SZ-Artikel zum Thema Auswandern

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glada

SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon glada » 23. Oktober 2007 20:54

Ich habe gerade in der Süddeutschen folgenden Beitrag zum Thema Auswandern gelesen. Gerade die Soaps wurden im Forum ja immer wieder kritisiert.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/index ... &tx_ttnews[tt_news]=3690&tx_ttnews[backPid]=109&tx_ttnews[catSelection]=11&cHash=f2b474525d

Oliver

jörgT
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Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon jörgT » 23. Oktober 2007 21:39

Interessant, Oliver!
Mir scheint aber, der Autor des Artikels vereinfacht noch mehr, als die von ihm (und oft auch von uns!) so kritisierten Sendungen.
Es sind gerade die gut ausgebildeten Deutschen, die dem Land dauerhaft den Rücken kehren - aus den unterschiedlichsten Gründen, letztlich aber oft, weil in Deutschland Lebensqualität und Arbeit nicht mehr miteinander übereinstimmen ...
Allerdings findet man dieses Phänomen auch in Schweden; in dn war dazu am Sonntag ein interessanter Artikel (den ich gerade nicht mehr finde)!
Jörg

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Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon Haui » 24. Oktober 2007 04:36

Hallå
Recht hast du Jörg. Und gerade für diese Arbeitnehmer ist es nichts anderes als ein Umzug mit Arbeitsplatzwechsel inerhalb der EU. Für diesen Zweck wurden auch die Zertifikate nach ISO eingeführt. Das in Unternehmen eingeführte Qualitätsmanagementsystem auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000 enthält alle Festlegungen zur Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens und beschreibt alle Maßnahmen zur Durchführung des Qua-litätsmanagements. Viele Unternehmen machen Werbung das sie ein Unternehmen nach ISO sind. Und auf Bildungszeugnissen und Fortbildungsnachweisen befindet sich ein Hinweis auf die ISO. Also warum nicht mal wo anders arbeiten gehen?
Gruß Haui
Man muss nicht jeden Berg selber besteigen,
aber man muss Wissen wer einen die Aussicht beschreibt

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glada

Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon glada » 24. Oktober 2007 07:00

Hallo Jörg,

der Artikel aus der DN würde mich interessieren. Weißt du, ob man ihn auf der Internetseite lesen kann?

Sicherlich ist der Artikel in der SZ vereinfacht; aber gerade bei Ärzten scheint mir die Bereitschaft groß, in ein anderes Land zu gehen und dort eine Zeit zu arbeiten, bis ein attraktiveres Angebot kommt. Ich habe zumindest häufiger gehört, dass hier und dort mal Deutsche gewohnt haben, die nach einer Zeit wieder zurückgegangen sind.

Oliver

Storstadstjej

Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon Storstadstjej » 24. Oktober 2007 08:48

jörgT hat geschrieben:Allerdings findet man dieses Phänomen auch in Schweden; in dn war dazu am Sonntag ein interessanter Artikel (den ich gerade nicht mehr finde)!


Was ich bei den in D lebenden Schweden meiner Generation so gehört habe, waren die Gründe durchweg - bessere Möglichkeiten (mehr Auswahl an internationalen Unternehmen) und höheres Gehalt in Deutschland im Vergleich zu Schweden.

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Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon jörgT » 24. Oktober 2007 22:34

Storstadstjej hat geschrieben:Was ich bei den in D lebenden Schweden meiner Generation so gehört habe, waren die Gründe durchweg - bessere Möglichkeiten (mehr Auswahl an internationalen Unternehmen) und höheres Gehalt in Deutschland im Vergleich zu Schweden.


Darin scheinen sich Deutsche und Schweden zu unterscheiden - wobei ich besonders Leute mit medizinischen Berufen einschätzen kann.
Deutsche Ärzte und Krankenschwestern schätzen das ruhigere Arbeitstempo und die fehlenden Hierarchien (Ärzte!) - Verdienstmöglichkeiten stehen definitiv nicht an erster Stelle!

Leider weiss ich nicht, ob der dn-Artikel auch im net zu lesen ist - ich bevorzuge die altmodische Variante, Oliver!

Jörg

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Re: SZ-Artikel zum Thema Auswandern

Beitragvon drudenfuss » 25. Oktober 2007 05:16

Für diesen Zweck wurden auch die Zertifikate nach ISO eingeführt.


wohl eher um die effizienz der arbeit zu erhöhen. das zertifikat wird auch gern benutzt um für die qualität des produktes zu werben, obwohl es damit wirklich nichts zu tun hat. dem arbeitnehmer wird nur in sofern der arbeitsplatzwechsel erleichtert, dass er die bei zertifizierten unternehmen vorhandene tranparenz für die eigene vorabinformation nutzen kann, also nicht die katze im sack kauft. im gegenzug können die unternehmen auch verlangen, dass sich zukünftige miarbeiter auch umfassend über das unternehmen informieren. ob das wirklich so gut für den arbeitnehmer ist?
Wer etwas ändern will sucht nach Wegen, alle anderen suchen Gründe


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