Ich finde das ganz normal

. Die beiden Grossen ahben auch so was gemacht, allerdings im Kiga schon, am Ende der Kiga zeit. Da ist die ganze gruppe zu Fuss los und hat sich die Häuser angeguckt und haben dann das Kind davor fotografiert. Teilweise haben sie dann ein bisschen im Garten gespielt bevor sie wieder zurück sind.
Das Ganze gehörte zum Thema "Wer bin ich", "Wo wohne ich" etc. Sie haben dabei über Strassennamen, Nummern etc gesprochen. Mit den Fotos kann man viel machen, beim Sohn haben sie damit eine kleine Stadt auf dem Fussboden gebaut, mit Strassen etc, wo die Kinder dann mit Autos drauf spielen konnten. Die Fotos und Strassen wurden mit Folie festgeklebt, fanden die kinder supertoll.
Auch bei älteren Kindern kann man viel damit machen, das einbauen in den Matheunterricht (gerade und ungerade Hausnummern etc). Es steckt also normalerweise ein pedagogischer Gedanke dahinter, die Häuser sind etwas aus dem Nahbereich, zu dem die Kinder relatieren können und es erleichter ihnen das Lernen, da es nicht so abstrakt ist. Ausserdem habe ich es immer nur erlebt, dass Kinder stolz darüber waren, dass sie entweder ihr Foto mitbrachten oder Besuch bekamen.
Dass man das als Vergleich sehen könnte, wer wie wohnt und wer mehr geld hat, darauf bin ich noch nicht gekommen

. Aber das kann man natürlich, wie mit so vielen anderene Sachen. Aber wir wohnen in der Hinsicht wohl noch recht gut, ländlich und die Kinder nicht so extrem fixiert auf Sachen. kommt sicherlich noch, unsere Älteste ist erst 11

//Nanna