der-streeck hat geschrieben:
...Es ist schon besser, wenn die Bewerbung fehlerfrei bis perfekt ist, auch wenn man sie nicht selbst formuliert hat...
Das ist schon richtig so. Trotzdem bin ich erstaunt zu welchen Gesprächen ich eingeladen wurde, tzotz Fehler in der Bewerbung.
Gestern habe ich eine neue Bewerbung abgeschickt und dabei den Lebenslauf von vor zwei Jahren aktualisiert. Der war sooo voller Fehler... oje, mich hat es gegraust. Damals konnte ich deutlich weniger schwedisch und hatte mich im Netz orientiert. Trotz Rechtschreibeprogramm waren da echt viele Fehler drin und vor allem so Fehler die echt nicht sein müssen. Und trotzdem wurde ich damals mehrmals mit diesem Lebenslauf eingeladen. Ist natürlich nicht überall was draus geworden aber andererseits, wenn die einen erst mal einladen, hängt die Ablehnung sicher nicht mehr daran.
Ich vermute, dass grundsätzlich eine fehlerfreie Bewerbung besser ist. Wenn man aber schreibt, dass man noch nicht so lange im Lande lebt und gerade am Lernen der Sprache ist, dann denke ich mal, dass die über den einen oder anderen Fehler durchaus wegschauen, wenn der Rest passt. Sie haben dann ja auch das Gespräch um zu schauen was der Bewerber wirklich kann.
Das mit dem späteren anrufen hat bei mir übrigens noch nie was gebracht... hab es schon oft gehört aber bei mir brachte es leider nichts. Die Einzige Stelle wo andauerndes nerven gut war, war die Stelle die ich immer noch habe. Aber da kannte ich die Leute schon und ging regelmässig mit meinem jetztigen Chef zum lunch. Da konnte ich ihn auch immer wieder mal drauf ansprechen ob er nicht was für mich hätte...
Ich finde, man muss hier auch echt Glück haben und die Aussage (oder der Gedanke) man muss nur gut sein und es wirklich wollen, hilft leider nicht viel.
Grüsse
WIebke