Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

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Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Findus » 28. Juni 2008 14:49

Ich bin Anfang dieses Monats mit einem Interrailpass durch Norwegen und Schweden gefahren und hab mir gedacht, dass der Bericht, den ich in meinem Blog geschrieben hatte, evtl. für den ein oder anderen ganz interessant sein könnte. Gestartet bin ich von Göteborg aus:

Interrail1 Göteborg - Oslo
Am Dienstag um die Mittagszeit fuhr ich mit dem Zug nach Oslo. Vier Stunden dauerte die ruhige Fahrt. Vor Ort besorgte ich mir gleich den Oslo-Pass, mit dem ich kostenlos Museen besuchen und den öffentlichen Nahverkehr benutzen konnte. Danach fuhr ich in den Vorort in dem meine Jugedherberge lag. Dort irrte ich erst einmal ein Weilchen umher, um dann zusammen mit einem in Trondheim studierenden Franzosen die Jugendherberge doch noch zu finden. Ich hatte das Glück, dass außer mir niemand ein Bett in einem Mehrbettraum gebucht hatte, sodass ich ein großes, billiges Einzelzimmer hatte :-)
Anschließend sah ich mich in der Stadt um und stellte fest das Oslo ziemlich chaotisch ist, sehr viel moderne Architektur und leider ziemlich wenig von dem Charme anderer skandinavischer Städte hat. Außerdem lief ich mir, wohl auch wegen der Sonderbelastung durch den verstauchten linken Fuß, eine Blase am rechten Fuß. Mit Sonnenuntergang fuhr ich dann zurück in die Stadt und legte mich schlafen.


Interrail2 Oslo
Nach dem Frühstück am Mittwochmorgen fuhr ich wieder in die Stadt. Dort bestieg ich gleich eine U-Bahn, die mich dann (zum größten Teil oberirdisch fahrend) auf über 400 Meter über dem Meer (das Zentrum liegt so ziemlich auf Meereshöhe) an den Holmenkollen brachte. Bekannt ist der Ort, der jährlich die meisten Touristen in ganz Norwegen anzieht, vor allem wegen der Skisprungschanze und den anderen Wintersportanlagen. 1952 wurden hier die olympischen Winterspiele ausgetragen. Die Aussicht über die Stadt und den Fjord ist alleine die Fahrt dorthin wert. Außerdem war ich noch im Skimuseum und schließlich oben auf dem Sprungturm, wo man erst so richtig einschätzen kann, was es bedeutet sich da runter zu stürzen. Nachdem ich da oben war, noch ein Eis verdrückt hatte und merkte, dass mehr und mehr (deutsche) Pauschaltouristen ankamen, machte ich mich wieder auf den Weg in die Stadt. Vom Zentrum fuhr ich dann mit einem völlig überfüllten Bus auf die Osloer Variante der "Museumsinsel". Hier suchte ich zunächst das "Kontikimuseum", das von Thor Heyerdahl und seinen Expeditionen handelt auf. Danach ruhte ich mich dann fast zwei Stunden auf einer Bank unter einem Baum ziemlich direkt am Wasser aus: schön. Danach gings dann zum Wikingerschiffmuseum. Auch sehr sehenswert. Dann war ich in der Stadt Pizza essen und dann eine ganze Weile auf der Suche nach einem Supermarkt um noch ein bisschen für die Reise am nächsten Tag einzukaufen. Zum Abschluss des Abends war ich dann noch im Kino im neuen Indiana Jones Film. Sehr vorhersehbar, aber unterhaltsam.
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Findus » 28. Juni 2008 14:51

Interrail3 Oslo - Tronheim
Heute fuhr ich dann mit zweimal umsteigen von Oslo nach Trondheim. Die Landschaft war wunderbar,sowas hab ich noch nicht gesehen. Stundenlang nur Berge und Wald. Über der Baumgrenze konnte man Schnee liegen sehen. Nachdem ich das Gepäck gefühlt bis auf den Gipfel von Alp d'Hues getragen hatte, fand ich die Jugendherberge hier wesentlich schneller als in Oslo. Die Stadt hier ist mir irgendwie sympathischer und erinnert mich irgendwie wegen der Kanäle ein bisschen an Alkmar (was ja genau wie Trondheim eine Partnerstadt Darmstadts ist). Ob ich meinen Raum heute wieder für mich habe weiß ich noch nicht, als ich ankam waren noch keine Spuren von Mitbewohnern zu sehen, aber das ist schon wieder eine ganze Weile her. Zwischendurch war ich noch in der Stadt am Fjord und nun so um 23 Uhr schickt sich die Sonne langsam an unterzugehen.


Interrail4 Trondheim
Den gestrigen Tag lies ich eher gemütlich angehen. Besonders nachdem ich merkte, dass es meinen Füßen besser tat, solange ich mit Rucksack rumlief, den linken Fuß nochmal zu bandagieren, beschloss ich möglichst die Füße nicht zu überlasten (ich glaube das habe ich in Oslo getan). Deshalb suchte ich zunächst die alte Festung Tronheims auf, um dort eine Runde im Schatten und in der Sonne und dann wieder im Schatten zu liegen. Als ich davon genug hatte und die MP3-Player-Batterie all war, ging ich hinab in die Stadt und sah mir den Nidaros-Dom, Norwegens Krönungskirche an. Danach waren dann nochder ehemalige Erzbischöfliche Palast mit den norwegischen Kronjuwelen und ein Museum über die Restauration des Domes an der Reihe. Leider machten diese Orte alle schon so um 15 Uhr wieder zu (warum auch immer), so dass ich mich ziemlich beeilen musste, um alles zu sehen. Nach dem kleinen, zweiten Picknick des Tages suchte ich mir dann einen Platz am Wasser und wurde nach einer ganzen Weile auch fündig. Nachdem ich dort eine Weile gesessen hatte, machte ich mich dann auf den Weg zurück in die Innenstadt. Dort angekommen hatte ich ziemlichen Hunger (hatte ja noch nichts warmes gegessen) und irrte durch die Gegend auf der Suche nach einer geeigneten Stelle. Nachdem das eine Weile so ging und ich merkte, dass ich dringend was zu essen brauchte, landete ich "gegen meinen Willen" doch noch bei MC Donalds. Danach war ich immerhin satt. Anschließend ging ich ziemlcih müde vom Rucksack durch die Gegend tragen zurück zur Jugendherberge und saß eine ganze Weile vorm Laptop, konnte mich aber nicht zum Bloggen aufraffen. Nach einem schönen Sonnenuntergang begann aber erst der aufregende Teil des Abends: Jetzt seit ihr gespannt oder?
Ok, also ich beschloss dann mal mein Zimmer aufzusuchen. Dort hing ein Zettel an der Tür, dass der/die Holländer dadrin nicht vergessen sollten pünktlich am nächsten Morgen auszuchecken. Ok, hatte ich also Mitbewohner (hatte ich in der ersten Nacht nicht). Als ich die Tür aufschloss staunte ich aber nicht schlecht, war doch mein Rucksack und mein Bettzeug verschwunden. Ich also zur Rezeption und nachgefragt und die Frau dort meinte, ich hätte ja nur für eine Nacht bezahlt, mein Gepäck hätte sie aber da. Ich hab ihr dann erklärt, dass ich für zwei Nächte bezahlt hatte und mit meiner Rechnung als Argument war sie davon auch zu überzeugen. Seltsam zwar das auf dem Exemplar der Jugendherberge (die haben ja auch eine) etwas komplett anderes stand, aber das war wohl ein Fehler vom Personal beim einchecken oder vom PC. Jedenfalls suchte sie dann ne Weile und hurra, ich musste nicht auf einer Parkbank schlafen, sondern bekam sogar noch wieder ein komplettes Viererzimmer für mich, da dieses eine Stunde vorher freigeworden war (Glück muss man haben). Inzwischen bin ich ausgecheckt, habe aber noch Zeit bis 16:40 bis mein Zug nach Östersund abfährt. Deshalb werde ich nun in die Stadt hinabwandern, mein Gepäck (also den großen Rucksack) im Bahnhof einschließen und dann mal gucken, ob ich vielleicht mit der Fähre zum 1000 Jahre alten Benediktinerkloster auf einer Insel im Fjord fahre. Ob ich von Östersund aus bloggen kann, weiß ich noch nicht, aber in Uppsala, wo ich von Sonntag bis Dienstag sein werde, habe ich wohl definitiv Internet.


Interrail5a Trondheim - Östersund
Nachdem ich meinen letzten Blogbericht geschrieben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof, um mein Gepäck einzuschließen. Nachdem ich das erledigt hatte, fuhr ich mit der Fähre nach Munkholmen. Auf der kleinen Insel mitten im Fjord wurde vor etwa 1.000 Jahren ein Benediktinerkloster errichtet. Hierhin zog sich nach der Reformation dann der letzte (katholische) Erzbischof von Trondheim/Norwegen zurück, ehe er das Land komplett verlassen musste. Anschließend wurde auf der Insel dann eine Festungsanlage errichtet, die bis ins 20. Jahrhundert im Betrieb war; u.a. bestückten die Deutschen sie im zweiten Weltkrieg mit Luftabwehranlagen. Dies alles erfuhr ich aus einer norwegischen (!) Fåhrung , die ich in dem Gebäude dort hatte. Anschließend aß ich dann noch Pizza in der Stadt und ruhte mich dann in der Nähe des Bahnhofs aus. Da die Bahn wohl irgendwelche Probleme hatte, fuhr ich dann aber nicht mit dem Zug los, sondern mit einem Bus, der uns durch eine gigantische Landschaft bis kurz hinter die Norwegisch-Schwedische Grenze brachte, wo dann ein Zug auf mich wartete, der mich nach Östersund brachte.


Interrail5b Östersund
Eigentlich sollte hier nur in etwa folgendes stehen: So um 20:30 kam ich in Östersund an, schöne Stadt, nette Jugendherberge, nächster Morgen Abfahrt nach Uppsala. Eigentlich, den erstens kommt es ja bekanntlich anders und zweitens als man denkt:
Zwar kam ich pünktlich nach der Fahrt durch eine wirklich sehr beeindruckende Landschaft in Östersund an und wusste durch Internetrechersche vorher, dass ich über die Brücke muss und dort in dem Stadtteil auf der Insel Frösön dann meine Jugendherberge zu finden ist. Ich also munter am Wasser entlang los marschiert und über die Brücke. Dabei noch festgestellt, dass Östersund deutlich schöner ist als erwartet und schon war ich im richtigen Stadtteil. Dort ein bisschen rumgelaufen, aber die Jugendherberge nicht auf Anhieb gefunden. Ok kein Problem, dann gehe ich doch mal zu der Tankstelle, die ich zwischendurch gesehen habe und frage da nach. Kurz bevor ich an der Tankstelle ankomme, ruft hinter mir eine Frau her, sie hätte mich jetzt schon zweimal mit dem Gepäck hier rumlaufen sehen, ob ich denn was suchen würde. Dies bejahte sie naturgemäß und da sie mit der Adresse der Jugendherberge nichts anfangen konnte, gingen wir kurzerhand zu ihr nach Hause, um dort mal im Telefonbuch zu gucken wo das liegt. Sie bestätigte mir, dass es auf Frösön eine Jugendherberge gibt, meinte nach dem kontaktieren des Telefonbuches und der integrierten Karte, dass ich über die Brücke und dort ans andere Ende der Stadt müsste. Mhm blöd, vor allem da mir die Karte im Internet gezeigt hatte, dass dort die zweite Jugendherberge der Stadt liegt, die ich aber nicht gebucht hatte. Dennoch klang die nette Frau so überzeugend, dass ich ihr natürlich glaubte. Dies stellte sich im Nachhinein als großer Fehler heraus. Ich machte mich jedenfalls auf den Weg wieder auf die andere Seite und dann an den von der Frau beschriebenen Ort. Dort war auch eine Jugendherberge, aber eben die nicht von mir gebuchte. Deshalb suchte ich dann die weitere Umgebung ab, fand aber keine Jugendherberge. Auch zwischendurch befragte Mädchen konnten mir nicht weiterhelfen, bis auf das sie wussten, dass es auch auf Frösö noch eine Jugendherberge gibt, die ziemlich weit weg von meinem aktuellen Standpunkt war. Schließlich kam mir die Idee, dass ich ja mal beim Besitzer der Jugendherberge anrufen könnte. Gedacht, getan und er bestätigte mir, dass die Herberge auf Frösö lag und erklärte mir, wie man ungefähr hinkommt. Also wieder zurück und über die Brücke wieder auf die Insel. Zwischendurch verspeißte ich noch mein mitgebrachtes Abendessen. Auf der Insel ging ich dann den beschriebenen Weg (u.a. kam ich wieder an der Tankstelle vorbei) und lief und lief und lief. Das ganze natürlich mit all meinem schweren Gepäck. Schließlich als ich schon überlegte, wer mir jetzt noch weiterhelfen konnte, hielt neben mir ein Auto mit vier jugendlichen Jungs, die ihren Samstagabend mit durch die Gegend fahren verbrachten und fragten ob sie mich irgendwo mit hinnehmen könnten, ich sähe ziemlich müde aus. Die Hilfe nahm ich dann gerne an. Die vier (alle aus Östersund!) konnten mit dem Straßennamen und der Jugendherberge aber auch nichts anfangen, also fuhren wir erstmal los. Nach sehr kurzer Zeit sah ich das erste Jugendherbergsschild auf dieser Seite des Wassers. Die Jungs meinten aber das wäre nur ein Parkplatz und fuhren erstmal in die Richtung, die sie für richtig hielten. Schließlich trafen sie irgendwelche Bekannten, die die Jugendherberge samt Straße natürlich auch nicht kannten, aber ein Navigationsgerät sowie eine Straßenkarte hatten. Nach einigen Minuten hatten sie dann herausgefunden, dass die Jugendherberge wohl doch da lag wo ich das Schild gesehen hatte. Also wieder ein Stück zurück und dem Schild gefolgt und tatsächlich die Jugendherberge war gefunden. Um 20:33 war ich in Östersund Central angekommen und "schon" um 00:14 betrat ich dann das von mir gebuchte Einzelzimmer. Dieses stellte sich dann immerhin als ziemlich luxuriös (für Jugendherberge) heraus, hatte es doch Küche und Bad integriert, sowie einen Fernseher und war größer als meine Wohnung in Göteborg. Irgendwann um 1 Uhr rum schlief ich dann endlich, allerdings nicht sehr gut, da sich der Raum nicht richtig abdunkeln ließ und es auf dieser geographischen Breite, zu dieser Jahreszeit auch "Nachts" nicht wirklich dunkel wird.
Am nächsten morgen nach dem Frühstück marschierte ich dann zum Geldautomat (davon hatte ich auf meinem ganzen Weg nämlich keinen einzigen angetroffen) und wieder zurück zur Herberge. Dies dauerte allerdings länger als geplant, so dass der Herbergswirt schon wieder weg war und so meine Bezahlung nicht entgegen nehmen konnte. Ich rief ihn also wieder an und er dachte wohl, ich wäre am Abend vorher nicht mehr gekommen und da ich den Betrag nicht klein in Bar hatte, nannte er mir nur einen Bruchteil den ich im Raum auf dem Tisch lassen sollte. Dies tat ich dann (und erhöhte den Betrag noch ein wenig; die Herberge war ja bis auf den Weg dort hin wirklich top) und auf gings wieder zum Bahnhof. Der direkte Weg dort hin dauerte für mich diesmal übrigens eine knappe Stunde (was auch deutlich länger als im Internet angegeben ist).
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Findus » 28. Juni 2008 14:52

Interrail6 Östersund-Uppsala
Als ich dann gestern am Bahnhof war und noch ein bisschen Verpflegung gekauft hatte ging es dann mit dem IC in Richtung Stockholm nach Uppsala. Die Zugfahrt war sehr ruhig und ich konnte meinen Platz, obwohl ich ohne Reservierung fuhr und es unterwegs dann doch recht voll wurde die komplette Zeit behalten. Zur Einstimmung auf den Abend las ich unterwegs fast das komplette"Kicker Sonderheft" zur EM, das ich in Trondheim erstanden hatte. In Uppsala fand ich die Jugendherberge dann ohne größere Probleme (obwohl die Stadt größer als Östersund ist und es auch hier keine Jugendherbergsbeschilderungen gibt). Nach dem einchecken und der Feststellung, dass ich dieses Mal das erste Mal auf meiner Reise nicht alleine in einem Raum schlafen werde, spazierte ich durch die Stadt, aß zu Abend und hörte Kroatien-Österreich übers MP3-Player-Radio. Das Deutschlandspiel schaute ich mir dann in einem Irish-Pub an und danach legte ich mich schlafen (ungefähr zur gleichen Zeit wie meine 3 Mitbewohner mit denen es keinerlei Probleme gab).


Interrail7 Uppsala + Interrail8 Uppsala - Göteborg
Den Montag ließ ich sehr gemütlich angehen und ich schlief mal etwas länger als an den vorherigen Tagen. Nachdem ich zwei Touristenbroschüren durchgelesen hatte, stellte ich fest, dass eine interessante Sehenswürdigkeiten Montags geschlossen haben und daher als Programmpunkte wegfielen. Deshalb besuchte ich zunächst die Domkirche. Schon ein beeindruckendes Bauwerk und interessant fand ich, dass ein Großteil der Wände bunt bemalt ist - mit Pflanzenmustern. Im Dom gibt es auch eine Ausstellung mit alten Kleidungsstücken, Abendmahlskelchen, Schwertern und Kronen (also das was ein König auf dem Kopf hat, keine Geldstücke). Danach aß ich in einem Restaurant mit Blick auf den Dom "Dagens Lunsch" (lecker Schweinefleisch mit Soße und Kartoffel). Anschließend spazierte ich zum Schloß, sah mich dort eine Weile um und ging anschließend zurück zur Jugendherberge, um zu bloggen. Anschließend sah ich mir dann einen Teil der zahlreichen botanischen Gärten an. Das Fußballspiel Holland - Italien sah ich dann abends wieder im Irish Pub.
Am nächsten Morgen startete ich um 8 Uhr in einem überfüllten Zug (immerhin konnte ich auf meinem Gepäck sitzen) nach Stockholm, von wo es dann innerhalb von 5 Stunden gemütlich im IC nach Göteborg ging. Nach ziemlich genau einer Woche und zwei Stunden war ich dann wieder wohlbehalten in meiner Wohnung angelangt.
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon gun-britt » 28. Juni 2008 15:55

Schöner, interessanter Bericht :D .

Gibt es auch Bilder dazu?

Swedenfan

Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Swedenfan » 28. Juni 2008 17:01

Hallo Findus

Eine schöne Lektüre

LG Martina & Peter :smt006

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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Sápmi » 2. Juli 2008 16:57

Danke für den schönen Bericht.

Würde mich auch über Bilder freuen. :D
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon frasimi74 » 2. Juli 2008 19:51

Hej Findus,

wirklich interessanter Bericht.
Wie auch Sápmi würde ich mich natürlich
auch noch über Bilder freuen.

LG Frank :smt006
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Sápmi » 7. Juli 2008 11:34

*räusper* Vielleicht sind die Bilder noch nicht entwickelt? :D
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon frasimi74 » 7. Juli 2008 11:54

Sápmi hat geschrieben:*räusper* Vielleicht sind die Bilder noch nicht entwickelt? :D


Hej Sápmi,

ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl??? :wink:

LG Frank
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Re: Reisebericht Interrailtour durch Norwegen und Schweden

Beitragvon Sápmi » 7. Juli 2008 13:02

Genau. :P
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