Vorurteile gegenüber Deutschen

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Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Line » 11. September 2011 22:34

Hej,

nachdem ich gestern im P1 eine Reportage über Schweden in Berlin gehört habe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.

Ich komme aus einer deutschen Großstadt, lebe seit vier Jahren hier in Schweden zusammen mit meinem Freund (der Schwede ist). Eigentlich habe ich mich gut eingelebt, habe eine eigene Firma, neben unserem gemeinsamen auch einen eigenen Freundeskreis, beherrsche die Sprache und glaube die hiesigen Gepflogenheiten zu kennen.

Durch meinen Freund habe ich den Vorteil, schnell in einem schwedischen Freundes- und Familienkreis integriert gewesen zu sein. Trotzdem spüre ich immer wieder unterschwellige Vorurteile gegenüber Deutschen, ob das nun in der weiteren Verwandtschaft oder im alltäglichen Leben beim Einkauf oder auf Ämtern ist. Vielleicht war ich am Anfang noch offener oder neugieriger und habe das deshalb anders empfunden. Jetzt aber scheint es mir oft, als würde oft gemauert werden, als sei die anfängliche Höflichkeit gewichen und hätte alten Ressentiments Platz gemacht. Geht es bzw. ging es Euch ähnlich?

Wir leben in Skåne, bei uns im Ort haben mehr als ein Viertel 2010 eine gewisse Partei gewählt, die eher nicht dazu beiträgt, Vorurteile gegenüber Einwanderern abzubauen...

Viele Grüße,

Line

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Mark » 12. September 2011 00:46

Hi Line! Je nachdem mit wem man redet bekommt man sehr unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen zu hören.

Für manche Deutsche bleibt auch nach Jahren das Leben in Schweden wundervoll, dann gibt es wieder andere die von den selben Erfahrungen wir du berichten. Ich persönlich bin noch nicht dahinter gekommen ob man als Mitteleuropäer langfristig generell beliebt oder unbeliebt ist in Schweden und was die unterschiedlichen Erfahrungen, vielleicht beruhend auf unterschiedliche Behandlung durch Schweden, auslöst. Ich hab versucht mit Einwanderern die sich optisch deutlich unterscheiden zu reden (z.B. Asiaten oder Afrikaner), da wurde mir meistens ausgewichen oder als "übliche" rassistische Diskriminierung beschrieben wie sie es in (leider) in jedem Land gibt. Ich hab mit Einwandern aus arabischen Ländern geredet (z.B. Iran, Irak und Türkei) und da scheint es dass Probleme mit Akzeptanz und Freundlichkeit eher im Offenen besprochen werden und auf beiden Seiten bekannt sind. Ich habe versucht mit einer für Integration Zuständige einer Kommune in Skåne Kontakt aufzunehmen, da gab es dann verschieden Programme und Tipps für Einwanderer, aber was denn die konkreten Probleme und Stimmung in Schweden für Europäer angeht konnte ich nichts handfestes in Erfahrung bringen. Es ist scheinbar nicht nur mir aufgefallen zu sein, dass es in unterschiedlichen Läns/Gegenden unterschiedliche Stimmungen gibt, zumindest habe ich mehrere Leute getroffen die sich in bestimmten Gegenden in Süd-Mittelschweden nicht wirklich wohl fühlen. Über Nordschweden kann ich bisher leider gar nichts sagen, da ich da dort keine Kontakte habe. Ich kann sehr empfehlen einen Blick auf diesen Thread im Forum zu werfen, dort gibt es eine breitere Palette von Erfahrungen: wie-schnell-habt-ihr-euch-eingelebt,17471.html

Nach der Abschweifung zu deiner Frage. Ja, mir geht es ähnlich und das ist mir begegnet...

Positive Vorurteile von Schweden gegenüber Deutschen

- zuverlässig und pünktlich
- fleißig und diszipliniert
- gut ausgebildet
- Deutsche finden Schweden toll
- sind politisch stark (was auch immer das bedeutet im Alltag... ist wahrscheinlich "Europäischer Status Quo")
- stellen gute Sachen her (Technologie, Autos und andere Produkte)
- machen keinen Ärger
- haben Geld

Negative Vorurteile von Schweden gegenüber Deutschen:

- Besserwisser, sagen was sie denken auch wenn es keiner fragt (vill alltid ha rätt)
- hierarchisch, behandeln andere auch mal von oben herab
- bürokratisch
- humorlos/konservativ
- unhöflich bis rücksichtslos
- reden ungefragt deutsch und auch noch laut
- kaufen unsere Sommerhäuser weg (Frechheit!)
- verrückt nach Elchen (kann kein Schwede verstehen)
- verrückt nach Status und Titeln
- Diskriminierung und Rassismus ist verbreitet in Deutschland

Viele Grüße :)
/M

Speedy
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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Speedy » 12. September 2011 06:54

Hi,

das ist mir auch schon häufiger passiert. Gerade bei Behörden und Ämtern, aber auch bei Banken und Versicherungen etc. In Nordschweden wo ich vier Jahre gewohnt habe ist es manchmal noch schlimmer. Das macht aber wohl auch die Entfernung vom Kontinent. Hier in Suedschweden ist man doch näher dran an Europa.

Das Du schreibst die deutschen sind humorlos kann ich so nicht unterschreiben. Der Humor der deutschen ist nur so total anders das es nicht miteinander harmonieren kann. Ich kann z.B. oftmals ueber schwedischen Humor nicht lachen´und mein schwedischer Mann versteht "unseren" Humor manchmal nicht.

Gruss Speedy

unbekannt

Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon unbekannt » 12. September 2011 08:02

Hallo zusammen,

was Mark schreibt, sehe ich auch so und was Line schreibt, kenne ich irgendwie aus eigener Erfahrung. Eine Theorie, warum die anfängliche Freundlichkeit nachlässt, habe ich leider noch nicht gefunden. Das kann viele Ursachen haben.

Mir ist aufgefallen, dass viele zu Neuankömmlingen und Touristen, die etwas hilflos wirken, besonders freundlich sind. Und der oder die "Neue" ist dann ebenfalls auch besonders freundlich, um ja nicht in irgendein Fettnäpfchen zu treten. Mit der Zeit legt sich das ganze natürlich, denn nichts und niemand auf der Welt ist ohne irgendwelche Macken, die man früher oder später entdeckt. Und niemand kann dauernd besonders freundlich sein. Nach und nach kann sich eine gewisse Enttäuschung einstellen. Wenn dann noch ein paar unglückliche Umstände und Missverständnisse hinzukommen, kann eine Negativspirale in Form einer selbsterfüllenden Prophezeiung in Gang gesetzt werden. Ein kleiner Anteil der Menschen neigt auch zur Schwarz-Weiß-Malerei und ist am Anfang immer total begeistert und verteufelt dann nach einer Weile dann alles wieder. Von solchen Menschen sollte man sich auch nicht mitziehen lassen.

Es gab mal eine große soziologische Untersuchung, wie nach der Wiedervereinigung die Ostdeutschen Westdeutschland empfanden. Am Anfang war Westdeutschland das gelobte Land, dann die große Enttäuschung und nach einer Weile hat sich dann alles wieder auf ein Mittelmaß relativiert. Schade, dass ich dieses Zufriedenheits-Diagramm nicht mehr finde. Es zeigte eine Art Übersprungfunktion, wie sie aus der Regelungstechnik bekannt ist.

In Schweden gibt es auf jeden Fall genug Menschen, die gegenüber Deutschen aufgeschlossen sind. Mit der Zeit regelt sich das auch. Manche wollen sogar unbedingt Deutsche kennenlernen, weil sie gerne ihr Deutsch üben möchten und mehr über Deutschland erfahren möchten. Über gemeinsame Vereine und Interessen können sich auch viele Möglichkeiten ergeben. Man kann auch nie bei allen Schweden bzw. allen Menschen beliebt sein. Das ist einfach unmöglich.

Vielleicht neigt mancher auch nur die Negativerlebnisse und Kränkungen überzubewerten, wobei die vielen gefestigten Beziehungen als selbstverständlich hingenommen werden und deshalb bei der Gesamtbewertung in der Bilanz nicht mehr vorkommen.

Ja, ich weiß, ich habe derzeit häufig das Bedürfnis meinen Senf dazuzugeben, aber das legt sich wieder. Besserwisserei soll das aber nicht sein. Ich finde es nur erfrischend, wenn es anderen so ähnlich ergeht.

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Line » 12. September 2011 09:44

Hej,

vielen Dank für Eure Antworten, Mark, Speedy und Volker.

Mark, Deine Liste hat mich schmunzeln lassen. Bei manchen negativen Vorurteilen muß ich allerdings an den Spiegel denken, den man sich mit seinen eigenen Ansichten mitunter vor die eigene Nase hält:
1. Besserwisser. Auch wenn Schweden nicht immer sagen, was sie denken, wissen sie, daß sie es besser wissen.
2. bürokratisch. Im Käseladen vor Ort passen genau vier Menschen vor die Theke. Einen Nummernzettelapparat gibt es trotzdem. Überweisungen zum Facharzt und der Kontakt mit Finanzamt sind nicht gerade unbürokratisch.
3. humorlos/konservativ. So scheinen viele Schweden ebenfalls.
4. unhöflich bis rücksichtslos. Ich habe selten mehr Gerempel erlebt als im Systembolaget oder auf dem Flohmarkt. Den Sinn von Smalltalk in einer Warteschlange und den eines Gastgeschenkes kennen viele nicht, auch kein Guten Appetit, statt einer kurzen Email oder eines Anrufs am Tag nach dem Fest (um sich zu bedanken) sagt man ein halbes Jahr später tack för senast, der Angesprochene überlegt fieberhaft, um welchen Anlass es sich da gehandelt hat, für den gedankt wird ;-)
5. Diskriminierung und Rassismus ist verbreitet. Das empfinde ich hier in Skåne sehr stark. Ein Beispiel: ich unterhalte mich mit einer Dame, die auch eine eigene Firma hat, darüber, daß ich angesichts der vielen Arbeit gerne jemanden anstellen möchte. Darauf entgegnet sie ganz nett, daß sie ebenfalls gerne zehn, zwanzig Negerkinder in die Scheune setzen würde, die für sie die Drecksarbeit erledigen.

Daraufhin habe ich mit drei Sätzen die oben aufgeführte Liste abgearbeitet. Ich habe freundlich gesagt, was ich angesichts der Wortwahl denke, erschien dabei als unhöflicher Besserwisser, konservativ und humorlos, eben deutsch. Diese Art von Rassismus ist mir desöfteren begegnet, und bei aller Anpassung an die hiesigen Gepflogenheiten mache ich deutlich, wo ich stehe, weil es für mich einfach absolut inakzeptabel ist, das wäre es in Deutschland auch.

Der deutsche Humor - so wie Du es schreibst, Speedy, geht es mir auch oft, ich kann einfach über vieles nicht lachen, was den Schweden Tränen in die Augen treibt, wir haben einfach einen anderen Humor. Das momentane deutsche Lieblingswort meines Freundes ist übrigens "Schenkelklopfer", weil ich mitunter mit großen Augen da sitze und nicht mitlachen kann, ich finde den Humor oft ziemlich grob. Das allerdings hat auch mit dem eher ländlichen Umfeld hier zu tun, wahrscheinlich ginge es mir in Deutschland nicht anders.

Was Du über die deutsche Wiedervereinigung schreibst, Volker, finde ich in dieser Diskussion interessant. Ich bin ursprünglich aus dem Osten und sehe das eher als eine Art Angliederung, aber nicht Wiedervereinigung. Das erscheint jetzt vielleicht off-topic, aber ich empfinde das ähnlich in der Familie meines Freundes. Auch wenn immer wieder betont wird, daß ich ein Teil der Familie sei, ist es ja so, daß ich mich komplett allen (schwedischen) Gepflogenheiten anpasse, es aber im Grunde nichts gibt, was ich als Deutsche in die Familie eingebracht habe. Ich fühle mich angegliedert, aber nicht als ein Teil der Verwandtschaft, das würde für mich voraussetzen, daß es ein gewisses Maß an Offenheit und Neugier gibt.

Auch dem Aspekt, daß man sich am Anfang sehr bemüht, und auch die Gegenseite sehr bemüht ist, sich offen zu zeigen, was dann aber nachläßt, stimme ich zu, Volker. Das trägt sicher dazu bei, daß mir vieles erst jetzt mehr und mehr auffällt. Das Mäntelchen einer ausschließlich schwedischen Identität paßt einfach nicht, wenn man darunter ja doch deutsch ist, es wird also immer eine andere Identität sein. Bei manchen ist das Mäntelchen länger und bedeckt das meiste, bei anderen sind die Ärmel eben zu kurz. Vielleicht ist bei mir im Moment der Kragen des schwedischen Mantels ein wenig abgewetzt und wird der Stoff an den Ellbogen etwas fadenscheiniger, dann scheint das hindurch, was darunter verborgen ist.

Ich erlebe inzwischen viel stärker, daß es Gegensätze gibt, auf der einen Seite Schweden, die recht kontinental sind, weil sie selbst Zeit im Ausland verbracht haben oder eine große Augeschlossenheit gegenüber Neuem zeigen. Auf der anderen Seite Schweden, die sehr ausgeprägte Vorurteile haben. Ich erlebe natürlich nur den Alltag in Skåne und habe deshalb kaum Vergleichsmöglichkeiten, deshalb dieser Thread (auch weil ich die von Volker erwähnte Abwärtsspirale vermeiden möchte ;-)

Euch einen sonnigen Tag und nochmals vielen Dank für Eure Antworten,

Line

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon stavre » 12. September 2011 11:02

danke line für die ehrlichen worte. war gestern abend am überlegen ob ich zu marks thread was schreiben soll.hast du ja nun gemacht

1-5 können wir hier oben nur bestätigen

gruß elke

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Mark » 12. September 2011 12:10

Ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass es sich um Vorurteile handelt und nicht um Tatsachen. :)

Die Liste oben bitte mit Vorsicht genießen, ich weiß dass sie teilweise kein Sinn macht wenn man den schwedischen Alltag kennt. Ich hab versucht Dinge zu sammeln die ich gelesen habe oder selbst gehört habe egal ob wahr oder falsch, zB. "Ach ihr Deutschen seid ja so stimmt das eigentlich?" oder auf die Frage warum ich den diesen Job bekommen habe "weil du als Deutscher doch sicher so fleißig arbeitest". Ich finde es immer gut wenn man sich Stärken und Schwächen bewusst ist, vor allem da man man dann die positiven Dinge benutzen kann und die negativen Sachen abbauen oder gezielt auffangen kann.... besser als andersherum. Im Durchschnitt bin ich sicher dass die positiven Vorurteile überwiegen und dass man als Deutscher/Dände/Norweger in Schweden davon durchaus beruflich profitieren kann. Die erste Reaktion, wenn man sagt man sei aus Deutschland, ist generell positiv.

Wie es langfristig aussieht ist eine andere Frage, denke ich, da spielt es dann vermutlich eine größere Rolle wie man als Mensch ist, wie wohl man sich fühlt, plus wie die allgemeine Stimmung gegenüber Einwanderern ist. Eine Theorie die ich den Raum stellen möchte: Ich vermute wir alle gehen irgendwann mal den Wandel durch wo man kein Tourist oder Gast mehr ist, sondern wo man sich als normalen Bürgern betrachtet und einfach dazu gehören will, dann betrachtet man ein Land aus anderen Augen. Persönlich hab ich mich in letzter Zeit vermehrt mit diesem Thema beschäftigt. Warum werden Menschen unterschiedlich behandelt, warum gibt es Diskriminierung, was kann ich selbst tun, wie kann man Schranken abbauen, wie betrifft mich das eigentlich selbst, mit welcher Identität fühle ich mich wohl? Momentan habe ich mir keine Meinung gebildet, denn manchmal erscheint es mir dass man schwer über die Grenze des freundlich geduldeten Einwanderers herauskommt, dann wiederum sind Menschen in Schweden sehr um Integration bemüht (wenn jemand unsicher/hilfsbedürftig erscheint) oder begegnen einem mit liebenswerter herzlicher Offenheit. Wenn jemand mal Lust hat sich in Skåne (Lund) zu treffen um auch mal über solche Themen bei einem Kaffee zu sprechen, gerne melden!

Schöne Woche,
Mark

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Oeli125 » 12. September 2011 23:52

Bin gerade auf dieses Thema hier gestoßen und finde es toll!
Sehr interessant! :)

Da ich ein Mensch bin, der gern andere Meinungen hört und diese dann mit seiner eigenen vergleicht, nehme ich das jetzt mal mit und schau wie mein diesjähriger Ausflug nach Schweden wird.
Auch in Bezug auf den "ersten Eindruck" beider Seiten! ;)

Muss allerdings mal bemerken, dass ich schon bei meinem ersten Ausflug in Schweden, feine Unterschiede in verschiedenen Gegenden bemerkt hab was den Umgang mit mir, als junger Deutscher Tourist, betraf.

Aber eins ist mal ganz sicher:

Egal wohin man kommt und wen man trifft, man merkt sofort ob die Person schon einmal in Deutschland war und eigene Erfahrungen mit Deutschen gesammelt hat oder nur gewisse Vorurteile vorherrschen!
In Schwenden, in Irland, in den USA und wahrscheinlich überall sonst auch! :)

Ich selbst gehöre wohl zu der Rubrik:
-Deutsche finden Schweden toll
;)
naja und das mit den Elchen kann ich auch nicht ganz leugnen... :)

der Oeli

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon tjejen » 13. September 2011 09:27

Line hat geschrieben:Hej,

nachdem ich gestern im P1 eine Reportage über Schweden in Berlin gehört habe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Hej. Hast du zufällig einen Link zu der Reportage parat?
Gnäll suger, handling duger.

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Re: Vorurteile gegenüber Deutschen

Beitragvon Line » 13. September 2011 10:49

Vielen Dank für Eure Beiträge, Elke, Mark und Oeli.

Tjejen, die Reportage kannst Du Dir hier anhören: http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=4672086 (ich weiß allerdings nicht, wie lange das Archiv zugänglich ist).

Viele Grüße von Line (die gerade auf dem Sprung ist, deshalb nur ein kurzes hej in die Runde)


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