Hej Tulipa,
ich versteh Deinen Gedanken schon. Obwohl ich Nanna recht geben muss. Der Gedanke der Lehrerin ist vermutlich einfach, dass die Kinder damit leichter an ein Thema rangehen. Bei uns in der Vorschule machen sie auch viel um das Thema Familie und Heim, was ja logisch ist. Aber da die Kinder hier schon sehr sehr statusorientiert sind, nervt mich da auch einiges. Da ist schon sehr wichtig wie man wohnt und wie gross die Zimmer sind und welches Spielzeug da drin steht. Ich hab nicht selten gehört, dass ein Kind meinte, dass es daheim ein grösseres Auto habe oder ein schnelleres Auto oder eine grössere Hüpfmatte oder was auch immer. Da werde ich schon mal gefragt was das Auto denn so könne und mir wird erklärt, dass die Legosammlung daheim, vom grossen Bruder ja noch viiiieeeel grösser ist. Das nervt unglaublich.
Mein SOhn ist auch schon voll dabei und das macht mich noch mehr wahnsinnig. Was spielt das für eine Rolle? Hauptsache man hat Spass beim Spiel???
Ich denke also schon, dass gerade die Eltern, wenn sie denn so eine Sammlung an Bildern sehen, dazu verleitet werden können Neid zu empfinden oder zu vergleichen. Die Kinder müssen diese Denkweise ja irgendwo herhaben. Aber es sind ja zum Glück nicht alle so.
Viele Schweden sind davon ebenso genervt wie ich, oder wir
Grüsse
Wiebke