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Schweden
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 Betreff des Beitrags: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 29. Mai 2010 13:14 
Guten Tag,

nach vielen Jahren in Schweden trage ich mich mit dem Gedanken, wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Ich vermisse hier zuviel, vor allem aber gute ärztliche Versorgung, die man auch wirklich bekommt, wenn man sie braucht. Ich bin über 50 und weiss natürlich, dass in diesem Alter ein Job in Deutschland utopisch ist. Darum möchte ich gern mal fragen, wie andere es denn gemacht haben, die wieder zurückgegangen sind? Bleibt einem in Deutschland dann nur die Sozialhilfe bzw. Versorgung durch Angehörige oder wie habt Ihr es gemacht? Für alle Tips und Hinweise bin ich dankbar!

Corny


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 29. Mai 2010 20:42 
Schweden Guru
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Hallo Corny,

ich bin nie nach Schweden ausgewandert, wir haben da nur ein kleines Häuschen.

Richtig ist deine Einschätzung zur Jobsuche, da bist du chancenlos in dem Alter.

Wie du bin ich auch über 50 und hätte starke Bedenken mich gesundheitlich in Schweden betreuen zu lassen.
Allerdings weht der Wind hier in Deutschland auch schärfer, wir sind ja eigentlich auch pleite.
Es wird hier immer mehr gekürzt, Krankenhäuser werden geschlossen und ich gehe stark davon aus, dass es so wird wie in Schweden.
Auf eine bessere Versorgung würde ich in deinem Fall also auch nicht unbedingt zählen.

Als Unterstützung vom Staat gibt es jetzt keine Sozialhilfe mehr, das heißt nun Harz IV. Dafür muss man (gefühlte 20 oder 30) Formulare ausfüllen und sich quasi nackig machen.
Solange dich jemand aus der Familie unterstützen kann wird es wohl schwierig diese Leistungen zu erhalten.

Ich hoffe, ich konnte dir ein keines bisschen helfen.

_________________
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 29. Mai 2010 21:27 
Liebe Fanny,

ich danke Dir herzlich für Deine Antwort!

Ja, ich weiß und lese auch täglich in den deutschen Online-Zeitungen, dass man in der Krankenversorgung spart. Da ich ja aber auch Verwandte in Deutschland habe, meine ich doch zu wissen, dass es in Deutschland- verglichen mit Schweden - doch immer noch eine Luxusversorgung ist. Von meinen deutschen Verwandten (NRW und HH) kann jeder zum Arzt gehen, wenn er/sie will und wird auch behandelt. Es gibt in Deutschland eine freie Arztwahl und bei ernsteren Sachen wird auch nachgeforscht, d.h. spezialuntersucht. Hier in Schweden warten aber sogar Krebskranke oder Krebsverdächtige unheimlich lange auf Untersuchung bzw. Behandlung. Und da kann es so schnell zu spät sein! Ich habe, seit ich älter werde, richtig Angst hier in Schweden, was meine Gesundheit betrifft, fühle mich sehr unsicher und ungeborgen in diesem Gesundheitssystem. Die ersten Zipperlein melden sich, auch ein Verdacht auf was Schlimmeres, aber das einzige, was ich (in all den Jahren) immer wieder zu hören bekomme, ist entweder: abwarten, Paracetamol nehmen, hinlegen- oder Schlange stehen und warten. Damit kann ich nicht (mehr) leben. Ärztliche Versorgung, die man auch bekommt, wenn man sie braucht, ist das Minimum, was gesichert sein muß, finde ich. Wenn das hier Afrika wäre, dann würde man ja vielleicht nichts erwarten. Aber dies ist Schweden, Europa - und ich kann es trotz all der vielen Jahre hier einfach nicht fassen, wie man hier mit den Kranken umspringt bzw. sie hinten anstellt. Ich bin schon sehr lange in (dem schönen und von mir sehr geliebten) Schweden, aber eine solche ärztliche Versorgung wie in Deutschland habe ich noch nie bekommen. Ich fahre dann jeweils nach Deutschland (sofern ich es kräftemässig noch kann) und gehe dann dort zum Arzt und zahle selbst, was soll ich auch sonst machen? Manchmal hilft auch die europäische Versicherungskarte, aber die ist ja eigentlich nur für Akutfälle gedacht. Aber allein das Wissen, dass ich ärztliche Hilfe bekommen könnte, wenn ich sie bräuchte, das wäre schon das Paradies. Ich verzichte wegen Schwedens Schönheit, Größe und Ruhe schon sehr lange auf vieles, was für viele Menschen selbstverständlich ist, aber irgendwann hat es mal ein Ende. Ich will nicht die letzten Jahrzehnte meines Lebens in Angst und Bange leben müssen: was passiert, wenn ich ernsthaft krank werde? Diese Angst ist aber leider in Schweden mehr als berechtigt.

Ich möchte bloß keine Sozialhilfe und auch kein Harz 4 in Deutschland haben und um Gotteswillen nicht, dass meine Verwandten für mich bezahlen. Wahrscheinlich kann man sich also nur selbständig machen, wenn man zurückgeht nach Deutschland? Oder ist das auch aussichtslos?

Danke im Voraus!

Corny


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 29. Mai 2010 23:44 
Schweden Guru
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Beiträge: 1102
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Ich könnte jetzt mit dir eine Abheulnacht veranstalten, denn deine Situation ist richtig mies.
Sie ändert sich aber nicht durch das Beklagen, denn es ist so wie es ist.
Du hast keine Chance auf ein besseres Leben in Deutschland.
Ich kann dir leider nicht helfen.

_________________
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 04:55 
Schwedenfreund
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ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
kann jeder zum Arzt gehen, wenn er/sie will und wird auch behandelt. Es gibt in Deutschland eine freie Arztwahl und bei ernsteren Sachen wird auch nachgeforscht, d.h. spezialuntersucht.

genau das ist es, was die gesundheitskosten in die höhe schnellen läßt, wegen jedes zipperlein kann man zum arzt gehen und wird auch noch behandelt...
das heißt jetzt nicht, das du das auch machst.
ich habe eine chronische erkrankung und bin trotzdem nach schweden ausgewandert.... was solls, weder in DE habe ich ärzte gebraucht (nur wegen der bürokratie mußte ich hin..
beispiel: die definition chronisch krank ergibt sich aus der tatsache, das man mindestens einmal im quartal wegen der selben krankheit beim arzt war.), noch hier brauche ich sie (ich bin ca. in deinem jahrgang).
abgesehen davon, die FDP wird schon für schwedische verhältnisse in DE sorgen.. also viel spaß trotzdem in der heimat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 08:12 
Guten Morgen,

vielen Dank noch einmal für Eure Antworten! Ja, eine Abheulnacht wäre wohl zu gar nichts nütze. Aber muss man denn wirklich sagen: Nun hat die Schwedenfalle zugeschlagen und man kommt nicht mehr raus (sofern man nicht reich ist)?? Ich frage mich, ob es nicht irgendeinem der Forumsleser in ähnlicher Situation/ähnlichem Alter geglückt ist und wie der/die es geschafft hat, wieder in Deutschland Fuß zu fassen? Es kann doch nicht sein, dass man sich die Kugel geben muss, nur weil man vor vielen Jahren nach Schweden ausgewandert ist und jetzt hier älter und kränker wird? Muss man es akzeptieren, dass man bei ernsthaften Erkrankungen im Zweifelsfall in der Warteschlange sterben muss, wie es hier häufig geschieht? Ich bin nicht bereit, das hinzunehmen. Ich verzichte in Schweden auf Kultur, Geselligkeit, Restaurants, alle möglichen Annehmlichkeiten, Dienstleistungen, alles mögliche. Und das ist okay für mich, damit lebe ich schon lange. Aber ärztliche Versorgung im Bedarfsfall ist in meinen Augen ein grundlegendes Menschenrecht und ich bin nicht bereit, auch noch darauf zu verzichten. Deshalb möchte ich zurück nach Deutschland.

Ist denn von den Forumslesern irgendjemand zurückgegangen von Schweden nach Deutschland und hat einen Neuanfang ohne Sozialhilfe/Harz4/Angehörigen-Zahlungen hinbekommen? Ich wäre überaus dankbar für jegliche Tips und Info's!

Corny


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 09:27 
Schwedenfreund
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ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
Guten Tag,

nach vielen Jahren in Schweden.....


und dir ist es jetzt aufgefallen, das das schwedische gesundheitssystem nix für dich ist?
klar... alle gehen im alter zurück nach DE, da können sie richtig krank spielen....
wie blöd ist das denn?
ich denke gerade an die auswanderer die nach Australien gegangen sind... da muss oder besser kann man sich freiwillig versichern... manch einer hat es nicht gemacht und bekam somit keine 1A gesundheitsversorgung...
wenn jetzt alle meinen sie könnnten nach DE zurück und der staat wird schon für sie sorgen, das ist absoluter egoismus.... jahrlang nicht ins DE-system einzahlen, aber davon profitieren wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 09:57 
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Hej,

wo in Schweden lebst Du denn? Wenn Du in Nordschweden bist kann ich Deine Sorgen verstehen. Hier in Suedschweden haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Mein Mann hat Krebs und wird in Göteborg im Salgrenska behandelt und sehr gut betreut. Die Krankheit ist zum Stillstand gekommen und es geht ihm gut. Er kann dort jederzeit anrufen und bekommt auch bei Bedarf innerhalb kuerzester Zeit einen Arzttermin. Das gleiche gilt fuer unsere hiesige Vådcentral. Das Gesundheitssystem wäre alleine kein Grund fuer mich nach Deutschland zurueckzugehen.

Gruss

Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 11:46 
Schwedenfreund
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Hallo,

also ich finde die Einschätzungen hier ein bisschen zu radikal. Zum Beispiel das hier
Fanny hat geschrieben:
Du hast keine Chance auf ein besseres Leben in Deutschland.
Du weißt doch überhaupt nicht, was für eine Ausgangslage Corny hat. Warum soll es absolut aussichtslos sein, mit über 50 noch einen Job in Deutschland zu finden? Das erscheint mir nicht sehr eingängig, vor allem, wenn man überhaupt nicht weiß, um welche Art von Job es überhaupt geht.

Und das hier:
Sumac hat geschrieben:
klar... alle gehen im alter zurück nach DE, da können sie richtig krank spielen.... wie blöd ist das denn? [...]
wenn jetzt alle meinen sie könnnten nach DE zurück und der staat wird schon für sie sorgen, das ist absoluter egoismus.... jahrlang nicht ins DE-system einzahlen, aber davon profitieren wollen.
Ich nehme an, dass du ebenfalls wenig über Corny weißt. Corny plant doch überhaupt nicht, hier von Sozialleistungen zu leben! Man hat übrigens meiner Ansicht nach auch mit über 50 noch das Recht, ein Land zu verlassen. Und außerdem auch noch etwa 15 Arbeitsjahre vor sich.

@Corny: Was spricht denn dagegen, dass du dich einfach mal auf dem deutschen Arbeitsmarkt umhörst? Du hast ja vermutlich auch in Schweden Berufserfahrungen gesammelt. Ist es denn nicht eine Möglichkeit, dich von Schweden aus zu bewerben und erst dann zurückzuziehen, wenn du tatsächlich einen Job hast? Je nach Beruf kannst du ja durchaus noch Chancen haben (mein Vater beispielsweise kündigte vor drei Jahren seinen Job, einfach, weil er eine Veränderung wünschte und nicht so super glücklich war - und hat einen neuen gefunden, ohne aktiv danach zu suchen. Auch meine Mutter hat mit über 50 noch in einem neuen Beruf angefangen und studiert nebenher ein zweites Mal - durchaus mit der Absicht, damit auch noch was anzufangen ...).
Das mit dem Bewerben wird bestimmt nicht leichter, wenn man schon ein wenig älter ist - aber von vorneherein ausschließen würde ich es nicht, dass man noch was findet.

Einen Gruß,
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 12:46 
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Selbstverständlich kenne ich das schwedische Gesundheitssystem schon lange, wie auch nicht. Man hält es aus, man steht es durch, man lebt ja schließlich dort, man redet es sich schön, irgendwie. Und man geht kaum noch zum Arzt, weil es ja so schwierig ist (jedenfalls auf dem Lande), also lässt man es gleich bleiben. Aber irgendwann geht das nicht mehr. Nämlich wenn man älter und dann oftmals auch kränker wird. Dann möchte ich das Recht auf Behandlung haben (und diese auch wirklich bekommen!) - und nicht resignieren oder "mich erschießen" müssen. Der diesbezügliche Kommentar von Herrn oder Frau Sumac ist doch recht verwunderlich und missachtet vollkommen die gesundheitliche Situation vieler alternder und alter Menschen. (Vielleicht steckt ja Jugendwahn bzw. Altersdiskriminierung dahinter?)

Ich weiss, dass man es in den paar schwedischen Städten besser hat, aber dort kann man ja nicht hinziehen (jahrzehntelange Warteschlangen). Statt eigens nach Göteborg fahre ich dann gleich lieber nach Hamburg, das ist dann auch nicht mehr viel weiter.

Ich habe bereits etliche Bewerbungen nach Deutschland versandt, Reaktion = 0 bzw. die üblichen Floskeln ...."wir bedauern, usw....", also da mache ich mir wenig Hoffnungen.

Ich würde mich halt einfach freuen, zu erfahren, wie es andere gemacht bzw. geschafft haben, den Schritt zurück nach Deutschland. Ich lese oft von Rückkehrern bzw. von Leuten, die welche kennen, die zurückgegangen sind. Wie haben die das nur gemacht? Waren gar keine Älteren darunter?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 13:53 
Schwedenfreund
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Hej Berta,
habe ich mich verlesen oder will sie nach DE zurück wegen der besseren krankenversorgung?
hat sie in den letzten jahren in dieses system eingezahlt? wenn ja (freiwillig versichert) dann entschuldige ich mich für die unterstellung, das sie das sozialsystem ausnutzen will, ohne was dafür getan zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 14:26 
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Na, wenn du nur wegen der Ärztlichen Versorgung zurück nach D willst.

Dann kann ich nur sagen bleibe wo du bist .Hier in D ist es auch nicht mehr so wie es mal war .

Ich Herzkrank und auch so noch einige Krankheiten habent ,kann dir von D auch nichts gutes Berichten .
Termin beim Kardiologen bis zu 5 Mon. warte Zeit .Ja du liest richtig
Und bei den anderen Fachärzten sieht es hier auch nicht besser aus .

Also warum zurück nach D ?
Das mit dem H4 ist auch so eine Sache .Wenn du Kinder, hast und diese gut verdienen müßen die für dich hier in D aufkommen .

Hinzu kommt einen Job zu finden in D und mit deinen alter Chance sehe ich =0.

Trotzdem wünsche ich dir alles gute .

Ich würde lieber Heute als morgen Deutschland verlassen.

_________________
LG
Manu


Lebe deinen Traum aber Träume nicht dein Leben


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 21:14 
Hallo,

ich danke für die freundlichen und qualifizierten Beiträge - und bedauere aufrichtig den einzigen Stänkerer, dem offenbar ein ganzes Bündel Krankheiten nicht nur über die Leber gelaufen ist.....

Nun, es ist gewiß nicht in meinem Interesse, derartigen Stänkerern Futter für ihr gehässiges Gebell anzubieten. Solchen scheint ja offenbar jedes Mittel und Thema recht, um sich daran festzugeifern und wild und wahllos mit Beleidigungen um sich zu schleudern.

Und wie es aussieht, hat von den Forumsteilnehmern wohl noch niemand Erfahrung mit Rückwanderung gemacht. Falls ich selbst zurückwandere, werde ich dann dereinst gern berichten, wie es gegangen ist.

Bis dahin: Viele Grüße aus Schweden und diesem schönen Forum alles Gute!

Corny


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Mai 2010 23:17 
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Beiträge: 146
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ich kann dir warscheinlich auch wenig helfen aber vieleicht verrätst du uns deinen beruf und in welcher richtung du suchst ?
vieleicht ergiebt sich ja dadurch etwas
gruss birgit

_________________
http://www.vaermlandhof.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 05:44 
Schwedenfreund
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ich frag mich gerade, wo ich hier gestänkert haben soll.
es sind fakten...
der erste beitrag zeigt auf, warum u.a. das gesundheitssystem in DE sich mehr und mehr verteuert.
ich habe niemanden unterstellt, das er/sie es so macht, auch dir nicht!



Zitat:
genau das ist es, was die gesundheitskosten in die höhe schnellen läßt, wegen jedes zipperlein kann man zum arzt gehen und wird auch noch behandelt...
das heißt jetzt nicht, das du das auch machst.........................
abgesehen davon, die FDP wird schon für schwedische verhältnisse in DE sorgen.. also viel spaß trotzdem in der heimat.




beim zweiten beitrag habe ich nur mal nachgefragt....
auch hier wieder... ich habe dir nichts böswilliges unterstellt... !



Zitat:
und dir ist es jetzt aufgefallen, das das schwedische gesundheitssystem nix für dich ist?
klar... alle gehen im alter zurück nach DE, da können sie richtig krank spielen....
wie blöd ist das denn?....................
wenn jetzt alle meinen sie könnnten nach DE zurück und der staat wird schon für sie sorgen, das ist absoluter egoismus.... jahrlang nicht ins DE-system einzahlen, aber davon profitieren wollen.




beim letzten beitrag habe ich vorsichtig nachgefragt und mich sogar entschuldigt, falls ich was falsch verstanden habe. wo bitte habe ich hier gestänkert?


Zitat:
habe ich mich verlesen oder will sie nach DE zurück wegen der besseren krankenversorgung?
hat sie in den letzten jahren in dieses system eingezahlt? wenn ja (freiwillig versichert) dann entschuldige ich mich für die unterstellung, das sie das sozialsystem ausnutzen will, ohne was dafür getan zu haben.



wenn man jetzt das geschriebene falsch interpretiert, was kann ich dafür, wenn menschen negative gedanken haben?

und zu guter letzt noch das.. auch wieder fakten:

die arbeitslosenquote in DE ist relativ hoch.
die kosten für das gesundheitssystem sind steigend.
die gesundheitlich versorgung wird mehr und mehr eingeschränkt (kostensenkung nennt sich das)


und zum abschluß ein gedanke von mir für dich "ZurücknachDeutschland":

bedeutet es für dich, wer sich kritisch und nicht deiner meinung entsprechend äußert, der stänkert?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 07:57 
Schwedenfreund
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Registriert: 4. Mai 2008 21:43
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Nein. Sumac


bedeutet einfach, dass du Dich unglaublich im Ton vergreifst und es jetzt noch versuchst zu verwischen.

Gerade Dein letztes eigenes Zitat mag ja inhaltlich sauber sein, aber trieft von unangebrachter Ironie.

Also wäre hier Deinerseits keine fadenscheinigen Erklärungen angebracht sondern eine eindeutige Entschuldigung.

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 08:29 
Schwedenfreund
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Registriert: 25. August 2009 06:42
Beiträge: 405
Wohnort: Sverige
blueII hat geschrieben:
Also wäre hier Deinerseits keine fadenscheinigen Erklärungen angebracht sondern eine eindeutige Entschuldigung.
Heike


es sind keine entschuldigungen, weder fadenscheinig noch sonst wie.

aber wenn es die gemüter beruhigt.
wen immer ich mit meinem beitrag (beirägen) verletzt habe, demgegenüber entschuldige ich mich...


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 15:29 
ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
Ich bin nicht bereit, das hinzunehmen. Ich verzichte in Schweden auf Kultur, Geselligkeit, Restaurants, alle möglichen Annehmlichkeiten, Dienstleistungen, alles mögliche. Und das ist okay für mich, damit lebe ich schon lange.


Sorry, hier geht's nun wirklich zu weit. Wenn du auf all das verzichtest, ist es ganz allein dein Bier, denn dann bist du irgendwo weitab in den Wald gezogen und wolltest es so. Willst du mehr Kultur und Geselligkeit, ziehe doch einfach innerhalb Schwedens dahin um, wo es das gibt. Und ja, das gibt es. Und da gibt's dann auch stellenweise weit bessere Gesundheitsversorgung als du sie beschreibst.

Vielleicht ist ja nicht das Land Schuld, sondern einfach der Kontrast zwischen der Gegend die du dir ausgesucht hast und den Erwartungen, die sich inzwischen in dir aufgestaut haben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 15:31 
Sumac hat geschrieben:
hat sie in den letzten jahren in dieses system eingezahlt? wenn ja (freiwillig versichert) dann entschuldige ich mich für die unterstellung, das sie das sozialsystem ausnutzen will, ohne was dafür getan zu haben.

Wie kommst du darauf, dass man jahrelang KV bezahlt haben muss, um im Gesundheitssystem behandelt werden zu dürfen? Jeder zahlt, und die mit Problemen werden behandelt. Eingezahlt hat sie bisher in Schweden. Umgekehrt gibt es aber auch viele die in D eingezahlt haben aber sich nun in S behandeln lassen. Niemand nutzt da irgendwen aus.


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 Betreff des Beitrags: Kleine Klarstellung
BeitragVerfasst: 31. Mai 2010 21:47 
... wollte nur mal klarstellen, dass ich nicht mit der Signatur "Tommy_" identisch bin. Der ist der ind ich bin ich.


Admin-Hinweis: Diese Aussage ist übrigens völlig wertlos, da alle Gäste im Grunde anonym schreiben, und jedes Pseudonym von vielen verschiedenen Gästen benutzt werden kann ;-). Da gibt es kein "ich bin ich".
Nur wer sich anmeldet, hat einen eindeutigen Benutzernamen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 04:49 
Schwedenfreund
Schwedenfreund

Registriert: 25. August 2009 06:42
Beiträge: 405
Wohnort: Sverige
Tommy_ hat geschrieben:
Wie kommst du darauf, dass man jahrelang KV bezahlt haben muss, um im Gesundheitssystem behandelt werden zu dürfen? Jeder zahlt, und die mit Problemen werden behandelt. Eingezahlt hat sie bisher in Schweden. Umgekehrt gibt es aber auch viele die in D eingezahlt haben aber sich nun in S behandeln lassen. Niemand nutzt da irgendwen aus.


es lebe der europäische gedanke!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 14:31 
Sumac hat geschrieben:
es lebe der europäische gedanke!

Nicht wahr?

Wäre es dir lieber, in deinen ersten 5 Jahren in Schweden nur auf eigene Rechnung behandelt zu werden, weil du ja noch nicht genug eingezahlt hast? Für den Straßenbau hast du auch noch nichts beigetragen, also nur noch laufen. Strand benutzen? Erst nach 3 Jahren Steuer zahlen. Wald betreten? Saubere Luft atmen? ..? Wo beginnt Absurdität?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 16:39 
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Beiträge: 274
Hej,

jetzt bleibt mal auf dem Teppich!
So hilft Corny niemand!
Zunächst an corny: es gab hier vor kurzem einen thread, in dem das Thema Rückwanderung ausführlich dikutiert wurde.

Eine KV und Arbeitslosenversicherung sind nunmal keine Vorsorgeversicherung-sondern eine reine Risikoversicherung. Das wurde in D ausdrücklich thematisiert und klargestellt, als die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld deutlich gekürzt wurde. Andernfalls hätte ja jemand, der 30 Jahre eingezahlt hatte einen höheren Anspruch als jemand, der erst 10 Jahre einzahlt. So ist es nunmal nicht!
Da wir ja nicht wissen, in welcher Branche du tätig bist und in welche Region du zurückziehen möchtest, kann hier niemand eine reelle Aussage dazu treffen, wie deine Chancen für eine Arbeitsaufnahme bestehen.

Ich finde übrigens nichts schlimmes dabei, zumindest für eine Übergangszeit ALG II zu beantragen. Was ist denn schlimmes dabei? Von dem Gedanken der Vollbeschäftigung müssen wir uns sowieso verabschieden. Das ist für mich 100 % ig klar. Ist denn der ältere AN schuld daran, dass die Gesellschaft ihn nicht mehr haben will?
Es bleibt dann doch jedem selbst überlassen sich ggf. ehrenamtlich zu engagieren und somit der Gesellschaft freiwillig was davon zurückzugeben und soziale Kontakte zu pflegen.
Was sollen die Leute sagen, die hier für 4,50 € brutto arbeiten gehen und mit Alg II aufstocken müssen, da sie sonst ihre Familie nicht ernähren können? Sollen sie darauf verzichten und die Obdachlosigkeit riskieren?
Das muss man wirklich jeder für sich entscheiden.
Übrigens gibt es in D seit einigen Jahren die sog. Grundsicherung. Die kannst du ab dem 65. Lj beantragen. Unter Umständen auch eher, wenn eine Behinderung eine Arbeitsaufnahme unmöglich macht. Hier wird das Einkommen der Kinder (falls du welche haben solltest), nur herangezogen, wenn diese mehr als 100.000 €/Jahr -je Kind-verdienen. Du hast einen Rechtsanspruch auf die Leistung, sofern dein Vermögen geringe Grenzen (ca. 2.900 €) nicht übersteigt. Die Höhe ist in etwa mit ALG II zu vergleichen. Genaueres kannst du im Internet zu dem Thema nachlesen.
In D hat sich die Zahl der Grundsicherungsempfänger übrigens gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Ursache sind die wesentlich niedrigeren Renten, die mittlerweile gezahlt werden.

Grüße Krümel7


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 17:48 
Alter Schwede
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Beiträge: 3143
Wohnort: Västerås
Ganz kurz zur Aufklärung:
Der europäische Gedanke ist tatsächlich, dass es egal ist in welchem Lande man einzahlt.
Die Staaten haben ein Sozialabkommen miteinander. Daher ist es so relativ einfach von einem Land ins andere zu wechseln und weiter krankenversichert zu sein oder auch Rente zu bekommen ohne seine Ansprüche zu verlieren.
Mit anderen Ländern verhält es sich ganz anders und zwar genau aus dem Grund, dass es dort ein anderes System gibt. In USA zum Beispiel gibt es die staatliche Krankenversicherung nicht in dem Sinne wie wir sie kennen. Da zahlt man freiwillig ein. Aus genau dem Grunde kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn man aus den USA zurück nach Deutschland kommt. Die Krankenkassen in Deutschland sind nämlich nicht verpflichtet einen dann wieder aufzunehmen. Als Student oder Arbeitsloser ist das tatsächlich ein ernstes Problem. Kommt man dagegen aus Schweden zurück nach Deutschland, muss die Krankenkasse einen behandeln als hätte man die ganze Zeit in Deutschland eingezahlt. Gleiches gilt ja auch für das Ansparen der Rentenansprüche. Aus USA nach Deutschland - Pech gehabt, da dort nicht eingezahlt oder nicht nachvollziebar und kein Sozialabkommen. Aus Schweden nach Deutschland - wie die ganze Zeit in Deutschland eingezahlt. Klar bekommt man den Teil der Rente aus Schweden aber die Berechnung der Jahre in Deutschland erfolgt als sei man nie ausserhalb gewesen. Das ist Europa, seien wir doch froh drüber, es hat mit ausnutzen nichts zu tun da es auch Wechselseitigkeit beruht.

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 2. Juni 2010 13:24 
Schwedenfreund
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Registriert: 23. März 2007 11:01
Beiträge: 315
Wohnort: Göttingen
Danke, Wiebke.

Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 2. Juni 2010 15:20 
Imrhien hat geschrieben:
Das ist Europa, seien wir doch froh drüber, es hat mit ausnutzen nichts zu tun da es auch Wechselseitigkeit beruht.

:danke: :schwedentor2: :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 15. Juni 2010 20:09 
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Registriert: 15. Juni 2010 17:20
Beiträge: 93
hej corny,

da ist ja massig bewegung in deinem trade - wollt mich da nicht komplett durchwühlen, schien auch alles zu meist emotional und leider auch oft oberflächlich behandelt worden.

was machst du beruflich - ich selbst auch weit über 50 und in beiden ländern beruflich zu hause.

kannst mir ja mal eine mail schreiben - die dann selbstverständlich vertraulich behandelt wird

lg
horst

info@schweden-service24.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 21. Juni 2010 12:48 
Hallo Corny,
hier meine Einschätzung zu Deinem Vorhaben nach Deutschland zurück zu kehren:
- Dein Alter ist für eine angestellte berufliche Tätigkeit kein Hindernis. Es gibt in Deutschland inzwischen Firmen die die Erfahrung älterer Arbeitnehmer sehr schätzen. Gerade weil auch der Nachwus nicht mit Bestleistungen glänzt.
- Die berufliche Erfahrung in Schweden und Deine schwedischen Sprachkenntnisse können bei der Jobsuche in Deutschland hilfreich sein.
- Was der Jobsuche in Deutschland hinderlich ist, ist Dein derzeitiger Aufenthaltsort in Schweden. In Deutschland ist man als Arbeitgeber in der Regel verpflichtet die Reisekosten des Bewerbers zu übernehmen. Da schrecken die Reisekosten von S nach D so manchen Arbeitgeber ab Dir ein Vorstellungsgespräch zu geben.
- Wenn Du wieder in Deutschland leben möchtest, dann komme zurück, beantrage die Dir zustehenden Sozialleistungen und mache Dich dann auf die Jobsuche.
- Eventuell hast Du einen Bekannten der Dich vorübergehend beherbergen kann.
- Den ganzen negativen Kommentaren zum deutschen Gesundheitssystem zum trotz, Stand heute ist, als Kranker ist man im deutschen Gesundheitssystem noch sehr gut aufgehoben. Wichtig ist, den richtigen Arzt zu finden. Da gibt es hier leider zu viele Nieten.

Also pack Deine Sachen und komm wieder nach Deutschland.

Viele Gruesse nach Schweden,
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 21. Juni 2010 19:53 
Schwedenfreund
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Registriert: 23. November 2007 20:02
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Joergi hat geschrieben:
...- Dein Alter ist für eine angestellte berufliche Tätigkeit kein Hindernis. Es gibt in Deutschland inzwischen Firmen die die Erfahrung älterer Arbeitnehmer sehr schätzen. Gerade weil auch der Nachwus nicht mit Bestleistungen glänzt.
- Die berufliche Erfahrung in Schweden und Deine schwedischen Sprachkenntnisse können bei der Jobsuche in Deutschland hilfreich sein.
- Was der Jobsuche in Deutschland hinderlich ist, ist Dein derzeitiger Aufenthaltsort in Schweden. In Deutschland ist man als Arbeitgeber in der Regel verpflichtet die Reisekosten des Bewerbers zu übernehmen. Da schrecken die Reisekosten von S nach D so manchen Arbeitgeber ab Dir ein Vorstellungsgespräch zu geben..


DU hast auf jeden Fall Deinen Beruf verfehlt und hättest Komiker werden sollen! Bild

_________________
Hej då Rwitha

--------------------------------------------------------------
Alle Menschen sind klug! Die einen vorher, die anderen nachher. (chin.Sprichw.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 20:10 
Teilnehmer
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Registriert: 9. Juli 2010 11:03
Beiträge: 10
Hej Corny
Ich habe keine Ahnung, ob Du diesen Tread überhaupt noch mitverfolgst, nach all diesen total unkonstruktiven Einwürfen, die total das Thema verfehlt haben...*klugscheissmodus-aus*

Warum erkundigst Du Dich nicht bei der Dt. Botschaft, einer Dt. Krankenversicherung und beim Arbeitsamt Deiner "evtl. bald wieder" Heimatstadt in D? Die Informationen die Du hier gegeben hast sind derart dürftig, dass Dir sicher kaum jemand einen anständigen Rat geben kann. Mir ist klar, dass Du keine persönlichen Informationen in ein öffentliches Forum stellen möchtest, aber wie soll Dir jemand helfen, wenn Du so wenige Infos rausrückst? Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist so unterschiedlich und was in Brandenburg unmöglich ist, ist in Köln vielleicht kein Problem, oder umgekehrt. Mach Dich lieber an den endsprechenden Stellen direkt schlau, das erspart Dir viel Zeit und nervige Kommentare. Ich wünsche Dir viel Glück für Deinen "Rückzug" und hoffe Du findest was Du suchst!

Ach ja: NEIN, Arbeitsgeber in D sind NICHT dazu verpflichtet, die Anreise zu einem Vorstellungsgespräch zu bezahlen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. August 2010 12:26 
Stiller Beobachter

Registriert: 1. August 2010 12:03
Beiträge: 1
ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Selbstverständlich kenne ich das schwedische Gesundheitssystem schon lange, wie auch nicht. Man hält es aus, man steht es durch, man lebt ja schließlich dort, man redet es sich schön, irgendwie. Und man geht kaum noch zum Arzt, weil es ja so schwierig ist (jedenfalls auf dem Lande), also lässt man es gleich bleiben. Aber irgendwann geht das nicht mehr. Nämlich wenn man älter und dann oftmals auch kränker wird. Dann möchte ich das Recht auf Behandlung haben (und diese auch wirklich bekommen!) - und nicht resignieren oder "mich erschießen" müssen. Der diesbezügliche Kommentar von Herrn oder Frau Sumac ist doch recht verwunderlich und missachtet vollkommen die gesundheitliche Situation vieler alternder und alter Menschen. (Vielleicht steckt ja Jugendwahn bzw. Altersdiskriminierung dahinter?)

Ich weiss, dass man es in den paar schwedischen Städten besser hat, aber dort kann man ja nicht hinziehen (jahrzehntelange Warteschlangen). Statt eigens nach Göteborg fahre ich dann gleich lieber nach Hamburg, das ist dann auch nicht mehr viel weiter.

Ich habe bereits etliche Bewerbungen nach Deutschland versandt, Reaktion = 0 bzw. die üblichen Floskeln ...."wir bedauern, usw....", also da mache ich mir wenig Hoffnungen.

Ich würde mich halt einfach freuen, zu erfahren, wie es andere gemacht bzw. geschafft haben, den Schritt zurück nach Deutschland. Ich lese oft von Rückkehrern bzw. von Leuten, die welche kennen, die zurückgegangen sind. Wie haben die das nur gemacht? Waren gar keine Älteren darunter?


Ruf mal die Sped.Petersen in Wasbek Industriestr.4 an vielleicht hast Du da glück.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. August 2010 14:43 
Hallo,

hier ist noch einer, der von Schweden die Nase voll hat und zurück will :goodman:

Die Gründe:
- desolates Gesundheitssystem
- sehr schlechte Situation und xtreme Vetternwirtschaft auf dem Arbeitsmarkt in Jämtland. Bin gelernter Industriekaufmann habe mich in Schweden weitergebildet, arbeite seit über 6 Jahren ausschließlich Nachtschicht in einer Druckerei und habe keine Chance auf einen Wechsel.
- schlechtes Bildungssystem für die Kinder
- in den Schulen wird anti-autoritäre Erziehung praktiziert, mit allen Folgen
- habe die Nase voll von allen Massenmedien hier, wo jedes 2. Wort "svensk", "svenskar" oder "Sverige" ist. Mann was haben die gejammert bei der Tsunami-Katastrophe, wegen ein paar hundert Toten Schweden. Wieviele andere "Menschen" sind denn umgekommen? Oj - ein paar hundettausend?
- Klima hier im Norden. Bei 6 Monaten Winter bekomme ich Depressionen ...... Ausserdem will meine Frau Blumen im Garten - wie in Deutschland eben. (Meine Familie liebt Deutschland!)

Schweden, nein danke. Und je weiter nördlich, umso mehr!

Meine Frau mit Kindern aus ersten Ehe sind Schweden, ebenso unsere zwei gemeinsamen Kinder.
Leider habe ich es versäumt, den Kindern Deutsch beizubringen, das hatte auch arbeitszeitbedingte Gründe, ausserdem ist es nicht so leicht, Deutsch in eine Familie einzuführen, die bereits schwedisch spricht. Auf jeden Fall werden wir bei unserer Rückwanderung das Problem bekommen, dass die Kinder so gut wie kein Deutsch können. Daher meine Frage:
Weiss jeman, wie das abläuft mit Deutschkursen für Einwanderer, welche Möglichkeiten es gibt?
Wie läuft es mit Kindern (Alter: 5, 10, 17) und jungen Erwachsenen an Schulen? Wie erfolgt der Unterricht, die Einstufung, etc?

Und für diejenigen hier im Forum mit ausgeprägtem Futterneidkomplex: Ich beabsichtige NIEMANDEM auf der Tasche zu liegen.
Ich hoffe dass mir diese Personen wenigsten das Kindergeld zugestehen ....
Mit der Krankenversicherung ist es wie mit einer Autoversicherung: Man muß nicht erst 5 - 10 Jahre einzahlen, um Versicherungsschutz zu haben.
Da haben gewisse Leute hier etwas falsch verstanden ;-)

Ich bin für alle hilfreichen Tips sehr dankbar, und wünsche allen, die ihre Liebe und ihren Enthusiasmus für Schweden behalten konnten, eine
schöne und glückliche Zukunft!

Grüße,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. August 2010 15:58 
Alter Schwede
Alter Schwede
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Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Beiträge: 3143
Wohnort: Västerås
Hej Paul,

Kindergeld steht Euch doch zu, genau wie umgekehrt den Einwanderern hier in Schweden. :)
Ansonsten seh ich das wie Du, Du zahlst doch in Schweden ein und in der EU gibt es nunmal Abkommen für sowas. Nicht umsonst gibt es doch die EU. Das nennt man doch freizügige Mobilität, oder?

Zu dem Deutschunterricht: Genaues weiss ich leider nicht. Es soll in Deutschland immer mehr geben, da würde ich direkt Kontakt zu der Kommune aufnehmen in der Ihr landen wollt. Oder mit dem Bundesland. In Baden Würtemberg bekamen Kollegen von mir mal sehr lange, sehr guten Deutschunterricht. Sie kamen aus Polen und lernten sehr schnell ziemlich gut deutsch. Das wurde vom Land oder der Kommune gezahlt. Aber die hatten ja Arbeit (an der Uni). Ich weiss nicht wie das bei Kindern ist. In den Schulen gibt es da leider keine geregelten Programme. Da müsstet Ihr Euch vor Ort erkundigen ob genau die Schulen, die in Frage kommen, was machen. Private Nachhilfe ist da leichter zu organisieren.

Wenn Du noch eine Weile in Schweden bist, etwas "Kleingeld" hast und die Kinder motiviert sind, kannst Du über folgenden link was bestellen und daheim arbeiten.
http://www.educheck.de/fernunterricht-2096.htm
Es ist nicht wirklich billig, daher "kleingeld". Aber man kann sich den Lehrstoff einer bestimmten Klassenstufe bestellen und damit arbeiten. Es gibt wohl auch kostenlos Infomaterial, Ihr müsst ja erst einmal eine Einstufung vornehmen.
Ausserdem kannst Du mal googeln nach DaF Deutsch als Fremdsprache. Da gibt es massenweise Infos und zum Teil auch online Übungen, die man machen kann. Das könnte ein Einstieg sein.
Bei www.deutsch-perfekt.com kann man das Heft deutsch perfekt, oder für Jugendliche auch das Heft deins bestellen.
Das ist im Abo auch nicht billig aber man bekommt Einzelhefte am Bahnhof oder Flughafen in Deutschland.
Das sind alles nicht perfekte Lösungen, aber es könnte trotzdem eine Hilfe sein.
Darüber hinaus würde ich den Lehrer für den Muttersprachenunterricht mal ansprechen. Vielleicht kann man ja schon vorbauen und den Unterricht extra ausbauen? Vielleicht private Lektionen?

Viel Erfolg und alles Gute
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. August 2010 17:43 
Schwedenfreund
Schwedenfreund
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Registriert: 23. März 2007 11:01
Beiträge: 315
Wohnort: Göttingen
Hallo Paul,

es scheint in Deutschland natürlich so zu sein, dass die Einstufung und der Unterricht Eurer Kinder in jedem Bundesland eigenen Regeln unterliegt. Auf der Seite des BAMF steht, man solle sich an die jeweiligen Schulämter wenden:
Zitat:
Um als junge Zuwanderin oder als junger Zuwanderer in das deutsche Schulsystem eingegliedert zu werden, bedarf es unter Umständen zusätzlicher Kurse und Förderungen, insbesondere, um ausreichend Deutsch zu lernen, um dem Unterricht folgen zu können. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Förderangebote, die den Übergang in das deutsche Schulsystem unterstützten. Die Schulämter vor Ort können Sie über die Möglichkeiten dieses Übergangs genau informieren.
In der Grundschule meiner Geschwister gab es sogenannte DaF-Klassen, die aber inzwischen irgendwie geschlossen wurden - warum auch immer und zugunsten welchen Konzepts auch immer.

Insbesondere bei Eurem großen Kind könnte es schwierig werden - ich weiß nicht, welchen deutschen Bildungsabschluss er oder sie anstrebt; ich weiß aber von einer Freundin, die als sie mit 16 ohne Deutschkenntnisse (allerdings als Asylantin und aus einem nicht-europäischen Land) nach Deutschland einwanderte, sehr große Schwierigkeiten hatte, die entsprechenden Behörden und Schuldirektoren vom Besuch des Gymnasiums zu überzeugen. Sie sei ja nicht mehr schulpflichtig - niemand fühlte sich zuständig. Der Deutschunterricht, den die Kinder dieser Familie bekamen, war auch für den Schulbesuch nicht ausreichend vorbereitend und letztlich war es der Goodwill unseres Schulrektors meine Freundin und ihre jüngeren Schwestern auf dem Gymnasium aufzunehmen. Ausreichenden Sprachunterricht für die Kinder hat die Familie schließlich privat organisiert. Eventuell könnte es einfacher werden, einen dann vorhandenen (?) schwedischen Schulabschluss anerkennen zu lassen.

Desgleichen gilt für Euer 10jähriges Kind. Sollte es in die fünfte Klasse eingeschult werden, würde ich persönlich auf jeden Fall eine Gesamtschule bevorzugen (die es natürlich nicht in allen Bundesländern gibt), so dass es die Chance hat, nicht nur nach Sprachkompetenz einer weiterführenden Schule zugeordnet zu werden.

Nun denn,
ich vermute, Ihr müsst Euch von der Integrationsbehörde der angepeilten Kommune beraten lassen und möglichst viele/alle Beratungsangebote nutzen, die es irgendwie gibt. Meine kurze Googelei hat noch nicht einmal für meine Heimatstadt irgendwelche interessanten Informationen ausgespuckt (was ich nebenbei ziemlich bedenklich finde). Vielleicht gibt ja auch die deutsche Botschaft Auskunft oder weiß wenigstens, an wen man sich wenden sollte?

Einen Gruß von:
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 30. August 2010 19:45 
Hej,
für die jüngeren Kinder ist es sicher leichter, sich schnell in Deutschland und dem dortigen Schulsystem zurechtzufinden. Bei Jugendlichen (ab 16 Jahre) kann es möglicherweise empfehlenswert sein, die schwedische Schule (Gymnasium) zu Ende zu machen.

Der Vorteil ist, dass im Grunde genommen jedes schwedische Gymnasium, wenn dies mit einem Abschusszeugnis verlassen wird, einem deutschen Abitur gleichgestellt wird.

Es gibt in Schweden drei Reichsinternate: Sigtuna, Gränna, Lundsberg. Ist man schwedischer Staatsangehöriger und wohnt im Ausland, erhalten die Kinder trotzdem das schwedische kommunale Schulgeld, was von den Internatsgebühren dann abgezogen wird. So ist auch ein Internat in Schweden erschwinglich.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen sog. inackorderingsbidrag zu erhalten.
Manche Gymnasien haben auch ein Elevhem, wo man wohnen kann.

Hilfe bei Rückwanderung bietet in Deutschland z. B. das Raphaels Werk - hier der Link:

http://www.raphaels-werk.de/site/de/index.html

Viel Glück!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. August 2010 10:12 
Alter Schwede
Alter Schwede
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Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Beiträge: 3143
Wohnort: Västerås
Hej,
ob das schwedische Abitur dem Deutschen immer gleichgestellt wird, wag ich mal zu bezweifeln. Es ist ja selbst in Schweden nicht überall gleich. Gymnasium ist hier eben nicht gleich Gymnasium.

Ich hatte aber auch gedacht, dass man da in Deutschland wohl ziemlich hart arbeiten muss um seine Infos zu bekommen. Es gibt aber ja auch Deutsche, die mit ihren Kindern regelmässig und für länger in verschiedenen Ländern umherreisen. Teils auch vom Auswärtigen Amt selber. Oder Goethe-Institut. Oder Firmen, die Ihre Leute umherschicken. Wenn die zurück kommen, dann muss es dafür eine Lösung geben. Gerade in solchen Bereichen erwarten die Leute oft, dass das Problem gut gelöst wird. Und da findet sich dann immer ein Weg. Der kostet teils halt mehr. Aber ich würde auch versuchen in die Richtung Infos zu bekommen. Internationale Schulen könnten eine Hilfe sein. Die gibt es auch in Deutschland. Da sind sie darauf spezialisiert, dass die Kinder aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem Niveau der Sprache kommen. Allerdings sind die nicht billig.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 31. August 2010 10:59 
Vielen Dank für die umfassenden Antworten!
Da waren ja eine ganze Menge brauchbare Informationen dabei. Zum Glück haben wir ja etwas Zeit, um uns vorzubereiten - als Zeitpunkt haben wir uns nächsten Sommer gedacht, wenn der älteste Sohn sein Gymnasium hier in Schweden abschließt. Ausschlaggebend ist für mich natürlich, ob ich nochmal mit 45 Jahren in Deutschland eine Anstellung finde. Als Ort haben wir uns Biberach im Schwabenländle gedacht, da ich dort meine Wurzeln habe. Eine internationale Schule gibt es da leider nicht, wie ich feststellen konnte, ansonsten wäre das eine gute Lösung gewesen. Schwierig wird es vermutlich für unsere älteste Tochter, sie wird zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt sein und sich mitten in Ihrer Schulbildung befinden. Leider können (und wollen) wir nicht länger warten, da mir so langsam die Zeit davonläuft, siehe berufliche Chancen. Vielleicht ist es ja sogar zu spät, das wird sich bald zeigen. Meine Frau hat ja auch einen qualifizierten Abschluß (Magisterexamen inom Företagsekonomi) und kann auch schon etwas Deutsch und hat womöglich mit Ihren (dann) 40 Jahren bessere Aussichten auf eine Arbeit als ich selbst. Es gibt ja einige Firmen in Deutschland, die fleissig nach Schweden exportieren, vielleicht benötigen diese noch einen Mitarbeiter mit schwedischen Sprachkenntnissen. Soweit ich weiss, haben es schwedische Staatsbürger auf dem deutschen Arbeitsmarkt wesentlich einfacher als umgekehrt. Sprachkenntnisse vorausgesetzt ;-)
Lustig ist eigentlich die Tatsache, dass es meine Frau war, die nach Deutschland wollte :D
Sie war schon als Kind mit ihren Verwandten oft dort, und nach unseren letzten 3 Deutschlandurlauben hatte Sie dann Ihren Entschluß gefasst, und ich hatte wirklich nichts dagegen. Nach über 10 Jahren in Schweden sehne ich mich nun nach meiner Heimat. Schweden ist das leider nie für mich geworden. Ich habe hier viele, unglaublich nette Leute getroffen, aber leider überwiegt im großen und ganzen dennoch der Argwohn und Neid, den man uns Deutschen hier entgegenbringt. Alle, die Jantes lag kennen, wissen, wovon ich rede ........ Skogstroll hat einen guten Beitrag in einem anderen Thread geschrieben, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann.

Grüße,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. November 2010 11:52 
Stiller Beobachter

Registriert: 31. Oktober 2010 12:00
Beiträge: 1
ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Selbstverständlich kenne ich das schwedische Gesundheitssystem schon lange, wie auch nicht. Man hält es aus, man steht es durch, man lebt ja schließlich dort, man redet es sich schön, irgendwie. Und man geht kaum noch zum Arzt, weil es ja so schwierig ist (jedenfalls auf dem Lande), also lässt man es gleich bleiben. Aber irgendwann geht das nicht mehr. Nämlich wenn man älter und dann oftmals auch kränker wird. Dann möchte ich das Recht auf Behandlung haben (und diese auch wirklich bekommen!) - und nicht resignieren oder "mich erschießen" müssen. Der diesbezügliche Kommentar von Herrn oder Frau Sumac ist doch recht verwunderlich und missachtet vollkommen die gesundheitliche Situation vieler alternder und alter Menschen. (Vielleicht steckt ja Jugendwahn bzw. Altersdiskriminierung dahinter?)

Ich weiss, dass man es in den paar schwedischen Städten besser hat, aber dort kann man ja nicht hinziehen (jahrzehntelange Warteschlangen). Statt eigens nach Göteborg fahre ich dann gleich lieber nach Hamburg, das ist dann auch nicht mehr viel weiter.

Ich habe bereits etliche Bewerbungen nach Deutschland versandt, Reaktion = 0 bzw. die üblichen Floskeln ...."wir bedauern, usw....", also da mache ich mir wenig Hoffnungen.

Ich würde mich halt einfach freuen, zu erfahren, wie es andere gemacht bzw. geschafft haben, den Schritt zurück nach Deutschland. Ich lese oft von Rückkehrern bzw. von Leuten, die welche kennen, die zurückgegangen sind. Wie haben die das nur gemacht? Waren gar keine Älteren darunter?



Es ist ganz einfach:
Geh zurück in Deine Heimat Deutschland und stelle umgehend einen Antrag auf Hartz4 !
Damit bist Du krankenversichert. Aus.Basta!
Oder hast Du da Probleme? Dann denk drüber nach, wie Millionen muslimische Ausländer dasselbe machen, ohne irgendein Schamgefühl. Denk drüber nach, wie die in Deutschland lebenden und z.B. AOK- Versicherten Türken alle ihre Familienangehörigen in der Türkei automatisch mit in dieser Krankenversicherung mitversichert sind und jederzeit in der Türkei auf Kosten der AOK zum Arzt gehen können!
Warum solltest gerade Du als Deutscher darauf verzichten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. November 2010 13:22 
Schwedenfreund
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Registriert: 16. April 2007 22:03
Beiträge: 561
Wohnort: D/Kreis Pinneberg
Was ist mit den Millionen muslimischen Mitbürgern, auch Türken, die hier in Deutschland brav zur Arbeit gehen, Steuern und Sozialabgaben zahlen, Staats- und Sozialkassen füllen?

Umzugsspezi: Falls du dein voksverhetzerisches Geschreibsel nicht lassen kannst, tu es woanders als hier im netten Schwedenforum.


Ohne Gruß,
Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. November 2010 13:46 
Schwedenfreund
Schwedenfreund
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Registriert: 28. Februar 2010 16:11
Beiträge: 380
Wohnort: polnGrenze
....muß Fanny total recht geben.In D bläst der Wind schon richtig ins Gesicht.Mit Arbeit sowieso..Gesundheit...wird im nächstem Jahr noch ein Zahn schärfer....wie jetzt schon. :schwedentor2:

_________________
[b]Ich von der polnGrenze
http://skandinavienfan.repage8.de
Zitat:
Das Leben ist kein Leben,wer doch lebt,der wird bestraft.
Quelle von einem hier im Forum


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. November 2010 15:55 
Schweden Guru
Schweden Guru
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Registriert: 25. September 2006 19:15
Beiträge: 1339
Wohnort: jämtland
ich habe am sonntag einige berichte über den deutschen fiskus mit ihren neusten machenschaften gesehen.ich war erschüttert und beschämt,was der deutsche staat mit seinen mitbürgern treibt.
die selbständige mittelschicht wird ausgesaugt.....schlimmer wie es sowieso schon war.

wo soll das nur hinführen

und dann das geschwafel von der positiven marktwirtschaft und den runtergegangenen arbeitslosenzahlen........L...u...B.....nenn ich sowas

gruß aus jämtland
elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 2. November 2010 10:03 
Admin
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Registriert: 9. Juli 1998 17:00
Beiträge: 1930
Wohnort: Koblenz am Rhein
Das wird so langsam ziemlich offtopic! Ich erinnere nochmal an das eigentliche Thema:

ZurücknachDeutschland hat geschrieben:
nach vielen Jahren in Schweden trage ich mich mit dem Gedanken, wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Ich vermisse hier zuviel, vor allem aber gute ärztliche Versorgung, die man auch wirklich bekommt, wenn man sie braucht. Ich bin über 50 und weiss natürlich, dass in diesem Alter ein Job in Deutschland utopisch ist. Darum möchte ich gern mal fragen, wie andere es denn gemacht haben, die wieder zurückgegangen sind? Bleibt einem in Deutschland dann nur die Sozialhilfe bzw. Versorgung durch Angehörige oder wie habt Ihr es gemacht? Für alle Tips und Hinweise bin ich dankbar!

Es kommen derzeit keine sinnvollen Antworten mehr; der thread ist abgeschlossen.
Gruß,
Dietmar


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