Tagesmutter

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J.R.
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Tagesmutter

Beitragvon J.R. » 15. Oktober 2008 12:11

Meine Frau ist gelernte Kinderpflegerin und arbeitet hier zur Zeit als Tagesmutter.
Weiß jemand ob es in Schweden eine solche Tätigkeit gibt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen?
Jetzt schon :danke: für eure Antworten
Gruß Jürgen
Wer keine Träume hat, der lebt nicht richtig.

jörgT
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Re: Noch ne Frage

Beitragvon jörgT » 15. Oktober 2008 12:28

Hej Jürgen und auch von mir erst einmal ein herzliches Willkommen im :schwedentor2: !
Die Frage der Tagesmütter (dagmamma) handhabt jede kommun anders - bei uns gibt es relativ viele. Oft werden sie als Kompensationsmöglichkeit für fehlende dagis-Plätze genutzt. Wenn Ihr eine kommun gefunden habt, in der Ihr leben wollt, frage einfach nach.
Es gibt schon bestimmte Anforderungen für die erforderliche Wohnungsgrösse etc.. Eine Alternative kann für Deine Frau auch ein dagis (Kindergarten) sein - auch hier gehen die Erfahrungen bezüglich Anstellung weit auseinander.
Meine Frau ist Vorschulerzieher und hatte keine Probleme, weder mit der Anerkennung noch mit der Anstellung. Trotzdem hat es gut ein Jahr gedauert, bis sie einen Job fand!
Wie schon gesagt, die Sprache ist in diesem Bereich extrem wichtig ...
Viel Glück!
Jörg :wink:

bjoerkebo

Re: Tagesmutter

Beitragvon bjoerkebo » 20. Oktober 2008 15:27

Du kannst zum einen als Dagmamma privat arbeiten oder einige Kommunen stellen die sogenannten "Dagbarnvådare" ein.Du bekommst dann dein Geld von der Kommune und betreust etwa bis zu 5 Kindern in deinem eigenen Haus.Mußt aber dann auch dementsprechend in der Kommune wohnen.

Mit der Anerkennung scheiden sich die Geister.Bin auch Kinderpflegerin.Aber da diese Ausbildungn nicht wie die schwedische Barnskötare auf Gymnasiumniveau liegt,kann es schwer werden.Zum anderen übersetzt das schwedische Arbeitsam die Zeugnisse nur kostenlos wenn du als Arbeitssuchend gemeldet bist.
Hab mir grad selbst die Hacken abgerannt,bisher ohne Erfolg.

Als Kinderpflegerin kann es im kommunalen schwer werden eine Stelle zu finden,da meist nur noch Förskollärare oder Lärare för tidigare ålder eingestellt werden.Beides liegt auf dem Hochschulnieveau,wofür man studiert haben muss.Da hat man dan kaum Chansen reinzukommen.Dann eher bei Elterninitiativen oder privaten Einrichtungen.
Ich hoffe nach Schluß meiner Vertretungsstelle auf eine gute Referenz.

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Re: Tagesmutter

Beitragvon Peggys001 » 20. Oktober 2008 16:10

Hej,

die Vorraussetzung dafür kenne ich nicht, aber mein Sohn war mit 1,5 Jahren hier in Schweden bei einer Tagesmutter und hatte kein besonders grosses Haus, auch kein Extraraum für die Kinder. Die Kinder, meist 3-4, hielten sich ganz normal im Wohnzimmer oder in der etwas grösseren Küche auf. Zum Schlafen, was hier bei uns keinen wichtigen Teil einnimmt, konnten die Kinder, also wer wollte, auf die Couch legen, was ich nicht so schön fand. Zu dem Zeitpunkt schlief Timmi meist noch so 2-3h am Tage. Der Garten war auch nicht so gross, aber es lag jede Menge Spielzeug rum, auch vieles uralt. Soviel zu meinen Erfahrungen, nach 4 oder 5 Monaten kam Timmi dann in den Dagis und dort ist er heute noch :smt006 (auch wenn ich ihn schon gerne in der Vorschule hätte)

Liebe Grüsse

Peggy

J.R.
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Re: Noch ne Frage

Beitragvon J.R. » 23. Oktober 2008 09:47

Hallo Jörg
Ich habe noch eine persönliche frage an Dich.
Wie ich sehe wohnt Ihr in Orsa.
Anhand der Karte müsste das auf Höhe Söderhamn liegen.
Ich wollte mir eigentlich Marmaverken einmal anschauen und mich dort um eine Arbeit bemühen.
Meine Frau meint aber das es schon zu weit nördlich liegt und hat Angst vor dem Klima und der Dunkelheit.
Kanns Du mir etwas darüber berichten?
Gruß Jürgen
jörgT hat geschrieben:Hej Jürgen und auch von mir erst einmal ein herzliches Willkommen im :schwedentor2: !
Die Frage der Tagesmütter (dagmamma) handhabt jede kommun anders - bei uns gibt es relativ viele. Oft werden sie als Kompensationsmöglichkeit für fehlende dagis-Plätze genutzt. Wenn Ihr eine kommun gefunden habt, in der Ihr leben wollt, frage einfach nach.
Es gibt schon bestimmte Anforderungen für die erforderliche Wohnungsgrösse etc.. Eine Alternative kann für Deine Frau auch ein dagis (Kindergarten) sein - auch hier gehen die Erfahrungen bezüglich Anstellung weit auseinander.
Meine Frau ist Vorschulerzieher und hatte keine Probleme, weder mit der Anerkennung noch mit der Anstellung. Trotzdem hat es gut ein Jahr gedauert, bis sie einen Job fand!
Wie schon gesagt, die Sprache ist in diesem Bereich extrem wichtig ...
Viel Glück!
Jörg :wink:
Wer keine Träume hat, der lebt nicht richtig.


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