Religiöse Freischulen: "Schweden ist naiv"

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Gottfried
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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon Gottfried » 23. Januar 2013 18:31

HeikeBlekinge hat geschrieben:R...... Bis jetzt steht Peter ja recht einsam da. Traut sich vielleicht niemand seine Partei zu ergreifen weil hier ziemlicher Gegenwind herrscht?
Was hast du denn so zum Thema beizutragen ausser dem erhobenen Zeigefinger?

Liebe Heike, Du wirkst mir etwas zu angriffslustig. Warum suchst Du nach Fori`s die Peters Meinung stützen? Mir persönlich ist das wurscht. Er kann in seiner fundamentalistischen Abtreibungsgegnerhaltung seine Meinung guttun. Von mir aus auch, das Homosexualität heilbar ist und die Welt eine Scheibe ist. Mir egal! Er muss doch am Rand aufpassen.... :D Aber ich muss das doch nicht ernst nehmen und schon gar nicht persönlich.
Man kann einfach nicht im Ausstausch mit bestimmten religiösen Gruppen erwarten, dass diese eine weltoffene, tolerante Meinung vertreten.Deren Welt ist evtl. schon mehrfach angesagt untergegangen. Doof. Die stehen immer noch rum und halten bunte Bildchen hoch.....Blöd gelaufen :lol:
Aber was macht das mit mir? NIX!
Ich bin auch Christ, evangelisch, aber trotzdem: "Das Leben ist ein Heidenspaß....für Christen ist das nichts..(Wolfgang Ambros).

LG und ruhig Blut

Gottfried

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meckpommbi
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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon meckpommbi » 23. Januar 2013 19:31

ja da sind wir wieder bei meinem irsinnsgedicht und den elefanten die die scheibe tragen
es macht dir nix ok ist das auch noch so wenn solche fundis wieder mehr zulauf finden und eventuell die oberhand ? ich glaube zwar schon das dies nicht passieren wird aber fuer einzelne die in diese gehirnwäsche geraten endet das sehr boes
ich finde es gut dagegenzuhalten habe nur ein problem damit das auf der anderen seite solchen thesen damit auch raum gegeben wird - ein spagat der nicht so einfach ist
gruss birgit

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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon GF.Skaraborg » 23. Januar 2013 19:47

Ich habe den gesamten Thread mit wachsendem Intresse verfolgt. Wenn man den Artikel von SR weiterliest, insbesondere weshalb die staatliche Aufsichtsbehörde fuer Schulen (Skolverket) in die Kritik geraten ist, wird das Resonemang von SR mehr verständlich. Der eigentliche Artikel von SR tendiert leider zur Regenbogenpresse hin, qualitativ hätte man es wesentlich besser machen können.

Unsere Kinder sind in die normale staatliche Schule gegangen, die Indoktrination in eine bestimmte Richtung, ob Religion, Politik o.ä. hielt sich in Grenzen. Ueber die Qualität möchte ich mich nicht äussern. Die heutigen "Friskolor" sind mittlerweilen sehr stark in der Kritik in Schweden, in erster Hand weil sie ein Instrument zum "Geld drucken" geworden sind, zum anderen aber auch, weil mehr oder weniger "suspekte Vereinigungen" solche Schulen betreiben um Kinder und Jugendliche in derem Sinne zu erziehen. Hier habe ich volles Verständnis fuer die Kritik der EU, denn einerseits wird der Unterricht in staatlichen Schulen nicht konfessionell betrieben, anderseits erlaubt man religiöse Freischulen. Verstehe das wer will...

Nun ist ja leider hier im Thread relativ wenig ueber das Thema "religiöse Freischulen: Schweden ist naiv" geschrieben worden. Meine Meinung hierzu ist relativ einfach, schliesst alle Freischulen und verwendet das eingesparte Geld um die allgemeinen Schulen qualitativ zu verbessern, mehr Lehrer, bessere Lehrmittel. Dann duerfte die Diskussion um das sein oder nicht sein von Freischulen erledigt sein. Weshalb ich diese Meinung vertrete? Weil in vielen Freischulen unter dem Deckmäntelchen der Integration fleissig religiöse, politische oder weltanschauliche Indoktrination der dort eingeschriebenen Kinder erfolgt.
Und damit fällt die Existenzberechtigung der Freischulen. Dies ist der Aufsichtsbehörde bekannt und trotzdem wird kaum etwas dagegen unternommen, auch weil es politisch wohl ein heisses Eisen ist. Vielleicht bewirkt die massive Kritik des Europarates eine Änderung, wenn auch nicht gleich die Abschaffung der Freischulen, so doch eine bessere Ueberwachung und Kontrolle.

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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon HeikeBlekinge » 23. Januar 2013 19:51

Lieber Gottfried,
mein Sohn und ich wurden zuerst angegriffen und damit alle anderen Homosexuellen und deren Eltern. Ich sehe die Behauptungen Peters und seiner Religionsgemeinschaft schlichtweg als Diskriminierung, und davon wird mich auch kein bunter Ponyhof abbringen!

Mecks von Elefanten getragene Scheibe ist ein guter Vergleich. Du erlaubst mir Birgit, wenn ich die Elefanten mal als naive Schafe bezeichne?

Damit wären wir ja wieder beim Threadstart:
"Schweden ist naiv"

Vielleicht nicht nur Schweden?
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>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon HeikeBlekinge » 23. Januar 2013 19:52

Dem kann ich mich nur anschliessen GF!
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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon Petergillarsverige » 23. Januar 2013 23:01

Worum geht es?

Zitat: (PGS)
Deshalb ist Homosexualität eben ein erworbenes Verhalten. Es ist keine "Prägung" Dieser Begriff ist durch die Verwendung durch Konrad Lorenz für etwas anderes geschützt. Ich bin genügend Homosexuellen begegnet die ihre Situation als Krankeit begriffen haben und Heilung wünschten. Wenn das machbar ist, sollte man es ihnen nicht verweigern.

ab hier Heike:
Jetzt reichts!

Du unterstellst, das mein ältester Sohn aufgrund erworbenen Verhaltens homosexuell ist! Wahrscheinlich noch erworben durch ungenuegende Erziehungsmethoden unsererseits oder falschen Umgang!
Zitat Ende

Es bleibt festzustellen, dass ich nicht von Heike und ihrem Sohn geschrieben habe. Den Zusammenhang kannte ich nicht. In keinem Fall habe ich deine Erziehungsmethoden beurteilt, denn die kenne ich nicht.
Wenn ihr damit klar kommt, braucht sich niemand angesprochen zu fühlen.

Es bleibt eines festzuhalten:
Was Diskriminierung ist und was nicht wird in Schweden bei dem Thema sehr unterschiedlich gegenüber Deutschland gesehen. Ich habe niemanden diskriminiert!
Dieser Link hier geht z.B. sehr wissenschaftlich mit dem Thema um und geht deutlich weiter als meine Ausführungen.
http://www.dijg.de/homosexualitaet/ange ... rgebnisse/
Über den Inhalt möchte ich mich nicht auslassen, sondern feststellen:
In der wissenschaftlichen Diskussion darf es keine Begrenzungen (Tabus) geben, denn nur so lässt sich ein Fortschritt generieren.

Gegenwind bin ich gewohnt, das ist mein Job. Wissenschaft bedeutet immer wieder unterschiedliche Standpunkte ständig zu hinterfragen. Bei mir geht es darum die Energiewirtschaft der nächsten Jahrzehnte in den Griff zu bekommen. Da muss man hin und wieder deutlich werden. Aber niemals würde ich einen Menschen gegenteiliger Auffassung bei seinem Arbeitgeber denunzieren, schon gar nicht mit Vokabeln wie "solch extremes Gedankengut" oder "Wie können Staatsangesellte, die offen Minderheiten diskriminieren, junge Menschen unterrichten?"
Ich finde dein Verhalten nicht gut. Die von dir gemachten Aussagen sind falsch rechtlich problematisch.
Damit schließe ich für mich diese Diskussion ab. Wer noch etwas für seinen Blutdruck braucht, vertiefe sich in den obigen Artikel.
Bitte trennt die wissenschaftlichen Aussagen von euren persönlichen Gefühlen.
Schweden ist nicht nur ein schönes Land - das ist ein Virus!

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Re: Religiöse Freischulen:

Beitragvon Dietmar » 23. Januar 2013 23:27

In den letzten Tagen bin ich von mehreren Seiten darum gebeten worden, den thread auf die Trollwiese zu schieben, einzelne Beiträge (von anderen) zu löschen, das Thema zu beenden etc.
Ich möchte keine Diskussion einfach abwürgen, und gelöscht wurde auch nichts! Aber inzwischen ist meiner Meinung nach jeder ausreichend zu Wort gekommen. Ich werde den thread jetzt deshalb schliessen.

Wer dennoch weiter dazu schreiben möchte kann dies ja vielleicht auch im Cafébereich tun.

Gruß
Dietmar


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