Über Arbeitslose und ums Überleben

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Hiltrud Baier
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Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Hiltrud Baier » 18. Dezember 2008 10:16

Neue Horrormeldungen aus der Welt der Arbeitslosen. Nachdem die Moderaten nach der Wahl 2006 die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung angehoben haben, sind viele aus der freiwilligen Arbeitslosenversicherung ausgetreten. Heute gibt es deshalb ca. 53 000 Arbeitslose in Schweden, die nicht berechtigt sind, Arbeitslosengeld zu beziehen. Das heißt, Sie bekommen Sozilhilfe und das sind nach Abzug der Steuern ca. 550 Euro. Davon kann niemand leben. 32 Prozent aller Arbeitslosen, die beim Arbeitsamt gemeldet sind, haben keine Arbeitslosenversicherung. 2006 lag der Anteil noch bei 15 Prozent.

Falls ihr also vorhabt, nach Schweden auszuwandern und dort zu arbeiten: Versichert euch sofort bei einer Arbeitslosenversicherung. Bis heute ist diese Versicherung freiwillig und oft ist es so, dass einen niemand über diese Tatsache aufklärt. Wenn wir als Deutsche hierher kommen, denken wir meist nicht dran, dass Dinge in Schweden anders laufen, als in Deutschland. Versichert euch also, denn die paar Euro, die man einsetzen muss, sind gut angelegt.

Liebe Grüße
Hiltrud aus Jokkmokk

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 18. Dezember 2008 10:31

Hej,
das dumme an der Arbeitslosenversicherung ist, dass man erst eine gewisse Zeit eine bestimmte Anzahl an Stunden gearbeitet haben muss. Habe leider die genauen Angaben nicht im Kopf. Mein erster Antrag wurde damals jedenfalls abgelehnt und ich muss nun mal wieder einen neuen Stellen.

Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Hiltrud Baier » 18. Dezember 2008 15:50

Hallo Wibke,

hier die Bestimmungen, ab wann man Arbeitslosengeld bekommt:

Ett arbetsvillkor enligt huvudregeln har du uppfyllt om du omedelbart före arbetslösheten har arbetat i minst 6 månader med minst 80 timmar per månad inom en 12-månadersperiod.

Viele Grüße
Hiltrud

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 19. Dezember 2008 23:14

Hej Hiltrud,
danke aber ich meinte eigentlich die Richtlinien nach denen man überhaupt in der Versicherung aufgenommen wird. Ich habe die Zahlen irgendwo. Man muss eine bestimmte Zeitlang eine gewisse Anzahl an Wochenstunden arbeiten, sonst darf man da nicht Mitglied werden. Das Problem bei mir war, dass der Arbeitsvertrag anscheinend da nicht übermittelt wurde, da ich gleichzeitig Mitglied in der Gewerkschaft werden wollte. Nun muss ich nen neuen Antrag stellen und dummerweise ist dadurch viel Zeit vergangen und ich habe ab Januar einene neuen Vertrag, der dann natürlich dummerweise weniger Stunden und somit auch weniger Gehalt beinhaltet... Dumm gelaufen.

Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon oldschwede » 20. Dezember 2008 18:35

Hallo Wiebke
ganz so ist das nicht das geht zu deinen gunsten
jede minute "" stunde "" die du gearbeitet hast wird gezählt und dein alter arbeitgeber muß auch jede sunde angeben wen also stunden fehlen sollten die du eigentlich gearbeitet hast nach melden und deinem alten sklaventreiber mal richtig auf die schuhe treten eine meldung der richtigen stunden deinerseit bedeutet für ihn mehrere strafen incl. steurhinterziehung und schwarzarbeit
dazu hat er die pflicht auch die richtigen stunden anzugeben .
wichtig ist das du angemeldet warst un das spätestens 5 fünf wochen nach arbeitbeginn rückwirkend zu beginn deines arbeitvertrages!!!!!
wenn du aber abgelehnt wurdest wegen zu wenig stunden oder weil dein arbeitgeber zu wenig gemeldet hat .
und du hattest die stunden docvh gilt das erste anmelden wenn du das gegenteil beweisen kannst dazu reicht lohnzettel oder arbeitsvertrag.

auserdem gelten bis zu einem gewissen zeitpunkt unter gewíssen veraussetzungen auch deutsche zeiten
´

gruß anders

Imrhien hat geschrieben:Hej Hiltrud,
danke aber ich meinte eigentlich die Richtlinien nach denen man überhaupt in der Versicherung aufgenommen wird. Ich habe die Zahlen irgendwo. Man muss eine bestimmte Zeitlang eine gewisse Anzahl an Wochenstunden arbeiten, sonst darf man da nicht Mitglied werden. Das Problem bei mir war, dass der Arbeitsvertrag anscheinend da nicht übermittelt wurde, da ich gleichzeitig Mitglied in der Gewerkschaft werden wollte. Nun muss ich nen neuen Antrag stellen und dummerweise ist dadurch viel Zeit vergangen und ich habe ab Januar einene neuen Vertrag, der dann natürlich dummerweise weniger Stunden und somit auch weniger Gehalt beinhaltet... Dumm gelaufen.

Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 20. Dezember 2008 20:49

Mein Arbeitgeber hat mich schon anständig gemeldet. Meinen Vertrag habe ich zwar nicht bekommen ... aber wir sind ja in Schweden. Scheint bei kommunlen Stellen immer etwas länger zu dauern. Das Problem bei mir ist, dass ich meinen Antrag für Ak und faket gemeinsam gestellt habe. In der Gewerkschaft wurde ich abgeleht, weil ich ja nicht behörig bin. Muss mir also notfalls ne andere suchen... was ja nicht so einfach ist, muss ja passen vom Job her, oder?
Jedenfalls haben die den Antrag an die AK weitergeleitet. Da fehlten dann aber Unterlagen und die haben mir dann die ABlehnung deshalb geschicht. Ihc habe das recht spät bekommen und nun ist mein Vertrag ausgelaufen. Ab Januar soll ich einen neuen bekommen. Mal sehen wie das dann ist. Ich versuche das rückwirkend zu machen. Habe ja genug gearbeitet. Nur dachte ich immer, dass das ab Antragstellung geht und nicht rückwirkend. Oder? Und ich muss ja einen Vertrag einsenden und im neuen Vertrag sind nun eben leider weniger Stunden und somit weniger Gehalt drin. Daher hätte ich das gerne noch mit dem alten Vertrag gehabt, was aber ja leider nicht geklappt hatte. Ich versuche es aber auf alle Fälle noch. Danke sehr.

Liebe Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon oldschwede » 21. Dezember 2008 14:13

wenn ich richtig vermute schaffst du bei der komune

der ablehnung hättest du event. wiedersprechen müssen da du ja berechtig bist, weil du ja ne arbeit hast
dein arbeitgeber ist verpflichtet die ensprechenden angaben zu liefern.
das gilt auch für deinen alten vertrag !!!!
wenn sie dich zu unrecht abgelehnt haben könnte es sein das sie dich rückwirkend aufnehmen müßen .
dein arbeitgeber kann dich übrigens nicht anmelden das mußt du selbermachen
dieser fehlaussage bin ich auch aufgesessen und das ist gefährlich existenzbedrohend.
laß was passieren du hast keinen schutz auch nicht bei arbeitsunfällen.


der tag der antragstellung gilt und zwar der wo du abglehnt worden bist.

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 21. Dezember 2008 19:29

Dass mein Arbeitgeber mich nicht zur AK anmelden muss weiss ich. Ich meinte ja auch im Sinne von Steuern. Von deren Seite aus ist alles richtig gelaufen.
Ich muss da mal in Ruhe den Antrag neu ausfüllen und den Arbeitsvertrag mitschicken. Ich werde den alten und den neuen schicken und versuchen, dass sie mich ab der alten Antragsstellung aufnehmen. Streiten will ich da jetzt nicht. Vermutlich lag der Fehler eh bei mir, da ich das am Anfang, als ich angefangen hatte zu arbeiten, nicht ganz geblickt habe. Ist schliesslich meine erste Stelle in Schweden und so. Ich finde es jetzt auch noch nicht sooo tragisch. So lange mein Mann seine Arbeit behält, ist das ok. Von dem bisserl das ich verdiene, bringt die AK eh nicht so viel. Aber ich versuche es trotzdem. Sicher ist sicher.
Danke jedenfalls.

Liebe Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon oldschwede » 22. Dezember 2008 12:54

ich kenn das mit dem ersten job in schweden mir ging es genauso kann mich nicht aus und da kam eines zum anderen

problem ist halt so: da du ja einen neuen vertrag hast somit keinen festen arbeitvertrag ist deine einzigste absicherung im umschulungsfall das arbeitamt und da du aber nicht drin bist hängt alles an deinem mann
dir gehen auch leistenungen zu pension flöten die du dringend benötigst hier in schweden das ght so weiter

was anderes warum soll das dein fehler sein ?? wenn du dich mit dem beginn deiner arbeit oder etwas später bei faktet und deren AK angemeldet hast ist es nicht nicht dein versäumnis sondern die deines arbeitgebers
und das kann im erstfall die negativsten auswirkungen auf deine zukunft haben

streiten ??? warum ??? das steht dir zu da gibt es nix zu streiten das ist so ,wie willst du bitte dann deine schwedische rente hier zusammensparen wenn du nicht ins system kommst
die sache hier nicht reinzukommen (ins system) ist weitreichender als du denkst
gruß anders

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 22. Dezember 2008 15:48

Kann ja sein, dass ich da was nicht verstehe aber was hat die Arbeitslosenkasse mit meiner Rente zu tun?
Und wieso Umschulung???

:haeh:

Grüße
Wiebke


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