Schüler plante Attentat auf Schule

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Schüler plante Attentat auf Schule

Beitragvon svenska-nyheter » 13. November 2007 12:36

Wegen des Verdachts, ein Attentat auf seine Schule geplant zu haben, ist ein 16-jähriger Schüler aus dem Stockholmer Vorort Enskede verhaftet worden. Der Schüler soll gemeinsam mit einem Freund geplant haben, den Rektor und Mitschüler umzubringen. Als Inspirationsquelle soll er das Massaker in einer finnischen Schule genannt haben, bei dem ein Schüler in der vergangenen Woche neun Menschen umgekommen waren.

(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)

fox1983fox
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Re: Schüler plante Attentat auf Schule

Beitragvon fox1983fox » 19. November 2007 12:24

19.NOV 2007

Köln (AFP) - Die Polizei in Köln hat offenbar einen Amoklauf in einem Gymnasium verhindert, der am Jahrestag der Bluttat von Emsdetten stattfinden sollte. Die für Dienstag geplante Tat im Kölner Georg-Büchner-Gymnasium wurde nach ersten Erkenntnissen von zwei Schülern im Alter von 17 und 18 Jahren vorbereitet, wie die Ermittler in Köln mitteilten. Der 17-Jährige beging nach einem Gespräch mit dem Schulleiter und der Polizei am vergangenen Freitag Selbstmord, indem er sich vor eine Straßenbahn warf. Der zweite Tatverdächtige wurde festgenommen.

In seinen Vernehmungen gab der 18-Jährige nach Polizeiangaben an, er habe den Amoklauf in dem Gymnasium in Köln-Weiden gemeinsam mit dem 17-Jährigen geplant. "Wir müssen die Vorbereitungen ernst nehmen", betonte der Leiter der Direktion Kriminalität bei der Kölner Polizei, Norbert Wagner. Bei Durchsuchungen der Wohnungen beider Schüler stießen die Ermittler auf zwei Armbrüste und mehrere Softairwaffen.

Außerdem fand die Polizei bei den beiden Schülern eine Liste mit Namen von Lehrern und Schülern, die womöglich der geplanten Bluttat zum Opfer fallen sollten. Auch die PCs der beiden Schüler wurden beschlagnahmt. Erste Hinweise auf den geplanten Amoklauf erhielt die Polizei durch fünf Bilder des Schulmassakers an der Columbine-Highschool in den USA, die der 17-Jährige auf seine Homepage in einem Schülerportal eingestellt hatte.

Wagner beschrieb den 17-Jährigen als "unauffälligen Schüler", der aus Sicht der Polizei nicht als gefährlich gegolten habe. Der 18-Jährige habe dagegen schulische und familiäre Probleme und passe damit in das "klassische Raster" eines potenziellen Amokläufers. Beide Schüler sollen sich nach ersten Erkenntnissen in der Schule ungerecht behandelt gefühlt haben. In dem Gymnasium im westlichen Kölner Stadtteil Köln-Weiden fällt nach Polizeiangaben heute der Unterricht aus.

Die Landesschülervertretung (LSV) forderte Konsequenzen. "Der verhinderte Amoklauf darf nicht folgenlos bleiben", erklärte Johannes Struzek vom LSV-Vorstand Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Es müsse künftig härtere Auflagen für den Waffenbesitz und mehr Dialoge über Probleme der Jugendlichen im Unterricht geben.


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