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Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 22. April 2008 14:05
von svenska-nyheter

Die schwedische Regierung will konsequenter gegen die Zwangsverheiratung Minderjähriger vorgehen: Eltern, die der Zwangsverheiratung eines Kindes unter 16 Jahren zustimmen, sollen demnach mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden können.


>>ganzer Artikel

(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 22. April 2008 15:39
von helden
svenska-nyheter hat geschrieben:Die schwedische Regierung will konsequenter gegen die Zwangsverheiratung Minderjähriger vorgehen: Eltern, die der Zwangsverheiratung eines Kindes unter 16 Jahren zustimmen, sollen demnach mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden können.
>>ganzer Artikel

(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)


Hallo???

Gibt es sowas in der weltlichen Welt den noch?

Gibt es sowas in unserem Schweden?????

Ich bin geschockt! Bild

LG Rita

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 22. April 2008 16:31
von nysn
Gibt es sowas in unserem Schweden?????


Ja natürlich - betrifft in erster Linie aber Migranten aus Ländern, in denen das traditionell noch vorkommt.
Zwangsverheiratete SchwedenInnen gibt es wohl in dem Sinne nicht. :wink:
Ein ähnliches Problem dieser Migranten-Gruppe - Mord zur Rettung der "Familienehre".

S-nina

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 23. April 2008 01:12
von nobse
Tja , was soll ich dazu sagen? Nach zwei oder drei Generationen sind es keine "Migranten" mehr, dies ist eine reine politische Wortklauberei.
Trotzdem werden ihre Traditionen lauthals in Deutschland unterstützt z,B. von den Ausländerbeauftragten.
sAls Dank dafür richten sie sich nicht nach unseren (wenn es die noch gibt) Moralvorstellungen, z.B. Zwangsverheiratung. Denn das Sagen in einigen dieser Kulturen ,haben weder deutsche Gesetze , noch weniger die Richter, sondern in der Reihenfolge Vater , Bruder ,Onkel , Mutter . Was bringt es uns auch , sich dort einzumischen ? Bestenfalls kommt so ein "Ehrenmörder" in den Knast für Jahrzehnte und du musst deren Unterkunft , in Form von Steuern finanzieren. Der lebt letzten Endes besser als du.
Nun hat vielleicht die schwedische Regierung erkannt, dass durch die geringe Bevölkerung , diese "Migranten"
schnell die Oberhand übernehmen könnten, weil es nun ohne Zweifel zu sehr viel "Mischehen" kommen wird.
Man sollte vielleicht doch ein bisschen offner sich mit dieser Tatsache auseinander setzten, das in diesen Ehen doch meist die "Mirganten" das Regiem weiter führen.
Wir hatten hier mal einen User , von Wisbi oder so ähnlich , der die Sache auf den Punkt brachte! Er hat die Sache nicht nur erkannt , sondern auch ausgesprochen, vielleicht zu wortgewaltigt .Aber viele wollen das Problem einfach nicht sehen , geschweige denn an - oder aussprechen.
Es hat kein Sinn etwas zu verbieten ,das lehrt uns die Natur , denn ein Feld oder ein Wald ,welche nur mit einer einzigen Pflanzenart besiedelt werden ,ist anfällig ,sehr anfällig ...
Nun plötzlich haben sogar Politiker etwas gegen Traditionen fremder Kulturen, weil wir sie nach unsern "Moralvorstellungen" diese nicht für Gut heissen, wie diese Kulturen auch unsere nicht verstehen.
Aber ... das hatten wir doch schon mal...?
So , und jetzt halte ich mich heraus .

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 06:51
von tilmann
Hej Nobse!
Welche/r Ausländerbeauftragte hat sich nochmal für Zwangsehen stark gemacht?
Dein Freund Wickie schreibt übrigens weiterhin in der Trollwiese, da kannst Du ihm vielleicht zur Seite stehen?
Tilmann

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 08:32
von nobse
:danke: für den Hinweis.

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 09:25
von Lapplandinfiziert
Nobse/tilmann

Ja tilmann so ist es, wenn der Forums – König mit einem Beitrag so völlig daneben liegt, gibt es aus seinem „Freundeskreis“ kaum Reaktionen, im Gegensatz zu den anderen Beiträgen, die immer sehr ausführlich und bis in allen Einzelheiten kommentiert/diskutiert werden.

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 09:58
von janaquinn
Hej Nobse,
ich denke, die Gefahr der Verallgemeinerung ist bei diesem Thema einfach zu gross. Ich habe in meiner Zeit in der Internationalen Hotelerie viele Muslime kennengelernt, die sich strikt gegen Zwangsehen, Glaubenskrieg ect. ausgesprochen habe. In meinem Freundeskreis gibt es ebenfalls einige Muslime, die durchaus aufgeschlossen den deutschen Traditionen sind, die eigenen veralteten Traditionen nicht nur in Frage stellen, sondern auch verurteilen.
Ich gehöre zu den Menschen, die zwar Atheisten sind, aber an allen Religionen interessiert sind. So habe ich sowohl die Bibel als auch den Koran gelesen, letzteren habe ich mir von Freunden "übersetzen" lassen, da vieles sehr unverständlich geschrieben ist.
Beide Bücher ähneln sich, beide Religionen ähneln sich, aber beide behaupten von sich, die einzig wahre zu sein.

Ich bin strikt gegen Ehrenmorde, Zwangsehen u.ä., denn dass sind keine Tradtionen sondern Folterungen des menschlichen "Ichs" und der Menschenrechte. Aber ich bin für die Erhaltung von Traditionen, denn dies mache ich auch in Schweden für meine Kinder. Wir haben eine Mischung aus deutschen, schwedischen und amerikanischen Tradtionen. So feiern wir Halloween und "Thanksgiving", ebenso wie Nikolaus und Midsommar.
Ich verstehe, dass eine Ablehnung gegen andere Kulturen und deren Eigenheiten besteht, aber die Welt ist globalisiert und wird es immer mehr werden. Deutsche leben in Australien, Türken in der Schweiz und die Russen sind überall, die Welt ist Multi-Kulti, ob wir es wollen oder nicht.
Meine eigne Familie ist multi-kulti: Latino, estnisch, polnisch, australisch, amerikanisch, deutsch und was immer noch drin "rumgesprungen" ist. Wir leben damit gut und normal, und sind immer gut für einen Lacher.
Ein Amerikaner mit puerto-ricanischen-estnischen Wurzeln im tiefsten Bayern (Ruhpolding) und München aufgewachsen ist mit einer DDR_Deutschen, mit polnischen Wurzeln, verheiratet und lebt in Schweden :wink: .
Wenn das nicht multi-kulti ist, was dann??

Es ist schwer sich auf andere Kulturen einzulassen, ihre Hintergründe kennenzulernen und irgendwann zu mögen, vielleicht aber auch für immer gänzlich abzulehnen, aber es macht auch in die "Integration" der anderen schwerer.

Wir Deutschen wehren uns seit dem Ende des 2. Weltkrieges gegen die Aussage, dass alle Deutschen Nazi´s waren, denn das stimmt nicht. Es war wahrscheinlich, irgendwann nicht mal mehr ein Viertel der Deutschen Bevölkerung Anhänger Hitlers, aber wir haben noch heute gegen dieses Manko zukämpfen.
Und ich glaube, ähnlich geht es den Muslimen, weil einige wenige, an alten Folterungen und "Traditionen" festhalten, Flugzeuge in Wolkenkratzer steuern und Selbstmordanschläge begehen, wird eine ganze Kultur und Glaubensrichtung dafür verurteilt.

Dies ist meine Meinung zu diesem Thema. Ich stelle mich gerne den folgenden Diskussionen, auch wenn ich vielleicht erst morgen antworten kann, weil ich einige Termine und heute abend wieder Schule habe.

@Tilmann: Bitte nicht Nobse und Wicky gleichsetzen, denn auch wenn sie scheinbar die gleiche Meinung haben, so kann man doch mit Nobse offner und konstruktiver diskutieren, als mit besagtem anderem User.

LG JANA

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 10:47
von helden
janaquinn hat geschrieben:
Ich gehöre zu den Menschen, die zwar Atheisten sind, aber an allen Religionen interessiert sind. So habe ich sowohl die Bibel als auch den Koran gelesen, letzteren habe ich mir von Freunden "übersetzen" lassen, da vieles sehr unverständlich geschrieben ist.
Beide Bücher ähneln sich, beide Religionen ähneln sich, aber beide behaupten von sich, die einzig wahre zu sein.

LG JANA


Hallo Jana,

hier muss mich doch zu Worte melden :)

Ich möchte es mal so vergleichen, wenn ich als Nichtraucher, zwei Nikotinmarken vergleichen müsste, bildlich gesprochen.

Dies ist nicht möglich, wenn man es nicht geraucht hat.

Genau scheint einem Atheisten beide "Bücher" gleich zu sein...

Es sind jedoch Glaubenrichtungen..

Das Christentum ist auf der Liebe und Glaube an Jesus Christus begründet, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und die Christen durch den Glauben an ihn das ewige Leben geschenkt bekommen.
Die Bibel ist somit Gottes Wort.

Jedoch hat jeder beim Christentum die Wahl zu sagen, will ich nicht interessiert mich nicht.
Es ist ein Angebot, wer nicht mag ist auch ok!

Beim Islam sieht es doch etwas anders aus.
Das Alte Testament dient beim Koran zum Teil als Grundlage, der Grundgedanke ist jedoch anders.
Hier wird aktiv zum Kampf und Vernichtung gegen die Ungläubigen aufgerufen und das Himmelreich den Männern vorallem mit vielen Jungfrauen schmackhaft gemacht.

Hier ist ein nein, möchte ich nicht, ist nicht möglich. Entweder glaubiger Moslem oder Ungläubig und Freiwild.

Das beides nicht gleichzeitig richtig sein kann, ist jedem glaub ich logisch.

Aber mit dem Glauben ist es so, dass man ihn erleben und glauben muss, sonst "funktioniert" es nicht.

Für uns als Christen ist Gott und Gottes Sohn allgegenwärtig und lebendig sichtbar.

Für weitere Fragen einfach PN

Schöne Grüße

Die Helden

Re: Kampfangsage gegen Zwangsehen

Verfasst: 24. April 2008 11:07
von nobse
Hallo Jana ,du hast Recht ,denn dieses Thema ist unerschöpflich. Auch ich war nach einigem Zögern mal in einer Moschee und ich wurde eines besseren belehrt. Der Koran wird ,jedenfalls von den meisten hier lebenden Muslime , überhaupt nicht gelebt! Die picken sich das für sie passende heraus und nutzen es gnadenlos ausgenutzt.

Ebenso wird von den meisten Christen das Christentum nicht gelebt, außer Sonntags in der Kirche.

Und natürlich ist es richtig gegen Zwangsehen ect.vorzugehen, doch wenn man sich mit dem Warum und Wieso beschäftigt , kommen ganz andere Hintergründe zu Tage, die sogar nachvollziehbar sind ,beruhen sie doch in allen Fällen ,auf das Überleben der Sippe . Es sind alles keine Erfindungen von heute, wie der PC .