Höhepunkt: natürlich der Kebne-Gipfel.
Wobei es da noch einen kleinen "Nebengipfel" gab, nämlich die Tatsache, dass ich allein in der Toppstugan (ca. 230 Höhenmeter unter'm Gipfel) übernachtet habe, während die aufgrund des guten Wetters doch sehr zahlreichen anderen Gipfelstürmer alle am selben Tag wieder den Abstieg in Angriff nahmen (das dauerte dann insgesamt je nach Kondition zwischen 8 und 20 Stunden...). Als ich morgens aus der Hütte trat, hatte ich das ganze Bergpanorama nochmal für mich allein, das Wetter war nach wie vor gut, weiter unten noch ein paar Wolken, die sich dann aber verzogen.
Urlaubsleid: Der Aufstieg zum und der Abstieg vom Kebnekaise

(sehr steil und hauptsächlich Geröll)
Nee, auf schwedischer Seite war eigentlich alles ok, mir war's mal 'ne Nummer zu heiß, aber in FIN hatte ich dann beim Wandern z. T. schlechteres Wetter und der doofste Tag war wohl der, an dem ich morgens schon im Regen loslief, natürlich voll in Regenklamotten gepackt, aber das Zeug schützt ja auch nur bedingt, und die Impregnierung der Schuhe war zu dem Zeitpunkt schon hinüber, so dass sie nach ca. 30-45 Minuten komplett durchnässt waren; ich hatte 2 Paar Socken an, die schwammen geradezu in den Wanderstiefeln. Das war schon bescheuert, ich traute mich gar nicht zu rasten, aus Angst, mich aufgrund nasser und kalter Füße zu erkälten (Lufttemperatur waren so um die 8 Grad + Wind), und lief also immer zügig voran, aber nur 10 km bis zur nächsten Hütte, wo ich dann den Ofen gefeuert hab wie blöd, ständig Holz nachgelegt, gehackt, nachgelegt, etc., um die Schuhe einiermaßen trocken zu kriegen.
Aber im Nachhinein war's dann auch nicht mehr schlimm. Jedenfalls sicher weniger dramatisch als Amaroks Reifenpanne.
