Vegetarisches Essen als Norm?

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Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon svenska-nyheter » 15. März 2012 11:36

In Umeå werden Essensgewohnheiten zum politischen Thema. Nach einem Antrag der dortigen Umweltpartei soll in allen kommunalen Einrichtungen vegetarisches Essen zur Normalität werden. Wer Fleisch wolle, müsse dies hinzubestellen. Das berichtet die Tageszeitung Västerbottens Folkblad. Der Vorschlag sorgte umgehend für Kritik. Der Vorsitzende der Moderaten in Västerbotten, Anders Ågren, sagte, Politiker sollten nicht darüber bestimmen...

(Die Tickermeldung musste auf Wunsch von sr.se stark gekürzt werden. Wir bitten um Verständnis.)

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(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

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slabagen
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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon slabagen » 19. März 2012 14:50

hierzu meine 50cent,
also man sollte doch vom gesunden ausgehen,d.h. kein fleisch verzehren etc.wer ungesundes möchte,was in einer demokratie ja möglich ist muss es extra bestellen,erwerben o.ä.wer rauchen muss,geht auch raus und muss die kippen extra kaufen,die liegen auch nicht wie selbstverständlich auf dem tisch :-)
hälsningar slabagen
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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon Kling » 19. März 2012 14:55

Ich finde es ja gut wenn sie auch Vegetarisches essen anbieten. Aber sich dann das Fleisch dazu zu bestellen ist echt etwas schwachsinnig. Man kann doch auch beides normal anbieten. So wird es doch jetzt ganz häufig gemacht. Früher mußten sich die Vegetarier immer "outen" und jetzt auf einmal die Fleischesser?
Also beides anbieten und jeder kann wählen wie er es lieber hat.
Man kann auch bei beiden auf ökologische Waren zurück greifen.

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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon Dietmar » 19. März 2012 15:48

slabagen hat geschrieben:also man sollte doch vom gesunden ausgehen,d.h. kein fleisch verzehren

... Wobei man sich erfahrungsgemäß vegetarisch ebenso ungesund ernähren kann wie die Fleischesser! Fritieren, langes Braten mit viel Öl, etc. ... es gibt ja tausend leckere Sachen die zu viel Zucker, Fett, Salz oder Zusatzstoffe enthalten und dennoch vegetarisch sind ;-)

Aber ich finde es ebenfalls gut, dass man heutzutage in den meisten Kantinen und Restaurants eine Wahl hat! Ohne Vorschriften von Politikern.
Noch besser wäre natürlich, wenn auch die Tiere eine Wahl hätten... ob sie lieber artgemäß leben wollten, oder für den heimischen Grill geschlachtet?

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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon slabagen » 19. März 2012 15:55

ja dietmar,da stimme ich dir zu, denn kein tier stellt sich freiwillig bei seiner geburt als nahrung uns zur verfügung.alle lebewesen möchten einfach glücklich sein,dazu gehören auch die tiere.ausserdem gibt es nur wenige menschen die aus gesundheitlichen gründen wirklich nicht auf feisch verzichten können.
natürlich kann man sich auch vegetarisch ungesund ernähren,siehe deine beispiele,auch dem stimme ich zu.
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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon Dietmar » 19. März 2012 16:02

... May all beings be happy. May all beings be peaceful. May all beings be free.

:D

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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon slabagen » 19. März 2012 16:06

oder wie man im Buddhismus sagt:

"Mögen alle Lebewesen frei von Leid und glücklich sein"
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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon Freddy » 19. März 2012 18:30

In Borås gab es eine Absage für einen Vegetarischen Tag in den Schulkantinen.

Ich finde, das der Gesundsheitswahn manchmal seltsame Züge annimmt.
Zumindest an der Schule meiner Kinder gibt es ein normales Essen und ein extra Essen für Allergiker/Vegetarier.

Wer Veganer ist, hat halt Pech gehabt. :smt064

:smt006 Freddy

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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon slabagen » 19. März 2012 19:25

naja veganer ist nicht vegetarier und sollte es nicht genau anders herum sein?
hälsningar slabagen
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Re: Vegetarisches Essen als Norm?

Beitragvon Berta » 19. März 2012 20:37

Hallo Ihr,

ich finde, es hat nichts mit Verbieten oder Einmischung zu tun, wenn man "nur" vegetarisches Essen anbietet, gerade in Schulkantinen halte ich das für die beste Lösung, weil man viel weniger Rücksicht auf verschiedene Unverträglichkeiten/religiös bedingte Ausschlüsse nehmen muss. Es erscheint mir so leichter, für wenig Geld halbwegs hochwertiges Essen herzustellen. Und gesünder, besser für die Umwelt usw. ist fleischloses/fleischarmes Essen sowieso.

(Ich esse nicht allzu häufig hier in der Mensa (wo es im Übrigen neben einem vegetarischen auch immer ein veganes Angebot gibt), aber wenn, dann esse ich meistens kein Fleisch dort. Ich glaube, man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass dort nicht das beste, sondern vermutlich einfach das billigste Fleisch genutzt wird. Das möchte ich nicht unbedingt essen. Die fleischhaltigen, vegetarischen und veganen Angebote sind hier "gleichberechtigt".
An meiner alten Uni war das nicht so. Dort gab es ein fleischhaltiges "Stammessen" und ein vegetarisches "Alternativgericht". Die Schlange im vegetarischen Bereich war sehr, sehr viel länger, weil es nur eine Ausgabe gab, während im Stammessenbereich mehrere Ausgaben vorhanden waren. Das halte ich nicht für gleichberechtigt und damit erst recht nicht für zeitgemäß. Wenigstens sollte das vegetarische Angebot nicht als Ausnahmeangebot präsentiert werden.)


Gruß
Berta.


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