Findus hat geschrieben:
Sehr wichtig bei pädagogischer Arbeit ist natürlich (noch mehr als vielleicht beim Handwerk o.ä.), dass man sich in der Landessprache mit den Leuten verständigen kann. Wenn das klappt, sind die Chancen wohl nicht so schlecht.
Dazu kann ich sagen, dass ich mich seit etwa 9 Monaten im Västmanland in diesem Bereich umschaue. Meine Schwedischkenntnisse werden immer besser, ich kann mich im normalen Alltag gut und halbwegs flüssig unterhalten (sicherlich mit Fehlern). Dafür reichts und alle meinen, dass ich große Fortschritte mache. Vorstellungsgespräche hatte ich auch und die liefen gar nicht mal schlecht... Für die sozialpädagogische Arbeit fühle ich mich noch nicht fitt genug. Beratungsgespräche scheitern noch an der Sprache, da muss man ja auch zwischen den Zeilen lesen und intimere Sachen besprechen, das sollte Fehlerfrei und vor allem ganz sicher laufen um missverständnisse zu vermeiden. AUsserdem fehlt mir einfach das Wissen über das schwedische System. Was soll ich da beraten, wenn ich nicht weiss wie das hier gehändelt wird?
Jugendarbeit ginge sicher. Da gibt es massenweise Stellen als fritidspedagog. Meine Lehrerin meinte, dass ich dafür fitt wäre...
Aber meine Horrorvorstellung ist dann der slang der Jugendlichen...
Naja, das ginge vermutlich schon, ist aber nicht mein Bereich. Wenn man das mag, hat man bessere Chancen, denke ich. Zumindest gibt es da genug Stellen, im Sommer oft als Aushilfe.
Grüße
Wiebke