Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

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svenska-nyheter
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Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

Beitragvon svenska-nyheter » 14. Oktober 2015 15:24

Doppelt so viele Arbeitslose wie im übrigen Schweden, überdurchschnittlich viele ohne Schulabschluss, eine niedrige Wahlbeteiligung: So sieht die Wirklichkeit in den segregierten Vororten Schwedens aus. Das Gutachten, das am Mittwoch der Regierung vorgelegt wurde, geht mit der Integrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte hart ins Gerichts. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer.

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(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

vibackup
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Re: Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

Beitragvon vibackup » 14. Oktober 2015 18:26

Wow: Untertitel ist:
Eine Dokumentation einer nicht existierenden Integrationspolitik
Ord och inga visor...

//M

Rallaren
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Re: Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

Beitragvon Rallaren » 22. Oktober 2015 16:39

Ich wohne unter der Woche in so einem Vorort. Hammarkullen.
Der Vermieter gibt sich große Mühe das Gebiet freundlich und lebenswert zu gestalten. Täglich wird hier für Sauberkeit gesorgt. Und das ist dringend notwendig.
Ein Kaffe als Frauentreff wurde vom Stadtteil Angered eingerichtet.
Mehrmals zerstört, von Männern besetzt. Frauen haben eben nix zu sagen.
Der Marktplatz ist tagsüber Männer jeden Alters und verschiedener Nationen besetzt. Alte Menschen, aus dem angrenzenden Wohnheim kommen selten dort hin. Frauen gehen nur mit Hackenporsche und Tüten über den Platz.
Abends herrscht Geschrei, Mopedralleys und Krawall vor. Jugendgangs beherrschen das Gebiet.
Autos werden angezündet, die Tiefgarage ist immer noch zerstört.
Die meisten Bewohner nehmen das stillschweigend hin. Nachdem nun immer mehr Russen und Polen einziehen, gibt es schon mehr Widerworte. Sie wollen nach einem Arbeitstag gerne Ruhe haben.
Fairerweise muss ich sagen, daß ich bisher (7,5 Jahre) in Ruhe gelassen werde. Nur ein Reifen wurde mir zerstochen.
Aggressiver sind die Linken. Wenn man ihre Schmähblätter nicht annimmt und sie bittet einen in Ruhe zu lassen, wird man schon mal mit Nazi beschimpft.
Nein, ich denke, da kann die Politik nichts machen. Es muss von innen herauskommen. Und das passiert nun gerade. Da immer mehr arbeitende Menschen hier einziehen. Die zuziehenden Osteuropäer akzeptieren das einfach nicht .
Ein Integrationswille der Neuankömmlinge macht sich breit. Steckt an. Und das ist gut so.

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Re: Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

Beitragvon knut245 » 27. Oktober 2015 19:32

Ah ja, ein "Linker", der Dich unfreundlicherweise einen Nazi schimpft, ist aggressiver als Leute, die Dir die Reifen zerstechen und Autos anzünden. Okej... :roll:
Hier könnte auch etwas sinnvolles stehen, zum Beispiel ein Bier.

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Re: Vororte eine Art Aufbewahrung für Einwanderer

Beitragvon Rallaren » 18. November 2015 19:30

knut245 hat geschrieben:Ah ja, ein "Linker", der Dich unfreundlicherweise einen Nazi schimpft, ist aggressiver als Leute, die Dir die Reifen zerstechen und Autos anzünden. Okej... :roll:

Möchtest Du gerne als Nazi beschimpft werden, wenn Du die aufgedrängten Pamphlete nicht annimmst, an Deinem Akzent aber als Deutscher zu erkennen bist?
Das finde ich sehr verletzend und beleidigend, nicht unfreundlich. Denn dieser Linke handelt mit Vorsatz, wider besserem Wissen, rassistisch. Den Reifen hat vielleicht ein Dummbatz zerstochen. Ein Mitglied des geistigen Prekariats.
Aber vielleicht muss ich akzeptieren: Links = gut, darf alles!


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