schwedische staatsbürgerschaft

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Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon Imrhien » 8. November 2008 16:39

liana2006 hat geschrieben:danke,
wo muß ich mich denn hinwenden? konsulat oder deutsches meldeamt?
wir wollen in ein paar jahren eh nach schweden gehen und dort leben. ich fände es also toll wenn ihr alle tore offen stehen...


Ich würde mal vermuten, dass das ebenso läuft wie umgekehrt, wenn ein deutsches Kind in Schweden geboren wird. Man muss in dem Fall zur deutschen Botschaft, bei Euch also zur schwedischen in Deutschland. Da muss man vermutlich ziemlich viel Papier ausfüllen und eine Gebühr zahlen. Mindestens eine Geburtsurkunde wird nötig sein, vermutlich auch irgendeinen "Beweis", dass er der Vater ist. Vielleicht reicht es das in einem Formular zu sagen? Keine Ahnung ob das so ist. Leichter wäre es, wenn Ihr verheiratet seid, seid Ihr?
Fragt mal an bei der Botschaft. Sicher bin ich mir auhc nicht ob es da Fristen gibt... Könnte schon sein, fragt einfach mal da an.

Grüße
Wiebke

hansbaer

Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon hansbaer » 8. November 2008 16:43

Für EInbürgerung ist das MIgrationsverket zuständig, aber ich würde mich auch zuerst an die Botschaft wenden, denn wenn ich es richtig verstehe, dann ist eure Tochter eigentlich seit Geburt schwedische Staatsbürgerin - man hat es dem Königreich Schweden nur nicht mitgeteilt :-)

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Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon Imrhien » 8. November 2008 16:49

hansbaer hat geschrieben:dann ist eure Tochter eigentlich seit Geburt schwedische Staatsbürgerin - man hat es dem Königreich Schweden nur nicht mitgeteilt :-)


So würde ich es auch verstehen. :)

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Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon liana2006 » 11. November 2008 15:57

ja, also verheiratet sind wir schon vor ihrer geburt gewesen...na dann werd ich mich mal an die botschaft wenden. schön dass man solchen dingen immer selbst hinterher rennen darf und einem das nicht schon bei der anmeldung eines "neuen erdenbürgers" gesagt wird dass die möglichkeit besteht...
aber dafür hat man ja so suuuupertolle leute hier die sowas wissen :danke:

hansbaer

Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon hansbaer » 11. November 2008 15:59

liana2006 hat geschrieben:ja, also verheiratet sind wir schon vor ihrer geburt gewesen...na dann werd ich mich mal an die botschaft wenden. schön dass man solchen dingen immer selbst hinterher rennen darf und einem das nicht schon bei der anmeldung eines "neuen erdenbürgers" gesagt wird dass die möglichkeit besteht...
aber dafür hat man ja so suuuupertolle leute hier die sowas wissen :danke:


Wenn sie in Deutschland geboren worden ist, wäre das auch ein bisschen viel verlangt. Umgekehrt muss man sich auch um die Formalien kümmern, wenn ein deutsches Kind in Schweden geboren wird.
Die Heirat hat übrigens keinerlei Einfluss darauf. Es geht nur darum, ob ein Elternteil schwedisch ist.

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Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon janaquinn » 11. November 2008 16:09

Hej Liana,
kenne mich nur mit der doppelten Staatsbürgerschaft Deutsch-Amerikanisch aus, aber vielleicht kann ich dir auch helfen. Wir haben uns nach den Geburten der Kids neben den normalen Geburtsurkunden auch noch jeweils eine internationale Geburtsurkunde ausstellen lassen, wo die Staatsangehörigkeiten meines Mannes und meiner Wenigkeit drinstanden.Damit sind wir auf´s Generalkonsulat maschiert und haben die Kinder angemeldet. Die Geburten wurden bei den Amerikanern registriert, war kein grosses Ding, zumindest bei Yannic 2001. Bei Taima machen die Damen und Herren auf der Botschaft hier in Stockholm reichlich Gezicke, wollen sie nicht anerkennen.....warum auch immer :roll: :roll: ...
Die deutschen Behörden akzeptieren die doppelte Staatsbürgerschaft ohne grosse Probleme, lt. jetziger Gesetzeslage können die Kinder sie auch nach dem 21. Geburtstag behalten.

Am besten wendet ihr euch an die schwedische Botschaft in Berlin, die müssten euch ja weiterhelfen können.

LG JANA
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hansbaer

Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon hansbaer » 11. November 2008 16:13

janaquinn hat geschrieben:wir auf´s Generalkonsulat maschiert und haben die Kinder angemeldet. Die Geburten wurden bei den Amerikanern registriert, war kein grosses Ding, zumindest bei Yannic 2001. Bei Taima machen die Damen und Herren auf der Botschaft hier in Stockholm reichlich Gezicke, wollen sie nicht anerkennen.....warum auch immer :roll: :roll: ...


Die deutsche oder die amerikanische?

nysn

Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon nysn » 11. November 2008 16:14

Die Heirat hat übrigens keinerlei Einfluss darauf. Es geht nur darum, ob ein Elternteil schwedisch ist.


Bei uns hatte sie das. Wir sind "sambo", also nicht verheiratet, und als mein Sohn 1994 in Schweden geboren wurde, bekam er automatisch nur die deutsche Staatsangehörgkeit nach der Mutter und nicht die schwedische.

Die schwedische würde er zwar problemlos auch bekommen - müsste dann aber mit ausdrücklicher Zustimmung des schwedischen Vaters beantragt werden. Ich als deutsche Mutter könnte das nicht "alleine" für ihn tun.

S-nina

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Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon janaquinn » 11. November 2008 16:18

Hej Fabian,
die Amis machen Gezicke....wollen Taima keinen Pass ausstellen und auch die Geburt nicht anerkennen. Die deutschen Behörden haben keine Wahl...sie ist in Deutschland geboren worden und hat zumindest ein deutsches Elternteil....sie ist absolut waschecht :twisted: :twisted: :twisted: .

Soviel ich weiss, haben die Herrschaften unter der Buschregierung, kurz nach den Anschlägen 2001, die Regeln verschärft...als wenn es was bringt.

Wir versuchen es jetzt noch einmal, in Deutschland, und wenn es dann nicht klappt,soll Taima irgendwann selber entscheiden, ob sie die amerikanische Staatsbürgerschaft haben will...oder eben auch nicht.

LG JANA
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hansbaer

Re: schwedische staatsbürgerschaft

Beitragvon hansbaer » 11. November 2008 16:23

@S-Nina: ich meinte damit, dass es für den Anspruch auf die Staatsbürgerschaft egal ist, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. Die Beantragungsprozedur ist mir natürlich nicht bekannt.

@janaquinn: ich dachte schon - die Basis für eine Ablehnung wäre da ja gar nicht vorhanden. Bei den Amerikanern würde ich mich schon früh darum bemühen. Doppelte Staatsbürgerschaften sind aus deutscher Sicht sowieso immer heikel, und da ist man am besten dran, wenn das gleich ab Geburt festgestellt wird. Angesichts der Möglichkeiten, irgendwann in den USA oder Kanada einfach so wohnen und arbeiten zu können, ist die amerikanische Staatsbürgerschaft auf alle Fälle sehr attraktiv. Wenn man überlegt, wieviele immer wieder mit ihren Green Cards kämpfen müssen, um dort leben zu können.


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