Über Arbeitslose und ums Überleben

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oldschwede
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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon oldschwede » 22. Dezember 2008 20:49

rente sieht so aus : wenn du in der gewerkschaft bist gibt es gewisse absprachen: dazu gehören auch zusatzahlung in den haupteil deiner rente dazu,
ohne gewerkschaft gibt es nix und der arbeitgeber spart sich das ,
(und die rentenausicht für normalverdiender ist mehr als schlecht hier in schweden zwischen 5000-9000sek)
zu den absprachen gehören bei krankwerden oder anderen unglücken bei kürzeren und längeren krankheiten ne art absicherung die es dir ermöglicht nach wunsch umzuschulen wenn du aus welchen grund auch immer nicht mehr
auf deinem beruf arbeiten kannst . oder solche die die dann auch den verdienst ausfall etwas abmildern.

dann hast du ja nur befristete arbeitverträge d.h. der arbeitgeber ist jedes jahr aus der pflicht raus die zur helfen wenn die was passiert -- somit kommt das arbeitlosengeld sprich ams ins spiel
die sind dann die einzigsten die dir das umschulen weiterschulen auf arbeitlosengeld möglich machen
die gründe sind ja facettenreich in diesen zeiten
hast du nicht eingezahlt kannst du nur umschulen weiterbilden auf eigene kosten(csn) und wenn dann die finazielle mittel fehlen ist diese sache mit der ablehnung bei der FAket und AK ganz schnell ein rutsch durchs soziale netz.

das ist keine schwarzmalerei sondern realität
gruß anders
ich hoffe du siehst wie wichtig es ist das du für diese aufnahme kämpfst.

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 22. Dezember 2008 20:53

Wer nicht in der Gewerkschaft ist bekommt also quasi keine Rente? Da wunderts, dass überhaupt Menschen nicht in der Gewerkschaft sind...

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon oldschwede » 22. Dezember 2008 21:23

nein so ist es nicht
nur ist das schwedische renten system auf fondsparen und extra einsparlagen aufgebaut das kommt alles auf auf die grund rente drauf und bei einer renteneistiegsalter gibt das dann so 5000-9000sek als normalstreblicher
und da sind die zusatzzahlungen super wichtig.
weil wir ja nicht hier unser ganzes berufleben eingezahlt haben fällt die schwedische rente sowie geringst aus

was man auch nicht vergessen darf ist das es in schweden auch keine witwer-en rente gibt. sprich stirbt der lebenpartener steht du alleine mit deiner rente da. ist die super gering kannst du arbeiten bis es ins grab geht weil der rest der absicherung inzwischen auch abgeschaft ist
jetzt aktuell wurden sogar die rentenzahlungen gekürzt
http://www.blt.se/jobbet_o_pengarna/sa-mycket-sanks-pensionerna-av-krisen-(1046391).gm
Imrhien hat geschrieben:Wer nicht in der Gewerkschaft ist bekommt also quasi keine Rente? Da wunderts, dass überhaupt Menschen nicht in der Gewerkschaft sind...

warum die menschen nicht in der faket sind ???das hat mehreregründe ich weiß ein paar
die eine war die brutale erhöhung der ak beiträge und die schlechte arbeit der gewerkschaftler
somit gingen viele aus der gewerkschaft viel auch aus der ak diestehen jetz wirklich mit heruntergelassener hose da weil das sozial geld irgend wo bei 4000 sek anzusiedeln ist
die ganze nummer sieht so aus die kluft zwischen arm und reich geht auch hier immer weiter auseinander
man muß mit einem einkommen oder zwei kleinen richitg scharf rechnen

mit der krise kommt in eine halben bis einem jahr hier der holzhammer für alle die sich übernommen haben hausbau.... solange gelten die arbeitlosen absicherungen der banken, dann fallen die weg und wenn sich bis dahin nicht gebessert hat wird eng hier oben .
somit haben viele hier am falschen eck gespart.

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 23. Dezember 2008 12:17

Ja, Du hast da recht. Es ist wirklich nicht so einfach hier, wenn der Partner stirbt. Wir haben daher eine zusätzliche Absicherung, zumindest das Haus wäre in dem Falle abbezahlt... Und ich stünde nicht mit einem Berg Schulden da. Für den täglichen Bedarf würde es allerdings noch nicht reichen... Da hätte ich dann eh ein Problem und wäre auf die Hilfe der Familie angewiesen, zumindest vorübergehend.
Was die Rente angeht, naja, da mache ich mir sowieso nicht so viel Hoffnungen und denke, dass es langfristig besser ist sich noch andere Polster zuzulegen. Ich glaube nicht, dass ich mit der Rente, die ich bekommen werde, leben kann. Oder sagen wir, nicht so wie ich es gerne würde und damit meine ich nicht mal großen Luxus.
Da ich noch ein klein wenig aus Deutschland bekomme, hoffe ich, dass ich wenigstens doch ein bisschen was bekomme. Für den Rest müssen wir privat sorgen. Im Schlimmsten Fall müsste man das Haus verkaufen und was kleineres nehmen... Keine Ahnung. Wir denken zwar schon darüber nach und sorgen vor, aber im Detail kann man das erst machen wenn es soweit ist. Man weiss ja auch nie was noch werden wird. Ich weiss ja heute nicht mal ob ich in 5 Jahren überhaupt noch in Schweden lebe und da arbeite. Vielleicht bin ich dann in Frankreich? Oder wieder in Deutschland. Ausgeschlossen ist derzeit nichts davon. Daher fällt zumindest uns diese ganze Rentenplanerei etwas schwerer.
Ich bleibe zumindest dran und versuche das mit der Gewerkschaft und der AK zu klären. Wenn auch erst im neuen Jahr. Weihnachten und Silvester möchte ich geniessen. Ausserdem glaube ich kaum, dass sich da jemand rührt über die Tage.
Danke sehr für die INfos. Ich wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Grüße
Wiebke

bieber

Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon bieber » 27. Dezember 2008 10:08

Ett arbetsvillkor enligt huvudregeln har du uppfyllt om du omedelbart före arbetslösheten har arbetat i minst 6 månader med minst 80 timmar per månad inom en 12-månadersperiod.

Viele Grüße
Hiltrud[/quote]



moin Hiltrud
aus welcher quelle hast du dein zitat ?

hälsning Bieber

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Hiltrud Baier » 27. Dezember 2008 11:33

Hej Bieber.

du findest die Angaben über "arbetsvillkor" auf den Homepages aller "A-kassas" in Schweden, z.B. unter

https://www.internetkassan.nu/51/Index.aspx?id=184

Grüße
Hiltrud

bieber

Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon bieber » 28. Dezember 2008 20:13

danke Hiltrud

ich bin mir trotzdem nich sicher ob ich anrecht auf hilfe habe, wenn ich mehr als 6 monate gearbeitet & eingezahlt hab,
oder ob ich mindestens auch 12 monate mitglied gewesen sein muß.

weis da jemand genaueres, oder deutet den text besser ?

hälsning Bieber

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Hiltrud Baier » 28. Dezember 2008 21:04

Hej Bieber,
ich verstehe das so, dass du mindestens 12 Monate lang Mitglied einer A-Kassa sein musst, um Arbeitslosengeld zu beziehen.
Frag einfach nach!
Liebe Grüße
Hiltrud

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon Imrhien » 28. Dezember 2008 23:52

Ich würde ebenfalls anfragen. Ich verstehe es nämlich so, dass man innerhalb des letzten Jahres, also von 12 Monaten, 6 Monate am Stück gearbeitet haben muss. Mitglied muss man, soweit ich es verstehe auch nur für die Zeit, also die 6 Monate sein... Kann mich aber irren und würde daher ebenfalls nachfragen.

Grüße
Wiebke

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Re: Über Arbeitslose und ums Überleben

Beitragvon belanna » 29. Dezember 2008 17:52

Also, man muss innerhalb besagter 12 Monate 6 Monate lang 80 Monatsstunden nachweisen...Ist man Mitglied einer F so kriegt man mehr ALG. Soweit, so gut. Mein Mann hat folgendes Problem zum Thema: Hat brav in S geackert, mehr als 12 Mon, aber fuer ein Deutsches Unternehmen. Soll jetzt aber in eine schwedische Gesellschaft wechseln. Haltbarkeit des UNternehmens ungewiss. Wer muesste das ALG bezahlen, wenn er nach 3, 6 oder 18 Monaten arbeitslos wuerde? ICh glaube, er bekäme das mickrige schwedische, mein Mann sagt, er bekäme 3 Monate lang das schwedische und danach das Deutsche ALG (weil er nach seinem Rauswurf nach D zurueckkäme)...Grosse Verwirrung. HAt wer Ahnung?
Gruss Bel
Für fehler in Der groß-Und kleinschreibung Ist ganz allein meine heimtückische tastatur Verantwortlich! ich Geb´s auf!


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