Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

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Fischkopf
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Re: Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Beitragvon Fischkopf » 25. Juni 2007 10:17

Hallöchen!

Mein Freund arbeitet seit langen Jahren bei einem deutschen Sicherheitsunternehmen. Dort muß man für wenig Lohn eine Menge an Arbeit schaffen. Wochenende, Feiertage immer wenn andere nach Hause gehen. Manchesmal gibt es 24 Stundenschichten, keine Ablöse in Sicht usw. Im Januar hatte mein Freund ein Vorstellungsgespräch bei einem schwedischen Sicherheitsdienst. Die haben mit den Kopf geschüttelt, als sie von diesen Zuständen im Wachgewerbe gehört haben. Einer dieser Chefs hat bereits für mehrere Monate in Deutschland gearbeitet und konnte die Aussagen meines Freundes nur bestättigen.
Ganz besonders gewundert haben die sich über die Aussage, dass der Stundenlohn bei 6,42 Euro liegt und man noch Zuschüße vom Staat braucht um über die Runden zu kommen.

Bis dann
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Re: Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Beitragvon Saliddry » 25. Juni 2007 15:44

Na Fisch das is doch in ganz deutschland so wo findest du den noch stellen bei echten firmen ?is doch alles von zeitarbeit übernommen worden

und wie bereits weiter obenbeschrieben verdienst netmal bei echten firmen noch richtig geld

letztens hat ichn vorstellungsgespräch bei einer firma alles prima und toll das ich das schon gemacht hab und das kann das es weihnachtsgeld und urlaubsgeld gibt usw

dann gings zur frage der verdienstabsichten tja wie bereits weiter oben beschrieben waren 12 euro zu viel "nein nein wir sind nicht in dieser gewerkschaft wir sind (angestellten bla bla bla ) bei uns liegt der einstiegslohn bei 9-10 euro"

dabei währ 12 euro schon unter tarif gewesen das bezog sich auf die einarbeitungszeit die ersten 1-2 monate + ich sollte wieder extra sachen machen

wie gesagt wars ein industrie unternhmen im metallbereich aber die haben die ig metall verlassen und sich der selben scheiss gewerkschaft angeschlossen wie die meisten zeitarbeitsfirmen

und für son drecks lohn bei steuerklasse 1 hät ich 1000 km im monat fahren müssen bei montagfreitag das bei diesen benzinpreisen da hät ich nebenbei noch solzialhilfe beantragen dürfen irgentwass stimmt in diesem land nicht :evil:

und wen ich dann merkel und andere .... höre mit flächentarifverträge verhindern arbeitsplätze seh ich in meinen gedanken die schönsten filme wie ich diese leute .....

also erlich ich geh doch net arbeiten weil ich langeweile hab

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Re: Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Beitragvon Eeemil » 25. Juni 2007 16:42

Saliddry hat geschrieben:wie gesagt wars ein industrie unternhmen im metallbereich aber die haben die ig metall verlassen und sich der selben scheiss gewerkschaft angeschlossen wie die meisten zeitarbeitsfirmen


Nur zur Richtigstellung, ansonsten stimme ich deinem Inhalt zu.

Unternehmen können keine Gewerkschaften verlassen. Unternehmen können den Arbeitgeberverband verlassen. Zum Arbeitgeberverband Metall gehört die (DGB-)Industriegewerkschaft Metall und ein paar DGB-unabhängige Gewerkschaften.
Der Tarifvertrag wird zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaft ausgehandelt und gilt nur für ihre Mitglieder. Die Leistungen werden aber allen gezahlt damit sich nicht alle Arbeitnehmer organisieren.

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Re: Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Beitragvon Eeemil » 25. Juni 2007 16:47

Nun zu Schweden.

Das Arbeiten an der Universität ist wesentlich relaxter als in Deutschland.
Doktoranden haben einen vertraglich gesicherten Lohn für die gesamte Zeit der Doktorarbeit. Es werden lange nicht soviele Überstunden gemacht, geschweige denn verlangt, wie in Deutschland. Seine Urlaubstage darf man auch alle nehmen - ohne Diskussion.

Professor sein ist in Deutschland allerdings besser denn da bekommt man wesentlich mehr Geld..... :wink:

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Re: Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Beitragvon Saliddry » 25. Juni 2007 19:48

so meint ichs natürlich arbeitgeberverband :roll:

ich sollte net unter zeitdruck son langen text schreiben aber es weis wohl jeder was gemeint is (hoffe ich) :oops:


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