Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

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Findus
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Re: Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

Beitragvon Findus » 26. April 2007 15:49

In erster Linie für die Teilnehmer gar nicht. Die genannten Kosten sind vor allem für die Organsiation beträchtlich höher. Der größte Teil der Leute beim DJiA wird vom europäischen Freiwilligendienst (EVS) gefördert. Für die anderen besteht ein Solidaritätsmodell, das so aus sieht, dass jeder dem es irgendwie möglich ist 1.250 € auftreibt (Spenderkreis, Verwandte, Jobben je nachdem) und das spendet. Für die nicht EVS geförderten ist das der normale Teilnehmerbeitrag, die anderen spenden es, damit das Programm in Zeiten von immer weiter steigenden Kosten weiterlaufen kann. Für Personen, die das Geld aber nicht auftreiben können, ist das DJiA kostenlos, da die anderen eben solidarisch mit bezahlen. Es sollen halt möglichst viele Leute die Möglichkeit haben so etwas zu machen. Die Kosten für einen einzelnen Freiwilligen betragen für ein Jahr für die Entsendeorganisatio n(im Heimatland) und Gastorganisation (im Ausland) im Schnitt 10.000 €, aber das ist eigentlich nicht so wichtig. Die Kosten von 1.250 €, die der "normale" Teilnehmer bezahlt relativieren sich auch schon wieder, wenn man sieht das die Reisen in und aus dem Gastland bezahlt werden und auch zu den Seminaren zur Vorbereitung/Nachbereitung und während des Jahres.
Die Frage zur Wartezeit kann ich leider nicht beantworten...

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Re: Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

Beitragvon orsatjej » 26. April 2007 20:41

an deiner stelle (ly), wuerde ich mir eben was in schweden suchen und dann naechstes jahr einfach in beiden laendern fuer psychologie bewerben! weisst du wie ungefaer dein abi sein wird? (dein schnitt), ich kann dann gucken wie das aussieht fuer psychol... auf den seiten die ich als links geschickt hab. wartezeiten gibt es in dem sinne nicht, dafuer abre unterschiedliche auswahlgruppen - abi, arbeitserfahrenheit, hochschultest - den kannst du auch auf alle faelle machen nach deinem jahr (naechstes fruehjahr oder herbst), immer in der bewerbungszeit zu den semestern! - dann gibt es teilweise auch extra gruende (persoenlicher brief, warum gerade du)..., anscheinend ( ich gucke gerade auf: https://www.studera.nu/vhstemplates/Stu ... px?id=1254) gibt es auch eine gruppe nach bereits erworbenen punkten bzw studienresultat (wieviel hat man schon studiert, je mehr desto besser). und eben spezielle auswahlgruppen an bestimmten unis und fuer specielle programme/kurse...
psychologi ist allerdings eins der beliebtesten programme in schweden und daher schwieriger ranzukommen, aber generell, finde ich, ist es in schweden wesentlich einfacher an studienplaetze zu kommen! aber du kannst dich ja eben an verschiedenen stellen (laendern) bewerben!

irgendwas wollt ich dir noch sagen, hmm, vergessen, wenns mit einfaellt, meld ich mich nochmal!

@findus: wo in schweden und wann/wielange machst du dein jahr? was willst du danach machen?

ich guck mal, ich hatte mal fuer jemanden hier im forum infos ueber schweden und u.a. au pair rausgesucht, wenn ichs finde schick ichs dir! hast du ne mail-adresse?

Gast

Re: Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

Beitragvon Gast » 27. April 2007 13:17

Mein Abi wird so um 1,8 werden, also müsste ich vermutlich auch in Dtld. erst noch warten bis ich nen Platz bekomme! Die Idee mit dem mehrfahch bewerben ist gut, man kann ja heutzutage nie wissen was kommt :? !
@orsatjej : Meine ICQ-Nummer:303-537-781 (ist einfacher als e-mail)
@ findus: irgentwie kapier ich das nicht so...warum muss man da was spenden, ich dachte man bekommt wenigstens ein Taschengeld...
:?: :?:

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Re: Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

Beitragvon Findus » 27. April 2007 16:29

@ly: ja ist etwas kompliziert. du musst gar nichts spenden, aber es wird gerne gesehen, damit entsprechend mehr leute das machen können, als gefördert werden. bezahlt bekommt man auf jeden fall reisen zu den beiden seminaren in deutschland und den drei oder vier seminaren in schweden. dann gibts noch taschengeld und wohnung und verpflegungsgeld.
@orsatjej: ich bin ab august in göteborg in einer kirchengemeinde für zehn monate. evtl. verlängere ich das dann noch um 1-2 monate oder reise hinterher noch ein bisschen rum. danach werde ich erstmal in deutschland ein studium beginnen (theologie und/oder politikwissenschaften). aber ein auslandssemester oder einen längeren teil des studiums kann ich dann ja auch wieder in schweden machen, mal schauen.

Pepi

Re: Studieren in Schweden-Zulassungsbeschränkungen

Beitragvon Pepi » 30. April 2007 20:33

Hej!

Es ist mir so interessant, alles hier zu lesen, super! Man kann so viele nützliche Tipps finden und so viel schaffen. Lasst mich aber von meinem Pech nicht vor lange erzählen in Bezug auf meine Studienbewerbung in Schweden. Ich wollte mich um ein Masterprogramm da bewerben und habe mitbekommen, dass das System zentralisiert ist, deshalb solle man seine Unterlangen nach Strömsund senden. Da werden die überprüft. Samt den Diplomen, Nachweisen usw muss man aber auch einen Bewerbungformular ausfüllen und der ist nicht vom Internet herunterzuladen oder per Email zu erhalten, wie das der Fall in Deutschland ist. Man muss es auf http://www.studera.nu zu seiner Anschrift bestellen, das habe ich selbst Ende März gemacht. Das Problem ist aber, dass man viele Geduld haben muss. Letzte Frist ist der 15.04. und anstatt das höchtens im Rahmen einer Woche zu bekommen, habe ich es erst gestern erhalten. Die letzte Frist habe ich also nicht wegen meiner Schuld verpasst :x eine Erklärung für die Zögerung gab es auch nicht. Allerdings wurde es mir gesagt, dass ich Recht aud eine Spätbewerbung habe, es sei denn es sind Plätze geblieben. :lol: Eine ganz schöne Komödie, würde ich sagen. Denn ihr wisst doch, Zeit ist Geld und ein Jahr vom jemandes Leben ist wert genug.

Das alles hier habe ich geschrieben, nicht weil ich bei jemandem meckern will- viele von euch werden in einen aehnlichen Sachverhalt geraten- seit mal gefasst und verteidigt eure Rechte als EU-Buerger! Viel Erfolg an einem jeden!

MfG
Peter


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