Anreise:Am Donnerstag, den 24. Juli ging’s los, mal wieder mit SAS, zunächst von Frankfurt nach Stockholm. Mein Rucksack wog 21 kg, wurde aber bei der Gepäckaufgabe ohne Probleme akzeptiert. Danach hatte ich noch ziemlich lange Zeit bis zum Abflug.
Als es endlich ans Boarding ging, hatte das Gerät für die Karten irgendeine Störung und wir mussten noch ein bisschen warten, bevor wir in die beiden Busse steigen konnten, die uns zum SAS-Flieger brachten. Auch dort mussten wir noch einige Minuten in dem heißen Bus ausharren, bis wir endlich in die Maschine steigen konnten. Als alle auf ihren Plätzen saßen und es eigentlich nun losgehen sollte, kam die Durchsage, dass noch eine technische Kontrolle abzuwarten sei, da eventuell irgendetwas mit einem Kleinteil (Antenne oder so?) nicht stimmte, aber das müsse man von oben abklären und dazu müsse man erst noch eine Leiter holen, usw. Auf dem großen Flughafengelände dauerte das natürlich auch seine Zeit und im Flieger wurde die Luft immer schlechter, zwischenzeitlich wurde uns Wasser mit Eiswürfeln ausgeschenkt. Man wurde natürlich langsam nervös, da einige Leute noch einen Anschlussflug in Arlanda kriegen mussten, ein Schwede schräg hinter mir verpasste durch die Verspätung z. B. seinen Flug nach Karlstad, konnte dann aber wohl einen späteren bekommen. Mein Flug nach Kiruna ging erst gut 3 Stunden nach der planmäßigen Ankunft, doch ich wurde auch schon unruhig. Letzten Endes stellte sich bei der Ansicht von oben (mit Leiter) heraus, dass doch alles in Ordnung war und wir abfliegen konnten, um etwa 13:20 Uhr statt 12:15 Uhr. Der Flug selbst war auch nicht besonders angenehm, da es wohl ein paar Luftlöcher gab, und die Landung war einigermaßen brutal.
Um 15:15 Uhr (statt 14:15 Uhr) stiegen wir in Arlanda aus und ich musste mein Gepäck holen, um es durch den Zoll zu schleppen. Am Gepäckband kam ich mit ein paar jungen Deutschen ins Gespräch, die auch nach Kiruna weiterflogen und am nächsten Tag nach Nikkaluokta weiterfahren wollten, um dann gleich am selben Tag loszuwandern, in Richtung Abisko. Mit meinem großen Rucksack stapfte ich ins Terminal 4 (Inlandsflüge) und gab ihn dort wieder ab, diesmal als Spezialgepäck, wohl wegen des etwas unförmigen Formats – ich hatte die Isomatte unter der Regenhülle längs an den Rucksack geschnallt. Ich bekam noch einen Stempel auf das Etikett und musste meinen elektronischen Fingerabdruck geben, danach konnte ich noch etwas durch den Flughafen laufen. Ich ging zunächst Geld abheben und Eis essen und klapperte noch ein paar Läden ab, bevor es zum nächsten Boarding ging.
Um ca. 17:10 Uhr stieg ich in den Flieger, wo irgendwie merkwürdig viele Plätze frei blieben. Doch bald stellte sich heraus, dass es auch hier noch ein technisches Problem zu lösen gab

: Zum einen hatte irgendwann die automatische Tür am Flughafen-Ausgang nicht mehr funktioniert, so dass 20-30 Passagiere noch fehlten. Zum anderen gab es am Flugzeug selbst wieder den Verdacht eines Defekts, der eventuell noch zu beheben war. Andernfalls müssten wir in eine andere Maschine umsteigen, wobei noch gar nicht sicher war, ob wir überhaupt eine finden würden. Also hieß es wieder hoffen und bangen und abermals ca. eine Stunde lang im Flugzeug sitzend ausharren, bis es endlich grünes Licht gab und wir um halb 7 (statt halb 6) abhoben. Der Flug war diesmal angenehmer, in der zweiten Hälfte hatte man auf der linken Seite schon ganz nette Aussichten auf die Landschaft. Nachdem ich etwas gedöst hatte, kamen wir um 19:45 Uhr (statt 19 Uhr) endlich in Kiruna an.