schulbetreuung

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blue

Re: schulbetreuung

Beitragvon blue » 17. Februar 2007 09:03

@ Linnea ...nein Schwerfen..
Lessenich war mir zu Hardcore :wink:

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Re: schulbetreuung

Beitragvon janaquinn » 17. Februar 2007 09:19

Hej, so um von dieser Grundsatzdisskusion wegzukommen und zum eigentlichen Thema zurück zufinden:
Ich habe gerade gesehen, das es in der Komune, in die wir ziehen, keine Waldorfschule/-kindergarten gibt, ist es möglich, die Kinder in einer anderen Komune, z.b. angrenzend, anzumelden?
Ich möchte, wie bereits geschrieben, Taima in einem Waldorfkindergarten anmelden, einfach weil mir das Konzept sehr gut gefällt, die spezielle Förderung der Talente und Vorlieben der Kinder.
Womit deine Frage auch beantwortet wäre, blue,wir haben leider noch keinen Platz, da andere Sachen bis dato einfach wichtiger waren: PN, Haus und Konto. Nun können wir uns auf die anderen Sachen stürzen.
So´nun muss ich mich erstmal um meinen Haushalt kümmern, solange meine kleinen "Monster" noch schlafen. :wink:
vi ses JANA
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Re: schulbetreuung

Beitragvon linnea » 17. Februar 2007 09:24

schaaade :D

wir sind ab Sommer in Lessenich, nachdem wir Blumenthal ausprobiert haben und es absolut da nicht so ist wie wir es erwartet haben.

Naja bevor wir komplett OT werden 8) sollten wir mal weiter mit PN schreiben

@Jana
ich freu mich das dir die Waldorfpädagogik für Taima gefällt :wink:

Waldorfschulen/Kindergärten)(auch in Schweden) sind Private Einrichtungen, selbst wenn du 100km dort hinfahren musst kannst du das tun.
Auch in Schweden sind Waldorfeinrichtungen in freier Trägerschaft, sprich Elterninitiativen...

glada

Re: schulbetreuung

Beitragvon glada » 17. Februar 2007 09:57

linnea hat geschrieben:Waldorfschulen/Kindergärten)(auch in Schweden) sind Private Einrichtungen, selbst wenn du 100km dort hinfahren musst kannst du das tun.

Was man auch immer über Waldorf oder anderen pädagogischen Konzepten denk: Bedenkt dabei, dass Kontakte außerhalb des Kindergartens nahezu unmöglich werden, je weiter der Kindergarten vom Wohnort entfernt ist. Selbst, wenn unsere Kinder im Ort in der Vorschule/im Kindergarten sind, ist es nicht einfach, dass sie nachmittags oder an Wochenenden mit anderen Kindern spielen können.

blue

Re: schulbetreuung

Beitragvon blue » 17. Februar 2007 10:40

aha Oliver...jetzt wird es doch wieder interessant..

warum ist es nicht einfach dass die Kinder in der freien Zeit miteinander spielen obwohl sie sich evt. aus Kiga und Schule kennen?

Ich schaue hier aus meinem Fenster und sehe Kinder verschiedenen Alters auf der Straße spielen sobald es das Wetter nur annähernd zu läßt...warum nicht in Schweden? sie kennen sich weil es Dorfkinder sind die zusammen aufwachsen

glada

Re: schulbetreuung

Beitragvon glada » 17. Februar 2007 11:00

Ich hatte dabei überhaupt keinen idiologischen oder pädagogischen Hintergedanken. Die Freunde meines Sohnes wohnen ca. 6 und 9 km weiter weg, die Eltern sind berufstätig, sodass es einfach rein organisatorisch schwierig ist. Mal abgesehen von der vielen Fahrerei.

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Re: schulbetreuung

Beitragvon oka-kate » 17. Februar 2007 11:15

hej,

wie in allen anderen threads kann man es lesen, man darf die schweden nicht mit den deutschen vergleichen.

ich meine auch um soweiter man in den kiga fährt umso schwieriger wird es für die kids anschluß an die kinder im wohnort zu finden. meine tochter geht nur in eine 4 km entfernte schule für LRS. die kinder hier in der ortschaft wo wir wohnen wollen nichts mit ihr zu tun haben, da sie nicht hier in die schule geht. und das ärgert meine tochter sehr. und da soll es sich lohnen nur wegen dem konzept eines waldorf- kiga soweit zu fahren, und die kinder zu gefährden das sie den anschluß verlieren an die ortschaft.

gruß katja
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blue

Re: schulbetreuung

Beitragvon blue » 17. Februar 2007 12:31

hej ich meinte meine Bemerkung an Oliver auch nicht ideologisch, ich versuche mir nur ein (Straßenbild) Schwedens aus der Entfernung zu machen.

Situation hier: Kinder gehen in 2-3 öffentliche Kiga´s oder wie wir in Waldorf....die Erwachsenen haben so ihre Meinung auch die Aussage man fände unter den Kinder ja dann kein Anschluß...
Aber die Praxis zeigt, die Kinder in Alterstufen von 3-8 Jahren treffen sich auf der Straße egal welcher Ausbildung und Kiga sie entstammen....

wie treffen sich die Kinder Schwedens....nur über VErabredung oder finden sie sich auch mal locker zúsammen auf der Straße, Spielplatz ect...da sind Kinder nämlich ganz unkompliziert auch ohne gemeinschaftliche Vormittagsbetreuung.

Oder sind viele Kinder von Euch nachmittags alleine zu Hause?

Gruß
Heike

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Re: schulbetreuung

Beitragvon oka-kate » 17. Februar 2007 12:37

hej,

also ich kann ja nur von deutschland berichten.

aber meine zwei großen muß ich gestehen, sind fast immer alleine. das sie auf grund der entfernung(4km bis zur schule) ausgegrenzt wird. und der mittlere wird gemieden weil er ja ne schwester hat die LRS hat.
laut aussage mancher kinder in seiner klasse die mit ihm zur schule gehen, sei das ansteckend deswegen würden sie mit ihnen nichts zu tun haben wollen. ich hoffe nunmal das es in schweden anderst ist. aber ich werde auf jeden fall wenn es möglich ist nicht den fehler machen und meine kinder unnötig in entferntere schulen oder kiga schicken. da mir der soziale kontakt in der ortschaft selber eigentlich sehr wichtig ist.

gruß katja
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glada

Re: schulbetreuung

Beitragvon glada » 17. Februar 2007 12:37

wie treffen sich die Kinder Schwedens....nur über VErabredung oder finden sie sich auch mal locker zúsammen auf der Straße, Spielplatz ect...da sind Kinder nämlich ganz unkompliziert auch ohne gemeinschaftliche Vormittagsbetreuung.

eher nicht, wenn, dann vielleicht in den Sommermonaten am Badesee.

Oder sind viele Kinder von Euch nachmittags alleine zu Hause?

Sofern sie nachmittags nicht im dagis oder im fritids sind, spielen sie oftmals alleine zuhause.


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