Schweden wir kommen - oder doch nicht?

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SchwabenFabi
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Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon SchwabenFabi » 28. Oktober 2012 14:57

Hallo erstmal.
Nachdem ich nun schon bei der ein oder anderen Google-Suchaktion immer wieder beim Schwedentor-Forum gelandet bin und auch schon einige Impressionen von den Vorstellungen und Ausgangssituationen der anderen Auswanderungswütigen erhalten haben, ist es nun mal Zeit, die eigenen Fragen zu stellen.

Zur Ausgangsituation:
Ich und meine Noch-Freundin (Noch-Freundin, weil wir uns darauf geeinigt haben, dass das Abenteuer Auswandern nur mit dem ominösen Ring angegangen wird) sind in den letzten Jahren durch Urlaube in Schweden zu Schwedenfans mutiert.
Durch unsere Ausgangslage (Sie ist in einem Jahr mit dem Mathe-Master fertig, ich bin mit meinem Job im Steuerrecht nicht wirklich zufrieden) kamen wir auf die Idee, ortsungebunden und noch voller Tatendrang, nach Südschweden (z.B. Smaland/Kalmar) auszuwandern. Als Grundvoraussetzung dafür sind wir zur Zeit dabei, die schwedische Sprache zu lernen. Dies sehen wir, neben einem Job zumindest für einen von Beiden, als absolute Notwendigkeit, auswandern zu können.
Da mit deutschem Steuerrecht in Schweden wahrscheinlich nicht viel zu holen ist (falls ich mich täuschen sollte, bin ich über jede Information dankbar!), ist vermutlich erst einmal Sie diejenige, die die Brötchen verdienen wird.
Ich habe mir daher viele Gedanken gemacht, welcher Tätigkeit ich in Schweden nachgehen könnte. dabei sind unter anderem folgende Ideen herausgekommen:

1. Idee: Das Handwerk
Ich würde mich definitiv als handwerklich geschickt bezeichnen, habe jedoch keinerlei fachliche Ausbildung in dem Bereich. Gibt es Möglichkeiten, auch ohne eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf tätig zu werden?

2. Idee: Der Tourismus
Die schönsten Urlaube waren Aktiv-Urlaube in der Mehr(Wildcampen)-Oder-Weniger (Campingplatz)-Natur Schwedens. Hervorzuheben ist hier eine Fahrradtour, die meiner Meinung nach sicherlich auch andere Personenkreise ansprechen sollte - vor allem, wenn der Planungsaufwand wegfällt.
Die Idee ist dabei, geführte Radwandertouren mit kleineren Gruppen (10-15 Teilnehmer) für (zunächst deutsche) Jugendliche ab ca. 16 Jahren anzubieten. Die Organisation würde dabei alles inklusiv An- und Abreise ab Deutschland umfassen.
Das benötigte Startkapital würde sich in Grenzen halten, lediglich die Anschaffung geeigneter Fahrräder wäre ein größerer Posten, der sich ggf. durch Radleihen nach Bedarf zunächst vermeiden liese.
Denkt ihr, dass es ausreichend viele Interessenten für einen Urlaub in dieser Richtung gibt? Es sind insgesamt Touren über 70 Tage (2x 10 Tage, 2x 15 Tage und 1x 20 Tage) angedacht, was damit die Hauptsaison abdecken sollte (Mitte Juni - Ende August). Eine Tätigkeit für das verbleibende Jahr ist damit allerdings noch nicht gefunden.

So, der Text wurde jetzt doch etwas länger. Ich freue mich über jeden, der den ganzen Beitrag liest - und noch mehr über jeden, der ihn kommentiert!
Vielen Dank im Voraus.

Fabi

PS: Bevor ich es vergesse - wir gehen unserer Ansicht nach kein wirkliches Risiko ein, da ich in meinem Beruf bei einer möglichen Rückkehr nach Deutschland immer wieder einen Job finden würde und sie sich sowieso erstmalig bewerben müsste. Das einzige, was wir verlieren könnten, wäre unser Erspartes und Zeit.

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon meckpommbi » 28. Oktober 2012 16:10

lannst du deinen job eventuell auch als heimarbeitsplatz in Schweden weiterfuehren ? als variante drei
gruss birgit

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon Imrhien » 28. Oktober 2012 19:53

Hej,
ich denke mal, dass die Tourismus-Geschichte eher schwierig wird. Wenn Du kein Problem mit dem Risiko hast, dann versuch es. Aber ich vermute, dass es einfacher sein wird, bzw. sicherer, sich mit Handwerk und Nebenjobs über Wasser zu halten. Vor allem wenn Deine Frau dann was anderes hat.
Handwerk ist in Schweden immer gefragt. Die werden nicht schlecht bezahlt und wenn man gut ist, findet man in der Regel was. Natürlich bevorzugen sie auch hier ausgebildete, aber ich kenne auch Leute, die es nicht sind und einen Job haben.
Von denen weiss ich, dass sie sich persönlich vorgestellt haben, während sie den Schwedischkurs der Kommune absolviert haben. Sie sind da also mit mittelprächtigen Schwedischkenntnissen (so Grundkenntnisse) hin. Dann haben sie ein Probearbeiten angeboten und haben eine Stelle bekommen. Das muss nicht immer klappen, kann aber.
Wichtig ist in Schweden auch, dass man gemocht wird vom Chef. Die legen recht viel Wert darauf ob sie jemanden mögen. Manchmal kann das über mangelnde Ausbildung hinweghelfen.
Allerdings kann es auch mal schief gehen. Ein Bekannter von mir wird auch regelmässig gemobbt von den Kollegen, weil er kein Schwede ist, kein sooo gutes Schwedisch spricht und weil er nicht so machomässig unterwegs ist wie die dort. Das ist vermutlich einfach ziemliches Pech mit der Gruppe. Aber man sollte immer im Kopf haben, dass man notfalls einen Plan B braucht. Das scheint aber vorhanden zu sein, da Ihr ja zurück könnt und vor allem ungebunden seid, sprich keine Kinder von Euch abhängig sind.

Viel Glück!

Grüsse

Kling
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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon Kling » 28. Oktober 2012 22:45

Da wo ihr hinziehen wollt ist natuerlich ein grosses Tourismusgebiet. Ich sehe es auch als ein Risiko ein was in der Tourismusbranche anzubieten. Denn es gibt einfach zu viele Veranstalter und ihr muesstet ja auch gucken das ihr in der Zeit so viel Geld reinarbeiten könnt um davon auch im Winter zu leben auch wenn deine Frau Arbeit finden sollte.
Es ist auch in der Kalmarregion nicht so einfach Arbeit zu finden. Klar gibt es dort mehr freie Stelle aber die Schweden stellen halt gerne ihre eigenen Landsleute ein. Das darf man nicht vergessen. Man muss immer damit rechnen, wenn man nicht gerade einen Beruf hat der gesucht wird, dass man ca 1 Jahr braucht um einen Job zu finden. Vorallem ist es auch schwer aus Deutschland sich zu bewerben.

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon SchwabenFabi » 30. Oktober 2012 17:34

Hallo,

vielen Dank für eure ersten Einschätzungen.

Meinen jetzigen Job als Heimarbeitsplatz fortzuführen war auch schon angedacht worden. Allerdings ist das Auswandern in vielerlei Hinsicht ein Bruch mit dem Alten. Ein Verbleib beim jetzigen Arbeitgeber scheidet für mich daher definitiv aus - die Tätigkeit für einen anderen Arbeitgeber fortzuführen wäre für mich jedoch nur eine Notlösung (Wobei es nicht schlecht ist, neben einem Plan B auch eine Notlösung für Plan A zu haben...).

Die Einschätzung zum Tourismus ist schade - wenn auch nicht ganz unerwartet. Wobei sich diese Überlegung andere Tätigkeiten ja nicht ausschliesst und somit als zweites Standbein zumindest ausprobiert werden könnte (klar, das eingesetzte Kapital müsste dann noch überschaubarer sein, falls es zum scheitern kommt).

Die Idee mit dem Probearbeiten ist gut. Wobei das natürlich von hier aus schlecht zu planen ist^^ Wie ist denn die Konkurrenzsituation bei schwedischen Handwerkern? Eine weitere Ausbildung würde ich - falls dies möglich sein sollte - nicht ausschliessen.

Eine ganz andere Idee, die zumindest einen Teil meinen erlernten "Fähigkeiten" abdecken sollte: Wie schaut es in Schweden mit Buchhaltern aus? Ich meine, auch in Schweden wird doch wohl jedes Unternehmen/Firma eine Buchhaltung haben, die geführt werden muss?

MfG

Fabi

Kling
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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon Kling » 30. Oktober 2012 21:10

Handwerker werden immer mal gesucht. Viele Deutsche bieten so etwas fuer Deutsche an die ein Ferienhaus haben. Sprich Handwerkarbeiten, Gras mähen, Baumaterial besorgen. Aber auch da gibt es schon sehr viele. Wichtig ist dabei natuerlich die Sprache und man muss schon genaues Wissen und Können haben um dies auszufuehren. Teilweise werden Handwerker bei Zeitarbeitsfirmen gesucht. Man muss es einfach probieren genaues kann hier wohl keiner sagen.

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon SchwabenFabi » 6. November 2012 20:22

Eine Frage stellt sich in der ganzen Angelegenheit noch. Wie gesagt, meine Freundin ist in einem Jahr mit der Mathestudium (Master) fertig - und fragt sich schon seit längerem, was sie danach machen kann.

Habt Ihr eine Idee, was Sie in Schweden damit machen könnte? In Deutschland gibt es neben Logistik-, Management-, Versicherungstätigkeiten auch Möglichkeiten un der Unternehmensberatung, was meines Erachtens mangels entsprechender Sprachkenntnisse - zumindest zu Anfangs - jedoch nur schwer möglich ist.

Habt Ihr noch andere Ideen? Eventuell sogar Firmen, die entsprechende Leute suchen?

Vielen Dank.

Fabi

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon Krümel7 » 7. November 2012 20:35

Hej Fabi,

hast du für dich mal an eine der großen Beratungsgesellschaften gedacht, die ja sicher auch in Schweden über Büros verfügen? Vl. brauchen die ja jemanden, der sich in Buchhaltung und Ust-recht auskennt. Allerdings kann ich gut verstehen, wenn du in dieser Richtung nicht mehr weiterarbeiten möchtest. Arbeite auch in der Branche (in D).

Grüße krümel7

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon SchwabenFabi » 15. Februar 2013 11:20

So.

Das Thema Auswandern rückt so langsam näher.

Meine Freundin ist sich in zwischenzeit ziemlich sicher, einen passenden Job in Schweden zu finden (Mathematiker werden anscheinend ziemlich oft gebraucht - nur die wenigsten Unternehmen wissen, dass sie einen Mathematiker brauchen...).

Die schwedische Sprache wird mehr oder minder fleissig gelernt - ich bin noch nicht ganz so bei der Sache, weil für mich der Traum des Auswanderns am Punkt der Tätigkeit immer noch hakt.

In Zwischenzeit bin ich auch an dem Punkt, dass ich meine bisherige Tätigkeit (Steuerfachangestellter) mit dem Haupttätigkeitsfeld Buchhaltung durchaus auch in Schweden fortführen würde. Deshalb hier die Frage an euch:

Hat man als deutscher Buchhalter (2 Jahre Berufserfahrung) eine Chance in Schweden?

Oder gibt es Jobs, die von Unqualifizierten ausgeübt werden können? Ich würde mich dabei als ziemlich geschickt in den meisten Dingen ansehen - aber eben nich offiziell qualifiziert. Würde natürlich auch nochmals eine Ausbildung oder eine Weiterbildung machen, falls dies hilft. Ich bin hier über jeden Vorschlag dankbar.


Zur aktuellen Gedankenlage - wir sind in Zwischenzeit bei folgender Problemkonstellation angekommen:

1) Ich habe keinen Job und muss entsprechend beschäftigt werden.
2) Wir möchten auf jeden Fall ein eigenes Haus haben.
3) Falls es doch nicht klappen sollte bzw. ein Ortswechsel wegen ihrer Arbeit notwendig wird, wäre am Anfang eine Mietlösung vorteilhaft.


Konstellation a)

Wir kaufen uns ein Haus, dass durch mich renoviert werden kann/muss, was 1-2 Jahre in Anspruch nehmen kann/dürfte. In dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, die Sprache zu vertiefen und nach einem (unqualifizierten) Job zu suchen, der die finanzielle Lage entspannt und vor allem Beschäftigung bietet. Damit wären 1) und 2) abgedeckt, Risiko bleibt bei 3).


Konstellation b)

Wir mieten eine Wohnung/ein Haus und sind damit weitgehend ungebunden. Ich habe jedoch nichts zu tun und muss in kurzer Zeit einen Job/eine Beschäftigung finden. Damit wäre 3) abgedeckt, 1) ungelöst und 2) zumindest vorübergehend ausgesetzt.


Vorteil von Konstellation a) wäre dazu noch, dass Überlegungen hinsichtlich einer Selbständigkeit Vor-Ort ausgelotet und ggf. mit wenig (finanziellem) Aufwand ausprobiert werden könnten.


Bin euch für jede Hilfe dankbar - was ich noch mehr fürchte als nicht auswandern zu können, ist nichts zu tun zu haben...

Viele Grüße

Fabi

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Re: Schweden wir kommen - oder doch nicht?

Beitragvon Lussekatt » 15. Februar 2013 11:59

SchwabenFabi hat geschrieben:Hat man als deutscher Buchhalter (2 Jahre Berufserfahrung) eine Chance in Schweden?

Wenn man die schwedische Sprache fließend beherrscht, das schwedische Steuersystem kennt und die schwedischen Unternehmensgepflogenheiten aus dem ff beherrscht - natürlich.

SchwabenFabi hat geschrieben:Oder gibt es Jobs, die von Unqualifizierten ausgeübt werden können?

Solche Jobs sind sehr rar. Und werden meistens an Einwanderer aus Ländern mit sehr niedriger Bildungsquote vergeben.

SchwabenFabi hat geschrieben:Ich würde mich dabei als ziemlich geschickt in den meisten Dingen ansehen - aber eben nich offiziell qualifiziert. Würde natürlich auch nochmals eine Ausbildung oder eine Weiterbildung machen, falls dies hilft. Ich bin hier über jeden Vorschlag dankbar.

Du kannst dich im Prinzip in jedem Bereich, der dich interessiert, weiterbilden. Ob Universität (Voraussetzung: fließende Schwedischkenntnisse). Finanzieren musst du das natürlich selbst. Anspruch auf CSN hast du erst nach 2 Jahren im Land.

SchwabenFabi hat geschrieben:Konstellation a)

Wir kaufen uns ein Haus, dass durch mich renoviert werden kann/muss, was 1-2 Jahre in Anspruch nehmen kann/dürfte. In dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, die Sprache zu vertiefen und nach einem (unqualifizierten) Job zu suchen, der die finanzielle Lage entspannt und vor allem Beschäftigung bietet.

Bei der Konstellation frage ich mich, wie du deine Sprachkenntnisse vertiefen möchtest. Willst du das Haus in Vollzeit renovieren? Oder parallel Sprachkurse besuchen? Vom Hausrenovieren lernt man in der Regel die Sprache nicht. Denn soweit ich dich verstanden habe, willst du das Haus in Eigenregie renovieren, um Geld zu sparen?
Zum Thema "unqualifizierten Job suchen": siehe oben.


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