Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

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EuraGerhard
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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon EuraGerhard » 5. April 2013 10:54

GF.Skaraborg hat geschrieben:Deine Schlussfolgerungen sind allerdings etwas voreilig, denn in der Statistik tauchen nur abgeschlossene Fälle auf.

Ich habe überhaupt keine Schlussfolgerung gezogen. Vielmehr hat der Autor des Artikels eine Schlussfolgerung gezogen. Er hat nämlich aus der Zahl von 82% schwedischen Straftätern geschlossen, dass 18% der Straftaten von Einwanderern verübt wird. Diese Schlussfolgerung habe ich als falsch bezeichnet.

Wenn sich diese 82% nun auf abgeschlossene Fälle, also auf Fälle in denen der Täter erwischt und verurteilt wurde, dann macht das die Schlussfolgerung des Autors nur noch falscher! Denn bei im Land gemeldeten Straftätern, egal ob Schwede oder Einwanderer, ist die Aufklärungswahrscheinlichkeit nun mal deutlich höher als bei reisenden Tätern.

GF.Skaraborg hat geschrieben:Nochmals zu deiner Ansicht "Fruchtbarkeitsrate". Weshalb muessen wir die Einwohnerzahl konstant halten?

Ganz einfach, damit genau dieser von Dir genannte Effekt eben gerade nicht eintritt:
GF.Skaraborg hat geschrieben:Immer weniger arbeitene Personen muessen einen immer grösseren nichtarbeitenden Personenkreis versorgen. Wie soll dass auf Dauer gehen?

Derzeit befinden sich die letzten geburtenstarken Jahrgänge mitten im Arbeitsleben. In ungefähr 20 Jahren werden diese letzten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Dann muss aber irgendjemand ihre Rente finanzieren. Da die nachfolgenden "einheimischen" Jahrgänge ausnahmslos kleiner sind, wird - ohne Einwanderung - spätestens dann in mehr oder weniger allen Branchen ein akuter Arbeitskräftemangel herrschen.

Verschärfend kommt noch hinzu, dass die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist, also ein sehr viel größerer Teil der Bevölkerung das Rentenalter nicht nur erreichen, sondern auch wesentlich länger darin leben wird und somit Rente beziehen will. Dies macht sich jetzt schon bemerkbar und wird es in Zukunft noch in viel größerem Maße tun.

Es ist einfach eine Tatsache: Die einheimische Bevölkerung wird schrumpfen! Und zwar in allen europäischen Ländern. Da führt kein Weg mehr daran vorbei, dieser Zug ist längst abgefahren, denn die Fruchtbarkeitsrate liegt zumindest in wohlhabenden Ländern wie Schweden oder Deutschland schon viel zu lange unter der kritischen Marke.

Lässt man die Bevölkerung nun tatsächlich schrumpfen, lässt also keine Einwanderung zu, dann müssen wirklich immer weniger arbeitende Personen für immer mehr Rentner aufkommen.

GF.Skaraborg hat geschrieben:Deshalb finde ich das agieren der SD nicht als Manko sondern als Versuch, mit einer einigermassen "stubenreinen" Partei die grossen Parteien zu einer Diskussion herauszufordern.

Wie schon mehrfach dargelegt: Zumindest was das Totschweigen von Fakten betrifft, ist die SD genauso wenig "stubenrein" wie die großen Parteien.

MfG
Gerhard

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon GF.Skaraborg » 5. April 2013 11:59

EuraGerhard hat geschrieben:

Derzeit befinden sich die letzten geburtenstarken Jahrgänge mitten im Arbeitsleben. In ungefähr 20 Jahren werden diese letzten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Dann muss aber irgendjemand ihre Rente finanzieren. Da die nachfolgenden "einheimischen" Jahrgänge ausnahmslos kleiner sind, wird - ohne Einwanderung - spätestens dann in mehr oder weniger allen Branchen ein akuter Arbeitskräftemangel herrschen.

Verschärfend kommt noch hinzu, dass die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist, also ein sehr viel größerer Teil der Bevölkerung das Rentenalter nicht nur erreichen, sondern auch wesentlich länger darin leben wird und somit Rente beziehen will. Dies macht sich jetzt schon bemerkbar und wird es in Zukunft noch in viel größerem Maße tun.

Es ist einfach eine Tatsache: Die einheimische Bevölkerung wird schrumpfen! Und zwar in allen europäischen Ländern. Da führt kein Weg mehr daran vorbei, dieser Zug ist längst abgefahren, denn die Fruchtbarkeitsrate liegt zumindest in wohlhabenden Ländern wie Schweden oder Deutschland schon viel zu lange unter der kritischen Marke.

Lässt man die Bevölkerung nun tatsächlich schrumpfen, lässt also keine Einwanderung zu, dann müssen wirklich immer weniger arbeitende Personen für immer mehr Rentner aufkommen.



MfG
Gerhard


Worauf du ueberhaupt nicht eingehst, ist die Arbeitsmarktsituation. Nicht nur in Schweden sondern auch in den allermeisten EU-Ländern werden die angebotenen Arbeitsplätze definitiv immer weniger. Dieser Trend ist schon seit Jahren so und wird sich vermutlich auch weiterhin so fortsetzen. Dass bedeutet doch nichts anderes, als dass immer mehr Menschen sich um immer weniger Stellen schlagen. Besonders in der Industri fallen immer mehr Arbeitsplätze weg. Es werden schlussendlich nur noch Spezialisten benötigt, deren Anzahl ob der "verschlafenen" Ausbildungspolitik der EU-Länder nur begrenzt ist. Das Dienstleistungsgewerbe, das Handwerk und die Industrie werden ihren Bedarf auch in Zukunft trotz sinkender arbeitsfähiger Bevölkerung decken können. Die Arbeitslosigkeit wird in Zukunft weiter steigen, darueber sind sich die meisten Forscher einig. Wie die kommenden Generationen mit diesen Problemen umgehen werden, wir wissen es nicht. Aber die Politik ist heute schon gefragt, eine Umstruktuierung anzukurbeln. Wenn ich dann solche Statesment wie vom Vorsitzenden der S-Partei höre:
"Wir werden die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU haben. Dazu sind wir als Sozialdemokraten verpflichtet“, kündigte Löfven vollmundig an. Wie das genau bis zum Jahr 2020 erreicht werden soll, ist nicht geklärt."
frage ich mich, wie dass denn gehen soll. Die Arbeitsplätze werden immer weniger , woher will die S-Partei neue Arbeitsplätze hernehmen? Ich kann da nur noch den Kopf schuetteln ob solcher Statesment.
Fast ueberall werden Arbeitsplätze wegrationalisiert, ins Ausland verlagert oder es wird komplett dichtgemacht. Und da sollen wir bevölkerungsmässig noch mehr wachsen? Dass ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg.

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon EuraGerhard » 5. April 2013 14:09

GF.Skaraborg hat geschrieben:Nicht nur in Schweden sondern auch in den allermeisten EU-Ländern werden die angebotenen Arbeitsplätze definitiv immer weniger.

Auch das ist nicht richtig! Sieht man von saisonalen und konjunkturellen Schwankungen mal ab, so hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze in vielen europäischen Ländern zumindest stabilisiert. In manchen steigt sie sogar an, und das trotz Schuldenkrise. Auch hier liegt ausgerechnet Schweden (zusammen mit Deutschland und Luxemburg) in der Spitzengruppe. Quelle siehe z.B. hier.

Und in vielen der Länder, in denen der Arbeitsmarkt (derzeit) tatsächlich (noch) schrumpft, schrumpft die einheimische Bevölkerung inzwischen noch schneller.

Allerdings wandelt sich der Arbeitsmarkt natürlich. Mag sein, dass im produzierenden Gewerbe Stellen abgebaut oder verlagert werden, dafür wächst aber der Dienstleistungssektor. Und natürlich gibt es einen Trend zu immer höheren Anforderungen an die Qualifikation, weshalb es insbesondere Leute mit einfacher oder gar keiner Ausbildung immer schwerer haben werden.

GF.Skaraborg hat geschrieben:Die Arbeitslosigkeit wird in Zukunft weiter steigen, darueber sind sich die meisten Forscher einig.

Für diese abenteuerliche These hätte ich gerne eine Quelle. Und zwar eine nicht zu alte, bitte.

GF.Skaraborg hat geschrieben:Wenn ich dann solche Statesment wie vom Vorsitzenden der S-Partei höre:
"Wir werden die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU haben. Dazu sind wir als Sozialdemokraten verpflichtet“, kündigte Löfven vollmundig an. Wie das genau bis zum Jahr 2020 erreicht werden soll, ist nicht geklärt."

Zugegeben, das wird zunächst einmal reines Wahlkampfgetöse sein. Allerdings könnte es natürlich auch sein, dass er die derzeitigen Trends genau kennt, genau weiß, dass in den nächsten Jahren aufgrund der Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklung die Arbeitslosigkeit sowieso abnehmen wird, egal ob die Politik etwas tut oder nicht.

MfG
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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon meckpommbi » 5. April 2013 15:56

irgendwie habe ich den eindruck das du gerhard das falsche geschlecht hast :lol: immer das letzte wort und immer recht :goodman:
mal ganz ernstaft wer glaubt den an die richtigkeit von statistiken ? es ist doch wirklich keine neuheit das die immer so ausfallen wie man sie grad will ohne gross zu luegen einfach nur an den parametern geschraubt

wenn es so viele arbeitsplätze gibt immer mehr muessten wir vollbeschäftigung haben in der eu und dann ist da ja noch die frage kann mensch von diesen jobs leben
sieht ja toll aus in der statistik 1000 neue stellen und dann schauste dahinter 400 euro basis tja also braucht derjenige 4 stueck um leben zu koennen vieleicht wurden dafuer 500 gut bezahlte eingespart dann zeigt statistik immer noch ein plus von 500 hurra 8)

vieleicht sind die ansichten von deinen gegenschreibern nicht immer so ganz statistisch nachweisbar aber fuer mich nach 7 jahren schweden auf jeden fall realistischer
gruss birgit

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon GF.Skaraborg » 5. April 2013 16:51

http://www.arbetslos.nu/Forskning-arbetsloshet.htm

http://www.ifmetall.se/ifmetall/home/co ... _framtiden

Arbeitsplätze verschwinden aus dem Land. Die Anzahl der Arbeitsmöglichkeiten ist marginellt höher als in den 50er Jahren, trotz dass die Bevölkerung reel gestiegen ist. Dass ergibt in der Summe ein sinken der Anzahl der Arbeitsplätze. In der gesamten EU ist die Arbeitslosigkeit ueber einen längeren Zeitraum gestiegen, in manchen Ländern z.B. Spanien wächst die Arbeitslosigkeit unruheweckend an. Wie Birgit schon geschrieben hat, man kann sich jede Statistik hindrehen wie man möchte. Das beste Beispiel ist doch die 8% Arbeitslosigkeit in Schweden. Weshalb ist diese Zahl vergleichsweise niedrig? Ganz einfach, weil man Personen, die keinen Arbeitsplatz haben und deshalb in verschiedenen Massnahmen untergebracht sind, nicht in die Statistik aufnimmt. Gleichwohl hat dieser Personenkreis keinen Arbeitsplatz. Oder man nehme die Angestellten die nur auf meinetwegen 50% Arbeit gesetzt werden, auch diese fallen aus der Statistik. Versuche doch mal im öffentlichen Dienst eine Stelle mit 100% zu bekommen, es sind nicht sehr viele. Gerade mit diesen Teilzeitjobbs wird die Statistik geschönt, 2 Personen bekommen jeweils 50%, schwupps, schon sind 2 Personen aus der Statistik, trotz dass nur ein Arbeitsplatz besetzt wurde.
Gerhard, sieh dir doch dass mal in der Praxis an, wenn diese soooo schön wäre wie die Statistiken uns dies glauben machen wollen, bräuchten wir hier nicht diskutieren.

Upps, einen Link vergessen:
http://www.ekonomifakta.se/sv/Fakta/Arb ... lsattning/
Schwedens Bevölkerung 1950: 7milj. 2012: 9,5milj.

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon Pink_Panther » 5. April 2013 18:30

Ich bin z. Z. gerade in Zeitnot, kann leider nicht auf gebührende Art und Weise auf Gerhards statistische Vergewaltigungen antworten. :-(
In BRÅ 1996:2 findet man die relevante Quelle zur Kriminalität unter Einwanderern. Ich melde mich mit mehr handfesten Zahlen sobald ich etwas Luft habe.

Bis bald,

Paul

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon EuraGerhard » 5. April 2013 21:13

GF.Skaraborg hat geschrieben:Upps, einen Link vergessen:
http://www.ekonomifakta.se/sv/Fakta/Arb ... lsattning/
Schwedens Bevölkerung 1950: 7milj. 2012: 9,5milj.

Danke, dass Du mich mit Links versorgst, die meine Argumentation untermauern! :wink:

Anzahl der Beschäftigten in Schweden 1965: 3,7 Millionen
Anzahl der Beschäftigten in Schweden 2012: 4,5 Millionen

Zum Vergleich dazu die Gesamtbevölkerung:
Bevölkerungszahl in Schweden 1965: 7,7 Millionen
Bevölkerungszahl in Schweden 2012: 9,5 Millionen

Bevölkerung und Anzahl der Beschäftigten sind also im Zeitraum von 1965 bis 2012 praktisch gleich stark gewachsen.

Natürlich ist die hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit, ein Skandal erster Güte, kein Zweifel. Aber für Deine Behauptung, die Anzahl der Arbeitsplätze in Schweden würde insgesamt schrumpfen, hast Du immer noch keinen Beleg geliefert. Alles deutet auf das genaue Gegenteil hin.

MfG
Gerhard

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon GF.Skaraborg » 5. April 2013 22:26

Um es mit Pauls Worten auszudruecken, du vergewaltigst die Statistiken.

Die Anzahl der Arbeitsplätze im privaten Sektor ist von 1950 bis 2012 um gerade mal 100 000 Arbeitsplätze gestiegen.
Die Anzahl der Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor ist im gleichen Zeitraum um 72700 Arbeitsplätze gestiegen.
Summa sumarum: 820000 Arbeitsplätze seit 1950 dazugekommen, Bevölkerung ist um 2,5miljonen gestiegen.

Dazu sollte man aber auch noch sagen, bis ca 1985 hatte der öffentliche Sektor noch ueber 1,09milj. Arbeitsplätze, die bis 2009 bis auf unter 730000 Arbeitsplätze verringert wurden, seitdem liegt die Anzahl der Arbeitsplätze im öffentl.Sektor still.
Was du nicht wissen kannst und deshalb auch solche Rueckschluesse ziehst ist der Umstand, dass die Anzahl der Beschäftigten zwar gestiegen ist, aber die Anzahl der Arbeitsplätze de facto sich verringert haben. Es teilen sich heute sehr viele mit anderen einen Arbeitsplatz, deshalb kann man die Ziffern wie du sie gerne publik machen möchtest, nicht in dieser Form anwenden. Egal wie man die Statistik jetzt lesen möchte, de facto sind Arbeitsplätze seit 1985 verschwunden.
Und zwar um ca 250000 Arbeitsplätze. Die Anzahl der Einwohner ist aber im gleichen Zeitraum um 1,1milj. gestiegen. geht man bis 1950 zurueck, klafft die Schere genauso weit.
Dass beste Jahr mit den meisten Arbeitsplätzen in Schweden nach dem Weltkrieg war 1985, seitdem geht die Anzahl der Arbeitsplätze zurueck, die Bevölkerung aber steigt und soll nach deinen Argumenten sogar noch weitersteigen. An dir ist ein Politiker verloren gegangen, denn solche Argumente wie du sie bringst sind sich so ähnlich wie sie die etablierten Parteien uns immer wieder vorbeten..lol :yawinkle:

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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon vibackup » 7. April 2013 17:18

GF.Skaraborg hat geschrieben:Weshalb kommen deutsche Ärzte nach Schweden?

Es kommen im Prinzip keine deutschen Ärzte mehr nach Schweden.
Es gab einen Schwung zwischen 2004-2010, aber das ist vorbei.
Es hat sich bei den deutschen Kollegen herumgesprochen, wohinein man sich hier begibt.
So die richtige Antwort lautet: gar nicht.
Und nicht wenige sind nach D zurückgekehrt.

//M

Speedy
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Re: Rechtspopulisten schließen 12 Mitglieder aus

Beitragvon Speedy » 7. April 2013 17:40

Es kommen im Prinzip keine deutschen Ärzte mehr nach Schweden.
Es gab einen Schwung zwischen 2004-2010, aber das ist vorbei.
Es hat sich bei den deutschen Kollegen herumgesprochen, wohinein man sich hier begibt.
So die richtige Antwort lautet: gar nicht.
Und nicht wenige sind nach D zurückgekehrt.

//M[/quote]

ja leider auch ein Spezialist den ich hier in Varberg im KH hatte. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes verjagt worden, weil er als Fackombud nicht der KH-Leitung die Fuesse kuessen wollte. Danach ist es noch schlimmer geworden. Alle Ärzte die einigermassen Verstand haben suchen sich einen Job in einem anderen KH (Lund, Malmö oder Sahlgrenska) und wer leidet darunter?
Fragt sich Speedy


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