Viele Vergewaltigungen in Schweden

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HeikeBlekinge
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Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon HeikeBlekinge » 27. April 2009 18:00

Wiebke sag nicht:
So schön ist Schweden. Trauriges Ergebnis.

Ich denke das kann man auch auf andere Länder anwenden.
Fakt ist: Je öfter, mehr offen darueber gesprochen wird, umso mehr haben den Mut es anzuzeigen. Das ist so, und so wird es immer bleiben.
Ich persönlich hoffe, das noch viiiel mehr darueber berichtet und gesprochen wird.
Meine aber, das so etwas ueberhaupt nicht mit Zahlen - ob in diesem ober jenem Land mehr oder weniger- in Verbindung gebracht werden kann. Dafuer ist die Dunkelziffer (ueberall) viel zu hoch.

LG
Heike
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Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon Samweis » 27. April 2009 18:17

Hallo Faxälva,

Faxälva hat geschrieben:...der Grossteil sexueller Uebergriffe geschieht nun mal

Hm, bisher dachte ich immer, dass Verbrechen nicht "geschehen" sondern verübt werden.

Faxälva hat geschrieben:mein Sohn (inzwischen 20) hat mir mal erzählt, wie es sich oft zuträgt....

Ähem - das bedeutet doch wohl nicht das, wonach es aussieht?

Faxälva hat geschrieben:besonders die Mädchen sind schnell sehr voll... und in diesem Zustand machen sie oft alles freiwillig mit...

Also die Mädchen sind eigentlich versoffener als die Jungen und haben wahrscheinlich auch den stärkeren Sexualtrieb.
Und deshalb bringen in Schweden jährlich 5000 Jungen ihre Vergwaltigung zur Anzeige. :wink:

Viele Grüße

Samweis

P.S.: Könnte es möglich sein, dass manche Jungs gezielt versuchen, die Mädchen "abzufüllen"? So war es jedenfalls die letzten 2000 Jahre - und führte zu Wortschöpfungen wie den "Schlüpferstürmer".

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Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon Faxälva » 27. April 2009 19:04

..warst du mal mit draussen als "Nachtwanderer" in Sollefteå an den ueblichen "Fest"abenden wie Lucia, valborg, Schulabschluss im Zuge der Kampagnen "vuxna i stan" ?.... da hab ich alle Illusionen verloren....
Hälsningar från Faxälva

Tyck inte illa om att bli gammal, var glad att du fått chansen.

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Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon Samweis » 27. April 2009 20:36

Hallo,

Faxälva hat geschrieben:..warst du mal mit draussen als "Nachtwanderer" in Sollefteå an den ueblichen "Fest"abenden

Nee, aber TÅ bzw. jetzt Allehanda schreibt ja so manches. "Polisen fick ingripa och stänga ett ungdomsdisco i sollefteå som..." nachdem es bei unter 18jährigen zu einer Massenschlägerei gekommen war (und die "Kinder" wohl auch gleich noch Polizisten und Rettungsdienst mit vermöbelt haben).

Klar, da geht manches ab im "schönen Schweden".
Das ist schade. Aber man ist ja nicht gezwungen mitzumachen.

Man fragt sich da, ob dies ein "kultureller Unterschied" ist. So in der Art:
Alkoholismus ist Volkskrankheit, Schlägereien sind Privatsache und Vergewaltigungen sowieso Kavaliersdelikte á la "Die wollte ja. Die hatte ja schon einen Rock an."

Wenn dem so wäre, würde man dann seine eigenen ethischen Maßstäbe aufgeben?

Viele Grüße

Samweis

glada

Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon glada » 27. April 2009 21:02

Imrhien hat geschrieben:Da scheint also einiges zu brodeln was man tagsüber nicht sehen kann.


Vor einigen Jahren lief im schwedischen Fernsehen ein Bericht über Morde an Frauen in Västra Götaland, verübt durch Freund oder Ehemann. Hinterbliebene und Freunde kamen zu Wort und besonders ein Fall wurde näher geschildert, wo der Mann die Kinder als Lockmittel benutze, um seine ehemalige Frau zu sich in die Wohnung zu locken und vor den Augen der Kinder abzustechen. Die Kinder versuchten, die Blutungen mit den Händen zu stoppen, während er noch auf sie einstach.
Ich erinnere mich mehr genau, wie hoch die Zahl an Frauenmorden in dieser Region war, ich erinnere mich nur, dass sie erschreckend hoch war.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass das Verhältnis - gerade im Berufsleben - zwischen Männern und Frauen sehr gespannt ist.

Alkohol senkt nur die Hemmschwelle.

nysn

Re: Viele Vergewaltigungen in Schweden

Beitragvon nysn » 28. April 2009 10:23

Alkohol senkt nur die Hemmschwelle.

Wobei man/frau wohl auch sagen darf, dass die Schweden eine äußerst besondere Einstellung zum Alkohol haben - und zwar in allen Gesellschaftsschichten.

In meinem früheren Leben in München gab es zwei Straßen weiter einen gut besuchten Biergarten - auf meinem Nachhauseweg bin ich öfter dort vorbeigegangen - und ich muss sagen, nie habe ich auch nur eine Sekunde daran gedacht, dass mich jemand überfallen würde ...

Sicher ist es mal vorgekommen, dass einem nach 23 Uhr einige angetrunkene "Bayern" begegnet sind, schlimmstenfalls wurde frau mal dumm/unflätig angeredet - es genügte aber einfach auf die andere Straßenseite zu wechseln.
Habe während meiner gesamten Zeit in München auch nie besonders viele Schlagzeilen wg. Vergewaltigungen gesehen - und schon gar nicht davon in unserem Stadtteil gehört. Und das, obwohl die Biergartendichte gerade in unserem Viertel recht hoch war. Auch konnte man frühmorgens daran vorbeigehen und der Biergarten sah immer noch aus wie ein Park.

In Göteborg nach einem Wochendende frühmorgens die Aveny entlang zu gehen - dazu braucht man schon einen besonders guten Magen und man darf nicht zimperlich sein, wenn es um sog. Flüssigkeiten und andere Produkte geht, die der Schwede ganz ungeniert an der nächsten Straßenecke von sich gibt, wenn er diese nicht mehr "bei sich behalten" kann - EKELIG!!!

Darüber redet man in Schweden natürlich nicht gerne - wäre wieder mal ziemlich unfein.

Und schon gar nicht bei den besonders "vornehmen" Varianten ("wir trinken gerne mal ein Glas Wein zum Essen") - die sich zu meiner Münchner Zeit immer gerne zur Oktoberfestzeit selbst zu irgendwelchen super-wichtigen Meetings eingeladen haben ...

S-nina


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