Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

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Volker
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Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon Volker » 9. Juni 2014 12:55

Hallo zusammen,

gerade läuft im schwedischen Radio ein Sendung über den Einfluss des ausländischen Hintergrunds bei der Jobsuche. Ein Hassan hat es halt schwerer als ein Eric. Dann kam in einem Nebensatz zur Sprache, dass ein Deutscher für weniger angenehm, aber dafür für kompetenter gehalten wird. Dass Deutsche unangenehme Besserwisser sind, wurde natürlich nicht so krass zum Ausdruck gebracht, aber es hat wohl ein Körnchen Wahrheit und manchmal wird es von den Schweden auch so gesehen. Die Schweden möchten lieber angenehme Mitarbeiter haben, deren Wissensstand unauffällig ist, so dass niemand in einen Konkurrenzdruck gerät. Friede, Freude, Eierkuchen. Das ist jedenfalls mein Eindruck.

Hier die Sendung zum Nachhören: http://urplay.se/Produkter/182061-Bildn ... -samhallet

Ob man selbst ein Besserwisser ist, kann man leider nicht beurteilen. Grundsätzlich weiß ein Besserwisser immer alles besser und dann ist er auch überzeugt davon, dass er kein Besserwisser ist. Es sind immer nur die anderen, die mit ihrer Besserwisserei nerven. Und wenn man einem Besserwisser erklärt, er sei ein Besserwisser, dann ist die Reaktion eine scharfe Verteidigungsrede, dass das überhaupt nicht stimmt.
Zuletzt geändert von Volker am 9. Juni 2014 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

Speedy
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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon Speedy » 9. Juni 2014 13:10

Hej,

auch eine Sache die mir erst aufgefallen ist seit ich in S bin. Es gibt viele Deutsche die sich anmassen alles zu können, zu wissen und vor allem alles besser zu wissen. Dazu fallen mir konkret zwei Personen ein. Leider geht mir das immer furchtbar auf den Sender. Schade eigentlich das "man" so sein muss.

Lg Speedy

Volker
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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon Volker » 9. Juni 2014 13:23

Das ist teilweise auch der relativ harte Konkurrenzdruck in Deutschland, der die Menschen so macht. Wenn du im Berufsleben zugibst einen Fehler gemacht zu haben, ist es oft gelaufen und du bist dann für vieles schnell der Sündenbock. Manchmal hat das auch ernste juristische Folgen. Ich denke nur daran, wie schnell in deutschen Betrieben mit Abmahnungen umgegangen wird. Die Folge ist, dass viel vertuscht wird und Probleme nicht an der Wurzel angepackt werden.

Im Endeffekt ist mir die schwedische Lebenshaltung viel lieber. Da gehört es zum guten Ton seine Fehler zuzugeben. Es ist auch selbtehrlicher. Wir haben alle unsere Macken mehr oder weniger. Das gehört zum Leben.

Manche Deutsche gehen mir schon auf den Keks: Grundsätzlich haben sie immer das bessere Auto, die besseren Kontakte, das bessere Haus und den schöneren Garten, die intelligenteren Kinder. Abgesehen davon kaufen sie immer alles besonders günstig ein. Also ich nehme da reißaus.

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon vinbergssnäcka » 9. Juni 2014 13:43

Volker hat geschrieben:Das ist teilweise auch der relativ harte Konkurrenzdruck in Deutschland, der die Menschen so macht. Wenn du im Berufsleben zugibst einen Fehler gemacht zu haben, ist es oft gelaufen und du bist dann für vieles schnell der Sündenbock. Manchmal hat das auch ernste juristische Folgen. Ich denke nur daran, wie schnell in deutschen Betrieben mit Abmahnungen umgegangen wird. Die Folge ist, dass viel vertuscht wird und Probleme nicht an der Wurzel angepackt werden.


Genau das kann ich unterschreiben.

Hast Du in D-land eine gute Idee und plauderst unter Kollegen kann es dir passieren, das genau morgen ein anderer damit vorm Chef glänzt.

Hier in Schweden habe ich (!! möchte nicht veralgemeinern, ein anderer hat vielleicht andere Erfahrung gemacht) eher die Erfahrung gemacht, das durchaus auch ein Kollege mir einen guten Tipp zu meinen Aufgaben gibt, ohne Hintergedanken und das man Ideen gut ausdisskutieren kann. Vor dem Chef brüsten kommt sowieso nicht gut an...

Inzwischen hab ich mich da glaube gut dran gewöhnt und irgendwie macht es auch vielmehr Spass, wenn man mal ganz uneigennützig für andere einspringen kann und umgekehrt...gemeinsam kommt man oft weiter.
liebe Grüsse

Heike

meine Seite: http://figeholm.jimdo.com

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon Arbeitsbiene » 9. Juni 2014 20:33

Dass Deutsche "Besserwisser" sind, ist in Schweden ein lange bekanntes Vorurteil. Wie das mit den meisten Vorurteilen so ist, auf manche treffen sie zu, auf andere halt nicht.
Habe in Deutschland unangenehme, angeberische Kollegen erlebt, aber auch sehr hilfsbereite und unterstützende Chefs. Genauso in Schweden - nette Kollegen, fiese Chefs - Besserwisser, Angeber - alles mit dabei.

Das unterscheidet sich von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz - von Ort zu Ort. In Stockholm, wo der Konkurrenzkampf höher ist, die Leute mehr verdienen müssen, um einen guten Lebensstandard halten zu können, sind diese "Negativ"-Eigenschaften vielleicht ausgeprägter als auf dem Land, wo viele sich vielleicht sogar seit Jahrzehnten kennen.

Konkurrenzkampf erzeugt immer Stress, auch in Schweden.

Deutsche neigen eher dazu, in Schweden alles rosarot zu sehen. Ein Sehnsuchtsland mit nur netten, lockeren und freundlichen Menschen. Wo sich alle duzen, jeden Tag die Sonne scheint und die Welt mit Lasse, Bosse, Britta und Lisa halt in Ordnung ist .... eine Trauminsel des Glücks.

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon knut245 » 10. Juni 2014 10:01

Volker hat geschrieben:Im Endeffekt ist mir die schwedische Lebenshaltung viel lieber. Da gehört es zum guten Ton seine Fehler zuzugeben. Es ist auch selbtehrlicher. Wir haben alle unsere Macken mehr oder weniger. Das gehört zum Leben.


Das habe ich hier im Forum aber schon öfter ganz anders gelesen (eigene Erfahrung fehlt mir leider): wenn mal was schiefgelaufen ist - einen Fehler hat niemand gemacht, das ist dann einfach dumm gelaufen. Und jemandem einen Fehler nachweisen, das geht schon mal gar nicht, vermutlich weil man sich damit ja über ihn stellen würde.
Hier könnte auch etwas sinnvolles stehen, zum Beispiel ein Bier.

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon stavre » 10. Juni 2014 10:29

Hast Du in D-land eine gute Idee und plauderst unter Kollegen kann es dir passieren, das genau morgen ein anderer damit vorm Chef glänzt.

Hier in Schweden habe ich (!! möchte nicht veralgemeinern, ein anderer hat vielleicht andere Erfahrung gemacht) eher die Erfahrung gemacht, das durchaus auch ein Kollege mir einen guten Tipp zu meinen Aufgaben gibt, ohne Hintergedanken und das man Ideen gut ausdisskutieren kann. Vor dem Chef brüsten kommt sowieso nicht gut an...

Inzwischen hab ich mich da glaube gut dran gewöhnt und irgendwie macht es auch vielmehr Spass, wenn man mal ganz uneigennützig für andere einspringen kann und umgekehrt...gemeinsam kommt man oft weiter.[/quote]



und genau das, habe ich hier schon öfter erlebt.... zum haareausraufen

und besserwisserei von schweden auch..... nur die umschreiben es anders....oftmals sind sie es selber ,die alles besser wissen zu meinen, da wir ja keine schweden sind...können wir sowas ja nun mal gar nicht wissen....räüsper :roll:

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon Volker » 10. Juni 2014 10:55

Manche Schweden bringen eine Art kollektive Besserwisserei zum Ausdruck. Sie glauben immer noch ihr Land könnte in einer Art Vorbildfunktion die Probleme der Welt lösen. Derzeit kann davon aber mit einem Blick auf das Schulwesen, die Altenpflege, die marode schwedische Eisenbahn, die Arbeitsvermittlung und das Gesundheitswesen kaum eine Rede sein.

Aber in im schwedischen Alltag ist das etwas anders gelagert. Wenn jemand etwas vergessen hat oder einen Leichtsinnsfehler begangen hat, ist es immer wichtig sich dafür zu entschuldigen. Das geht dann bei Harmlosigkeiten schon ganz selbstverständlich und automatisch über die Lippen. Entsprechend selbstverständlich ist auch die Erwartung, dass diese Entschuldigung mit einer gelassenen und freundlichen Grundhaltung angenommen wird. Eine so lockere Haltung ist einerseits angenehm und stressfrei, verführt aber anderseits zu Schlamperei und Schlendrian.

Was anderes ist es, wenn es sich um schwerwiegende und systematische Fehler handelt, die dann auch in den Medien behandelt werden. Es kommt dann selten vor, dass einem Verantwortlichen gekündigt wird oder zum Rücktritt gezwungen wird. Persönliche Angriffe werden eher vermieden. Die Schuld wird dann eher dem System zugeschrieben. Das geflügelte Wort lautet dann "systemfel", also Systemfehler, oder es die übliche Floskel lautet dann "Vi måste se över våra rutiner så det inte händer igen" - Wir müssen unsere Abläufe überarbeiten um eine Wiederholung zu verhindern." Unter http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5581569 ist ein zufällig ausgewählter Artikel, der diese Grundhaltung reichlich nutzt.

Entweder passiert dann nach so einem Versprechen überhaupt nichts, oder das Problem wird in einer Art Ping-Pong-Spiel weitergereicht. Irgendwann kommt es dann auch meistens zu einer konstruktiven Lösung. Da eine geringe Neigung besteht jemanden persönlich zur Verantwortung zu ziehen, kommt es auch zu weniger Reibungsverlusten, die z.B. für Deutschland typisch sind, wenn aus einer Verteidigungsposition mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, Verdrehungen und Vertuschungen gearbeitet wird.

Es passieren auch ungewöhnlich harte Dinge, die man sich in Deutschland kaum vorstellen konnte. Es gab mal den Fall, dass sich ein Mitarbeiter wegen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz das Leben nahm. Seine Vorgesetzten wurde dann wegen Mobbing verurteilt: http://www.dagensjuridik.se/2014/02/ans ... miljobrott

Ich finde das Urteil begrüßenswert. In Deutschland geht man einen anderen Weg. Da bezahlen die Menschen zuweilen für einen Abendkurs, um zu lernen sich gegen Mobbing zu schützen. Die Schweden, die meistens gerne an das Gute im Menschen glauben, sind gegen Mobbing-Angriffe mit ihrer konfliktscheuen Haltung relativ hilflos. Sie wagen nicht dem Mobber fertigzumachen, was oft die einzige Möglichkeit ist, ihm sein Handwerk zu legen. Man muss wissen, dass Mobbing ohne sichtbare äußere Wunden wie eine Körperverletzung wirkt. Die Menschen fühlen sich einfach schlecht und die Erlebnisse sind schmerzhaft.

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon stavre » 10. Juni 2014 16:04

Manche Schweden bringen eine Art kollektive Besserwisserei zum Ausdruck. Sie glauben immer noch ihr Land könnte in einer Art Vorbildfunktion die Probleme der Welt lösen. Derzeit kann davon aber mit einem Blick auf das Schulwesen, die Altenpflege, die marode schwedische Eisenbahn, die Arbeitsvermittlung und das Gesundheitswesen kaum eine Rede sein.


und woher kommt die idee mit dem schulsystem, dagis, krankenversorgung???

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Re: Sind Deutsche unangenehme Besserwisser?

Beitragvon vibackup » 10. Juni 2014 21:06

Volker hat geschrieben:Im Endeffekt ist mir die schwedische Lebenshaltung viel lieber. Da gehört es zum guten Ton seine Fehler zuzugeben. Es ist auch selbtehrlicher. Wir haben alle unsere Macken mehr oder weniger. Das gehört zum Leben.

knut245 hat geschrieben:Das habe ich hier im Forum aber schon öfter ganz anders gelesen (eigene Erfahrung fehlt mir leider): wenn mal was schiefgelaufen ist - einen Fehler hat niemand gemacht, das ist dann einfach dumm gelaufen. Und jemandem einen Fehler nachweisen, das geht schon mal gar nicht, vermutlich weil man sich damit ja über ihn stellen würde.

Es gibt hier wie in D beides.
Insgesamt ist man hier entspannter, im Guten wie im Schlechten: es wird viel weniger kritisiert, wenn ja, dann zumeist sehr indirekt und verhalten und manchmal in einer recht hinterhältigen Weise. Da wünsche ich mir manchmal die deutsche "klare Kante"
Aber man wird auch seltener kritisiert und mehr gelassen.
Und man kann wenig leisten, ohne dass das zu Konsequenzen führt, außer, dass dann die gesamte Einheit komplett umorganisiert wird, ohne dass das Problem beim Namen genannt wird.
Was viel Frustration schafft und Geld kostet, was aber auch wieder nicht offen gesagt wird.
Andererseits hilft man sich auch mehr, Einzelleistungen sind nicht gerne gesehen, und engagierte Mitarbeiter werden in der Regel in Arbeit ertränkt, weil viele Chefs die Konfrontation scheuen und so dem gut arbeitenden immer mehr auflasten, bis auch der kapiert, dass das zu nichts führt.
Ich bin selber eine Zeit hier in einer Chefrolle tätig gewesen, und habe tw. Leuten Sachen sagen müssen, die ihnen, wie es ein Gewerkschaftler ausdrückte, 10 Jahre lang niemand gesagt hatte (und hätte sagen müssen).
Interessanterweise wird dieses Verhalten von den Schweden keinesfalls abgelehnt, sondern im Gegenteil mit Erleichterung angenommen.
Schwedische Chefs haben formell mehr Macht als deutsche, aber die sozialen Konventionen, diese Möglichkeiten nicht zu nutzen, sind enorm stark.
Und dann gibt es wesentliche Unterschiede, wie man über Organisation denkt:
  1. Netz- vs Zellendenken: viele Schweden denken in Zellen, wenn es um Organisation geht, das heißt, man begrenzt seinen Blick bewusst auf die eigene Einheit und sucht die beste Lösung dafür. Deutsche denken nach meiner Erfahrung eher an das ganze Netz, optimale Abläufe, die zu Problemen mit Nachbareinheiten führen, werden dem übergeordneten Ziel eher geopfert.
  2. Noch deutlicher: Struktur vs Prozess: in meiner (deutschen) Ausbildung im Qualitätsmanagement gab es eine eiserne Regel: Strukturqualität geht (zeitlich) vor Prozessqualität. Das ist hier in Schweden nicht common sense, auch nicht common-sense-fähig, und das habe ich wirklich wiederholt getestet. Hier geht es um Prozesse, erst wird der Fahrplan erstellt, dann eventuell die Bahn gebaut (oder manchmal auch nicht). In dem Fall haben wir einen Beitrag zu den hyllmeter an Routinen etc. geliefert. Es gibt Ausnahmen, aber die verfallen, wenn sie in die Organisation eingegliedert werden.
  3. Revirkissandet: dafür kenne ich kein deutsches Wort. Es geht darum, den eigenen Auftrag so genau wie möglich zu definieren und jede Aufgabe, die nicht 100% innerhalb dieser Grenzen liegt, um jeden Preis zu vermeiden. Und da geht es nicht nur um die eigene Person, auch andere, die die Grenzen zu überschreiten drohen und sich über Gebühr engagieren, werden gestoppt. Es ist eine Prinzipfrage, es geht nicht oder zumindest nicht nur um Bequemlichkeit.
  4. Så får det inte vara: Die Idee, damit zu rechnen, dass andere eventuell nicht das tun, was sie tun sollten, und daher in eigene Pläne eine gewisse Bereitschaft einzubauen, das aufzufangen, trifft hier oft auf Unverständnis, geäußert in der o.g. Formel: "So darf das nicht sein". Mit der Begründung kann man dann ignorieren, dass ein anderer vielleicht nicht superengagiert ist, und die eigenen Pläne so weiterschmieden, als wäre er es.
Das sind ein paar meiner Beobachtungen hier.
Vielleicht bin ich also genau das: ein Besserwisser... allerdings laut einem Kollegen nur Nummer zwei nach ihm selber ;-).
Was interessant ist: viele Deutsche steigen hier schnell auf, t.w. auch wider Willen.

//M


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