Pink_Panther hat geschrieben:
So - klingt das bekannt, oder wollen mich jetzt einige lieber steinigen? Vielleicht trage ich ja eine rabenschwarze Brille, statt einer rosaroten?
Auf jeden Fall kann ich bestätigen, dass Kindergarten und Schule eine Art Spionauftrag vom Sozialamt haben. Man kann in Schweden ganz schnell seine Kinder loswerden.
Hej, rabenschwarz

Vermutlich. Aber ein bisserl was anderes als rosarot kann bei dem Unternehmen Auswandern nicht schaden. Nur, ganz zu dunkel sollte man es auch nicht gleich zu Anfangn sehen, sonst machts ja gar keinen Spass mehr
Oder?
Was den Spionageauftrag angeht, ich weiss nicht in welchem Bezug Du das jetzt meinst, aber ich denke, das hängt auch stark vom län und vom Personal ab. Aber ich habe da auch schon erlebt (zum Glück nicht in unserem Ortsteil und somit nicht bei meinen Kindern), dass Kinder ausgefragt wurden ob die Mama denn heute daheim sei oder nicht. Da ging es um eine Frau, die Schicht hatte und das Auto mehrmals vor der Türe stand, bzw. eben nicht. Laut Meinung des Personals sollte die Frau tagsüber schlafen, denn nur dazu hatte sie den Platz erhalten. Sie arbeitete ja Nachts und hatte eine SOndergenehmigung, weil sie ja tagsüber eigentlihc da war... Also nur so lange sie schlief, durfte das Kind in den Kindergarten. War das AUto nun weg, obwohl sie ja eigentlich schlafen sollte... oj oj, sie war doch wohl nicht shoppen???? Da fragten die echt mehrmals das Kind aus, das natürlich keinen Plan hatte was Mama macht oder nicht. Und manchmal eben auch sagte, dass sie arbeitete oder schlief auch wenns nicht stimmte. Das gab wohl Ärger, die Mutter hat sich dann ziemlich beschwert, weiss aber nicht was draus geworden ist.
Ich habe das zwar noch nicht so erlebt, aber ich wurde auch schon angesprochen wenn mein Auto daheim vor der Tür war, obwohl ich doch arbeite?? Dass ich viele Dinge von daheim aus arbeite, Kurse vorbereiten, Schwedischkurs und auch teils für meinen Bürojob, das wussten die nicht. Verstehen auch viele immer noch nicht, dass ich so flexible Arbeitszeiten habe. Kann eigentlich kommen und gehen wie ich will, mein Chef will nur sehen, dass das Ergebnis stimmt. Wenn ich wochenlang nicht ins Büro komme aber immer schön brav arbeite und mails beantworte, wäre ihm das auch recht. Sieht aber natürlich für Nachbarn und Erzieherinnen so aus als würde ich nicht arbeiten und mein Kind geht trotzdem in die Betreuung und zwar mehr als die anders erlaubten 15 Stunden. Zum Glück scheinen sie mir bisher alle zu glauben, sonst sollen sie meinen Chef anrufen

Und die Schule bei der ich den Fernkurs belegt habe.
Zum letzten Teil Deines Beitrags, auf welche Zeit stützt Du das? Meinst Du dass das immer noch heute so ist? Ich hatte das eher so verstanden, dass sich diese Beispiele, dass man das Kind verliert, auf die Vergangenheit beziehen. Habe aus näherer Zeit keine Beispiele gehört und ich habe jetzt auch nicht das Gefühl, dass alle arg geängstigt sind. Insgesamt vielleicht etwas weniger konsequent und vorsichtiger mit den Äusserungen dem Kind gegenüber... aber das kann ja auch kulturbedingt sein. Ich bin jedenfalls nicht viel anders als sonst auch

Kann also heissen, dass ich auch mal lauter schimpfe wenn was nicht ok ist. Oder deutlich Grenzen aufzeige und Konsequenzen androhe, die dann auch durchgesetzt werden, auch bei lautem Gebrüll der Kinder (kein Fernsehn oder so was in der Art, als Beispiel).
Das klingt dann durchaus mal übler wenn die Kinder laut brüllen weil sie kein godis bekommen oder nicht noch ein neues Spielzeug oder eben doch ins Bett müssen, auch wenn sie denken, dass es noch nicht genug war.
Grüsse
Wiebke