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Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

Hans

Re: TV-Tipps

Beitragvon Hans » 31. Oktober 2008 15:31

Super Filmtipps

Persbrand auf deutsch?
Super?

Filmtipp
Heimat auf schwedisch Super?
Hunsrückmundart auf schwedisch super?

Grüsst
H :smt006 ans

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Sápmi
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 12. November 2008 22:23

Sonntag, 16.11.
13:45 - 14:30 Uhr
ARD
Bilderbuch: Südschweden
Magazin/Reisen

Die Halbinsel Schonen gehörte als 'Kornkammer' mal zu Dänemark, mal zu Schweden. Viele Menschen aus Dänemark, Nordschweden und Deutschland fühlen sich von dieser wirtschaftlich bedeutenden Gegend angezogen. International bekannt wurde Südschweden als Heimat Kommissar Kurt Wallanders, des Krimihelden Henning Mankells.

Zahlreiche Künstler und Menschen mit neuen kreativen Ideen leben zwischen Ystad und Lund. Zum Beispiel Carl Piper, alteingesessener adliger Großgrundbesitzer in Österlen, der seinen Betrieb nach und nach auf biologische Landwirtschaft umstellt. Oder Lilian Schimmele, eine Weltenbummlerin, aufgewachsen im Schwarzwald, die mitsamt Pferden, Hunden, Mann und Kindern aus Frankreich hierher zog. Thomas Melber, Maurer aus Bayern, zog aus dem Großstadtdschungel Berlin in die schwedische Einsamkeit und fand eine Marktlücke im Restaurieren alter schonischer Höfe. Und schließlich der Klangheiler Kailash Kokopelli - der fand hier weitab vom nächsten Dorf in idyllischer Umgebung einen Platz für seine neuen Ideen und meditativ-esoterischen Veranstaltungen. Sie alle teilen die Faszination für die unverwechselbare Landschaft, die Magie scheinbar unberührter Orte an der Küste und erleben intensiv den Reiz des kurzen skandinavischen Sommers.

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Montag, 17.11.
22:50 - 00:30 Uhr
MDR
Die beste Mutter
(Äideistä parhain/Den bästa av mödrar)
Finnland/Schweden 2005

Finnland 1943. Der Vater des neunjährigen Eero zieht in den Krieg und verabschiedet sich von seinem Sohn mit den Worten: 'Du bist jetzt der Mann im Haus und musst dich um Mutter kümmern!' Als der Pastor die Nachricht überbringt, dass der Vater gefallen ist, hält Eero sein Versprechen, er kümmert sich liebevoll um seine völlig apathische Mutter Kirsti. Deshalb kann er ihre Einwilligung nicht verstehen, dass er wenig später mit Tausenden anderen finnischen Kindern ins neutrale Schweden in Sicherheit gebracht wird. Dort, in dem kleinen, am Meer gelegenen Ort an der Südküste, nehmen ihn Signe und Hjalmar Jönsson auf ihrem Bauernhof auf. Eero fühlt sich einsam und verloren - er spricht kein Wort Schwedisch und Signe lässt ihn spüren, dass er ein Fremder für sie ist. Und Eero hat Sehnsucht nach seiner Mutter, er wartet auf Post von ihr, doch ihre Briefe sind nur an Signe gerichtet. Während sich Eero mit Hjalmar anfreundet, spitzt sich das Verhältnis zu Signe dramatisch zu. Sie leidet, was Eero nicht wissen kann, am Verlust ihrer kleinen Tochter, die im Meer ertrunken ist, und eigentlich hatte sie auf ein kleines finnisches Mädchen gehofft. Sie will Eero an das Komitee zurückgeben, doch als Signe und Hjalmar erfahren, dass Eero dann in ein Kinderheim kommt, behalten sie den Jungen doch. Kurz darauf unternimmt Eero einen erneuten Fluchtversuch - Soldaten fischen ihn in letzter Sekunde aus dem Meer. Es kommt ein neuer Brief aus Helsinki. Eero findet ihn durch Zufall und muss lesen, dass die Mutter anfragt, ob er bei Signe in Schweden bleiben darf, damit sie mit ihrer neuen Liebe nach Deutschland gehen kann. Nun erzählt Signe ihm auch von ihrer kleinen Tochter, deren tragischem Tod und ihrer Enttäuschung, als Eero kam und kein kleines Mädchen. So finden die beiden zueinander. Signe ist ihm die beste Mutter, Eero liebt sie. Dann ist der Krieg zu Ende. Und wieder kann Eero die Welt nicht verstehen, er möchte bei seinen neuen Eltern bleiben, doch seine Mutter will ihn zurück. Obwohl ihm Signe versprochen hatte, dass er bleiben kann, muss Eero abreisen. Beiden bricht der Abschied fast das Herz. Wieder muss Eero eine Mutter verlassen, eine vertraute Umgebung. Mutter Kirsti erscheint ihm als Fremde, der er nie mehr wird vertrauen können ... Erst 60 Jahre später, als Eero zu Signes Beerdigung fährt, liest er alle Briefe und erfährt, dass seine Mutter aus Liebe zu ihm auf den neuen Mann an ihrer Seite verzichtet hat. 60 Jahre hat er mit dem Trauma gelebt, keine 'richtige' Mutter zu haben, nun weiß er, dass es derer zwei waren.

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Dienstag, 18.11.
15:15 - 16:00 Uhr
NDR
Mit dem Zug ans Ende Europas
Die Erzbahn von Kiruna nach Narvik

Magazin/Reisen

Anders Jernelöf hat den Beruf, von dem kleine Jungen in Schweden träumen: Er ist Lokführer bei der berühmten Erzbahn, die vom schwedischen Kiruna bis zum norwegischen Narvik an der Atlantikküste fährt. Die einsamste Eisenbahnstrecke Europas führt durch die karge verschneite Bergwelt Nordskandinaviens, 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. 'Ich habe den schönsten Arbeitsplatz der Welt', schwärmt Anders Jernelöf.

Im Zentrum von Kiruna liegt die größte Untertagegrube der Welt mit einem 350 Kilometer langen unterirdischen Straßennetz. Hier wird das Erz gefördert, das Anders Jernelöf abtransportiert. Auf dem Weg nach Norwegen passiert der Zug das Dorf Abisko, im Sommer Treffpunkt vieler Wanderer, im Winter fast ausgestorben. Bis zu 50 Kilometer müssen die Kinder hierher täglich zur Schule gefahren werden - auch bei Eis und Schnee. Noch verlassener ist die Siedlung Vassijaure. Direkt an der Bahnlinie lebt die vierköpfige samische Familie Ponga mit ihren Rentieren. Im Winter sind sie die einzigen Einwohner. Anders Jernelöf kann von der einsamen Landschaft gar nicht genug kriegen. Wenn er die Freizeit nicht in seiner Sauna verbringt, geht er hinaus in die Wildnis zum Eisangeln oder auf die Schneehuhnjagd.
"Keiner, der nur einen Sommer Lapplands Sonne trank, kann anderswo glücklich sein."
(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 16. November 2008 13:56

Sápmi hat geschrieben:Sonntag, 16.11.
13:45 - 14:30 Uhr
ARD
Bilderbuch: Südschweden
Magazin/Reisen


Nicht so der Super-TV-Tipp, stelle ich gerade fest. :wink:

Thomas Melber, Maurer aus Bayern, zog aus dem Großstadtdschungel Berlin in die schwedische Einsamkeit und fand eine Marktlücke im Restaurieren alter schonischer Höfe.


Was für ein grausliger Dummschwätzer. :roll:

Naja, die Sendung geht ja noch 'ne Weile, vielleicht kommt noch was halbwegs Interessantes.
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(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon amarok » 22. November 2008 18:04

So., 23.11.

22:00 Uhr
, ZDF, Kommissarin Lund: Das Verbrechen (D/Dän./N/S), 2008

0:15 Uhr, Hr (für Nacht- und Norwegenschwärmer), Pilgerfahrt zum Nordkap - Norwegen die E6

Di., 25.11.

20:15 Uhr, Hr, Auf dem Ob durch die Taiga, Eine Winterreise durch Westsibirien

Do., 27.11.

20:15 Uhr, NDR, Mann braucht Mut, Erwachsen werden in Sibirien und der Mongolei

Mi., 03.12.

20:15 Uhr, NDR, Eisbären können nicht weinen - Die Arktis im Klimawandel


P.S. Wenn man ansonsten das Fernsehprogramm mal so durch stöbert ... :smt022 Recht hat er, der Reich-Ranicki!
Der Wald lebt, er kann atmen und sprechen und erzählt die Sage von der Urmutter allen Lebens. (jakutisch)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Rwitha » 23. November 2008 10:52

amarok hat geschrieben:Recht hat er, der Reich-Ranicki!
Hat er!!!
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 27. November 2008 20:17

Danke, Amarok. :D Die heutige Sendung auf NDR sehe ich mir mal an.

Hier weitere Termine:

Sonntag, 30.11.
12:55 - 13:55 Uhr
VOX
Goodbye Deutschland! Die Auswanderer
Deutschland 2006

Folge 7:
Insgesamt legt die Familie Schimke per Fähre und Auto 2.485 Kilometer zurück, bis sie nach drei Tagen am Polarkreis ankommt. Hier im schwedischen Pajala werden der Arzt Thomas Schimke, seine schwangere Frau Eva, die sechsjährige Leonie, Hund Günther und Schildkröte Hiltrud ab jetzt leben. Als erstes müssen sie die Hausübergabe und das Unterzeichnen des Kredites bei der örtlichen Bank regeln - mit wackligen Schwedischkenntnissen ist das nicht einfach. Und die Eltern sind gespannt, ob Leonie das neue Haus im typischen Schweden-Stil überhaupt gefällt. Der Umzugswagen aus Soest steht schon vor der Tür. Nun bereiten sich die Schimkes provisorisch auf ihre erste Nacht in Schweden vor.
Ankunft in Paraguay: Die Mindener Ramona Kok und Uwe Barnewold sind zum ersten Mal in dem Land, das von nun an ihre Heimat sein soll. Sie treffen den Agenten Herrn Schöps, der sie bei den Formalitäten und der Jobsuche in der Colonia Independencia, 200 Kilometer östlich von Asunción, unterstützen soll. Die ersten Eindrücke von Paraguay sind für das Ehepaar schockierend, denn mit so viel Armut hatten sie nicht gerechnet.
Familie Reimann will umziehen! Konny, das norddeutsche Original, vermisst das Wasser und wünscht sich ein Haus am See. Es gibt ein Wiedersehen mit der Maklerin Rita, die ihnen bereits das erste Haus in Texas verkaufte. Ob sie etwas Passendes für die Familie findet? Janina geht auf ihre erste große Highschool-Party und präsentiert sich ganz im American Style mit Turmfrisur.


Freitag, 05.12.
21:30 - 22:00 Uhr
3sat
3satbörseVorbild Schweden

Fleißig, pünktlich, korrekt. Diese Tugenden sind charakteristisch für die Schweden. In den letzten Jahren hat das Neun-Millionen-Volk mit einer starken Wirtschaft und soliden Staatsfinanzen geglänzt. Viele schwedische Unternehmen sind Global Player wie Volvo, Ericsson und Ikea. Das 'Billy'-Regal gilt als der berühmteste Schwede, doch auch in Sachen Mode sind die Skandinavier international erfolgreich. Gerade hat H&M seine erste Filiale in Japan eröffnet. Eine schwächelnde Weltwirtschaft wird zum Elchtest für die starke Exportnation.


Sonntag, 07.12.
17:45 - 18:15 Uhr (VPS 17:45)
arte
Erstausstrahlung
Zu Tisch in ... Lappland
Deutschland 2008

Für Gudrun Kuhmunen und Nils Erik Poidnak ist das kein Widerspruch: Sie sehen sich als moderne Samifamilie, und somit ist es für sie eine positive Herausforderung, das moderne Leben mit den Traditionen ihres Volkes zu verbinden.

Gudrun betreibt eifrig Politik für die samischen Interessen, meist per Internet und Telefon. Für allzu viele Reisen in die Weiten Lapplands hat sie wenig Zeit: Ihr Mann ist an beinahe 200 Tagen des Jahres bei seinen Rentieren, dennoch ist auch sie berufstätig: 'Ich bin froh, dass ich eine Familie habe, die es gut findet, dass wir beide arbeiten. Wenn Nils Erik weg ist, bin ich bei den Kindern und sorge dafür, dass alles gut läuft. Wenn ich weg muss, kümmert er sich um sie und ist zu Hause.'

Die drei Söhne wachsen in der samischen Tradition auf: Sie haben schon eine eigene Rentierherde, die auf dem Landhaus der Familie in der Nähe von Gällivare untergebracht ist. Dort lernen sie früh den Umgang mit den Tieren. Bei allen traditionellen Großereignissen der Sami sind sie mit dabei und helfen ihren Eltern bei der täglichen Arbeit.

Die samische Küche ist einfach und dreht sich wie der Alltag der Hirten um das Rentier. Zum Frühstück gibt es Rentierschinken und selbst gebackenes Brot. Bei den Hauptmahlzeiten fehlt Gemüse fast ganz auf dem Speisezettel, denn außer Kartoffeln und Möhren lässt sich jenseits des Polarkreises kaum etwas anbauen. Für den täglichen Bedarf schlachten die samischen Rentierzüchter ihre eigenen Tiere noch auf traditionelle Weise. Besonders wichtig ist ihnen dabei, dass alles vom Tier verwertet wird: die Innereien und auch das Blut, das meist zu Wurst verarbeitet wird. Bei den Söhnen geht die Liebe zum Rentier schon so weit, dass sie am liebsten alle anderen Zutaten vermeiden wollen: Johann, der Mittlere, ist nicht ganz so empfindlich, aber in der Rentier-Bolognese will er außer Fleisch und Zwiebeln eigentlich auch höchstens noch Ketchup haben. Für Gudrun und Nils Erik ist es also nicht immer so einfach, für ausgewogene Ernährung zu sorgen.

Die Dokumentation zeigt eine samische Familie beim täglichen Kampf um das Überleben zwischen ihren Traditionen und der modernen Gesellschaft.
"Keiner, der nur einen Sommer Lapplands Sonne trank, kann anderswo glücklich sein."

(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 5. Dezember 2008 13:12

Montag, 8.12.
01:40 Uhr
ZDF
Verschollen vor Spitzbergen
Norwegen / Arktis / Spitzbergen
Dokumentation

Am Morgen des 5. August 1912 verlässt die "Herzog Ernst" den norwegischen Hafen Tromsö und nimmt Kurs auf Spitzbergen. An Bord der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz und eine 15 Mann starke Crew aus Seeleuten und Wissenschaftlern. Schon seit Jahren träumt der ehemalige Offizier von der Durchquerung der Nord-Ost-Passage. Jetzt scheint er seinem Ziel ein Stück näher zu sein. Der kleine Stoßtrupp unterwegs im Auftrag des Deutschen Kaisers Willhelm II. - will den abenteuerlichen Trip durch die arktische Kälte vor Ort logistisch vorbereiten. Doch schon wenige Tage später scheitert das Unternehmen. Die "Herzog Ernst" wird vor Spitzbergen zwischen Kap Platen und dem Nordkap vom Eis eingeschlossen. Am 15. August lässt sich der Deutsche mit drei Kameraden auf einer gewaltigen Scholle absetzen, um mit Hundeschlitten, Kajaks und einigen Vorräten bis nach Cross Bai an der Westküste zu gelangen. Ein Selbstmordkommando, wie sich herausstellen sollte. Das letzte, was die restlichen Teilnehmer der Expedition von den Männern hören, ist ein dreifaches "Hurra". Dann verliert sich ihre Spur irgendwo im Eismeer zwischen 80 Grad 17 Minuten Nord und 24 Grad 10 Minuten Ost. Kurz darauf setzt sich eine zweite Gruppe ab, in der Hoffnung, der weißen Hölle zu entkommen. Doch auch sie kehrt nicht zurück.


Montag, 8.12.
14:15 Uhr
HR

Den Elchen auf der Spur
Schweden

Die schwedischen Elche leben in zwei Welten: geschützt in der gewaltigen Gebirgslandschaft des Nationalparks Sarek im hohen Norden, gejagt in anderen Regionen, in denen sie sich deshalb sehr scheu verhalten. Auch Bären stellen den Elchen nach, von denen sie angeblich zu viele fressen, wie die Jäger meinen. Dem wollen schwedische Forscher nachgehen. Der Naturfilmer Günter Goldmann durfte sie begleiten - exklusiv, denn der Hubschrauber, mit dem die Forscher den Tieren auf der Spur sind, bietet wenig Platz. Eine spannende Jagd beginnt, da es schwierig ist, Elche und Bären in den weiten Wäldern aufzuspüren.


Dienstag, 09.12.
9:25 Uhr
arte

Besondere Orte - besondere Menschen
Verzaubert vom Licht des Nordens

Norwegen / Arktis
Doku-Reihe, Deutschland 2006

Eva Arnesen und ihr Mann sind seit 34 Jahren ein unzertrennliches Paar und eingeschworenes Team, da ihr Mann die Rahmen für ihre Bilder fertigt. Von der Kirchenempore bis zur Kapelle im Krankenhaus - sie haben schon verschiedene Projekte in Hammerfest zusammen gestaltet. Nach guter norwegischer Sitte laden Eva und ihr Mann in ihr Wochenendhaus auf einer kleinen vorgelagerten Insel ein. Die Malerin stellt Menschen vor, die über ihr Leben und ihre Gefühle vor und während der langen Dunkelheit sprechen, darunter ein Bauer, Fischer und Samen, Angehörige einer ethnischen Minderheit in Norwegen. Manchmal fühle man sich während der Wintermonate wie die Besatzung eines U-Bootes, da man nichts sehe, und nur auf das Licht warte. "Aber es ist gemütlich, wenn es draußen dunkel ist", wendet sie ein. Wenn dann das Polarlicht erscheine, fühle man sich plötzlich geborgen, fügt ihr Mann hinzu. Eva und ihr Mann sehen in ihrem Leben einfach immer Licht.


Freitag, 12.12.
21:00 Uhr
RBB

Rentiermädchen - Leben am Polarkreis
Norwegen / Arktis
Reportage

Schnee und Eis beherrschen den Norden Norwegens - in dieser einsamen rauen Welt leben Europas letzte Nomaden. Jahr für Jahr ziehen die Samen mit ihren riesigen Rentierherden durch die arktische Tundra. Die Familie der 16-jährigen Elle begibt sich von den Überwinterungsgebieten im nordnorwegischen Kautokeino zur Insel Anøya, wo die Tiere ihre Jungen zur Welt bringen. Was aber bewegt ein 16 Jahre altes Mädchen dazu, bei Minustemperaturen Rentieren zu folgen, statt wie andere Teenager ein modernes Leben zu führen? Auf der über 270 km langen Reise leben Elle und ihre Cousine Inga nach den uralten Traditionen ihrer Familien und müssen mehrere hundert Tiere sicher ans Ziel bringen. Eine schwierige Aufgabe. Der Film ist auch eine Reise durch die atemberaubende Landschaft Norwegens, aber auch eine Reise durch die Geschichte der Samen, die seit Tausenden von Jahren in diesem Land am Polarkreis leben.


Freitag, 12.12.
22:00 Uhr
Phoenix

Pilgerpfad zum Nordkap - Norwegens E 6
Norwegen / Schweden
Dokumentation

Die Wenigsten wissen, dass der berühmte Ort mit der stählernen Weltkugel nicht wirklich Europas nördlichster Punkt ist. Der Felsen auf der norwegischen Insel Mageroya ist eine "Mogelpackung", eine, die pro Jahr rund 200.000 Touristen anzieht. Sie kommen per Bus, Auto, Wohnmobil, Motorrad, Fahrrad - oder wie der 46jährige Vidar Forlyd, der 103 Tage gebraucht hat, vom Süden Norwegens bis zum Nordkap. 3.000 Kilometer ist er gewandert, hat über 20 Kilogramm verloren - und zum Glück ist bei seiner Ankunft das Kassenhäuschen geöffnet. Die meisten Besucher kommen über die E 6, die sich von Schweden gen Norden hochzieht. Die E 6 ist der Zubringer; gut ausgebaut, modern. Wenn man es eilig hat und Pech dazu, dann macht man die Bekanntschaft mit Helge Horne. Helge ist Polizist und mit einer Laserpistole auf Jagd nach Temposündern. 800 Euro sind schnell fällig, wenn das Gaspedal zu stark belastet wurde, und jammern hilft nichts: Helge ist freundlich und nett, aber gnadenlos. Wer nicht zahlen will oder kann, der muss seinen Wagen stehen lassen. Seit 92 Jahren lebt Salamon Salamondsen weit nördlich des Polarkreises; von seinem Fenster aus sieht er auf die Lynges-Alpen und sein Fischerboot. Im Sommer fährt er noch immer hinaus und fischt und schimpft, weil der Bestand immer weiter zurückgeht durch die modernen Fangmethoden. Salamon hört nicht mehr sehr gut, aber er kann prima erzählen: vom Jahr 1951, als der Strom gelegt wurde und von der E 6, an der er Zeit seines Lebens gewohnt hat: "Die nehmen wir gar nicht mehr wahr", sagt der alte Fischer. Ein paar hundert Kilometer weiter nördlich residiert der nördlichste Harley-Davidson-Club der Welt, im eigenen Klubhaus direkt am Strand. Der MC Ragnarok Hammerfest umfasst lediglich 14 Mitglieder, aber wenn die Weihnachtsparty ansteht, dann balgen sich die Hammerfester um die raren Eintrittskarten. Allerdings müssen die "Biker" um ihr Quartier bangen - die Stadt erlebt einen Boom, die Ufergrundstücke sind sehr begehrt. Der Hintergrund: Vor Hammerfest entsteht eine riesige Erdgasverflüssigungsanlage, ein gigantisches Projekt. Das bringt Geld, aber eben auch Probleme mit sich.


Samstag, 13.12.
01:10 Uhr
ZDF

Reißende Wasser (Järngänget)
Psychothriller, Schweden 2000

Regie: Jon Lindström
Buch: Jon Lindström, Mats Gustavsson und Rita Holst
Musik: Patrik Frisk
Schweden, Mittsommernacht. Die ideale Zeit für einen Bootstrip unter Männern auf einem einsamen Fluss in den Wäldern. Mit dabei die Brüder Simon (Rafael Edholm) und Lukas (Emil Forselius) sowie ihre Freunde Anders (Alexander Skarsgård) und John (Peter Lorentzon). Das Wetter ist prächtig, die Stimmung bestens, als die Männer die Schwestern Susanne (Josephine Bornebusch) und Marie (Yaba Holst) aus den reißenden Wassern von Stromschnellen retten. Am sicheren Ufer schlagen sie ihre Zelte für die Nacht auf. Während Susanne sich ausgelassen gibt, wahrt Marie freundliche Distanz. Wie Lukas, der seine laufende Videokamera auf einem Baumstamm postiert hat, zieht auch sie sich früh in ihr Zelt zurück. Am nächsten Morgen ist Susanne verschwunden. Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, dass Susanne Opfer eines Verbrechens wurde. Dann ist es soweit: Eine halbnackte Frauenleiche schwimmt im Morast unter dem Bootssteg - Susanne. Todesursache war offensichtlich ein schwerer Schlag auf den Hinterkopf. Und wahrscheinlich wurde Susanne vor ihrem Tod sexuell missbraucht ...
Per Oscarsson - Emil Forselius


Samstag, 13.12.
14:35 Uhr
SWR

Die Saga vom Vogel in der Hand
Der Mornell-Regenpfeifer
Bild (kann dazu auch das Buch "Mein Freund, der Regenpfeifer" von Bengt Berg empfehlen)Magazin/Tier/Natur/Umwelt

Ein kleiner Vogel trippelt auf Ernst Arendt zu und setzt sich in seine Hände: 'Die Saga vom Vogel in der Hand' ist für Ernst Arendt und Hans Schweiger Wirklichkeit geworden. 'Wenn du dem Vogel begegnest, dann zeig ihm behutsam, dass du sein Land kennst, liebst und verstehst - dann vertraut er dir alles an, was er besitzt: seine Freiheit, sein Leben, seinen Nachwuchs!' So erzählt es eine Sage in Lappland.

Ernst Arendt und Hans Schweiger sind früh im Jahr nach Lappland aufgebrochen, haben die Berge am Eismeer im Winter erlebt: Dunkelheit, Schnee, Stürme, zu Eis erstarrte Wasserfälle und einige wenige Tiere, die den Winter dort überdauern. Die meisten Tiere entfliehen der Härte des nordischen Winters und kommen erst mit dem Frühling zurück. Mit der Schneeschmelze kehrt auch der Mornell-Regenpfeifer in die menschenleeren Weiten der nordischen Berge heim. Die erste Begegnung mit dem unscheinbaren Sagenvogel in der Weite Lapplands ist für das Filmteam kurz und flüchtig.

Die Lappen sagen: 'Lahols Nest, das kannst du nicht suchen - das liegt, so Gott will, eines Tages auf des Wanderers Weg.' Und eines Tages lag es auch vor den Füßen von Arendt und Schweiger. Zwei Wochen später haben die beiden die Prüfung bestanden, die Saga erfüllt sich: Der Mornell vertraut den Tierfilmern. Er steigt in Ernst Arendts Hände und brütet dort. Ein bewegender Moment, wie die Begegnung mit dem Paradies, die Versöhnung von Mensch und Natur.


Samstag, 13.12.
07:30 Uhr
MDR

Die Farbe der Milch (Ikke naken)
Norwegen / Schweden
Jugendkomödie, Norwegen, Schweden 2004

Regie: Torun Lian
Autor: Nach dem Roman von Torun Lian "Ikke naken, ikke kledt"
Buch: Torun Lian
Musik: Øyvind Staveland und Odin Aarvik Staveland
Die zwölfjährige Selma ist der festen Überzeugung, dass Jungen - wie später dann auch die erwachsenen Männer - nichts als Probleme bereiten. Die Beweise dafür hält ihre Verwandtschaft parat: Schon seit Jahren wollen ihre Tante und ihr Verlobter heiraten, aber kaum steht ein Termin fest, geraten sie in einen so heftigen Streit, dass der Priester nach Hause geschickt und die Feier abgesagt werden muss. Und ist nicht Selmas Mutter aus Liebe gestorben? Darum will Selma von Liebe nichts wissen. Sie widmet ihr Leben der Wissenschaft! Nichts weniger als den Nobelpreis will sie bekommen, und deshalb hat sie auch keine Zeit, mit ihren Freundinnen zu spielen, bei denen sich doch nur alles um Jungs dreht. Viel lieber diskutiert Selma wissenschaftliche Fragen mit dem gleichaltrigen Andy. Dann aber stellt sich heraus, dass der sich in Selma verliebt hat.
Gustaf Skarsgård - Reidar Sørensen - Ane Dahl Torp - Kim Sørensen


Sonntag, 14.12.
03:15
NDR

Schweden: Das Eishotel
Magazin/Reisen
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Rüdiger » 5. Dezember 2008 14:48

Oh, Sápmi, Deine Fernsehtipps sind super!!!

Vielen Dank und viele Grüße,
Rüdiger

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Rwitha » 5. Dezember 2008 15:33

Ein dickes Dankeschön, Sápmi :smt023

Sápmi hat geschrieben:Montag, 8.12.
01:40 Uhr ZDF
Samstag, 13.12.
01:10 Uhr ZDF
Sonntag, 14.12.
03:15 NDR


Aber ich frag mich wirklich, warum zu so unmöglichen Zeiten :hmm: Echt schade !
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

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Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: TV-Tipps

Beitragvon jörgT » 5. Dezember 2008 15:39

"Ikke naken" habe ich übrigens gerade im schwedischen TV gesehen - wirklich gut!
Jörg :smt006


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