Vorraussetzungen für die Einbürgerung

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Krautheimer
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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon Krautheimer » 7. Juni 2009 13:19

Danke für eure Hilfe, die Infos und Tips die Ihr mir gegeben habt haben mir jetzt echt gut weitergeholfen.
Ich hoffe nur ihr habt von mir kein falsches Bild bekommen. Ich möchte nicht Blind und Blauäugig nach Schweden auswandern. Ich möchte mich vorher über alle möglichkeiten, gefahren und typische Probleme so gut wie möglich schlau machen.
Manche meiner Fragen hören sich dann vieleicht bisschen dumm an, aber ich denke mir halt, Lieber dumm fragen als dumm sterben. Ich hoffe ihr habt verständnis dafür. Bevor ihr nach schweden gegangen seid hattet ihr bestimmt auch tausend dumme fragen...

Die Frage nach der PN habt ihr mir super beantwortet und mir einige sorgen genommen. :danke:

Meine Pläne und Ideen zum späteren Geldverdienen sind noch im Anfangsstadium. Wenn ich mir mal konkrete Pläne gemacht habe teil ich sie euch mit und hoffe auf ehrliche antworten von euch.

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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon elfchen » 7. Juni 2009 18:28

Bin erst seit kurzem im Forum aber du brauchst jemandem mit dem du dich ueber die grundsätzliche Dinge austauschen kannst. Nach den Inhalten deiner Fragen zu urteilen hast du keine Ahnung was du benötigst. Wichtige Dinge wie PN und Migrationsverket sowie Försäkringskassan solltest du umgehend in Angriff nehmen. Solange hast du hoffentlich noch eine deutsche Krankenversicherung!!
Haben in unserem Frueheren Leben auch an Kagst und Kocher gewohnt.

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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon Imrhien » 7. Juni 2009 21:54

Hej,
mach Dir keine unnötigen Sorgen. Denk einfach alles gut durch und stell Deine Fragen. Man kann nicht genug nachdenken über diesen Schritt.
Auch wir hatten unsere Träumereien und verrückte Ideen. Manches davon haben wir gleich wieder gelassen und manches werden wir irgendwann umsetzen. Ich träume von einem kleinen B&B. Allerdings nicht im Haus, sondern in einem kleinen Gästehaus. Das will ich aber nicht mal so machen, dass da so viel bei rein kommt. Es geht mir in erster Linie darum ein Gästehaus für Familie und Freunde zu haben. In der üblichen Zeit würde ich es vermieten. Aber das hat Zeit und ich muss, obwohl ich es gar nicht als Geschäft betreiben will, über vieles nachdenken und auch klären wie das rechtlich ist mit Steuern, Versicherung und und und.
Ich kann also verstehen, dass Du so nachdenkst. Man sollte einfach realistisch dran gehen und die Frage von Glada ob das in Deutschland ginge, ist gar nicht so schlecht. Da hast Du einen Rahmen was geht und was nicht.
Handwerker ist so ne Sache. Man könnte sich natürlich selbständig machen und auf dem Lande, wo es vielleicht keine Konkurrenz gibt, rumfahren und die Leute fragen. Die Frage ist halt ob man damit genug verdient... Und ob man das überhaupt darf. Manche Sachen, wie Wasser und Strom sind aus versicherungstechnischen Gründen von Fachleuten zu machen. Und zwar von hier anerkannten Fachleuten, sonst gibts da im Zweifel Ärger. Daher wird der Schwede vermutlich einen Handwerker vor Ort nehmen... Aber vielleicht findest Du eine Anstellung und kannst Deine Vorstellungen dann vor Ort prüfen und später umsetzen?

Grüße
Wiebke

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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon Imrhien » 7. Juni 2009 21:54

Krautheimer hat geschrieben:Danke Wiebke, es freut mich immer wenn du ne antwort auf ne frage schreibst.


Hoffe, dass das nicht ironisch war? :)

Danke und liebe Grüße
Wiebke

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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon Krautheimer » 8. Juni 2009 04:38

das mein ich ehrlich so...
:smt006

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Re: Vorraussetzungen für die Einbürgerung

Beitragvon Aelve » 8. Juni 2009 07:31

Hallo Krautheimer,

stelle ruhig weiter Deine Fragen. Die Geschäftsidee sich ein großes Grundstück in Schweden zu kaufen und dort ein paar Stugas zu erstellen, ist nicht so abwegig und ich kenne einige Personen, die auch diese Idee haben oder hatten. Ihr kennt ja die Verhältnisse in Schweden nicht, so dass es klug ist, erstmal hier in einem Forum für Schweden um Ratschläge zu fragen.
Mit einer Vermietung von Ferienhäusern ist es jedoch nicht so leicht, wie man es sich als Laie denkt. Zunächst dauert es lange, bis man sich einen Kundenstamm aufgebaut hat, bis mal ein Gast einem anderen das Haus empfiehlt. Also man muß davon ausgehen, dass man immer Werbung betreiben muß, damit genügend potentionelle Kunden auf Eure Hütten oder Ferienhäuser aufmerksam werden. Du kannst froh sein, wenn Du dann ein paar Wochen die Häuser im Jahr vermietet bekommst. Eigentlich kann man sowas nur nebenberuftlich machen oder wenn zumindestens 1 Verdiener da ist, der ein festes Einkommen hat. Wir vermieten seit 1983 Ferienwohnungen, wobei wir mit 1 Wohnung anfingen und es sich langsam dann aufgebaut hat. Dabei waren wir aber stets zu zweit im Beruf, denn die ersten Jahre buttert man nur zu.
Ich weiß nicht, ob es einfach ist, als Kaminfeger einen Job in Schweden zu finden. an Deiner Stelle hätte das für mich höchste Priorität, dass man nur auswandert, wenn man eine Arbeitsstelle in Aussicht hat oder besser noch, wenn beide Ehepartner arbeiten wollen und zumindest einer davon schon eine Stelle sicher hat. Das mit dem eigenen Haus und dann dort Ferienstugas drauf bauen, muß man dann nach und nach anpacken, sonst denke ich ist das Risiko, sein ganzes vorhandenes Kapital zu verlieren, zu groß.

Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
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