@Jana Du unterstreichst gerade meinen Punkt. Es ist grausam und unakzeptabel wenn man auf Beleidigung mit Brandstiftung oder Sprengstoffatentaten oder Mordaufrufen antwortet.
Es ist sehr bedauerlich was in Stockholm passiert ist, da hatten wir in Schweden Glück im Unglück gehabt, aber es sollte auch klar sein dass das kein Einzelfall war. Vor Jahrzehnten gab es Mordaufrufe gegen den Schriftsteller
Salman Rushdie, vor wenigen Jahren flogen Islamisten
Flugzeuge in New Yorker Hochhäuser im Namen ihres Gottes, dänische Botschaften und Geschäfte brannten nach
Karikaturen in einer Tageszeitung - das alles wäre völlig unakzeptabel wenn es jemand anders getan hätte. Wenn ein Deutscher Ministerpräsident als inkompetent verspottet wird, der englische Prämie als Schoßhündchen der USA karikiert wird dann werden natürlich keine Todeskommandos geschickt. Woher kommt der Sonderstatus von Religionen und religiösen Kulten, die aus der Mitte der Gemäßigten heraus Brutstätte und Schutz für radikale Fundamentalisten bieten, welche abscheuliche Taten im Namen ihres Gottes begehen? Unsere Gesetze sind ganz klar, Mord ist keine legitime Antwort auf Kunst, Literatur oder die freien Meinungsäußerung.
Ich finde als Gesellschaft sollten wir alle danach streben Toleranz, Freiheit, Glück und Wohlergehen jedes einzelnen Menschen zu fördern. Das sind humanistische Grundwerte die uns global vereinen. Auch religiöse Gruppen sollten sich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass wer unverifizierbare Behauptungen aufstellt oder das friedliche Zusammenleben stört wird Kritik ausgesetzt sein.
Viele Grüße
/Mark