Sminti hat geschrieben:
Aber gibt es eigentlich auch Auswanderer, die richtig gerne in Schweden sind und die sozialen Strukturen schätzen und glücklich damit sind.
Ach Leute, bitte nicht immer wieder solche Grundsatzdiskussionen.
Wollt ihr Information oder nicht?
Ich kann es wirklich nicht verstehen.
JEDER hast SEINE Motivation nach Schweden zu gehen.
Ein unausschlagbar guter Job, die Liebe zum Land, die Liebe zu einem Menschen...alles menschlich, alles nachvollziehbar UND individuell.
JEDER der so einen Schritt machen will, benötigt Informationen
...der Student will vielleicht nur wissen welche Unterkunft und welche Abschlüsse möglich und nötig sind,
....die Familie braucht tiefgreifender Informationen.
Allem ist eines Gemeinsam. Sie werden in einem anderen Land auf Fremdes und Ungewohntes treffen und - je nach Temperament - möchte man solche Dinge, im Pro - und Contra, für sich abwägen.
Die "Stolpersteine" werden über kurz oder lang kommen, weil man niemals 100% abwägen kann.
Als ich vor 2 Jahren durch meinen Mann vor die Wahl gestellt wurde Schweden ja oder nein,
wollte ich gerne alles "anders Erscheinende" und auch "Negativerfahrungen" Anderer wissen!!
Solche Informationen konnten mir doch nur helfen abzuwägen,
ob das wirklich "Anders" oder "Negativ" für mich ist.
Vielleicht ist das Beschriebene ja genau die Lebensweise, die ich Suche
oder aber nicht, dann wäre es ein Negativpunkt.
Ein Stolperstein konnte es nicht mehr werden, da ich VORHER abwägen konnte,
diese oder jene Situation akzeptieren zu müssen.
Beispiel Kinderbetreuung, die Du in einem anderen Thread erfragt hast:
Manche empfinden es prima, das Angebot Ganztagsbetreuung Kinder nutzen zu können und arbeiten zu gehen,
andere sehen es als ein Nachteil und empfinden es unschön die Nachbarskinder nicht am Nachmittag in seinem Garten spielen zu sehen.
Wie Du/ihr - die Fragenden - darüber denkt, wissen wir Antwortenden nicht.
Vielleicht willst Du eine Ganztagsbetreuung...dann ist doch alles prima,
falls nicht muß sich das betroffende Elternteil Gedanken über die Situation machen, die dann entsteht.
Ich sehe es so...umso MEHR Stolpersteine ich vorher kenne,
um so WENIGER werde ich sie als Stolpersteine bei Der Auswanderung empfinden,
weil ich mich VORHER mit diesem "Problem" auseinander setzen konnte
und VORHER entscheiden konnte, ob es wirklich das Land meiner Wahl ist.
Wie gesagt, eine Auswanderung wird wohl nie ohne Haken und Ösen laufen, so kann jeder vorher abgewägte Stolperstein nur von Vorteil sein.
Aber wer sich über die Alltagsberichte aus Schweden, bei seinem Auswanderungsgedanken gebremst fühlt und nicht seine individuellen Rückschlüsse zieht, sollte sich Gedanken machen, ob seine Motivation nach Schweden zu kommen, wirklich ausreicht.
LG
Heike