Die Polizeichefin der Provinz Stockholm, Carin Götblad, schlägt die Bildung sozialer Eingreiftruppen mit Vertretern von Polizei, Sozialbehörden und Schulen vor, um Jugendliche vor dem Abrutschen in die Kriminalität zu schützen. Im Auftrag der Regierung hatte Götblad untersucht, mit welchen Mitteln die Rekrutierung neuer Mitglieder für kriminelle Banden zu verhindern sei. Götblads Vorschlag umfasst Zusammenarbeitsprojekte von Polizei, Eltern, Sozialbehörden und Schulen unter anderem durch Jugendbüros und Elternhilfstelefone, die vorrangig in sozialen Brennpunkten eingerichtet werden sollen. Etwa 5000 Jugendliche, hauptsächlich Jungen, laufen derzeit in Schweden Gefahr, kriminell zu werden.
(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)