt daran, daß dein Auto abgeschleppt wurde? :shock: Ob das die richtige Entscheidungsgrundlage ist? :?


Darum meine Bitte, dass Leute, die etwas näher daran sind, regelmäßig
hier berichten, was die neue Regierung so treibt.

Vor dem Regierungswechsel war ich wirklich sicher. Danach bin ich
verstandesmäßig immer noch davon überzeugt, dass es inzwischen zwar
schlechter ist aber immer noch besser als in Deutschland, aber
gefühlsmäßig kommt die Angst hoch, was ist wenn die bürgerliche
Regierung bleibt und nach und nach alles abschafft, was die andere
Regierungen in der Vergangenheit geschaffen haben? Politisch wäre die
Lage vielleicht so schlimm wie in Deutschland, vielleicht schlimmer, und
es blieben NUR noch die Gründe, die nicht von der Regierung abhängen.
Klar, gibt es sie, aber dann insgesamt weniger Gründe als vorher.

Ja, es sollte gut überlegt sein. Das mit dem Wagen abschleppen ist
der berühmte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. (Auf
Englisch noch treffender: the straw that broke the camel's back.) Wie
gesagt, viele der anderen Geschichten waren noch schlimmer, z.B. als
meiner Frau bewußt und absichtlich, nur der Schikane wegen, von der
Ausländerbehörde die falsche Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, obwohl
es eine schriftliche Vereinbarung mit einem Rechtsanwalt gab, die ich
dabei hatte (es hatte andere Probleme schon gegeben und diese
Vereinbarung sollte künftigen "Missverständnisse" vorbeugen).
Dienstaufsichtsbeschwerden bis hin zum Innenministerium brachten
nichts ("der Beschuldigte hat bestätigt, dass er nichts falsch gemacht hat",
wir wurden bedroht und am Telefon beschimpft, der Vorsitzender des
Ausländerbeirats sagt, wir sind kein Einzelfall usw. Eine Staatssekretärin
in Berlin sagt, sie kennt die Probleme dieser Ausländerbehörde seit
Jahren, kann aber nichts machen, weil Ausländerrecht Ländersache sei.

Wir haben dann schließlich die Leute wegen Amtsbeugung angezeigt.
Ergebnis: sie haben (erst nach unserer Anzeige) UNS angezeigt. Da
es sich um die Beschuldigung einer Straftat handelt, zahlt die
Rechtsschutzversicherung nichts. So werden die Leute davon abgehalten,
diese Leute anzuzeigen.

Jetzt, wo meine Frau inzwischen eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis
hat und wir nicht mehr so erpressbar sind, hoffen wir, dass z.B. ein
politisches Magazin (Panorama, Kontraste, Monitor, Report, Frontal21,
ZDF Reporter usw.) unsere Geschichte einem breiten Publikum vorstellt.
(Ich bin Deutscher, verdiene mehr als genug, wir sind verheiratet, beide
nicht vorbestraft und meine Frau spricht Deutsch (und viele anderen
Sprachen) fließend. Die Aufenthaltserlaubnis hätte also in unserem
Fall eine reine Formsache sein sollen; "Ermessungsspielraum" hat hier,
auch nach den zugehörigen Verwaltungsvorschriften, keine Rolle
spielen dürfen. Dass die Ausländerbehörde schließlich zugeben mußte,
"einen Fehler gemacht zu haben" und meiner Frau die richtige
Arbeitserlaubnis erteilt hat, beweist, dass wir Recht hatten. Dass die
Ausländerbehörde für diesen Fehler aber uns zumindest die
Anwaltsgebühren nicht erstatten muss, halte ich für einen Skandal.
Dies hat mein Vertrauen, dass wir in einem Rechtsstaat leben, zutiefst
erschüttert. (So haben mich die Geschichten um Murnat Kurnaz, Al-Masri
usw. wirklich nicht mehr überrascht. Wenn schon in Deutschland Beamte
die Gesetze missachten, dies zugeben, schriftliche Beweise vorliegen und
sie trotzdem keine Konsequenzen befürchten müssen, geht es im Ausland
bestimmt noch härter ab.

Ich denke, mit Hilfe von Öffentlichkeitsprinzip und Ombudsman wären
in Schweden schnell die Beschuldigten ausgemacht und uns eine
Entschädigung (zumindest für die Anwaltsgebühren) bezahlt worden.

Wie gesagt, es geht nicht um einen Einzelfall, auch nicht um "mehrere
Einzelfälle", sondern darum, dass ich mehr als ein Dutzend solcher
Geschichten erlebt habe, viele die auch mit Polizei und Justiz zusammen
hängen (sprich: selbst wenn ich Zeit, Geld und Mühe hätte würde ich
nichts dagegen machen können). Diese haben nicht den Wunsch,
auszuwandern, ausgelöst, sondern einen schlummernden Wunsch
wieder erweckt.

Ich habe in 4 Ländern jeweils mehrere Jahre gelebt, habe in 4 längere
Zeit verbracht und war kürzere Zeit in mindestens 16 anderen, auf
6 Kontinenten. Ich finde sowohl Jammern auf hohem Niveau und
Mund halten, weil es anderen schlechter geht beides nicht in Ordnung.
Ich denke, ich kann beurteilen, was es in Deutschland gibt, was gut ist,
und was nicht gut ist. Klar, es ist in den meisten Ländern schlechter und
man kann irgendwie hier leben. Die Frage ist, ob es in Schweden
(oder sonst wo) so viel besser ist, dass sich ein Umzug lohnt. Das ist
die Frage.

Ich bin aber sicher, dass ich höchstens besuchsweise nach England
(wo ich auch mehrere Jahre gewohnt und gearbeitet (ich will nicht sagen
gelebt) habe) zurückkehren werde. :-)

http://www.uni-koblenz.de/~vladimir/kon ... _vs_GB.PPS
Alla dessa dagar som kom och gick, inte visste jag att det var livet.

---Stig Johansson

Hanse

Re: Was hat sich seit der Wahl geändert? Was ändert sich no

Beitragvon Hanse » 5. Dezember 2006 12:02

Hej

Auswanderer hat geschrieben:... als meiner Frau bewußt und absichtlich, nur der Schikane wegen, von der Ausländerbehörde die falsche Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, obwohl es eine schriftliche Vereinbarung mit einem Rechtsanwalt gab ...


Ein Bekannter von uns (Deutscher) lebt seit langer Zeit (ohne Personennummer) zusammen mit seiner Frau (keine Deutsche, keine Schwedin, ebenfalls keine Personennummer) in Schweden.
Dort ist eine Art Tochterfirma zur deutsche Firma angemeldet, beide sprechen fliessend schwedisch.
Da sie vorhatte, den Führerschein zu machen, haben die Beiden vorsichtshalber mal angefragt, ob in Schweden eine Möglichkeit hierfür besteht.
Vom zuständigen "...verket" wurde nach dem berühmten schwedischen Zeitraum (mal schneller mal langsamer - hier langsamer) eine schriftliche Genehmigung bzw. Zusage erteilt/ausgestellt.
Nach der Anmeldung zum Unterricht (oder wie das in Schweden auch immer läuft) kam dann die Absage - unter den gegebenen Umständen(welche ? - waren auch nicht anders als in der Anfrage angegeben !) könne sie in Schweden keinen Führerschein machen.
Die Beiden sind derzeit in D um die "Lizenz" zu bekommen!

So viel zum Thema deutsche oder schwedische Behörden, Beamten, schriftliche oder Zusagen und Schikanen.

Hanse


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