Umzug nach Schweden und viele Fragen

Von Auswanderern für Auswanderungswillige! Alle Fragen zu Planung und Durchführung, zu Umzug, Integration und Umgang mit den Behörden. Interessante Erlebnisse und Tipps der Expats.
Link zum Portal: http://www.schwedentor.de/auswandern-leben
Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

Wesab
Neuling
Neuling
Beiträge: 6
Registriert: 13. Juli 2009 15:03
Schwedisch-Kenntnisse: praktisch keine
Lebensmittelpunkt: Deutschland

Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon Wesab » 13. Juli 2009 15:37

Hallo Leute,
es macht mir ehrlich gesagt ein bisschen Angst, was ich hier lese- denn ein umzug nach Schweden ist für ich unabdingbar- mein Mann hat eine Profesur in Uppsala angeboten bekommen, und wir werden wohl im winter umziehen müßen.
Nun ist es aber unmöglich so schnell schwedisch zu lernen. Dh. dass ich solange nicht arbeiten kann (bin Krankenschwester) bis ich gut genug schwedisch kann. die VHS hat Ferien und an einer Sprachenschule in Frankfurt /Main kostet eine Stunde 70,- euro....
wohl habe ich gelesen ,dass mann als Einwanderer einen Sprachkurs besuchen kann- das werde ich auch sicher tun, aber um alles vorbereiten zu können surfe ich viel rum, versuche schon mal den Wohnungsmarkt zu verstehen, was so gar nicht so leicht ist-nun meine Fragen:
-also verstehe ich das richtig, dass man nicht mieten kann?
-wie habt ihr das dann mit der Finanziereung für ein haus (Kauf/Wohnrecht) gemacht? von Deutschland aus? oder direkt in Schweden?
-und was ich auch nicht verstehe ist wenn ich 155000 euro für ein wohnrecht bezahle warum muß ic hdann immer noch etwa 800,- Euro pro monat an den Verein zahlen? und wie funktioniert das überhaupt?,
-was ist der Vorteil es einen und des anderen?
und wie lange dauern Entscheidungen, wenn man ein haus kaufen möchte?
-wie ist das mit dem Grundbucheintrag für die Banken?
tausend Fragen- entschuldigt bitte, natürlich habe ich das "Auswandererbuch" und ein Buch über "Hauskauf in Schweden" hier und zum Teil auch schon durchgearbeitet, aber es gibt dennoch Fragen....
Danke schon mal und beste Grüße
Sabrina

Benutzeravatar
janaquinn
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 2203
Registriert: 5. Oktober 2006 09:29
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon janaquinn » 13. Juli 2009 15:42

Hej Sabrina,
habe deine Fragen mal in einen eignen Thread verschoben, dann brauchst du nicht ewig viele Beiträge durch zu arbeiten um an deine Antworten zu kommen :wink: ...

Deine Fragen werden sicherlich beantwortet, würde Dir auch gern helfen, aber aktuell bin ich etwas in Zeitdruck, melde mich heute habe wahrscheinlich nochmal...

Bis dahin, Herzlich Willkommen im Schwedentor

JANA
Gestern ist Vergangenheit. Der Morgen ist ein Geheimnis. Heute ist ein Geschenk

Thundergirl
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 32
Registriert: 23. November 2008 23:57
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon Thundergirl » 13. Juli 2009 16:13

Hej Sabrina,

man kann schon mieten, nur ist das etwas schwierig hier. Ich kenne mich in Uppsala nicht aus, bin aber sicher, dass jemand anders sich da auskennt, auch wegen Mieten oder Hauskauf. Hier habe ich mich an ein Vermietungsunternehmen gewendet. Vielleicht kann euch die Universität, wo dein Mann eine Professur bekommen hat, weiterhelfen. Frag doch einfach dort nach. Es hilft auch, vor Ort jemanden zu haben, der dir weiterhilft, eventuell als Übersetzer. Da findet sich hier bestimmt auch jemand aus Uppsala, der sich dort auskennt. Ich hatte damals meinen Freund (mittlerweile Sambo), der sich für mich Wohnungen angesehen hat. Geholfen haben mir außerdem mein Chef, der hat für ein Bankkonto gebürgt, dass ich auch wirklich ich bin.

Wenn du schon etwas Schwedisch selbst lernen möchtest, kann ich dir http://digitalasparet.se/ empfehlen. Dort kann man selbst lernen, wie man will. Man kann auch das schwedische Alphabet anhören und auch andere Wörter. Ich hoffe, das hilft dir weiter.

Und viel Glück mit dem Umzug nach Schweden! Ihr werdet das schon schaffen! Wo ein Wille ist auch ein Weg! :)

Liebe Grüße
Sabine

Wesab
Neuling
Neuling
Beiträge: 6
Registriert: 13. Juli 2009 15:03
Schwedisch-Kenntnisse: praktisch keine
Lebensmittelpunkt: Deutschland

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon Wesab » 13. Juli 2009 17:00

Hej,
ich habe mir natürlich für zu hause einnen sprachkurs besorgt, ich wll nicht ankommen und gar nichts können, das fände ich ziemlich doof, und eigentlich denke ich schon, dass ich das schaffen werde zügig schwedisch zu lernen -Sprchen liegen mir
und danke für den Tipp, wir werden an der uni nachfragen
und jetzt schon was gelerntes:
hejdå
Sabrina ;-)

Benutzeravatar
stavre
Schweden Guru
Schweden Guru
Beiträge: 1899
Registriert: 25. September 2006 19:15
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden
Kontaktdaten:

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon stavre » 13. Juli 2009 19:01

wenn du englisch kannst,kannste dir helfen.

habe wegen mieten mal bei http://www.blocket.se geguckt.dort unter uppsala und dann bostad und dann uthyring klicken.

habe das gefunden...http://www.blocket.se/uppsala/Idylliskt ... ?ca=10&w=1

eigentlich müßte die uni euch bei der wohnungssuche behilflich sein...........

wenn du hilfe brauchst,schreib einfach
gruß aus jämtland
elke

Benutzeravatar
strangeways
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 19
Registriert: 10. Juli 2009 00:41
Schwedisch-Kenntnisse: Grundkenntnisse

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon strangeways » 13. Juli 2009 19:20

Hallo Sabrina,

also ich kann dir diese Seite hier empfehlen

http://delengkal.de

Das ist ein Blog von einem Mitglied hier aus dem Forum. Ich habe gestern angefangen in diesem Blog zu lesen, und es ist sehr sehr informativ und wirklich gut gelungen.

Besonders was es mit dem Wohnen auf sich hat beschreibt er sehr gut.

Darf ich fragen in welchen Fachbereich dein Mann arbeitet?

Was die schwedische Sprache angeht: also, wenn man keinen Kurs machen kann ist das natürlich schade, aber schau doch mal ob du so was wie ein Tandem machen kannst. Oder was ich mittlerweile angefangen habe zu machen ist:

Zeitung lesen z.B. http://www.dn.se/
Online Fernsehen schauen z.B. http://svt.se/2.112401/film_och_drama_k ... pos=lasMer

Du wirst sehen, dass du schon ein paar Wörter verstehen wirst. Ich habe dann immer in einem anderen Tab ein online Wörterbuch offen, und manchmal (aber nicht immer) 'schlage' ich ein wort nach.
Fernsehen ist natürlich schon schwieriger, aber man gewöhnt sich an die Phonetik. Ich finde das sehr hilfreich.

So weit erstmal.

Lg Konstanze

hansbaer

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon hansbaer » 13. Juli 2009 20:26

strangeways hat geschrieben:also ich kann dir diese Seite hier empfehlen

http://delengkal.de

Das ist ein Blog von einem Mitglied hier aus dem Forum. Ich habe gestern angefangen in diesem Blog zu lesen, und es ist sehr sehr informativ und wirklich gut gelungen.

Besonders was es mit dem Wohnen auf sich hat beschreibt er sehr gut.


Danke für die Blumen :-)

Als Betreiber der genannten Seite möchte ich aber noch anmerken, dass ich das vor 2 Jahren geschrieben habe. Mittlerweile ist mir bewusst, dass das dort beschriebene in vollem Umfang nur auf Stockholm zutrifft und zudem etwas dramatisch daherkommt. Ich werde das in der nächsten Zeit etwas überarbeiten.

In Uppsala dürfte es leichter sein, eine Wohnung oder ein Haus zu finden.

Wesab hat geschrieben:-also verstehe ich das richtig, dass man nicht mieten kann?


Es ist nicht so, dass man nicht könnte. Nur ist der freie Mietmarkt weit weniger entwickelt, weil zur Miete wohnen die Ausnahme ist. Zudem sind große Teile der Mietwohnungen im Besitz von kommunalen Wohnungsgesellschaften, die Wohnungen nach Warteschlange vergeben. Das macht die Mieten niedrig und die Wartezeiten vielerorts lang.

-und was ich auch nicht verstehe ist wenn ich 155000 euro für ein wohnrecht bezahle warum muß ic hdann immer noch etwa 800,- Euro pro monat an den Verein zahlen? und wie funktioniert das überhaupt?,


Bei einem freistehenden Haus gibt es normalerweise keine Abgabe. Dort ist man wie in Deutschland auch Besitzer von Grundstück und Gebäude.
Bei gemeinschaftlichen Wohnanlagen (Reihenhäuser oder Eigentumswohnungen) ist es so aufgebaut, dass der Verein als Genossenschaft die Anlage als gesamtes besitzt und das einzelne Mitglied nur das Recht besitzt, in einem Reihenhaus bzw. einer Wohnung zu wohnen. Er hat daher nicht die vollen Rechte, wie sie ein deutscher Eigentumswohnungsbesitzer hat - z.B. kann er nicht nach Belieben renovieren und kann auch nicht so einfach untervermieten. Die Abgabe wird dann z.B. für Wartungs- und Betriebskosten eingesetzt. Beispielsweise haben viele solcher Häuser eine sogenannte Tvättstuga (Waschsalon), deren Betrieb aus diesen Mitteln finanziert wird.
800 € Abgabe sind aber sehr selten. Im Großraum Uppsala gibt es im Moment ist gerade eine einzige Wohnung auf dem Markt, die mehr als 8000 kr Abgabe verlangt. 500 € sind für eine geräumige Wohnung eher realistisch, denke ich.

Wenn ihr zu zweit seid, würde ich empfehlen, erstmal nur zu mieten (etwas zeitlich begrenztes wird sich schon finden) und dann nach einer Orientierungsphase den Immobilienmarkt zu studieren. Wenn ihr da seid und in euren Jobs fest etabliert, werdet ihr es auch leichter haben, eine Bank für die Finanzierung zu gewinnen.

Benutzeravatar
janaquinn
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 2203
Registriert: 5. Oktober 2006 09:29
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon janaquinn » 14. Juli 2009 08:35

Hej Sabrina,
so, nun habe ich ein wenig mehr Zeit und kann dir, vielleicht, ein wenig helfen.

Angst vor dem Umzug nach Schweden brauchst du eigentlich nicht zu haben. Wenn man es mit vernünftigen Ansichten und gesunden Menschenverstand plant, sich nicht von Inga Lindström-Filmen verwirren lässt, kann es eigentlich nicht schief gehen. Wir sind ja noch in Europa und nicht in der 3. Welt :wink: .
Das eine gewisse Unsicherheit vor dem Neuen und Unbekannten dabei ist, dass ist vollkommen normal und absolut legal...so ging es wahrscheinlich 95% aller Auswanderer/Umzügler....meiner Familie und mir ging es ebenso.

Nun zu deinen Fragen:
Wenn du es nicht schaffst in der Vhs einen Schwedisch-Kurs zu belegen, dann kann ich dir den "Assimil"-Sprachkurs empfehlen, der ist einer der besten auf dem Markt, aber leider auch einer der teuersten, ca. 100 €, aber diese Geldausgabe lohnt sich.
Außerdem gibt es die angesprochenen Sprachkurse für Einwanderer, allerdings sind diese qualitativ sehr sehr unterschiedlich. Man kann Glück haben und einen sehr guten Kurs mit einem motivierten Lehrer erwischen oder, wie meine Schwester, einen schlechten Kurs mit einem unmotivierten Lehrer.
Dazu gibt es verschiedene Kurse, welche man zahlen muss, die sollen besser und intensiver sein, aber auch da scheiden sich die Geister.
Mietangebote findest du bei http://www.blocket.se , dies ist eigentlich eine der besten Seiten, weil die meisten Mietwohnungen und -Häuser dort angeboten werden. Allerdings ist es nicht einfach etwas zu finden, was auch noch bezahlbar ist, aber es ist nicht unmöglich.
Uppsala ist recht teuer, wenn auch immer noch günstiger als Stockholm, zu wohnen. Empfehlen würde ich euch persönlich Enköping, ist in der Nähe von Uppsala, recht günstig für diese Lage und eigentlich eine süsse kleine Stadt.
Klick mal hier http://www.blocket.se/uppsala?q=&cg=310 ... a=10&md=th
da sind alle im Augenblick, bei Blocket, angebotenen Häuser in Uppsala-Län verzeichnet, die man mieten kann.
Meist sind auf Karten dabei, damit man sehen kann, wo genau die Häuser liegen und wie weit die Entfernung zu Uppsala ist.

Beim Bostadsrätt muss ich Fabian leider, mal wieder :wink: , berichtigen. Man kann durchaus sein Haus renovieren wie und wann man will, ALLERDINGS darf die eigentliche Bausubstanz nicht verändert werden, man darf also keine Wänden einsetzen oder rausnehmen, und man darf an der Aussenfassade keine Änderungen vornehmen.
Meine Schwester hat sich nämlich gerade eine Bostadsrätt-Villa in Gnesta gekauft, somit sind die Info´s also aus erster Hand...sorry Fabian :oops: :oops: .
Mit der Avgift verhält es sich wohl folgendermassen: Je besser die finanzielle Lage der Genossenschaft ist, umso geringer ist die monatliche Avgift. Da bin ich allerdings nicht ganz soo sicher, habe ich von einer Bekannten gehört, die sich letztes Jahr ein Bostadsrättwohnung in Solna gekauft hat.
Da war die Kaufsumme extrem hoch, dafür zahlen sie wohl aber nur an die 1000sek (100€) monatliche Avgift.

Also Ausländer einen Kredit für einen Hauskauf zu bekommen ist in den letzen 2 Jahren sehr sehr schwer geworden, allerdings nicht unmöglich, wenn man eine gewisse Summe, habe von bis zu 30% des Kaufpreises gehört, anzahlen kann und mind. einen festen Arbeitsvertrag vorweisen kann.
Besser ist es im ersten Jahr zu mieten, die erste Steuererklärung abzuwarten und dann auf Haussuche zu gehen. Hat auch den Vorteil, dass man direkt vor Ort ist und zu den Visnings gehen kann, ausserdem ist kann bei der Auktion direkt "mitmischen" und ist nicht auf Vermittler angewiesen ist.

Der Vorteil beim Bostadsrätt ist, dass man nicht auf den Willen des Vermieters angewiesen ist wie wenn man nur ein einfacher Mieter eines Hauses oder einer Wohnung ist.
Denn man "nur" mietet, meist geschieht dies über Privat, muss man den Vermieter wegen Renovierungen fragen, man darf die Wohnung bzw. das Haus nicht wirklich so gestalten, wie man es will. Wenn der Vermieter nein sagt, steht man da wie auf gut deutsch "Max in der Sonne".
Wir habe persönlich zweimal extrem daneben gegriffen, was unsere Vermieter betrifft, mit den letzten Vermietern war es so extrem, dass es beinahe vor Gericht geendet hätte, weil wir in eine Nassen Bauruine gehaust haben und dieses Haus für unsere Kinder lebensgfährlich war, was wir aber beim Einzug nicht wussten.
Zu unserem jetzigen Vermieter haben wir ein sehr herzliches und beinahe freundschaftliches Verhältniss, er ist in regelmässigen Abständen in Järna , kümmert sich um sein Haus und um unsere Belange, er ist für uns jederzeit telefonisch erreichbar und wir dürfen das Haus so renovieren, wie wir es wollen. Wir haben alles vorher schriftlich absegnen lassen, weil wir eben diese angesprochenen schlechten Erfahrungen gemacht haben.

Die Entscheidungsdauer über einen Hauskredit kann, wenn alle Vorraussetzungen erfüllt sind, recht schnell gehen. Meine Schwester hat einen Online-Anfrage ob ihre Bank bis zu einer gewissen Summe einen Kredit bewilligen würde, dies wurde sofort bestätigt. Diese Bewilligung hat sie mit zum Visning genommen und hat sie der Maklerin übergeben. Dann weiss die Maklerin, dass die Bank bis zu dieser Summe finanziert und einen Budgivning steht, eigentlich, nichts mehr im Weg.
Meine Schwester hatte Glück, dass niemand ausser ihr geboten hat und so bekommt sie ihr Haus zum Startgebot, der wirklich sehr gering ist...für die Grösse und die Lage des Hauses.
Gestern hat unser Chgef die letzten 3 Lohnbescheide und eine Refernz gefaxt, dass war was die Bank für den entgültigen Bescheid haben wollte.

Wie das mit den Grundbucheintrag ist? Ich glaube, dies macht auch die Bank, aber da bin ich mir nicht sicher, aber wir haben hier einige Experten, die helfen bestimmt.

So, ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

LG JANA
Gestern ist Vergangenheit. Der Morgen ist ein Geheimnis. Heute ist ein Geschenk

Benutzeravatar
HeikeBlekinge
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 2069
Registriert: 4. Januar 2008 20:20
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon HeikeBlekinge » 14. Juli 2009 10:56

Ja, Grundbucheintrag können Makler oder Bank organisieren.

...in Eile
Heike
www.lilla-koksgarden.se


>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

Neuseeland

Re: Umzug nach Schweden und viele Fragen

Beitragvon Neuseeland » 14. Juli 2009 12:22

Hej Sabrina,
wir sind seit Jan.09 in Schweden. Über www.booli.se haben wir unser Haus gefunden. Es hat keine 4 wochen gedauert bis wir den Kaufvertrag in der Tasche hatten. Der Chef von meinem Sambo hat bei der Bank gebürgt. Nach der Kreditzusage mußten wir innerhalb 1Woche 10% Anzahlung bzw. die Handpengar bezahlen. Am 03.08. ist Schlüsselübergabe. Wir haben so lange in Vandrahem,Campingplätzen und nun in einer Studentenwhng. (über blocket gefunden) "gelebt". Unsere Whng. in D haben wir im Dez.08. gekündigt und die Möbel bei einem Umzugsunternehmen eingelagert. Das war billiger als Miete zahlen. Wenn Ihr nicht gleich eine Wohng. findet, könnt Ihr zB. Mitglied beim DJH (Deutsches Jugendherberswerk) werden. Damit bekommt man im Vandrahem Rabatt. Diese haben übrigens einen guten Standard. Ich denke es wird nicht so lange dauern bis Ihr was festes gefunden habt, da Dein Mann ja gleich Arbeit hat. Mein Sambo hat erst seit April den Job fest, darum hat es bei uns etwas länger gedauer. Wenn die Lavine erst mal rollt geht alles recht zügig. Beantragt aber sofort die Personennummer sonst geht gar nichts. Viel Glück u. alles Gute. PS. Seht Euch die Häuser genau an es gibt ziehmlich viele Bruchbuden.


  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Auswandern“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste