Schwedische Rezepte

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norder
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Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon norder » 22. Januar 2008 13:25

Hej,
ich glaub ich fahr nachher gleich mal zum Bauern um frische Eier zu kaufen.
Jetzt hab ich richtig Lust bekommen das mal zu testen.
Bin mal gespannt wie das wird :D

Grüße Karina

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Imrhien
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Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Imrhien » 22. Januar 2008 14:04

Uwe_Stgt hat geschrieben:Das Wörterbuch sagt "eingeweichter Stockfisch". Wie muß ich mir das vorstellen? Es klingt jedenfalls in der Tat widerlich... :?


Wenn es das ist was ich meine, dann ist das ein sehr weisser Fisch. Und salzig ist er. Meint Ihr den? Es ist ein Fisch, der getrocknet wurde und dann vor dem Verzher wieder in Wasser geweicht wird. Er soll sehr beliebt sein und darf angeblich bei keinem guten Julbord fehlen. Sagten mir jedenfalls die Schweden mit denen ich ein Julbord besucht hatte.

Ausserdem zur Frage was an Heiligabend gegessen wird...
hm, das war wohl früher ziemlich sicher der Julskinka. Der wurde im Topf (vielleicht so ne Art Römertopf?) zubereitet. Der Saft und das Öl das da rausläuft wurde dann mit einem Brot gegessen. Das Brot wurde getunkt. Daher heisst der Heiligabend auch oft noch dopparedan. Zumindest wurde mir das so glaubwürdig von einer älteren Dame erklärt. Sie meinte aber, dass heute nicht mehr so viele Leute "tunken" und lieber was anderes essen. Sie isst den Schinken aber immer noch so. Die genaue Zubereitung hab ich nicht, könnte ich aber bei Bedarf sicher erfragen. Ist ja noch etwas Zeit bis Weihnachten :)

Grüße
Wiebke

Smultron

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Smultron » 23. Januar 2008 22:41

Imrhien hat geschrieben:Wenn es das ist was ich meine, dann ist das ein sehr weisser Fisch.

Also, Stockfisch ist der Kablejau u. wird im Winter meist vor den Lofoten gefangen, gesalzen u. etwa 3 Monate an der Luft auf Holzgestängen getrocknet, ist dann knüppelhart. Mehrere Tage gewässert u. leicht gekocht, ergibt den Lutfisk. Auch nicht mein Geschmack...... Der Stockfisch ist eine begehrte und teure Delikatesse in südeuropäischen Ländern. Habe mal für meine portugisische Nachbarin einen getrockneten Sack in Empfang genommen. Geruch nach salzigem Fisch. Tage später brachte sie mir aus diesem (geweichten) Fisch, sehr lecker zubereitete frittierte Fischbällchen.

Smultron

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Smultron » 23. Januar 2008 22:50

Sabine hat geschrieben:Du hast recht-ist schon merkwürdig,das rohe Eigelb!

Ich habe als Kind sehr gerne ein rohes Eigelb mit Zucker verrührt gegessen. Gesund und eine gute alternative zu anderen ungesunden Süßigkeiten. Probiert es mal mit Eiern von glücklichen Hühner :!:

Sabine

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Sabine » 23. Januar 2008 22:52

Hoffentlich habt ihr da etwas:
Ich suche eine leckere(ca.10.000Kal. :shock: )Soße zum Sill mit jungen Kartoffeln.
Sie war einfach nur weiß.Es war literweise Sahne drin und ich glaube auch Joghurt....Zwiebeln waren extra
Ich hatte das Rezept...jetzt weg..
Habe es schon selber probiert zu machen-schmeckte wie Sahne mit Joghurt :roll:
Grüße
Sabine

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Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon HeikeBlekinge » 23. Januar 2008 22:52

Soviel ich weiß, wird dieser besagte Lutfisk nicht nur in Wasser aufgeweicht, sondern in Wasser mit Sodabeigabe...
Da weiß jeder Seifensieder weshalb er sooo schmeckt :-(
Kann sicher durchaus daran liegen, das ein unbedarfter ihn anschließend nicht genügend wässert um das Soda wieder zu entfernen.

An der Konservierungsmethode kann es jedenfalls nicht liegen!
Die ist althergebracht und als bewährt befunden.

Kabeljau - oder Dorsch - ist ja ein absolut feiner Fisch! Die Briten würden ihn seeehr vermissen ;-)
Ich hatte letztes Jahr das Vergnügen Dorsch frisch zubereiten zu dürfen - Herrlich! Er muss ja über 24 Stunden liegen, damit er nicht komplett zerfällt bei der Zubereitung! Haben wir eingehalten, aber trotzdem ist eine Art Frikasse draus geworden -ABER wohlschmeckend!

Sabine

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Sabine » 23. Januar 2008 23:09

@Smultron
Kenne ich!mein Papa und ich lieben Zuckerei!
Meine Tochter macht sich manchmal heimlich mit ihm eines,oder zwei,oder :D Da ich eigene Hühner habe und sie nur "bio" futtere,weiß ich was ich esse :wink:
Leicht aufgeschlagen...mhhh.
Aber so ein Eigelb-nackt- sieht schon etwas anders aus.Schmeckt aber superlecker!
Grüße
Sabine

Storstadstjej

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Storstadstjej » 25. Januar 2008 14:55

Na dann schmeiss ich meine 50 Öre auch hier hinein:

VÄSTERBOTTENPAJ

Man barucht:

125 g Butter
3 dl Weizenmehl
etwas Wasser ..........................für den Teig (bei mir kommt noch ein Spritzer Zitronensaft rein)

225 g geriebenen Västerbottensost
1/2 dl Milch
1/2 dl Sahne (ich nehme matlagningsgrädde, man kann auch 1 dl Sahne nehmen und weglassen)
3 Eier
salz, pfeffer ........................für die Füllung

Und garniert wird mit:
Einer Mischung aus etwas Creme Fraiche, Schnittlauch und löjrom (deutscher Ersatz - kleinkörniger Kaviar)

Den Teig zusammenmischen, eine halbe Stunde im Kühlen ruhen lassen, in der Kuchenform gleichmässig ausbreiten, 10 - 15 minuten bei ca 200 grad vorbacken. In der Zeit vermischt man die Zutaten der Füllung: Eier und Sahne schlagen, miteinander vermischen, Käse rein, würzen (an der Stelle nicht zu viel naschen! :) ) Die Mischung anschliessend in die Form giessen und bis zur goldbraunen Kruste backen, ca 20 Minuten. Vor dem servieren lässt man den Paj etwas abkühlen, garniert ihn...
Smaklig måltid!
[/b]

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Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Imrhien » 25. Januar 2008 15:40

Ui, das klingt lecker.

Das ist fast das gleiche Rezept, das ich für die Quiche Lorrain mache...
Lecker aber nicht unbedingt was für Figurbewusste :)

Jedenfalls werde ich das hier mal testen und vergleichen.

Liebe Grüße und danke

Wiebke

Sabine

Re: Schwedische Rezepte

Beitragvon Sabine » 25. Januar 2008 19:33

Oh, das hört sich wahrlich nach -anschließend -wird- zwei- Tage -nix gegessen - an!
Sehr lecker!
Vielen Dank
Grüße
Sabine


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