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 Betreff des Beitrags: Regierung soll mehr für alte Bürger tun
BeitragVerfasst: 26. Mai 2008 10:56 
-bot-
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Die schwedische Sozialbehörde hat die Regierung aufgefordert, ihre Politik im Bereich Altenfürsorge zu verbessern. In einem in Stockholm vorgelegten Bericht kritisiert die Behörde besonders den Umgang mit alleinstehenden älteren Bürgern, die psychische Probleme haben. Dazu heißt es, statt diesen Menschen Gesprächstherapien anzubieten, würden ihnen oft der Einfachheit halber Psychopharmaka verschrieben. Aus dem Bericht geht hervor, dass rund 400 000 schwedische Bürger im Rentenalter über psychische Probleme klagen. Das sind 4,5 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes.




(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)


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 Betreff des Beitrags: Re: Regierung soll mehr für alte Bürger tun
BeitragVerfasst: 26. Mai 2008 11:25 
Schwedenfreund
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Beiträge: 649
Die gleiche Problematik also wie in Deutschland. Meine Frau arbeitet mit psychisch Kranken Menschen und berichtet immer wieder von dieser Problematik. Vor allem die älteren Menschen kennen oft nicht die Möglichkeiten, die es gibt diese Krankheit – begleitend zu den Medikamenten – zu behandeln. Und oft werden diese Therapie-Möglichkeiten auch bewusst verschwiegen um Bearbeitungszeit und vor allem Kosten zu sparen – es sind ja auch „ältere Menschen“. Denn die begleitenden Gesprächstherapien sind deutlich teurer als die reine Medikamentenbehandlung. Dabei handelt es sich aber um ein Eigentor, denn auf Dauer sind diese Kosten höher, da die Medikamente die Ursache nicht lösen.
Und die Zahl der „älteren Menschen“ mit psychischen Problemen wird weiter zunehmen, weil immer mehr die Angst besteht, das die Rente nicht ausreicht, Medikamentenkosten steigen, ...

LG Frank

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