Schwedisches Alkohol-Monopol: Nachahmung empfohlen?

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Schwedisches Alkohol-Monopol: Nachahmung empfohlen?

Beitragvon svenska-nyheter » 20. Februar 2007 17:30

Die Schweden und ihre Liebe zum Alkohol. Das ist ein weit in die Historie zurückreichendes Drama, das in den vergangenen Jahrzehnten aber doch wenigstens eine konstante Größe hatte: nämlich das staatliche Alkohol-Verkaufsmonpol Systembolaget mit seinen hohen Preisen und knauserigen Öffnungszeiten. Das Ziel zum einen: die Mitbürger vom allzu heftigen Trinken abzuhalten und zum anderen, wenns denn schon sein muss, das Geld für den Alkohol in die Staatskasse zu scheffeln. Seit Schwedens EU-Beitritt 1995 gerät diese zweifache Zielsetzung aber zunehmend ins Wackeln. In den vergangenen Jahren besorgen sich mehr und mehr Schweden ihren Alkohol dort, wo er billiger ist, vorzugsweise in Dänemark. Gestern nun ein neues Kapitel in der Endlos-Story: Abgeordnete der konservativen Moderaten wollen die schwedischen Steuern auf Bier und Wein senken, um die Einkaufsströme zu stoppen. Die Reaktion von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt auf den Vorschlag seiner Parteikollegen kam prompt und war negativ. Der Staat, so Reinfeldt, brauche die hohen Alkoholsteuern, um die Arbeitsmarktreformen zu finanzieren. Radio Schweden fragte Eckart Kühlhorn, Alkohol-Experte an der Universität Stockholm: Hat das Festhalten an den hohen Alkoholsteuern nach Ihrer Auffassung auf längere Sicht eine Chance?

(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)

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