Für den Anstieg des weltweiten Drogen- und Waffenschmuggels zur See sind in erster Linie wohlhabende westliche Länder verantwortlich. Dies geht aus dem jüngsten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts, Sipri, hervor, der erstmals den Schmuggel zur See umfassend darstellt. Wie die Durchsicht der aufgeflogenen Fälle von Schmuggel der vergangenen 20 Jahre zeigt, gehören fast zwei Drittel der Schiffe, die zum Schmuggel genutzt werden, Unternehmen mit Sitz in der EU oder Nato-Ländern. Die überwiegende Zahl der Lastschiffe fährt jedoch unter ausländischer Flagge, darunter meist Drittweltländer. Auch die Schmuggelware landet in den meisten Fällen in Entwicklungsländern.
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