Hej!
Das ist so eine Sache mit Kinderbüchern:
Astrid Lindgren ist nicht einfach zu lesen, wenn man die Bücher zum ersten Mal liest.
Ich konnte "Kalle" und "Ronja" auf Deutsch immer noch fast auswendig. Da war es ein Vergnügen auf Schwedisch!
Wirklich leicht finde ich schwed. Enid-Blyton-Übersetzungen. "Fünf Freunde" ("Fem" på svenska) etc. ist so schlechte, einfache, vokabelarme Literatur, dass man sehr schnell Erfolge feiert, auch wenn man das Buch vorher noch nie gelesen hat. Und man lernt "Camping-Vokabeln": tält, ficklampa.... auch nicht schlecht, fand ich damals!
Allerdings strebt man schnell nach "Höherem", also besserer Literatur.
Gekauft habe ich die Bücher in einem Antiquariat auf der Heimreise aus dem Urlaub.
Mit Kitsch-Romanen (Viveca Lärn: "Saltöborna") habe ich allerdings anfangs eine Bruchlandung erlitten: Das war viel zu schwer! Mittlerweile kann ich das auch lesen.... bloss habe ich keine Lust mehr. Da kann ich viel mehr Lesevergnügen mit diversen Krimis haben.
In Sachen Krimis kann ich Camilla Läckberg sehr empfehlen: Die sind nicht nur spannend, sondern liefern nebenbei immer noch eine ganze Menge Alltagsvokabular: das ganz alltägliche Familienchaos inkl. bajsblöjor etc.

Wünsche allen viel Spass beim Schwedisch-lernen, Krimis geniessen, Astrid-Lindgren "in Echt" verstehen!
Många hälsningar,
Reg