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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 23. November 2009 12:59

Freitag, 27.11., 15:15 Uhr
RBB,
mareTV
Der Götakanal - Per Schiff durch Schweden
Von Stockholm nach Göteborg: Mit der 'Juno', dem ältesten Passagierschiff der Welt, unternimmt 'mareTV' eine Reise auf dem 176 Jahre alten Götakanal. Mit fünf Knoten geht es quer durch die schwedische Sommerlandschaft. Der Kanal ist schmal, seemännische Maßarbeit ist gefragt: auf 190 Kanal-Kilometern zwingen 58 Schleusen zur Gemächlichkeit, wobei ein Höhenunterschied von mehr als 90 Metern überwunden werden muss - schwimmend! Die 'Juno' wurde 1874 eigens für den Götakanal gebaut: Sie ist 30 Meter lang, sieben Meter breit und hat 2, 80 Meter Tiefgang - gerade eben passt das zuverlässige Schiff durch. Die Passagiere, die sogar aus fernen Ländern wie Indien kommen, lernen im 'Zeitlupentempo' viele Menschen kennen. Zum Beispiel die junge Schleusenwärterin Regina. Sie ist am Kanal aufgewachsen und hat den Job von ihren Eltern übernommen: Rasenmähen, Aufräumen, Blumengießen und vor allem, das Schleusentor bedienen. Es wird per Hand betrieben, genau wie früher. Wenn die 'Juno' durch ist, rast Regina weiter zur nächsten Schleuse. Mit dem großen Volvo ihrer Eltern geht das ganz schnell. An dieser Station wartet schon Ochsenführer Henrik. Sein massiger Ochse Sixten, aus der Kreuzung mit einer Fjäll-Kuh, soll gleich ein historisches Segelschiff ziehen - fast lautlos über 'Schwedens blaues Band', wie vor 150 Jahren.


****************

Montag, 30.11., 17:05 Uhr
N24
Die Brücke über den Öresund
Diese Dokumentation führt den Zuschauer von Dänemark nach Schweden, wo die längste Brücke ihrer Art der Welt steht: Die Öresundverbindung. Ihre Besonderheit: Sie verbindet die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden. Genau genommen ist sie sogar der Mittelpunkt dreier Projekte: Extreme Arbeitsgeräte, gigantische Bauteile und innovatives Design waren nötig, um die 16 Kilometer lange Verbindung zu schaffen, die die Landschaft von Skandinavien radikal verändert hat.
"Keiner, der nur einen Sommer Lapplands Sonne trank, kann anderswo glücklich sein."
(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Tulipa » 23. November 2009 22:52

Morgen (Di, 24.11.) um 22.15 h im ZDF

37 Grad: Unterricht am Küchentisch

zur ja auch hier diskutierten Frage des Heimunterrichts für schulpflichtige Kinder

LG
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 20. Dezember 2009 15:22

Jetzt gleich auf arte


So, 20.12., 15:25
arte
Zu Tisch in ... Schweden

30 Minuten
Reihe, Deutschland 2003
Autor: Anne Worst|Film von Anne Worst

Im Dezember wird es in Lappland bereits gegen zwei Uhr nachmittags dunkel. Die Landschaft ist tief verschneit, und in allen Fenstern leuchten Weihnachtssterne, Lichterbogen oder Kerzen. Am 13. Dezember sind überall in Schweden weiß gekleidete, mit einem Lichterkranz geschmückte Mädchen anzutreffen, die die Lichterkönigin Lucia darstellen. Wo Lucia und ihr Gefolge singend auftreten, laden sie zu Kaffee und Safrangebäck ein. Im nordschwedischen Dorf Lainejaur wird die elfjährige Signe Larsson zur Lucia gekürt. Während sie die Lieder übt und ihr Gewand anprobiert, ist ihr Vater mit ihrer Schwester Elin auf Elchjagd. Elin wurde schon vor Jahren vom Jagdfieber gepackt. Heute, mit 17, besitzt sie bereits eine Jagdlizenz. Ist der Vater dabei, darf sie sogar schießen. Ob sie einen Elch erwischen, ist immer Glückssache. Die großen scheuen Tiere sind das Nationalsymbol im hohen Norden — und eine Delikatesse. Bei Jägersleuten kommt Elchfleisch häufig auf den Tisch: als Hackbällchen, Hackfleischsoße, Braten oder so genannte "Frostknolle", eine Spezialität in Lappland. Die Haxe wird abends tiefgefroren in den Backofen gelegt, bei etwa 120 Grad über Nacht gebacken, morgens in Brühe gekocht und abends kalt aufgeschnitten. Außerdem werden an Weihnachten in Schweden Pfefferkuchen gebacken. Dazu gibt es "Knäck", ein typisches Weihnachtsbonbon aus Zucker, Sirup und Sahne, gespickt mit Nüssen und Mandeln.


********************

So, 20.12., 17:35
arte
Zu Tisch in ... Lappland

30 Minuten
Reihe, Deutschland 2008
Autor: Kristian Kähler

Für Gudrun Kuhmunen und Nils Erik Poidnak ist das kein Widerspruch: Sie sehen sich als moderne Samen-Familie, und somit ist es für sie eine positive Herausforderung, das moderne Leben mit den Traditionen ihres Volkes zu verbinden. Gudrun betreibt eifrig Politik für die samischen Interessen, meist per Internet und Telefon. Für allzu viele Reisen in die Weiten Lapplands hat sie wenig Zeit: Ihr Mann ist an beinahe 200 Tagen des Jahres bei seinen Rentieren, dennoch ist auch sie berufstätig: "Ich bin froh, dass ich eine Familie habe, die es gut findet, dass wir beide arbeiten. Wenn Nils Erik weg ist, bin ich bei den Kindern und sorge dafür, dass alles gut läuft. Wenn ich weg muss, kümmert er sich um sie und ist zu Hause." Die drei Söhne wachsen in der samischen Tradition auf: Sie haben schon eine eigene Rentierherde, die bei dem Landhaus der Familie in der Nähe von Gällivare untergebracht ist. Dort lernen sie früh den Umgang mit den Tieren. Bei allen traditionellen Großereignissen der Samen sind sie mit dabei und helfen ihren Eltern bei der täglichen Arbeit. Die samische Küche ist einfach und dreht sich wie der Alltag der Hirten um das Rentier. Zum Frühstück gibt es Rentierschinken und selbst gebackenes Brot. Bei den Hauptmahlzeiten fehlt Gemüse fast ganz auf dem Speisezettel, denn außer Kartoffeln und Möhren lässt sich jenseits des Polarkreises kaum etwas anbauen. Für den täglichen Bedarf schlachten die samischen Rentierzüchter ihre eigenen Tiere noch auf traditionelle Weise. Besonders wichtig ist ihnen dabei, dass alles vom Tier verwertet wird: die Innereien und auch das Blut, das meist zu Wurst verarbeitet wird. Bei den Söhnen geht die Liebe zum Rentier schon so weit, dass sie am liebsten alle anderen Zutaten vermeiden wollen: Johann, der Mittlere, ist nicht ganz so empfindlich, aber in der Rentier-Bolognese will er außer Fleisch und Zwiebeln eigentlich auch höchstens noch Ketchup haben. Für Gudrun und Nils Erik ist es also nicht immer so einfach, für ausgewogene Ernährung zu sorgen. Die Dokumentation zeigt eine samische Familie beim täglichen Kampf um das Überleben zwischen ihren Traditionen und der modernen Gesellschaft.
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Krümel7 » 20. Dezember 2009 18:20

Danke Sapmi,

habe mir beide Sendungen gerade angesehen. Besonders beeindruckt hat mich der samische KIndergarten!
Man stelle sich das mal in einem anderen Kindergarten vor! Kinder mit Messer und Axt am Rentierschädel.
Ich denke, dass dieser Ansatz sehr wichtig ist, gerade da ja, wie erwähnt wurde, nicht mehr alle Familien die traditionelle Lebensweise führen und Rentiere halten.
Nur wenn man Kinder bereits in jungen Jahren an diese Dinge heranführt, werden sie dies ohne Scheu betrachten. Später entwickelt sich eine natürliche Scheu diesen Dingen gegenüber, die kaum überwunden werden kann.
Bei dem herrlich eisigen Wetter, das wir derzeit haben, ist es nicht schwer gefallen, sich in Situation der Männer im Schnee hineinzufühlen. Wir hatten in den letzten drei Tagen ca. 11 Grad minus am Tage!
Ich liebe dieses Wetter!
Grüße und einen schönen Adventssonntag noch von Krümel

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 20. Dezember 2009 18:36

Krümel7 hat geschrieben:Man stelle sich das mal in einem anderen Kindergarten vor! Kinder mit Messer und Axt am Rentierschädel.


Ja, das ist wirklich nicht mit unserer Kultur vergleichbar. Habe das auch vor Ort schon öfter registriert, dass kleine Kinder mit Messer am Gürtel rumlaufen - Erwachsene sowieso. Hier unvorstellbar, dass Leute so in den Bus steigen oder auf ein Konzert gehen. :wink:


Krümel7 hat geschrieben:Wir hatten in den letzten drei Tagen ca. 11 Grad minus am Tage!


So ähnlich sieht's hier auch aus, vor allem gestern war -11 auch die Tageshöchsttemperatur, hier etwas oberhalb eher noch etwas drunter. Herrlich! :D

Krümel7 hat geschrieben:Grüße und einen schönen Adventssonntag noch von Krümel


Danke ebenfalls. Bild
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 21. Dezember 2009 13:49

Heute, Montag, 21.12., 19:25 UHr
ZDF
UNTERWEGS ZUM NORDKAP: LEBEN MIT DEM EIS
‘SISU‘ - DIE STÄRKE DER FINNEN
Die Reise führt Ines Trams und ihr Team vom bewaldeten Süden hoch bis nach Lappland, zum Polarkreis - und darüber hinaus. Weit, eindrucksvoll, herb, in ihrer Unendlichkeit manchmal auch erschreckend, ist die Landschaft. Finnland ist fast genauso groß wie Deutschland, aber hier leben nur rund fünf Millionen Menschen, und die fast alle tief im Süden des Landes.
Im finnischen Schärengebiet trifft das ZDF-Team die letzte und einzige Familie, die auf einer der eingefrorenen Inseln auch im Winter ausharrt - aufs Festland kommt sie bei unsicherer Eislage nur mit Hilfe des starken Küstenschutzbootes oder ihres Mini-Hoovercraft. Ähnlich schwer zu erreichen sind Rallye-Weltmeister Risto Mannisenmäki und seine Jungs. Sie trainieren auf versteckten, buckligen Waldwegen und zugefrorenen Seen. Das Rezept der Finnen für ihre über-ragenden Erfolge im internationalen Formel 1- Zirkus: Das raue Klima und ‘Sisu‘, die Nationaleigenschaft der Finnen - Ausdauer und Charakterstärke. Finnen fahren mit Herzblut und haben den unbedingten Willen zum Sieg.
Im nördlichsten Zipfel der Ostsee, dem Bottnischen Meerbusen, reist die ZDF-Crew auf dem Eisbrecher ‘Sisu‘, einem der stärksten Eisbrecher der Welt. Klimawandel hin oder her, hier oben ist die Ostsee bislang noch jedes Jahr zugefroren. Wegen des geringen Salzgehalts ist das Eis stahlhart. Die größte Eisfläche Europas.
Mit 22.000 PS kämpft sich der Eisbrecher den Weg frei. Das ZDF-Team erfährt hautnah, welche Sisyphos-Arbeit die ‘Sisu‘-Mannschaft Tag und Nacht bewältigt - im Minutentakt gehen Hilferufe von Frachtern und Tankern ein, die im Eis stecken geblieben sind. Immer wieder friert die Fahrrinne zu. Manche Schiffe fahren sich auch mehrmals am Tag fest, der Eisbrecher schleppt sie jedes Mal wieder frei.
Ein kostenloser Service des finnischen Staates, die Schifffahrt soll auch im Winter aufrecht erhalten werden. Die insgesamt neun Eisbrecher sind so etwas wie der ‘Herzschrittmacher‘ der finnischen Wirtschaft im Winter, schließlich wird der Außenhandel Finnlands zu 80 Prozent über See abgewickelt. Auch die Eis-brecherei entspricht der finnischen Mentalität, die vom Kampf gegen die unwirt-liche Natur geprägt ist.
In Rovaniemi, direkt auf dem Polarkreis, wird die ZDF-Crew vom echten und angeblich einzigen Weihnachtsmann begrüßt. Der journalistisch ehrenvolle Ver-such, aufzuklären, wer sich hinter dem Bart tatsächlich verbirgt, misslingt. Dennoch bleibt berichtenswert, wie auf Santa‘s Schoß erwachsene Touristen wieder zu braven Kindern werden.
Das Finnland von heute ist keine Nation von Bauern und Holzfällern mehr, sondern ein hoch entwickelter Industriestaat. Nicht mehr das Armenhaus, sondern eines der wohlhabendsten Länder Europas. Dennoch wirken die Wurzeln bis heute nach. Moderne Technik gepaart mit Naturliebe, das macht die Finnen aus. Sie schätzen Hightech und technische Spielzeuge, doch wirklich glücklich sind sie nur im Wald, weitab von anderen Menschen.

Teil 2 kommt am 28.12.
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Re: TV-Tipps

Beitragvon Tulipa » 15. Februar 2010 19:59

Wilde Erdbeeren (Smultronstället)
Schweden 1957
arte

Heute
20:15 - 21:40 (85 Min.)

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Re: TV-Tipps

Beitragvon Sápmi » 3. Oktober 2010 10:24

Dienstag, 05.10. 15:15 Uhr
NDR
Schwedische Wildnis - Im Wald der Bären

Auerhähne, die auf dem Balzplatz eine eindrucksvolle Schau abziehen; Bärinnen, die mit ihren verspielten Jungen durch die ursprüngliche Wildnis der schwedischen Wälder ziehen - Szenen wie diese könnten bald der Vergangenheit angehören, denn den Bären droht Gefahr. Die Jäger meinen, es gäbe inzwischen zu viele Bären, die ihnen die Elche wegfressen. Elche, die die Jäger lieber selbst schießen würden.

Forscher versuchen herauszufinden, wie es um den Bärenbestand wirklich steht. Seit einigen Jahren sind sie den scheuen Tieren auf der Spur. Fulufjell, ein gewaltiges Männchen, bekam seinen ersten Sender als Halsband 1988 verpasst. Inzwischen verraten ungefähr 50 mit Sendern versehene Tiere den Biologen, wo sie leben, was sie fressen und wie es um ihren Nachwuchs steht.

Der Naturfilmer Günter Goldmann hat die Bärendetektive mit der Kamera begleitet und gefilmt, wie sie die Tiere mit Sendern versehen, sie nach dem Winterschlaf aufspüren und ihnen über Wochen und Monate auf den Fersen sind. Die aufwendige Detektivarbeit hat sich gelohnt. Inzwischen liegen Ergebnisse vor, die zeigen, dass die Sterblichkeit der Jungtiere sehr hoch ist und eine verstärkte Bejagung den Bestand der Bären ernsthaft gefährden würde.
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Re: TV-Tipps

Beitragvon janet » 3. Oktober 2010 16:57

07.10.2010 | 21:00 - 21:45 Uhr NDR

Der Götakanal - Mit dem Schiff durch Schweden
Von Stockholm nach Göteborg: Mit der 'Juno', dem ältesten Passagierschiff der Welt, unternimmt 'mareTV' eine Reise auf dem 176 Jahre alten Götakanal. Mit fünf Knoten geht es quer durch die schwedische Sommerlandschaft.

Der Kanal ist schmal, seemännische Maßarbeit ist gefragt: auf 190 Kanal-Kilometern zwingen 58 Schleusen zur Gemächlichkeit, wobei ein Höhenunterschied von mehr als 90 Metern überwunden werden muss - schwimmend! Die 'Juno' wurde 1874 eigens für den Götakanal gebaut: sie ist 30 Meter lang, sieben Meter breit und hat 2,80 Meter Tiefgang - gerade eben passt das zuverlässige Schiff durch.

Die Passagiere, die sogar aus fernen Ländern wie Indien kommen, lernen im 'Zeitlupentempo' viele Menschen kennen. Zum Beispiel die junge Schleusenwärterin Regina. Sie ist am Kanal aufgewachsen und hat den Job von ihren Eltern übernommen: Rasenmähen, Aufräumen, Blumengießen und vor allem, das Schleusentor bedienen. Es wird per Hand betrieben, genau wie früher. Wenn die 'Juno' durch ist, rast Regina weiter zur nächsten Schleuse. Mit dem großen Volvo ihrer Eltern geht das ganz schnell. An dieser Station wartet schon Ochsenführer Henrik. Sein massiger Ochse Sixten, aus der Kreuzung mit einer Fjäll-Kuh, soll gleich ein historisches Segelschiff ziehen - fast lautlos über 'Schwedens blaues Band', wie vor 150 Jahren.
Zuletzt geändert von janet am 3. Oktober 2010 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: TV-Tipps

Beitragvon janet » 3. Oktober 2010 17:00

10.10.2010 | 09:55 - 10:40 Uhr DMAX

Auf den Fisch gekommen - In Schweden
Raus aus der Hektik des Alltags, rein in die Ruhe der Natur. Für Hobby-Angler ist das eine der schönsten Möglichkeiten, um neue Energie zu tanken. In der Serie 'Auf den Fisch gekommen' macht sich der leidenschaftliche Angler Matt Hayes auf den Weg quer durch Europa, um Angler-Paradiese zu entdecken.

Diesmal reist Profi-Angler Matt Hayes nach Västervik in Schweden. Eine Top-Adresse in Europa für Barsche, Lachs und Forellen. Auch Hecht findet man hier im Überfluss und Exemplare bis zu zehn Kilogramm sind keine Seltenheit. Zusammen mit Schwedens bekanntestem Angler, Anders Forsbeg, geht Matt auf eine außergewöhnliche Angel-Tour in einer atemberaubenden Landschaft.

Viel Spaß :schwedentor2:


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