Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

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Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon HeikeBlekinge » 13. November 2012 14:14

Auf den Gedanken bin ich nun nach einigen Erlebnissen in den letzten Tagen gekommen!

Wer weiss wie das läuft? Laufen sollte oder nicht?
Wie sind schwedische Vereine konstruiert?

Mein Eindruck ist, das das Ganze eine ganz schön heftige Diktatur ist! Mitgliederversammlungen dienen nur zur Kundgabe dessen was der Vorsitzende zuvor beschlosssen hat. Nur er und seinem Vertreter obligen jegliche Vereinsarbeiten, und das von A-Z.
Wird etwas auf einer Versammlung mit allen Mitgliedern beschlossen und sogar im Protokoll vermerkt, ist der Vorstand nicht verpflichtet dem dann auch nachzukommen.
Angebote, die dazu dienen den Vorstand zu entlasten sind unerwuenscht, unangebracht und werden wahrscheinlich sogar als ehrverletzend betrachtet!
Mitgliedern, deren Muttersprache nicht die schwedische ist, wird fortlaufend unterstellt sie verstuenden sowieso immer alles falsch.
Wagt man es etwas in Frage zu stellen, zählen Wissen, Ausbildung, Tätigkeit gar nichts. Der Vorstand opfert schliesslich seine ganze Zeit dem Wohle des Vereins, und er kann und macht alles besser.

Hintergrund:
Trotz Vermerk im Protokoll wurde ich nicht informiert oder miteinbezogen in die Entwicklung einer sehr wichtigen Broschuere. 18 Stunden vor Druckbeginn bekamen alle die mitmachten die Daten zur Kontrolle via Mail. Jeder hat eine eigene Seite in dieser Broschuere.
Nicht nur, das ich bewusst uebergangen wurde! Meine Seite, die ganze Broschuere sieht einfach nur erbärmlich aus! Ich bestand dann darauf, das meine Seite so wuerde wie ICH sie entworfen und vorgelegt hatte.
Schliesslich muss ich auch dafuer bezahlen!
Das wäre nicht möglich, weil ich dann aus dem einheitlichen Bild fallen wuerde!
Klar, anständiges Layout und ein korrekter Satz stechen besser ins Auge als das was die da mit Hilfe von word zusammengekratzt haben...
Bloss sehe ich nicht ein, Geld in etwas zu investieren, was eher negativer marknadsföring (det handlar om bra marknadsföring ist deren Lieblingsformulierung!) entspricht.
Also sagte ich deutlich dann bin ich nicht dabei!
Das darauf sauer reagiert wird 2 Stunden vor Druckbeginn ist klar ;-)
Eine Antwort war:
Du bist Schuld das sich nun alles verzögert, und das weil du nicht verstehen willst!
Nett, nicht wahr!?
Ueberhaupt werde ich vom Vorstand besonders hingebungsvoll betreut (scherz)
Mir werden Worte im Mund umgedreht, es wird behauptet ich hätte etwas aufgrund meines schlechten Schwedisch nicht verstanden... und lautet nette Sachen mehr wie das nichtreagieren auf wichtige Fragen via Mail und das Uebersehen vom Empfangsbestätigungen, das meine Produkte nur in Kommission genommen werden während von anderen Mitgliedern direkt gekauft wird...

Ich stehe momentan relativ wortlos da und habe das allererste Mal im Leben das Gefuehl, heftiger Diskriminierung ausgesetzt zu sein!
Nun wird sicher mancher sagen "mach dich da vom Acker", das lohnt den Ärger nicht. Wohl wahr!
Bloss bin ich aus beruflichen Gruenden eher gezwungen dort Mitglied zu sein. Es bringt einige Vorteile, weil man nur als Mitglied auf einigen Veranstaltungen mitmachen kann, die nicht nur Geld einbringen, sondern den Bekanntheitsgrad
ungemein anheben können!
Wer sagte neulich noch hier: Werbung ist das halbe Leben ;-)

Aus Deutschland kenne ich, das eine Art Misstrauensantrag gestellt werden kann wenn nur ein Einzelner der Meinung ist, das der Vorstand unrechtmässig handelt.
Gibt es so etwas oder ähnliches auch in Schweden?
Gestern war meine einzige Wahl, das ich eine Antwort, die ich dem Vortand schickte, "aus Versehen" auch an alle Mitglieder schickte...
Hui, das hat wohl fuer massig Wirbel gesorgt!
Mir wurde heute mit harschen und deutlichen Worten klargemacht, das ich so etwas in Zukunft zu unterlassen habe!
Das klang so, als wie wenn ich das nochmal täte hätte sich das mit meiner Mitgliedschaft erledigt. Dabei habe ich den anderen Mitgliedern ja noch nicht mal "mitgeteilt", das der Vorstand trotz protokollierten Beschlusses eigenständig und anders handelte!
Wie ist das mit dem Ausschluss von Mitgliedern in Schweden? Darf das der Vorstand allein entscheiden??

Klar ist mir eins: Gefallen lasse ich mir das nicht mehr länger!
Wäre nett, wenn mir hier jemand weiterhilft, der ein wenig mehr Ahnung hat was die Hierachie oder das Vereinsrecht in Schweden angeht. Ebenso wohin man sich wendet, wenn man Diskriminirung ausgesetzt ist.

Könnte ja auch sein, das ich wirklich nur so schwer von Verstand bin, wie der Vorstand mich gerne hinstellt ;-)


lg
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Kling » 13. November 2012 14:33

Na da hast du ja einen netten Verein gefunden. :(
Leider weiss ich nicht wie es hier in Schweden ist mit den Rechten. Euer Verein scheint ja wirklich eine grosse diktatur zu sein. Nicht schön so was.

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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Speedy » 13. November 2012 14:48

Liebe Heike,

ja nun hast Du es also auch mal erlebt. Das ist es was mir das Leben hier in Schweden so schwer macht. Schweden ist immer noch "ein sozialistischer" Staat wie mein holder Gatte immer so schön sagt. Und im Sozialismus hat man in einem Verein eben keine Rechte ausser das man bezahlen darf. So habe ich das jedenfalls erlebt. Leider ist Diskreminierung leider auch ein Problem. Ich glaube aber das hat auch etwas mit Selbstvertrauen zu tun. Du hast selber geschrieben, das Deine Seite viel besser weil professioneller war. Das hat der Vorstand bzw. die anderen auch gesehen und da kommt dann der Neid auf. Leider laut Aussage meines Mannes auch eine typische schwedische Eigenart.

Leider kann ich Dich nur bedauern ob des Erlebten Dir aber nicht mit anderen Ratschlägen zur Seite stehen. Es gibt aber einen Diskremineringsobman dorthin kann man sich wenden. Ob es aber hilft und ob der ueberhaupt reagiert wage ich zu bezweifeln. Leider....

nur Mut und viel Glueck weiterhin

Erika

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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Tulipa » 13. November 2012 15:10

Hej,

habe ich nicht ganz so schlimm aber ähnlich erlebt. Besonders dieses Beleidigtsein, wenn man dem Vorstand behilflich sein will.

Ist das in D wirklich so viel anders? Keine Ahnung.

Ich habe das Problem so gelöst, dass ich nun selbst im (erweiterten)Vorstand bin, seitdem läuft es viel besser.
Vielleicht wäre das auch eine Lösung für dich, wann sind denn die nächsten Wahlen? Meist stehen in den Vereinen ja die Kandidaten für diese Posten nicht gerade Schlange.

LG
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Petergillarsverige » 13. November 2012 17:01

Genau sowas hab ich in Deutschland auch erlebt. Wer Vereine leitet muss irgendwie einen Durchsetzungswillen haben, sonst macht er sowas nicht. Diese Leute sind aber meist schwierig. Hab ich mal einem widersprochen, schon ist der dauerbeleidigt. Das hat glaube ich weniger mit dem Land zu tun als mit den Leuten.
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon HeikeBlekinge » 13. November 2012 17:17

Wow, das scheint also normal zu sein!

In Deutschland habe ich einige Jahre im Vorstand eines Vereines gearbeitet. Was auf Treffen beschlossen wurde, konnte vom Vorstand nicht nach Lust und Laune geändert werden. Entweder wartete man bis zum nächsten Treffen. oder, wenn es etwas wichtiges gab wurde ein Rundruf gestartet.
Es war auch eher so, dass man Mitglieder die sich fuer irgendeine Hilfe gemeldet hatten eher drängeln musste damit die in die Pötte kamen. Ueberhaupt: Hätte es da nicht ganz viel Zusammen- und Mitarbeit aller gegeben wäre das ganz schnell den Bach runter gegangen. Natuerlich musste der Vorstand Uebersicht ueber alles haben, aber das Zauberwort lautete eher deligieren.

Na, in Schweden scheint der Posten als Vorsitzender dann wohl als allerseits akzeptierter Fulltimejobb zu gelten :lol: ?

Auf gar keinen Fall wuerde ich mich zur Wahl stellen! Damit ich dann was sagen darf? Furchtbar! Bei der letzten Sitzung (meiner allerersten, ich bin seit September Mitglied - die haben ein Jahr gebraucht um mich ueberhaupt ueberzeugen zu können!) hat mich die Vorsitzende mehrmals eiskalt uebersehen! Es geht ja in Schweden immer sehr diszipliniert ab wenn es darum geht das Wort zu ergreifen. So meldet man sich artig und einer nach dem anderen kommt an die Reihe. Sie schaffte es mich mindestens 10 Minuten zu ignorieren, es war keinesfalls zu uebersehen das ich mich meldete! Als sie dann das Thema sogar abschliessen wollte, obwohl sie gleichzeitig in die Runde warf "gibt es noch Fragen?", hab ich dann laut Hallo gerufen! Mein Vorschlag, diese Broschuere mit ein paar deutschen Sätzen zu ergänzen, weil wir ja fast alle insbesondere im Turistikbereich tätig sind, und allein der Vereinsname Smakupplevelser von einem deutschen Touristen nur schwer verstanden wuerde, wurde sofort von ihr abgeschmettert! Das hätten sie schon mal besprochen und es wurde damals beschlossen das dies zu teuer wäre.
Ich traute mich noch kurz zu erwähnen das ich das machen könnte, ein paar einfache Sätze die zumindest erklären um was es sich handelt.
Daraufhin wurde abgestimmt - zu meinen Gunsten - und beschlossen das ich in der Arbeitsgruppe welche fuer die Entwicklung verantwortlich war mitwirken sollte. Das kann ich sogar schwarz auf weiss nachweisen anhand des Protokolls!

Diese Arbeitsgruppe (sie) hat sich nie zwecks Treffen gemeldet. Obwohl ich deutlich sagte, das sie mich anrufen sollen wann immer sie loslegen wollten!

Diese Frau, die ich erst dreimal im Leben getroffen habe und mit der ich nie viel geredet habe, scheint vielleicht ein persönliches Problem mit mir zu haben? Vielleicht gefällt ihr meine Nase nicht, vielleicht ist ihr meine Aussprache unangenehm, vielleicht mag sie grundsätzlich keine Ausländer oder Deutsche?
Allein deswegen ist so jemand wohl äusserst ungeeignet, aber keiner wird sich trauen ihr etwas zu sagen! Das Treffen selbst hat sie geleitet wie ein Feldwebel persönlich. Einwände, Vorschläge der Mitglieder: nicht machbar, punkt aus. Wird so gemacht wie sie es fuer richtig hält! Meistens hat sie geredet, nicht ein klitzekleines Lächeln die ganze Zeit, keine freundliche Geste. Nach und nach traute sich kaum noch ein Mitglied etwas zu sagen!
Ich schwor mir, das dies meine einzige Sitzung war an der ich teilnehmen wuerde! Und dabei bleibe ich auch!

Meine beiden ehemaligen schwedischen Lehrerinnen, zu denen ich sehr guten Kontakt habe, konnten gestern sehr gut nachvollziehen das ich mich diskriminiert fuehle. Ich war unsicher ob die Missverständnisse nicht doch an meinem schwedisch lägen, doch das wiesen beide ausdruecklich zurueck!
Der nette Vorschlag der Vorsitzenden ob sie lieber auf englich schreiben solle damit ich sie verstuende, stiess bei ihnen auf fassungsloses Kopfschuetteln! Eine Mitschuelerin sagte ohne mit der Wimper zu zucken, das ich sie allein aufgrund dieses unverschämten Satzes anzeigen solle!
Es war nämlich so, das ich ihr wiederholt schrieb das ich wissen wollte wo meine Produkte sind, welche sie auf eine Ausstellung mitnehmen wollte. Das wird öfter mal gemacht untereinander, weil ja nicht alle immer Zeit fuer jeden Markt haben! Wir stellen die Ware dann bei jemanden unter der auch hinfährt oder der auf dem Weg liegt fuer den der hinfährt.
Irgendwann reagierte sie endlich (da hatte ich angefangen mir meinen emaileingang von ihr automatisch bestätigen zu lassen weil ich ja nie Antwort bekam) und fragte treudoof sie wäre heute zufällig da und da gewesen (wo ich untergestellt hatte), sie wunderten sich alle warum da eine Kiste von mir stuende, fuer wen die bestimmt sei!?
Ich antwortete entsetzt, das das wie besprochen die Sachen fuer die Kulturausstellung.seien! Weshalb sie die nicht mitgenommen hätte? Ich wuerde doch nun auch schon geraume Zeit nachfragen was verkauft wurde oder wo ich abholen soll!
Ihre Antwort: Heike! Die Ausstellung war am 6.10! Wir haben heute den 20ten!
Ich: Natuerlich! Ich habe sie auch den Tag zuvor untergestellt und Bescheid gesagt!
Sie wies jegliche Verantwortung von sich und schlug mir dann das mit dem englisch vor.

Nicht EIN Wort der Entschuldigung. Nicht einmal das sie etwas vergessen oder uebersehen hat! Ganz nach dem Motto "Det är inte mitt fel!"
Wobei ich mittlerweile denke, das sie all das mit Absicht tut! Aber warum?

Ich habe ihrer Stellvertreterin ein paar Sätze geschrieben in denen ich deutlich aufgefuehrt habe was passiert ist, und wobei ich als Beweis auf das Protokoll verweise. Ich wuerde gerne wissen weshalb sie so wiederspruechlich handeln. Sehr deutlich habe ich gemacht, wie blossgestellt und verletzt ich mich fuehle und das ich ihr Verhalten, nämlich dass man die Missverständnisse jedesmal auf mein angeblich schlechtes schwedisch schiebt, nicht mehr akzeptiere!

Bis jetzt habe ich ueberhaupts nicht mehr gehört.
Mal sehen, in welche Richtung diese meine Unverfrorenheit los geht ;-)
Vielleicht bibbern sie, das mir noch eine Reihenmail aus Versehen rausflutscht...?


Entschuldigt bitte meinen laaaaaaaaaangen Beitrag und das ich euch so mit diesen Problemen vollquassel :-) Vielleicht ist das Thema ja auch als Warnung geeignet fuer diejenigen, die sich mit einem Beitritt in einem schwedischen Verein befassen und mit ALLEM rechnen muessen :lol: :lol: :lol:

lg
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon HeikeBlekinge » 13. November 2012 17:25

Petergillarsverige hat geschrieben:Genau sowas hab ich in Deutschland auch erlebt. Wer Vereine leitet muss irgendwie einen Durchsetzungswillen haben, sonst macht er sowas nicht. Diese Leute sind aber meist schwierig. Hab ich mal einem widersprochen, schon ist der dauerbeleidigt. Das hat glaube ich weniger mit dem Land zu tun als mit den Leuten.


Hast du wohl Recht! Die Frage fuer mich ist momentan die, wieviel man sich speziell in Schweden gefallen lassen muss und ob es tatsächlich eher anzuraten ist, immer nur den Mund zu halten.
Ich erwäge ernstlich die Vorsitzende fuer ihr Verhalten mir persönlich gegenueber in die Verantwortung zu ziehen!
Das ich andere Mitglieder auf die Geschehnisse hinweise, ist sicher nicht unbedingt von Vorteil.
Obwohl, in Deutschland wuerde ich das sofort machen. In Schweden (wer hält da schon zu einem Ausländer?) traue ich mich nicht.
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Speedy » 13. November 2012 18:57

Hallo Heike,

neee das wissen die auch ganz genau, dass Du Dich in Schweden nicht traust. Leider. Mein Schatz meinte im uebrigen, das ein Verein in Schweden aus Vorsitzenden, Kassör und Stellvertretung besteht. Aber alle Mitglieder haben selbstverständlich Mitspracherecht.

Kann es sein, dass die Frau irgendetwas gegen Deutsche hat oder schlechte Erfahrungen gemacht hat? Wäre eine Erklärung, oder?

Liebe Gruesse Erika ...und nein das ist schon in Ordnung, dafuer sind wir Foris da das man sich "ausheulen" kann...

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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon HeikeBlekinge » 13. November 2012 19:06

Speedy hat geschrieben: Kann es sein, dass die Frau irgendetwas gegen Deutsche hat oder schlechte Erfahrungen gemacht hat? Wäre eine Erklärung, oder?



Danke Erika!

Ja, das wäre eine Erklärung. Der Gedanke kam mir ja auch schon.
Wem dem so ist, diskriminiert sie allerdings eindeutig, oder sehe ich das falsch?
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Re: Schwedische Vereine - anders konstruiert als in D?

Beitragvon Speedy » 13. November 2012 19:21

Hallo Heike,

nein das siehst Du vollkommen richtig. Vielleicht solltest Du das mal bei einer Tasse Kaffee mit ihr selbst besprechen, so bei Dir zu Hause . So ein klärendes Gespräch kann manch ein "Missverständnis" klären, vor allem rechnen solche Leute nicht damit und kommen evtl.aus sich heraus.

Nur so ein spontaner Vorschlag

liebe Gruesse Erika


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