Die schwedische Sozialbehörde hat die Regierung aufgefordert, ihre Politik im Bereich Altenfürsorge zu verbessern. In einem in Stockholm vorgelegten Bericht kritisiert die Behörde besonders den Umgang mit alleinstehenden älteren Bürgern, die psychische Probleme haben. Dazu heißt es, statt diesen Menschen Gesprächstherapien anzubieten, würden ihnen oft der Einfachheit halber Psychopharmaka verschrieben. Aus dem Bericht geht hervor, dass rund 400 000 schwedische Bürger im Rentenalter über psychische Probleme klagen. Das sind 4,5 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes.
(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)