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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 04:49 
Schwedenfreund
Schwedenfreund

Registriert: 25. August 2009 06:42
Beiträge: 405
Wohnort: Sverige
Tommy_ hat geschrieben:
Wie kommst du darauf, dass man jahrelang KV bezahlt haben muss, um im Gesundheitssystem behandelt werden zu dürfen? Jeder zahlt, und die mit Problemen werden behandelt. Eingezahlt hat sie bisher in Schweden. Umgekehrt gibt es aber auch viele die in D eingezahlt haben aber sich nun in S behandeln lassen. Niemand nutzt da irgendwen aus.


es lebe der europäische gedanke!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 14:31 
Sumac hat geschrieben:
es lebe der europäische gedanke!

Nicht wahr?

Wäre es dir lieber, in deinen ersten 5 Jahren in Schweden nur auf eigene Rechnung behandelt zu werden, weil du ja noch nicht genug eingezahlt hast? Für den Straßenbau hast du auch noch nichts beigetragen, also nur noch laufen. Strand benutzen? Erst nach 3 Jahren Steuer zahlen. Wald betreten? Saubere Luft atmen? ..? Wo beginnt Absurdität?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 16:39 
Aktives Mitglied
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Registriert: 26. November 2006 17:26
Beiträge: 274
Hej,

jetzt bleibt mal auf dem Teppich!
So hilft Corny niemand!
Zunächst an corny: es gab hier vor kurzem einen thread, in dem das Thema Rückwanderung ausführlich dikutiert wurde.

Eine KV und Arbeitslosenversicherung sind nunmal keine Vorsorgeversicherung-sondern eine reine Risikoversicherung. Das wurde in D ausdrücklich thematisiert und klargestellt, als die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld deutlich gekürzt wurde. Andernfalls hätte ja jemand, der 30 Jahre eingezahlt hatte einen höheren Anspruch als jemand, der erst 10 Jahre einzahlt. So ist es nunmal nicht!
Da wir ja nicht wissen, in welcher Branche du tätig bist und in welche Region du zurückziehen möchtest, kann hier niemand eine reelle Aussage dazu treffen, wie deine Chancen für eine Arbeitsaufnahme bestehen.

Ich finde übrigens nichts schlimmes dabei, zumindest für eine Übergangszeit ALG II zu beantragen. Was ist denn schlimmes dabei? Von dem Gedanken der Vollbeschäftigung müssen wir uns sowieso verabschieden. Das ist für mich 100 % ig klar. Ist denn der ältere AN schuld daran, dass die Gesellschaft ihn nicht mehr haben will?
Es bleibt dann doch jedem selbst überlassen sich ggf. ehrenamtlich zu engagieren und somit der Gesellschaft freiwillig was davon zurückzugeben und soziale Kontakte zu pflegen.
Was sollen die Leute sagen, die hier für 4,50 € brutto arbeiten gehen und mit Alg II aufstocken müssen, da sie sonst ihre Familie nicht ernähren können? Sollen sie darauf verzichten und die Obdachlosigkeit riskieren?
Das muss man wirklich jeder für sich entscheiden.
Übrigens gibt es in D seit einigen Jahren die sog. Grundsicherung. Die kannst du ab dem 65. Lj beantragen. Unter Umständen auch eher, wenn eine Behinderung eine Arbeitsaufnahme unmöglich macht. Hier wird das Einkommen der Kinder (falls du welche haben solltest), nur herangezogen, wenn diese mehr als 100.000 €/Jahr -je Kind-verdienen. Du hast einen Rechtsanspruch auf die Leistung, sofern dein Vermögen geringe Grenzen (ca. 2.900 €) nicht übersteigt. Die Höhe ist in etwa mit ALG II zu vergleichen. Genaueres kannst du im Internet zu dem Thema nachlesen.
In D hat sich die Zahl der Grundsicherungsempfänger übrigens gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Ursache sind die wesentlich niedrigeren Renten, die mittlerweile gezahlt werden.

Grüße Krümel7


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 1. Juni 2010 17:48 
Alter Schwede
Alter Schwede
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Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Beiträge: 3143
Wohnort: Västerås
Ganz kurz zur Aufklärung:
Der europäische Gedanke ist tatsächlich, dass es egal ist in welchem Lande man einzahlt.
Die Staaten haben ein Sozialabkommen miteinander. Daher ist es so relativ einfach von einem Land ins andere zu wechseln und weiter krankenversichert zu sein oder auch Rente zu bekommen ohne seine Ansprüche zu verlieren.
Mit anderen Ländern verhält es sich ganz anders und zwar genau aus dem Grund, dass es dort ein anderes System gibt. In USA zum Beispiel gibt es die staatliche Krankenversicherung nicht in dem Sinne wie wir sie kennen. Da zahlt man freiwillig ein. Aus genau dem Grunde kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn man aus den USA zurück nach Deutschland kommt. Die Krankenkassen in Deutschland sind nämlich nicht verpflichtet einen dann wieder aufzunehmen. Als Student oder Arbeitsloser ist das tatsächlich ein ernstes Problem. Kommt man dagegen aus Schweden zurück nach Deutschland, muss die Krankenkasse einen behandeln als hätte man die ganze Zeit in Deutschland eingezahlt. Gleiches gilt ja auch für das Ansparen der Rentenansprüche. Aus USA nach Deutschland - Pech gehabt, da dort nicht eingezahlt oder nicht nachvollziebar und kein Sozialabkommen. Aus Schweden nach Deutschland - wie die ganze Zeit in Deutschland eingezahlt. Klar bekommt man den Teil der Rente aus Schweden aber die Berechnung der Jahre in Deutschland erfolgt als sei man nie ausserhalb gewesen. Das ist Europa, seien wir doch froh drüber, es hat mit ausnutzen nichts zu tun da es auch Wechselseitigkeit beruht.

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 2. Juni 2010 13:24 
Schwedenfreund
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Registriert: 23. März 2007 11:01
Beiträge: 315
Wohnort: Göttingen
Danke, Wiebke.

Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 2. Juni 2010 15:20 
Imrhien hat geschrieben:
Das ist Europa, seien wir doch froh drüber, es hat mit ausnutzen nichts zu tun da es auch Wechselseitigkeit beruht.

:danke: :schwedentor2: :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 15. Juni 2010 20:09 
Aktives Mitglied
Aktives Mitglied

Registriert: 15. Juni 2010 17:20
Beiträge: 93
hej corny,

da ist ja massig bewegung in deinem trade - wollt mich da nicht komplett durchwühlen, schien auch alles zu meist emotional und leider auch oft oberflächlich behandelt worden.

was machst du beruflich - ich selbst auch weit über 50 und in beiden ländern beruflich zu hause.

kannst mir ja mal eine mail schreiben - die dann selbstverständlich vertraulich behandelt wird

lg
horst

info@schweden-service24.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 21. Juni 2010 12:48 
Hallo Corny,
hier meine Einschätzung zu Deinem Vorhaben nach Deutschland zurück zu kehren:
- Dein Alter ist für eine angestellte berufliche Tätigkeit kein Hindernis. Es gibt in Deutschland inzwischen Firmen die die Erfahrung älterer Arbeitnehmer sehr schätzen. Gerade weil auch der Nachwus nicht mit Bestleistungen glänzt.
- Die berufliche Erfahrung in Schweden und Deine schwedischen Sprachkenntnisse können bei der Jobsuche in Deutschland hilfreich sein.
- Was der Jobsuche in Deutschland hinderlich ist, ist Dein derzeitiger Aufenthaltsort in Schweden. In Deutschland ist man als Arbeitgeber in der Regel verpflichtet die Reisekosten des Bewerbers zu übernehmen. Da schrecken die Reisekosten von S nach D so manchen Arbeitgeber ab Dir ein Vorstellungsgespräch zu geben.
- Wenn Du wieder in Deutschland leben möchtest, dann komme zurück, beantrage die Dir zustehenden Sozialleistungen und mache Dich dann auf die Jobsuche.
- Eventuell hast Du einen Bekannten der Dich vorübergehend beherbergen kann.
- Den ganzen negativen Kommentaren zum deutschen Gesundheitssystem zum trotz, Stand heute ist, als Kranker ist man im deutschen Gesundheitssystem noch sehr gut aufgehoben. Wichtig ist, den richtigen Arzt zu finden. Da gibt es hier leider zu viele Nieten.

Also pack Deine Sachen und komm wieder nach Deutschland.

Viele Gruesse nach Schweden,
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 21. Juni 2010 19:53 
Schwedenfreund
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Registriert: 23. November 2007 20:02
Beiträge: 537
Wohnort: Sverige
Joergi hat geschrieben:
...- Dein Alter ist für eine angestellte berufliche Tätigkeit kein Hindernis. Es gibt in Deutschland inzwischen Firmen die die Erfahrung älterer Arbeitnehmer sehr schätzen. Gerade weil auch der Nachwus nicht mit Bestleistungen glänzt.
- Die berufliche Erfahrung in Schweden und Deine schwedischen Sprachkenntnisse können bei der Jobsuche in Deutschland hilfreich sein.
- Was der Jobsuche in Deutschland hinderlich ist, ist Dein derzeitiger Aufenthaltsort in Schweden. In Deutschland ist man als Arbeitgeber in der Regel verpflichtet die Reisekosten des Bewerbers zu übernehmen. Da schrecken die Reisekosten von S nach D so manchen Arbeitgeber ab Dir ein Vorstellungsgespräch zu geben..


DU hast auf jeden Fall Deinen Beruf verfehlt und hättest Komiker werden sollen! Bild

_________________
Hej då Rwitha

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Alle Menschen sind klug! Die einen vorher, die anderen nachher. (chin.Sprichw.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückwanderung von Schweden nach Deutschland
BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 20:10 
Teilnehmer
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Registriert: 9. Juli 2010 11:03
Beiträge: 10
Hej Corny
Ich habe keine Ahnung, ob Du diesen Tread überhaupt noch mitverfolgst, nach all diesen total unkonstruktiven Einwürfen, die total das Thema verfehlt haben...*klugscheissmodus-aus*

Warum erkundigst Du Dich nicht bei der Dt. Botschaft, einer Dt. Krankenversicherung und beim Arbeitsamt Deiner "evtl. bald wieder" Heimatstadt in D? Die Informationen die Du hier gegeben hast sind derart dürftig, dass Dir sicher kaum jemand einen anständigen Rat geben kann. Mir ist klar, dass Du keine persönlichen Informationen in ein öffentliches Forum stellen möchtest, aber wie soll Dir jemand helfen, wenn Du so wenige Infos rausrückst? Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist so unterschiedlich und was in Brandenburg unmöglich ist, ist in Köln vielleicht kein Problem, oder umgekehrt. Mach Dich lieber an den endsprechenden Stellen direkt schlau, das erspart Dir viel Zeit und nervige Kommentare. Ich wünsche Dir viel Glück für Deinen "Rückzug" und hoffe Du findest was Du suchst!

Ach ja: NEIN, Arbeitsgeber in D sind NICHT dazu verpflichtet, die Anreise zu einem Vorstellungsgespräch zu bezahlen!


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